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Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG
&
WARTUNG
Straßenfertiger
F 121 C
F 141 C
Typ 635
Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren
Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981339
01-0107
635
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Atlas Copco DYNAPAC F 121 C

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Straßenfertiger F 121 C F 141 C Typ 635 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981339 01-0107 ......
  • Seite 2: Nur Original Ersatzteile Alles Aus Einer Hand

    Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand Ihr autorisierter Dynapac-Händler:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ..................1 Sicherheitshinweise allgemein ..............2 Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften ........2 Warnhinweise .................... 2 Verbotszeichen ..................4 Schutzausrüstung ..................5 Umweltschutz ..................... 6 Brandschutz ....................6 Weitere Hinweise ..................7 Bestimmungsgemäße Verwendung ........1 Fahrzeugbeschreibung ............1 Einsatzbeschreibung .................. 1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ..........
  • Seite 4 EN-Normen ....................21 Dauerschalldruckpegel F121C, Deutz TCD2013L04 ....... 21 Betriebsbedingungen während der Messungen ........21 Messpunktanordnung ................21 Dauerschalldruckpegel F141C, Deutz TCD2013L06 ....... 22 Betriebsbedingungen während der Messungen ........22 Messpunktanordnung ................22 Ganz-Körper-Schwingungen ..............23 Hand-Arm-Schwingungen ................ 23 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ..........23 C1.1 Transport .................
  • Seite 5 D2.0 Bedienung ................1 Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals ........1 Tastenbelegung des Displays ..............1 Menübedienung ..................2 Menüstruktur der Einstell- und Anzeigeoptionen ........3 Hauptmenü 00 ..................4 Anzeige und Funktionsmenü ..............4 Menü 01 - Dieseldrehzahl ..............5 Untermenü...
  • Seite 6 D3.1 Betrieb ..................1 Bedienelemente am Fertiger ..............1 Batterien (71) ..................1 Batterie-Hauptschalter (72) ..............1 Muldentransportsicherungen (73) ............2 Mechanische Bohlentransportsicherung (links und rechts unter dem Fahrersitz) (74) .......... 3 Sitzarretierung (hinter dem Fahrersitz) (75) ........... 3 Trennmittelsprühanlage (80) (o) ............4 Ein / Aus-Schalter für Zusatzscheinwerfer im Dach (85): ......
  • Seite 7 D4.1 Betrieb ..................1 Betrieb vorbereiten ..................1 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............1 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) ....... 1 Checkliste für den Maschinenführer ............2 Fertiger starten ................... 4 Vor dem Starten des Fertigers ............... 4 „Normales“...
  • Seite 8 Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Verteilerschnecke ..................2 Höheneinstellung ..................2 Bei fest montiertem Schneckenbalken ............2 Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) ......... 3 Bei hydraulischer Verstellung (Option) ............3 Schneckenverbreiterung Schneckentyp I ..........5 Verbreiterungsteile anbauen ..............
  • Seite 9 F5.1 Wartung - Baugruppe Motor ..........1 Wartung - Baugruppe Motor ..............1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................4 Motor-Kraftstofftank (1) ................. 4 Motor-Schmierölsystem (2) ..............5 Motor-Kraftstoffsystem (3) ..............7 Motor-Luftfilter (4) .................. 9 Motor-Kühlsystem (5) ................10 Motor-Antriebsriemen (6) ..............10 Motor-Abgassystem (7) ..............
  • Seite 10 F8.1 Wartung - Elektrik ..............1 Wartung - Elektrik ..................1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................5 Batterien (1) ................... 5 Generator (2) ..................6 Antriebsriemen (Keilriemen) ..............8 Antriebsriemen (Zahnriemen) ..............9 Elektrische Sicherungen (3) ..............11 Maschinenausführung: Konventionelle Elektrik ........11 Klemmenkasten ..................
  • Seite 11: Vorwort

