4.2.4.5 Prioritäten für den Ausgang ................4.2.5 Auslieferungszustand .................... 4.2.6 Parameter ......................4.2.6.1 Allgemeine Parameter ................... 4.2.6.2 Parameter für die Nebenstelleneingänge ............4.2.6.3 Parameter für den Ventilausgang ..............5 Anhang ..........................5.1 Stichwortverzeichnis ..................... Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 2 von 88...
Nur bei Verwendung dieser ETS-Patchversion oder neueren Versionen sind Vorteile in Bezug zum Download (deutlich verkürzte Ladezeiten) und Parameter-Projektierung nutzbar. Die Versorgung der Geräteelektronik erfolgt ausschließlich aus der Busspannung. Das Gerät ist zur Montage in UP-Schalter- oder Gerätedosen in festen Installationen vorgesehen. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 3 von 88...
Keine induktiven oder kapazitiven Lasten anschließen. Elektrothermische Stellantriebe nicht mit DC betreiben. Angeschlossene Stellantriebe sind – auch im ausgeschalteten Zustand – nicht galvanisch vom Netz getrennt. Das Gerät darf nicht geöffnet und außerhalb der technischen Spezifikation betrieben werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 4 von 88...
YE (gelb): Eingang 2 WH (weiß): Eingang 3 BN (braun): Bezugspotential "COM" für Eingänge 1...3 Anschlussbelegung für Netzspannung und Last (3) BK (schwarz): Netzspannung (L) GY (grau): Anschluss für elektrothermische Stellantriebe (ETA, ε) - elektronischer Schaltausgang Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 5 von 88...
Gerät anschließen und montieren Mindestabstand zwischen Netzspannung und Bus-/Nebenstellenadern: 4 mm (Bild 2). Empfehlung: Für die Installation des Geräts z. B. gemeinsam mit einem Serienschalter eine Elektronik-Dose verwenden (Bild 3). Bild 2: Mindestabstand von Leitungen Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 6 von 88...
Seite 7
Bild 4: Anschluss der Netzspannung und der Last Gerät an KNX anschließen. Dazu eine KNX-Anschlussklemme verwenden. Nach Bedarf potentialfreie Kontakte an die Eingänge anschließen (Bild 5). i Zum Anschluss potentialfreier Kontakte an die Steuerleitung geeignete Verbindungsklemmen verwenden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 7 von 88...
Seite 8
Fremdspannungen zu isolieren. i Zur Vermeidung von störenden EMV-Einstrahlungen sollten die Leitungen der Nebenstelleneingänge nicht parallel zu netzspannungführenden Leitungen verlegt werden. Verbindungsklemmen verwenden Bild 6: Abisolierlänge Leiter 9 - 11 mm abisolieren (Bild 6). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 8 von 88...
Seite 9
Klemme auf der Seite mit der eckigen Öffnung zusammendrücken und die feindrahtige Anschlussleitung des Gerätes anschließen (Bild 7). Bild 8: Anschluss des eindrahtigen Leiters Eindrahtigen Leiter bis zum Anschlag in eine runde Öffnung auf der Installationsseite hineinstecken (Bild 8). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 9 von 88...
Durch das Einschalten der Busspannung führt das Gerät das in der ETS konfigurierte "Verhalten nach Busspannungsswiederkehr" aus. Im Auslieferungszustand ist dieses Verhalten für den Ausgang wie folgt eingestellt... Ventil schließen. (Ventilwirksinn: stomlos geschlossen = Ausgang AUS). Physikalische Adresse und Applikationsdaten mit der ETS programmieren. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 10 von 88...
Geräts wirken zu lassen durch Verbinden der Objekte mit gleichen Gruppenadressen. Alternativ können die Eingänge jedoch auch losgelöst vom Ausgang auf den Bus wirken und andere Aktoren ansteuern. Die Nebenstelleneingänge funktionieren dann wie herkömmliche KNX/EIB Tasterschnittstellen. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 11 von 88...