    V Vorwort Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Allgemein

    Sicherheitshinweise allgemein Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften sind grund- sätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Für die Einhaltung daraus resultierender Vorschriften und Maßnahmen ist der An- wender selbst verantwortlich! Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin.
  • Seite 13 Warnung vor Handverletzungen! Warnung vor heißer Oberfläche oder heißen Flüssigkeiten! Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 14: Verbotszeichen

    Verbotszeichen Öffnen / betreten / hineingreifen / ausführen / einrichten während des Betriebes oder während der Antriebsmotor läuft verboten! Motor/Antrieb nicht starten! Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service...
  • Seite 15: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung! Tragen Sie eine Warnweste, um rechtzeitig gesehen zu werden!
  • Seite 16: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 17: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Gashei- zung! Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Elektro- heizung!
  • Seite 19: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestand- teil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gel- ten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Strassenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 21: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der DYNAPAC Strassenfertiger F 121 C / F 141 C ist ein mit Raupenlaufwerk ausge- rüsteter Fertiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleisbauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe. 635_ISO_Dyn.bmp...
  • Seite 22: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 635_ISO_DYN.bmp Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) und Schleppski-Befestigung Kettenlaufwerk Nivellierzylinder für Einbaustärke Zugrolle Holm-Zugscheine Einbaustärkenanzeiger Holm Fahrantrieb des Kettenlaufwerks Schnecke Bohle Bedienstand Bedienpult (seitenverschiebbar) Wetterschutzdach Arbeitsscheinwerfer Fahrspurreiniger Hydraulische Frontmuldenklappe Absaugung für Asphaltdämpfe t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung...
  • Seite 23: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Strassenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbaubohle eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  • Seite 24 Fahrantrieb: Die stufenlos verstellbaren Fahrantriebspumpen sind über entspre- chende Hochdruck-Hydraulikschläuche mit den Fahrantriebsmotoren verbunden. Diese Ölmotoren treiben über Planetengetriebe, die direkt in den Antriebsrädern der Laufwerke liegen, die Laufwerksketten an. Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf;...
  • Seite 25 Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Mit der Querneigungsregelung (Option) kann der Zugpunkt wahlweise links oder rechts mit einer definierten Differenz zur Ge- genseite gesteuert werden. Zur Ermittlung des Ist-Wertes sind die beiden Zugholme mit einem Querneigungsge- stänge verbunden. Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver- stellung auf der jeweils gegenüberliegenden Seite.
  • Seite 26: Gefahrenbereiche

    Gefahrenbereiche In diesen Arbeitsbereichen der Maschine besteht während des normalen Betriebes Einzugsgefahr oder Quetschgefahr durch sich drehende, fördernde oder Bewegun- gen ausführende Elemente!
  • Seite 27: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt 2.1). Not-Aus-Taster - am Bedienpult - an beiden Fernbedienungen (optional) F0005_A1.EPS Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausge- stellt.
  • Seite 28: Hauptschalter (17)

    Hauptschalter (17) Mainswitch.tif/Mainswitch_SK.eps Muldentransportsicherungen (18) Hopperlock2.tif/Hopperlock_SK.eps Bohlentransportsicherung (19) F0083_A1.TIF Verriegelung für Wetterschutzdach (20) F121Cb.Tif...
  • Seite 29 635_side_Dyn.bmp/Feuerlöscher.bmp Pos. Bezeichnung Feuerlöscher Motorverkleidungen Seitenklappen Laufstege Bohlenabdeckungen Bohlenwarnblinkanlage Schneckenabdeckungen Sonstige Ausrüstung: - Unterlegkeile - Warndreieck - Verbandkasten...
  • Seite 30: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen (alle Maße in mm) 1979 2900 6505* 1988 2550 3388 *VB510 T/TV 635_side_DYN.bmp,635_front_DYN.bmp Technische Daten der betreffenden Bohle siehe Bohlen-Betriebsanleitung. B 10...
  • Seite 31: Zulässige Steigungs- Und Neigungswinkel

    Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° 635_side_Dyn.bmp,635_front_Dyn.bmp Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 14° max 14,4°...
  • Seite 32: Gewichte F 121 C (Alle Angaben In T)