Konfiguration: S-mode standard AST-Typ: "00" / "0" AST-Verbindung: kein Verbinder Applikationsprogramme: Nr. Kurzbeschreibung Name Version Maskenver- sion Multifunktionale Ventilsteuerung für Ventil, Eingang Heiz- oder Kühlanlagen. Zusätzlich 20C011 für ETS3.0 umfangreiche Nebenstellenfunktion. Version d Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 13 von 88...
Unabhängiges zyklisches Senden der Schaltobjekte in Abhängigkeit der Flanke oder in Abhängigkeit des Objektwerts wählbar. Detailumfang für die Funktion "Dimmen": Einflächen- und Zweiflächenbedienung möglich. Zeit zwischen Dimmen und Schalten und Dimmschrittweite einstellbar. Telegrammwiederholung und Stoptelegramm senden möglich. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 14 von 88...
Seite 15
Flanke (Taster als Schließer, Taster als Öffner, Schalter) und Wert bei Flanke parametrierbar. Wertverstellung bei Taster über langen Tastendruck für Wertgeber möglich. Bei Lichtszenennebenstelle mit Speicherfunktion auch Speicherung der Szene ohne vorherigen Abruf möglich. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 15 von 88...
Programmier-Modus weiter, solange der Safe-State-Mode aktiviert ist. i Der Safe-State-Mode kann durch Ausschalten der Busspannung oder durch einen ETS- Programmiervorgang beendet werden. Applikationsprogramm entladen Das Applikationsprogramm kann durch die ETS entladen werden. In diesem Fall ist das Gerät funktionslos. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 16 von 88...
Eingang 1 ... 3 4 Bit 3.007 K, S, Ü Beschreibung 4 Bit Objekt zur relativen Helligkeitsänderung zwischen 0 und 100 %. 1: Jedes Kommunikationsobjekt kann ausgelesen werden. Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 17 von 88...
Seite 18
1 Byte 18.001 K, -, Ü Beschreibung 1 Byte Objekt zum Aufrufen oder zum Speichern von Lichtszenen (1 ... 64). 1: Jedes Kommunikationsobjekt kann ausgelesen werden. Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 18 von 88...
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1 Bit Objekt zum Sperren eines Nebenstelleneingangs (Polarität parametrierbar). Nur bei den Funktionen "Dimmen", "Jalousie" und "Wertgeber"! 1: Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. Es wird der zuletzt über den Bus in das Objekt geschriebene Wert ausgelesen. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 19 von 88...
Objekt geschriebene Wert ausgelesen. 2: Die Kommunikationsflags werden automatisch in Abhängigkeit der Parametrierung gesetzt. "Ü"-Flag bei aktivem Objekt; "L"-Flag bei passivem Objekt. 3: Jedes Kommunikationsobjekt kann ausgelesen werden. Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 20 von 88...
Seite 21
1: Jedes Kommunikationsobjekt kann ausgelesen werden. Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. 2: Zum Auslesen muss das L-Flag gesetzt werden. Es wird der zuletzt über den Bus in das Objekt geschriebene Wert ausgelesen. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 21 von 88...
Telegramme auf den Bus ausgesendet, als in der ETS angegeben. Dadurch kann verhindert werden, dass schnelle Flankenwechsel an den Eingängen zu einer unzulässig hohen Buslast führen. i Eine Telegrammratenbegrenzung beeinfluss eine konfigurierte Verzögerung nach Busspannungswiederkehr nicht. Diese beiden Funktionen können beliebig miteinander kombiniert werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 22 von 88...
Verzögerung nach Busspannungswiederkehr über den Bus angesteuert werden. i Die Einstellung "0" für die Verzögerungszeit nach Busspannungswiederkehr deaktiviert die Zeitverzögerung vollständig. In diesem Fall werden alle Meldungen, falls aktiv sendend, unverzögert auf den Bus ausgesendet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 23 von 88...