    Gewichte F 121 C (alle Angaben in t) Fertiger ohne Bohle ca.16,3 Fertiger mit Bohle: - VB 510 T/TV ca.18,2 Mit Anbauteilen für max. Arbeitsbreite ca. 1,4 zusätzlich max. Mit gefüllter Mulde ca. 13,0 zusätzlich max. Gewichte der betreffenden Bohle und der Bohlenteile siehe Betriebsanleitung für die Bohlen.
  • Seite 33: Leistungsdaten F 121 C

    Leistungsdaten F 121 C VB 510 T/TV 2,55 2,00 5,10 8,10 VB 510 T/TV+ 2,55 2,00 5,10 VB 600 T/TV 3,00 2,45 6,00 8,20 VB 600 T/TV+ 3,00 2,45 6,00 SB 1250 T/TV 3,00 Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 23 m/min Einbaustärke...
  • Seite 34: Leistungsdaten F 141 C

    Leistungsdaten F 141 C VB 510 T/TV 2,55 2,00 5,10 8,80 VB 510 T/TV+ 2,55 2,00 5,10 VB 600 T/TV 3,00 2,45 6,00 9,00 VB 600 T/TV+ 3,00 2,45 6,00 SB 1250 T/TV 3,00 9,00* Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 23 m/min...
  • Seite 35: Fahrantrieb/Fahrwerk

    Fahrantrieb/Fahrwerk Hydrostatischer Antrieb, Antrieb stufenlos regelbar Zwei einzeln angetriebene Raupenlaufwerke mit Laufwerk Gummistollen-Laufwerksketten Wendevermögen Drehen auf der Stelle Geschwindigkeit siehe oben Motor F 121 C Marke/Typ Deutz TCD 2013 L04 2V Ausführung 4-Zyl.-Dieselmotor (wassergekühlt) Leistung 116 KW / 158 PS (bei 2100 1/min) Kraftstofftank - Füllmenge (siehe Kapitel F) 5.10...
  • Seite 36: Mischgutbehälter (Mulde)

    5.12 Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 6,0 m = ca. 13,0 t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 520 mm Kleinste Einlaufhöhe, außen 595 mm 5.13 Mischgutförderung Lattenrost-Förderbänder Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte 5.14 Mischgutverteilung Verteilerschnecken Links und rechts getrennt schaltbar Hydrostatischer Außenantrieb, stufenlos regelbar...
  • Seite 37: Bohlenhubeinrichtung

    5.15 Bohlenhubeinrichtung Bei Stillstand: - Bohlenstop - Bohlenstop mit Vorspannung (max. Druck 50 bar) Sonderfunktionen Beim Einbau: - Bohlenbelastung - Bohlenentlastung (max. Druck 50 bar) Mechanische Höhengeber Nivelliersystem Optionale Systeme mit und ohne Querneigungsregelung 5.16 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 100 Ah 17 kVA / 400 V...
  • Seite 38: Kennzeichnungsstellen Für Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen für Typenschilder B 18...
  • Seite 39 Pos. Bezeichnung Schild „Einfüllstutzen Dieselkraftstoff“ * Schild „Einfüllstutzen Motoröl“ * Schild „Betriebsanleitung“* Warnschild „Quetschgefahr!“ ** Schild „Sicherungspunkte bzw. Anschlagpunkte für Kranverladung“ ** Typenschild Fertiger Schild „CE + Schallpegel“ (O) Warnschild „Lüftergefahr!“ Warnschild „Heiße Oberfläche!“ Schild „Mit Wasser spritzen verboten“ Warnschild „Betriebsanleitung beachten!“ *** Schild „Überspannungsgefahr“...
  • Seite 40: Typenschild Fertiger (6)

    Typenschild Fertiger (6) Fertiger3.tif Pos. Bezeichnung Fertigertyp Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. am Fertiger muss mit der Produkt- Identifikations-Nummer (8) übereinstimmen.
  • Seite 41: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel F121C, Deutz TCD2013L04 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 42: Dauerschalldruckpegel F141C, Deutz Tcd2013L06

    Dauerschalldruckpegel F141C, Deutz TCD2013L06 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 43: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
  • Seite 45: Transport

    C 1.1 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
  • Seite 46: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung).
  • Seite 47 Tätigkeit Schalter Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Bohle anheben. - Bohlentransportsicherungen einlegen. - Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrhebel nach vorne schwenken. - Nivellierzylinder vollständig ausfahren. - Fahrhebel in Mittelstellung stellen. - Bohle bis auf die Grundbreite des Fer- tigers zusammenfahren.
  • Seite 48: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. F0185_A1.TIF - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern. - Wetterschutzdach herunterklappen: - Verriegelungsbolzen entfernen und das Dach am Bügel des Dachrah-...
  • Seite 49: Fertiger Am Tieflader Sichern

    Fertiger am Tieflader sichern: - Nur geeignete, zugelassene Anschlagmittel verwenden. - Die vorgesehenen vier Haltepunkte (1,2) benutzen. Abhängig von der Maschinenausstattung können sich weitere Haltepunkte (3) am Schneckenrahmen befinden! - Nach Abkühlen Auspuff-Verlängerungsrohr abnehmen/verstauen. Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterdach hochklappen: Verriegelungsbolzen ziehen, Wetterdach durch Drücken nach hinten hochstellen und erneut verriegeln.
  • Seite 50: Transportfahrten

    Transportfahrten Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung). Die Teile sicher verstauen. Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage - Gasflaschen der Bohlenheizung abnehmen: - Hauptabsperrhähne, und Flaschenventile schließen.
  • Seite 51 Tätigkeit Schalter Tasten - Funktionssperre deaktivieren. - Muldenhälften schließen. - Beide Muldentransportsicherungen einlegen. - Bohle anheben. - Bohlentransportsicherungen einlegen. - Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrhebel nach vorne schwenken. - Nivellierzylinder vollständig ausfahren. - Fahrhebel in Mittelstellung stellen. - Bohle bis auf die Grundbreite des Fer- tigers zusammenfahren.
  • Seite 52: Fahrbetrieb

    Fahrbetrieb Warnhinweis Symbol Symbol - Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler auf Maximum stellen. - Geschwindigkeit mit Fahrhebel dosieren. In Notsituationen den Not-Aus-Taster drücken! C 1.1 8...
  • Seite 53: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). F0185_A1.TIF Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. - Überstehende oder lose Teile sowie die Gasflaschen der Bohlenheizung abneh- men (siehe Kapitel E und D).
  • Seite 54: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bauma- schinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe, die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
  • Seite 55 - Kontermutter (2) lösen, Gewindestift (3) so weit wie möglich in die Pumpe schrauben, mit der Kontermutter si- chern. - Hebel (4) der Handpumpe so lange betätigen, bis genug Druck aufgebaut ist und sich die Fahrwerksbremsen gelöst haben. - Abschleppstange in die Anhängevor- richtung (5) in der Stoßstange einhän- gen.
  • Seite 56 Nach dem Abschleppen Gewindestift (3) wieder einige Umdrehungen heraus- schrauben und mit der Kontermutter (2) sichern. Um das Gerät nach der Reparatur wie- der fahrbereit zu machen, müssen die Hochdruckpatronen (1) wieder ganz ein- geschraubt werden. Die Fahrwerksbremsen sind nun wieder aktiv und die Maschine ist gegen Weg- rollen gesichert.
  • Seite 57: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. Den Hauptschalter (1) erst 15 Sekunden F0077/0078_A1.EPS nach dem Ausschalten der Zündung zie-...
  • Seite 59: Bedienung