Eingangssignal (ausgelöst duch die steigende Flanke eines geschlossenen Kontakts) ein Schalttelegramm und bei einem langen Signal ein Dimmtelegramm. Beim Loslassen sendet das Gerät in der Standardparametrierung nach einem langen Signal ein Telegramm zum Stoppen Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 24 von 88...
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Antriebskonzepte mit dem Gerät bedienen. Das Bedienkonzept eines Eingangs wird in der ETS durch den gleichnamigen Parameter auf der Parameterseite "Ex - Allgemein" (x = 1, 2, 3) definiert. Die folgenden Einstellungen sind möglich... Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 25 von 88...
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Bei der Wahl des Bedienkonzeptes "Lang – Kurz" zeigt der Eingang folgendes Verhalten: Unmittelbar beim Drücken der Taste sendet der Eingang ein Langzeittelegramm. Damit beginnt der Antrieb zu fahren und die Zeit T1 ("Lamellenverstellzeit") wird gestartet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 26 von 88...
Seite 27
Gleitkommawerte im Bereich von 0 … 1500 Lux und als Temperaturwertgeber im Bereich von 0 … 40 °C aus. Tabelle 1 zeigt die Wertebereiche der Wertgeber zusammenfassend. Die auszusendenden Werte werden in der ETS konfiguriert und können im Betrieb des Gerätes Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 27 von 88...
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- Funktion als Dimmwertgeber - Wert senden bei = steigender Flanke - konfigurierter Wert in der ETS bei steigender Flanke = 17 - Schrittweite = 5 Bild 11: Beispiel zur Wertänderung beim Dimmwertgeber Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 28 von 88...
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Lichtszenenabruf zu senden. In diesem Fall muss der Parameter "nur Speicherfunktion ?" auf "Ja" eingestellt sein. Beispiele zur Lichtszenennebenstelle mit Speicherfunktion (Bild 12): 1.) nur Speicherfunktion = Nein 2.) nur Speicherfunktion = Ja Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 29 von 88...
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Flanke). Diese Einstellung ist nur bei "Wert senden bei = steigender und fallender Flanke (Schalter)" konfigurierbar. Sofern in der ETS für die Nebenstelleneingänge eine Verzögerung nach Busspannungswiederkehr eingestellt ist, sendet das Gerät die Telegramme erst dann aus, wenn die Verzögerung abgelaufen ist. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 30 von 88...
Ende der Sperrung wieder unmittelbar mit dem zuletzt in das Objekt geschriebenen Objektwert fortgeführt, sofern des Sensekriterium für das zyklische Senden erfüllt ist (senden bei EIN, bei AUS oder bei EIN und AUS). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 31 von 88...
Zwangsstellung oder im Notbetrieb) wird der Ventilausgang in Abhängigkeit der anzufahrenden stetigen Ventilstellung durch eine Pulsweitenmodulation zyklisch entweder bestromt oder nicht bestromt. Dabei wird das Tastverhältnis der Pulsweitenmodulation so umgesetzt, dass die Einschaltzeit direkt der Ventil-Sollposition entspricht (Bild 14). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 32 von 88...
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Zwangsstellung oder im Notbetrieb) wird der Ventilausgang in Abhängigkeit der anzufahrenden stetigen Ventilstellung durch eine Pulsweitenmodulation zyklisch entweder bestromt oder nicht bestromt. Dabei wird das Tastverhältnis der Pulsweitenmodulation so umgesetzt, dass die Ausschaltzeit direkt der Ventil-Sollposition entspricht (Bild 16). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 33 von 88...
Seite 34
Bei einer aktiven Zwangsstellung wird die konfigurierte Pulsweitenmodulation auch ausgeführt, wenn der Ausgang auf eine schaltende 1 Bit Stellgröße parametriert ist. Zwangsstellungsfunktion freigeben Die Zwangsstellungsfunktion kann auf der Parameterkarte "A1 - Allgemein" freigegeben werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 34 von 88...
Seite 35
Ventilpositionswerte (0...100 %) konfiguriert werden. Sofern eine Zwangsstellung oder ein Notbetrieb aktiviert wurde, setzt das Gerät am Ventilausgang die vorgegebene Ventilposition durch eine Pulsweitenmodulation um. Es ist für die genannten Funktionen möglich, für Sommer und Winter verschiedene Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 35 von 88...
Seite 36
Der Sommerbetrieb wird durch ein "EIN"-Telegramm und der Winterbetrieb durch ein "AUS"-Telegramm aktiviert. i Der Objektzustand nach einem Gerätereset (ETS-Programmiervorgang, Busspannungswiederkehr) kann separat in der ETS eingestellt werden (siehe "Betriebsart nach Gerätereset einstellen"). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 36 von 88...
Seite 37
Den Parameter "Festsitzschutz" einstellen auf "gesperrt". Der Festsitzschutz ist vollständig deaktiviert und wird nicht ausgeführt. i Ein Festsitzschutz läuft unabhängig von der Busspannung stets 'im Hintergrund' ab und wird nicht über die Statusobjekte auf den Bus gemeldet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 37 von 88...
Seite 38
Fall, dass der Ausgang auf eine schaltende Stellgröße (1 Bit) konfiguriert ist! Bei den Einstellungen 1...99 % für den Zwangsstellungswert führt das Gerät nach Busspannungswiederkehr solange eine PWM am Ventilausgang aus, bis dass ein neuer Ventilzustand vorgegeben wird. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 38 von 88...
Seite 39
(Ausnahme: "Ventil auf Wert für Zwangsstellung"). i Das Gerät nimmt eine vor Busspannungsausfall gesendete Kurzschlussmeldung nach Busspannungswiederkehr durch das Aussenden eines Alarmtelegramms entsprechend der in der ETS eingestellten Polarität zurück (siehe Seite 56). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 39 von 88...
Seite 40
Stellgrößenwerte aktiv sein (siehe Seite 52). In diesem Fall ist zu beachten, dass die nach einem ETS-Programmiervorgang vorgegebenen Reaktionen durch die Stellgrößenbegrenzung beeinflusst und somit begrenzt werden (Ausnahme: "Ventil auf Wert für Zwangsstellung"). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 40 von 88...
Seite 41
Statusmeldung freigegeben ist. Das Aussenden des Statustelegramms erfolgt jedoch erst, nachdem die in der ETS konfigurierte Verzögerungszeit nach Busspannungswiederkehr abgelaufen ist. i Ein nach einem ETS-Programmiervorgang eingestellter Ventilzustand wird im Rückmeldeobjekt nachgeführt. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 41 von 88...
"Pulsweitenmodulation bei stetigen Stellgrößen und stetigen Soll-Ventilpositionen"). Bild 17: Stellgrößenprinzip bei schaltender Stellgröße (8) Raumtemperaturregler (RTR) (Stellgröße "1 Bit") (9) Heizungsaktor (10) Schaltendes Ausgangssignal für Ventilantriebe Den Parameter "Art der Stellgröße" einstellen auf "stetig (1 Byte)". Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 42 von 88...
Seite 43
Einschalt-Pulsweite. Der aus dieser Modulation resultierende Mittelwert (M) des Ausgangssignals ist unter Berücksichtigung der im Gerät einstellbaren Zykluszeit (T) ein Maß für die gemittelte Ventilstellung des Stellventils und somit eine Referenz für die eingestellte Raumtemperatur (Bild 19). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 43 von 88...
Seite 44
Vor der Vorgabe eines neuen Ventil-Sollpositionswerts (SN = 30 %) war der alte Sollwert (80 %) aktiv. Währen der Öffnungsphase des Ventils wird nun der neue Sollwert vorgegeben. Zu diesem Zeitpunkt erkennt das Gerät, dass es noch möglich ist, die Öffnungsphase zu Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 44 von 88...