    D 1.1 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbeitet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 60: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Bedienpult_SPS_Kette_635_2.bmp,Element1_SPS_Kette_635.bmp,Element2_SPS_Kette_635.bmp,Element3_Kette_635.bmp D 1.1 2...
  • Seite 61 Allgemeine Hinweise zur Einhaltung von CE-Bestimungen Sämtliche Rastschalterfunktionen, die bei Dieselstart eine Gefährdung hervorrufen können (Förderfunktion Schnecke und Lattenrost), werden bei NOT-AUS oder Steu- erungsneustart in die STOP-Funktion gesetzt. Werden bei stehendem Dieselmotor Einstellungsänderungen vorgenommen („AUTO“ oder „MANUELL“), werden diese bei Dieselstart in „STOP“...
  • Seite 62 Element2_SPS_Kette_635.bmp D 1.1 4...
  • Seite 63 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schlüsselstellungen: Zündung und Licht aus Zündung ein Stand-/Rücklicht, Armaturenbeleuchtung, Zündschloss und ggf. Arbeitsscheinwerfer Lichtschalter Fahrlicht Fernlicht nicht belegt Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, An- triebe und Lenkung ausgestellt. Ausweichen, Anheben der Bohle u.ä.
  • Seite 64 Element2_SPS_Kette_635.bmp D 1.1 6...
  • Seite 65 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Fertigerfunktionen und stufenlose Einstellung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Anlassen möglich; Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; Zum Ausschwenken Ring (9a) hochziehen. Je nach Stellung des Fahrhebels werden folgende Funktionen Fahrhebel zugeschaltet: (Vorschub) 1. Stellung: Lattenrost und Schnecke ein. 2.
  • Seite 66 Element1_SPS_Kette_635.wmf D 1.1 8...
  • Seite 67 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: Links: linke Muldenhälfte öffnen Rechts: rechte Muldenhälfte öffnen Mulden öffnen Werden die Mulden hydraulisch gleichzeitig betätigt (1 Ventil), dann kann sowohl der linke als auch der rechte Schalter für die Betätigung benutzt werden. Tastschalterfunktion: Links: linke Muldenhälfte schließen Rechts: rechte Muldenhälfte schließen Mulden schließen Getrennte Betätigung (o):...
  • Seite 68 Element1_SPS_Kette_635.wmf D 1.1 10...
  • Seite 69 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung. Hase: Transportgeschwindigkeit Fahrantrieb Schildkröte: Arbeitsgeschwindigkeit für Einbau schnell/langsam Bei Neustart sind die Tasten auf Arbeitsgeschwindig- keit (Schildkröte) gesetzt. Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung. Bei Neustart ist die Taste „Geradeausfahrt“ eingestellt. Normalstellung für Geradeausfahrt. Geradeausfahrt Wenn die Taste versehentlich nach unten geschaltet ist (und die Lenkung (1) auf geradeaus steht), fährt der...
  • Seite 70 Element1_SPSC.cdr D 1.1 12...
  • Seite 71 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung nicht belegt Vibration Bedienung und Verwendung wie Schalter (20). Tasten mit Rastschalter und LED-Rückmeldung Wechselschaltung zwischen zwei Schaltzuständen. Stop: Einschaltzustand Schnecke Auto links/rechts Über NOT-AUS bzw. bei Neustart erfolgt ein Rücksetzen in STOP. Taste 16 verriegelt die Förderfunktion. Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung.
  • Seite 72 Element1_SPSC.cdr D 1.1 14...
  • Seite 73 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung. AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder durch Tas- ten 25 oder 31. 1. Schnecke fördern „MANUELL“ Schnecke fördern Voraussetzung: Taste 24 im Zustand „AUTO“. „MANUELL“ und Mit den Tasten im Tastenblock links für Bewegungsrich- Schnecke heben/ tungen (29) erfolgt ein Übersteuern der Automatikfunktion senken...
  • Seite 74 Element1_SPSC.cdr D 1.1 16...
  • Seite 75 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion Bohle heben Ist der Fahrhebel in Mittelstellung, wird die Motor- drehzahl bei Betätigung automatisch angehoben! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung Bohle senken/Bohle Schwimmstellung Taste 16 befindet sich in AUS-Stellung. Bohle Schwimmstellung: Tastendruck schaltet LED EIN und Bohle steht in Bereitstellung „Schwimmstellung“, die durch den ausgeschwenkten Fahrhebel (9) aktiviert wird.
  • Seite 76 Element3_SPS_Kette_635.wmf/Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp D 1.1 18...
  • Seite 77 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steuerungs-Einga- Zur Abfrage, Einrichtung und Speicherung verschiedener Be- be- und Anzeige- triebszustände und Funktionen, sowie zur Ausgabe von Mel- terminal dungen bezüglich Maschine und Antriebsmotor. Normale Anzeige bis 120 °C = 248 °F. Temperaturanzei- Bei höherer Temperatur Fertiger stoppen (Fahrhebel in ge Hydrauliköl Mittelstellung), Motor im Leerlauf abkühlen lassen.
  • Seite 78 Element3_SPS_Kette_635.wmf/Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp D 1.1 20...
  • Seite 79 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn eine zu hohe Menge Wasser im Wasserab- scheider des Kraftstoffsystems festgestellt wurde. Um Schäden am Antriebsmotor zu vermeiden, dass ab- Warnleuchte geschiedene Wasser lt. Wartungsanleitung umgehend „Wasser im Kraft- ablassen. stoff“ (rot) Zeigt den Fehler gemeinsam mit Leuchte „Fehlermel- dung“...
  • Seite 80 Element3_SPS_Kette_635.wmf/Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp D 1.1 22...
  • Seite 81 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn der Öldruck zu gering ist. Motor sofort ausstellen! Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanlei- Öldruck-Kontrolle tung. Dieselmotor (rot) Zeigt den Fehler gemeinsam mit Leuchte „Fehlermel- dung“ an. nicht belegt Batterieladekontrol- Muss nach dem Starten bei erhöhter Drehzahl erlöschen. le (rot) Motor ausstellen.
  • Seite 82: Fernbedienung