Seite 45
Ventil zu schließen, damit das Tastverhältnis der neuen Ventilposition (30 %) entspricht. Die Zykluszeit (T) bleibt unverändert, der Startzeitpunkt der Periode wird jedoch automatisch verschoben. Es wird unmittelbar nach Empfang des neuen Ventil-Sollpositionswerts das neue Tastverhältnis eingestellt. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 45 von 88...
Seite 46
Ventilposition (80 %) entspricht. Die Zykluszeit (T) bleibt unverändert, der Startzeitpunkt der Periode wird jedoch automatisch verschoben. Es wird unmittelbar nach Empfang des neuen Ventil-Sollpositionswerts das neue Tastverhältnis eingestellt. Fall 6: Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 46 von 88...
Seite 47
Der gewünschte Mittelwert zur Stellgröße und somit die geforderte Raumtemperatur wird auch bei mehreren gleichzeitig angesteuerten Antrieben relativ genau eingestellt. Nachteile: Zu beachten ist, dass bedingt durch den ständig 'durchzufahrenden' vollen Ventilhub die Lebenserwartung der Antriebe sinken kann. Unter Umständen kann bei sehr langen Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 47 von 88...
Seite 48
Werden mehr als ein Antrieb gleichzeitig angesteuert, wird der gewünschte Mittelwert zur Stellgröße und somit die geforderte Raumtemperatur nur sehr schlecht bzw. mit größeren Abweichungen eingestellt. i Diese Einstellung zur Zykluszeit ist für 'schnellere' Heizsysteme (z. B. Flächenheizkörper) zu empfehlen. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 48 von 88...
Seite 49
Raumtemperaturregler seine Stellgrößen zyklisch auf den Bus aus, wenn die zyklische Überwachung aktiviert ist (Bild 28). Bild 28: Prinzip der zyklischen Stellgrößenüberwachung im Störfall (z. B. Leitungsbruch) (9) Heizungsaktor (13) Gestörter Raumtemperaturregler mit zyklischer Telegrammübertragung der Stellgrößen Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 49 von 88...
Seite 50
Im störungsfreien Betrieb muss das Stellgrößenobjekt des entsprechenden Ventilausgangs innerhalb der Überwachungszeit zyklisch mit Telegrammen beschrieben werden. Den Parameter "Zyklische Überwachung der Stellgröße" einstellen auf "gesperrt". Die zyklische Überwachung ist vollständig gesperrt. Es findet keine Telegrammüberwachung des Stellgrößenobjekts statt. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 50 von 88...
Seite 51
Werte nach. Es muss nach der Begrenzung erst wieder eine neue Stellgröße oder Ventil-Sollposition vorgegeben werden, bis dass am Ventilausgang neue Werte eingestellt werden. i In den Statusmeldungen ("Status Stellgröße" oder "Ventil geschlossen") wird stets die begrenzte Stellgröße berücksichtigt und rückgemeldet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 51 von 88...
Seite 52
Die Stellgrößenbegrenzung ist immer aktiv und kann nicht inaktiviert werden. Es steht kein separates Kommunikationsobjekt zur Verfügung. Lediglich durch eine Zwangsstellung des Ventilausgangs kann im normalen Betrieb des Gerätes die Stellgrößenbegrenzung umgangen werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 52 von 88...
Seite 53
Inaktivieren der Begrenzung muss ein "0"-Telegramm über das Objekt empfangen werden. Die Begrenzung kann jederzeit über das Objekt ein- oder ausgeschaltet werden. i Der Wert des Objekts "Stellgrößenbegrenzung" wird nach einem Reset gemäß der Parametrierung gesetzt und kann bedarfsweise ausgelesen werden ("Lesen"-Flag setzen). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 53 von 88...
Den Parameter "Status der Ventilstellung senden ?" auf "Statusobjekt ist aktiv sendend" einstellen. Die Statusmeldung ist freigegeben. Sobald das Gerät die Statusmeldung aktualisiert, wird auch ein Telegramm auf den Bus ausgesendet. In der ETS wird beim Statusobjekt automatisch das "Übertragen"-Flag gesetzt. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 54 von 88...
Seite 55
Ventilausgang angeschlossenen Ventilantriebe geschlossen sind, also über die Stellgröße keine Heiz- oder Kühlenergie mehr angefordert wird. Diese Statusmeldung kann beispielsweise zu Visualisierungszwecken oder zur Pumpensteuerung in einer Heiz-/ Kühlanlage sinnvoll sein. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 55 von 88...
Seite 56
Das Gerät überwacht den Ventilausgang auf Kurzschluss und Überlast, sobald der Ausgang eingeschaltet und bestromt wird. Das Gerät erkennt Kurzschlüsse gegen Neutralleiterpotenzial oder eine 'strombedingte' Überlast an den angeschlossenen elektrothermischen Stellantrieben (Bild 29). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 56 von 88...
Seite 57
Zwangsstellung nachgeführt, sofern diese vor dem Störfall oder während des Störfalls aktiviert wurde. i Die zyklische Stellgrößenüberwachung ist während des Störzustands nicht aktiv. Erst beim Zurücksetzen des Störzustandes wird die Zykluszeit der zyklischen Überwachung neu gestartet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 57 von 88...
Seite 58
Telegrammpolarität für Alarm-Objekt für Kurzschluss- / Überlast einstellen Die Telegrammpolarität des 1 Bit Objektes "Alarm Kurzschluss / Überlast" kann eingestellt werden. Die Konfiguration der Polarität ist auf der Parameterseite "A1 - Status" möglich. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 58 von 88...
Seite 59
Den Parameter "Zeitverzögerung für Meldung nach Busspannungswiederkehr ?" einstellen auf "Ja". Die Zeitverzögerung nach Busspannungswiederkehr oder nach einem ETS- Programmiervorgang für die Alarmmeldung ist inaktiv. Das Alarm-Telegramm wird unmittelbar nach der Geräteinitialisierung ausgesendet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 59 von 88...
Für den Ventilausgang ergeben sich die folgenden Prioritäten… 1. Priorität: Kurzschluss / Überlast (oberste Priorität) 2. Priorität: Festsitzschutz 3. Priorität: Zwangsstellung durch Objekt 4. Priorität: Stellgrößenbegrenzung 5. Priorität: direkter Busbetrieb (Stellgrößenauswertung) / Notbetrieb Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 60 von 88...
Ventil-Wirksinn (Ventil im stromlosen Zustand): geschlossen Verhalten bei Busspannungsausfall: Ausgang AUS (Ventil im stromlosen Zustand) Verhalten nach Busspannungswiederkehr: Ventil schließt Zykluszeit (PWM der Ausgänge): 15 Minuten, 10 Sekunden keine zyklische Stellgrößenüberwachung Für Eingänge 1...3 (Nebenstelleneingänge)... keine Funktion Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 61 von 88...
Innerhalb der Verzögerung werden an den Eingängen anliegende Flanken oder Signale nicht ausgewertet und somit ignoriert. Einstellung der Minuten der Verzögerungszeit für die Nebenstelleneingänge. Sekunden (0...59) 0...17…59 Einstellung der Sekunden der Verzögerungszeit für die Nebenstelleneingänge. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 62 von 88...
Seite 63
Eingängen zu einer unzulässig hohen Buslast führen. Telegramme pro 17 s 30, 60, 100, 127 Einstellung der Telegrammrate (Telegramme in 17 s) für die Telegrammratenbegrenzung. Nur sichtbar bei "Telegrammratenbegrenzung = freigegeben". Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 63 von 88...
Sofern in der ETS für die Nebenstelleneingänge eine Verzögerung nach Busspannungswiederkehr eingestellt ist, sendet das Gerät die Telegramme erst dann aus, wenn die Verzögerung abgelaufen ist. keine Reaktion Nach einem Gerätereset erfolgt automatisch keine Reaktion (es wird Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 64 von 88...