    Fernbedienung Achtung! Fernbedienungen mit Not-Aus-Taster (O) während des Betriebes nicht ab- klemmen! Dies führt zur Abschaltung des Fertigers! D 1.1 24...
  • Seite 83 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Funktion und Verwendung wie Not-Aus -Taster (7) am Bedien- Not-Aus-Taster pult. Wichtig bei Gefahrensituationen, die nicht vom Fahrer eingese- hen werden können. Hupe Funktion wie Taste (30) am Bedienpult. Funktion und Verwendung wie Taster (25) am Bedienpult. Nivellierzylinder Schaltstellung “manuell“...
  • Seite 84 Achtung! Fernbedienungen mit Not-Aus-Taster (O) während des Betriebes nicht ab- klemmen! Dies führt zur Abschaltung des Fertigers! D 1.1 26...
  • Seite 85 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Schnecke Funktion wie Taste (24) am Bedienpult. Förderrichtung der Zum Einstellen der Förderrichtung der Schnecke. Schnecke. Schalter (61) muss auf Schaltstellung “auto“ gestellt sein. Förderleistung Plus/minus- Tasten zur Verstellung der Förderleistung. Anzei- Schnecke und ge durch LED. Änderungen werden bei Schaltstellung “auto“ LED-Anzeige der Taste (61) übernommen.
  • Seite 86 Unterseite Remote_SPS_neu2.bmp Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steckdose für Nivel- Hier das Anschlusskabel des Höhengebers anschließen. lierautomatik Steckdose für Schnecken-End- Hier das Kabel des Mischgut-Endschalters anschließen. schalter Anschlusskabel der Mit Steckdose an der Bohle verbinden. Fernbedienung (siehe Bohlen-Betriebsanleitung). D 1.1 28...
  • Seite 87: D2.0 Bedienung

    D 2.0 Bedienung Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals TDM.cdr Tastenbelegung des Displays - (A) Encoder (Dreh- und Druckbetätigung): - Zum Blättern im Menü - Zur Anwahl verschiedener Punkte innerhalb eines Menüs - Zur Parameterverstellung - Zur Bestätigung verstellter Parameter - (B), (C), (D) Tasten F1 - F3: - Zur Anwahl der im Display zugeordneten Funktionen - Zur Anwahl verschiedener Punkte innerhalb eines Menüs - Zur Parameterverstellung...
  • Seite 88: Menübedienung

    Menübedienung TDM.cdr Beispiel: Notfallprogramm (401) - Encoder (A) drehen, bis die Auswahlfläche (1) erscheint. - Encoder (A) erneut drehen, bis sich die Auswahlfläche über dem gewünschten Menüpunkt befindet. - Encoder (A) oder Taste F2 (B) drücken, um den gewählten Menüpunkt zur Verstel- lung zu aktivieren.
  • Seite 89: Menüstruktur Der Einstell- Und Anzeigeoptionen

    Menüstruktur der Einstell- und Anzeigeoptionen Die folgende Grafik zeigt die Menüstruktur und dient der Vereinfachung der Bedie- nung bzw. Vorgehensweise bei verschiedenen Einstellungen und Anzeigen. D 2.0 3...
  • Seite 90: Hauptmenü 00

    Hauptmenü 00 Anzeige und Funktionsmenü - Geschwindigkeit - Einbau- betrieb (1) - Geschwindigkeit - Fahrbe- trieb (2) - Motordrehzahl (3) - Wegstreckenmesser (4) - Kraftstoffverbrauch (5) - Einstellmöglichkeit Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_000.bmp „Bohlenstopp mit Vorspan- nung“ (6) - 0=Funktion inaktiv - 1=Funktion aktiv Bei neutraler Fahrhebelstellung wird die Bohle durch Druckbeaufschlagung der ent- sprechenden Zylinder in ihrer Stellung gehalten, so dass ein Einsinken im Einbau- material verhindert wird.
  • Seite 91: Menü 01 - Dieseldrehzahl

    Menü 01 - Dieseldrehzahl Menü zur Einstellung der Mo- tordrehzahl (1) - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_001.bmp Untermenü 101 - Einrich- tung Dieseldrehzahl - Speichern, Rücksprung ins Hauptmenü: (F3) - Änderungen zurück- setzen, Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Die Verstellung erfolgt in 50er-Schritten, Motor-...
  • Seite 92: Menü 02 - Messwerte Antriebsmotor

    Menü 02 - Messwerte An- triebsmotor Menü zur Abfrage verschie- dener Messwerte des An- triebsmotors - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_002.bmp Untermenü 103 - Messwert- anzeige Antriebsmotor Anzeige folgender Messwer- - Kühlwassertemperatur (1) - Motoröldruck (2) - Kraftstoffverbrauch (3) - Batteriespannung (4) - Motor-Betriebsstunden (5)
  • Seite 93: Menü 03 - Weg- Und Kraftstoffanzeige

    Menü 03 - Weg- und Kraft- stoffanzeige Menü zur Abfrage verschie- dener Betriebsdaten - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_003.bmp Untermenü 301 - Anzeige/ Reset Wegstrecke, Kraft- stoffverbrauch Anzeige folgender Betriebs- daten: - Verbrauchter Kraftstoff (Rechenwert) (1) - Reset - Wert auf Null set- zen, Rücksprung Menü...
  • Seite 94: Menü 04 - Notfunktion / Bohlenstopp Und Stampferstart

    Menü 04 - Notfunktion / Bohlenstopp und Stamp- ferstart Bei einem Ausfall von Soll- wertvorgabe oder Istwert- messung (z.B. Sensor defekt, Fernbedienung ausgefallen) lässt sich die Leistung ver- schiedener Funktionen für den Automatikbetrieb einstel- len. - Untermenü öffnen: (F3) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_004.bmp - Rücksprung ins Hauptme- nü: (F1) Untermenü...
  • Seite 95: Menü 05 - Einbaustärke