Seite 65
Telegramm gesendet, bei langer Signallänge ein Dimmtelegramm (heller) ausgelöst. Zweiflächenbedienung: Bei kurzer Signallänge am Eingang wird dunkler (UM) der Objektwert des Schalten-Objekts umgeschaltet und ein entsprechendes Telegramm gesendet, bei langer Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 65 von 88...
Seite 66
Dimmschrittweite eines Dimmtelegramms fest. Dieser Parameter ist abhängig von der 1,5 % eingestellten Bedienung. Stopptelegramm Nein Beim Loslassen eines Tasters am senden ? Eingang (fallende Flanke) wird ein oder kein Stoptelegramm gesendet. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 66 von 88...
Seite 67
Busspannungswiederkehr eingestellt ist, sendet das Gerät die Telegramme erst dann aus, wenn die Verzögerung abgelaufen ist. keine Reaktion Nach einem Gerätereset erfolgt automatisch keine Reaktion (es wird kein Telegramm auf den Bus ausgesendet). Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 67 von 88...
Seite 68
Einstellung der Sekunden der Zeit. Millisekunden 0...9 Einstellung der Millisekunden der Zeit. (0...9 x 100) Die folgenden Parameter sind für die Funktion "Wertgeber" sichtbar... Funktion als Dimmwertgeber Dieser Parameter legt die auszuführende Wertgeberfunktion fest. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 68 von 88...
Seite 69
Lichtszenennummer fest, die bei einer (1...64) fallenden Flanke ausgesendet wird. Nur sichtbar bei "Lichtszenenabruf" und "Wert senden bei = fallender Flanke (Taster als Öffner)" und "Wert senden bei = steigender und fallender Flanke (Schalter)"! Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 69 von 88...
Seite 70
Nach einem Gerätereset erfolgt automatisch keine Reaktion (es wird kein Telegramm auf den Bus ausgesendet). Reaktion wie steigende Bei dieser Konfiguration wird nach Flanke einem Gerätereset ein Telegramm gemäß der Parametrierung für die Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 70 von 88...
Seite 71
Zeit zwischen zwei 0...1...59 Die Zeit zwischen zwei Telegrammen Telegrammen bei der Wertverstellung ist an deiser Sekunden (0...59) Stelle konfigurierbar. Nur sichtbar bei "Verstellung über lange Betätigung = Ja"! Einstellung der Sekunden der Zeit. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 71 von 88...
Seite 72
= Telegramm wie bei steigender Flanke; Kontakt am Eingang geöffnet = Telegramm wie bei fallender Flanke). Sperrfunktion gesperrt Die Nebenstelleneingänge können über Schaltobjekt 1.2 freigegeben den Bus separat durch 1 Bit Objekte Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 72 von 88...
Seite 73
Objekte ignoriert. Dieser Parameter gibt die Sperrfunktion des Eingangs frei. Polarität Sperrobjekt Sperren = 1 (Freigabe = 0) Dieser Parameter gibt die Polarität des Sperren = 0 (Freigabe = 1) Sperrobjekts vor. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 73 von 88...
Seite 74
Bus separat durch 1 Bit Objekte gesperrt werden. Bei einer aktiven Sperrfunktion werden Signalflanken am Eingang durch das Gerät bezogen auf die betroffenen Objekte ignoriert. Dieser Parameter gibt die Sperrfunktion des Eingangs frei. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 74 von 88...
Seite 75
über den Bus eingetragene Objektwert zyklisch ausgesendet. Es wird also auch dann der Objektwert zyklisch übertragen, wenn einer steigenden oder fallenden Flanke "keine Reaktion" zugeordnet ist! Das zyklische Senden erfolgt auch direkt nach Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 75 von 88...
Seite 76
Stunden (0...23) dieser Stelle die Zykluszeit konfiguriert werden. Einstellung der Stunden der Zykluszeit. Minuten (0...59) 0...59 Einstellung der Minuten der Zykluszeit. Sekunden (0...59) 0...30...59 Einstellung der Sekunden der Zykluszeit. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 76 von 88...
Es ist möglich, für Sommer und Winter verschiedene Ventilpositionswerte in der ETS vorzugeben. Damit das Gerät zwischen zwei Sommer- und Winter- Ventilpositionswerten für die Zwangsstellungsfunktion und den Notbetrieb unterscheidet, muss an dieser Stelle die Betriebsartenumschaltung freigeschaltet werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 77 von 88...
Seite 78
(0...100%) Stellgrößenüberwachung ein fehlendes Stellgrößentelegramm erkannt wurde, aktiviert das Gerät für den Ventilausgang den Notbetrieb und steuert den Ventilantrieb auf den an dieser Stelle vorgegebenen Ventil- Notpositionswert. Der hier konfigurierte Wert kann auch Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 78 von 88...
Seite 79
Verhalten aller An dieser Stelle kann der Zustand eines Ventilausgänge nach am Ventilausgang angeschlossenen ETS- Ventilantriebs nach einem ETS- Programmiervorgang Programmiervorgang eingestellt werden. Das Verhalten kann somit unabhängig zum Verhalten nach Busspannungswiederkehr konfiguriert Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 79 von 88...
Seite 80
Position bis zur vollständig geöffneten Position benötigt). Einstellung der Minuten der Zykluszeit. Sekunden (10...59) 10...59 Einstellung der Sekunden der Zykluszeit. Zeit für zykl. 1...30...59 Das Gerät bietet die Möglichkeit, die Überwachung Stellgröße des Ventilausgangs zu Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 80 von 88...
Seite 81
Stellgröße Stellgröße des Ventilausgangs zu überwachen. Die Überwachung prüft, ob innerhalb eines in der ETS festlegbaren Zeitintervalls Stellgrößentelegramme empfangen wurden. Bleiben in der Überwachungszeit Telegramme aus, aktiviert das Gerät den Notbetrieb und Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 81 von 88...
Seite 82
In der ETS wird das 1 Bit Objekt "Stellgrößenbegrenzung" sichtbar. Die Telegrammpolarität dieses Objektes ist fest vorgegeben: "0" = Stellgrößenbegrenzung inaktiv / "1" = Stellgrößenbegrenzung aktiv. Sobald ein "1"-Telegramm über das Objekt empfangen wird, aktiviert das Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 82 von 88...
Seite 83
überschritten. Sollten durch die genannten Funktionen größere Stellgrößen vorgegeben werden, stellt das Gerät die maximale Stellgröße am Ventilausgang ein und meldet diesen Wert auch über den Status auf den Bus zurück (falls die Statusmeldung Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 83 von 88...
Seite 84
Es ist möglich, eine aktiv sendende Status nach Statusmeldung nach Busspannungs- Nein Busspannungswiederkehr (Einschalten wiederkehr ? der Busspannung) und auch nach einem ETS-Programmiervorgang zeitlich zu verzögern. Dazu kann im Gerät eine Verzögerungszeit festgelegt werden. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 84 von 88...
Seite 85
Überlastmeldung sichtbar. Zeitverzögerung für Nach Busspannungswiederkehr wird Meldung nach eine vor Busspannungsausfall Busspannungs- Nein gesendete Alarmmeldung stets zurück wiederkehr ? genommen (kein Alarm). Auch, wenn vor dem Busausfall keine Alarmmeldung aktiv war, wird nach Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 85 von 88...
Seite 86
Alarm) auf den Bus ausgesendet. In diesen Fällen kann das Aussenden des Alarm-Telegramms verzögert erfolgen. Die Konfiguration der Zeitverzögerung ist an dieser Stelle möglich. Dieser Parameter ist nur bei freigeschalteter Kurzschluss-/ Überlastmeldung sichtbar. Art.-Nr.: 2501 HZUP Seite 86 von 88...