    Menü 05 - Einbaustärke Menü zur Einstellung der ein- zubauenden Schichtart - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_005.bmp Untermenü 501 - Vorwahl Einbaustärke Vorwahl folgender Schicht- arten: - Deckschicht: Parameter 3 - Binderschicht: Parameter 2 - Tragschicht: Parameter 1 - Speichern, Untermenü...
  • Seite 96: Untermenü 502 - Einstellung Schneckendrehzahl

    Untermenü 502 - Einstel- lung Schneckendrehzahl Geschwindigkeit lässt sich in 8 Stufen einstellen. Die eingestellte Geschwin- digkeitsstufe für die jeweilige Schnecke wird in den Anzei- gen (1) und (2) angezeigt. Grundeinstellung für die ein- zelnen Schichtarten: - Deckschicht: 4 Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_502.bmp - Binderschicht: 6 - Tragschicht: 8 - Speichern, Untermenü...
  • Seite 97: Menü 06 - Bohlenbelastung

    Menü 06 - Bohlenbelastung Menü zur Einstellung der An- fahrbelastung - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_006.bmp Untermenü 102 - Einstel- lung Anfahrbelastung Einstellung der Zeitdauer für die Anfahrbelastung - Speichern, Rücksprung in Menü 06: (F3) - Änderungen zurück- setzen, Rücksprung Menü...
  • Seite 98: Menü 07 - Bohlentyp

    Menü 07 - Bohlentyp Menü zur Einstellung des Bohlentyps - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_007.bmp Untermenü 701 - Einstel- lung Bohlentyp Vorwahl folgender Bohlenty- pen: - VB/EB-Bohle: Parameter 0 - SB-Bohle: Parameter 1 - Speichern, Rücksprung in Menü...
  • Seite 99: Menü 08 - Betriebsstundenzähler

    Menü 08 - Betriebsstunden- zähler Menü zur Abfrage der Be- triebsstunden - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) oder (F3) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_008.bmp D 2.0 13...
  • Seite 100: Menü 09 - Service

    Menü 09 - Service Passwort geschütztes Menü für verschiedene Serviceein- stellungen - Passwortabfrage öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_009.bmp Untermenü 201 - Passwor- tabfrage Eingabe des Passwortes: - Passwort mittels Druck auf Encoder bestätigen - Rücksprung in Menü 09: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_201.bmp D 2.0 14...
  • Seite 101 Menü 10 - Fehlerspeicher Menü zur erneuten Abfrage vorhandener Fehler- meldungen - Anzeige [0]: keine Fehler- meldungen vorhanden - Anzeige [1]: Fehler- meldungen vorhanden - Fehlermeldungen aufrufen: (F3) - Rücksprung ins Hauptme- Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_010.bmp nü: (F1) Fehlermeldungen anzei- gen: Bei vorhandenen Fehlermel- dungen wird zunächst immer die Anzeige „Achtung“...
  • Seite 102: Menü 10 - Fehlerspeicher

    Menü 11 - Fehlerspeicher Fahrantriebsrechner Menü zur erneuten Abfrage vorhandener Fehler- meldungen des Fahrantriebs- rechners - Anzeige [0]: keine Fehler- meldungen vorhanden - Anzeige [1]: Fehler- meldungen vorhanden - Fehlermeldungen aufrufen: Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_011.bmp (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Fehlermeldungen anzei- gen: Bei vorhandenen Fehlermel- dungen wird zunächst immer...
  • Seite 103: Menü 12 - Programmversion

    Menü 12 - Programmversi- Menü zur Abfrage der instal- lierten Programmversion Geben Sie immer die Pro- grammversion an, sollte eine Rücksprache mit dem Tech- nical Support für Ihre Maschi- ne notwendig sein! - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) oder (F3) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_012.bmp D 2.0 17...
  • Seite 104: Menü 13 - Terminaleinstellungen

    Menü 13 - Terminaleinstel- lungen Menü für verschiedene Ein- stellungen des Terminals - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_013.bmp Untermenü 104 - Terminal- einstellungen Einstellung Kontrast (1), Helligkeit (2) des Displays und Empfindlichkeit des Encoders (3) - Speichern, Rücksprung in Menü...
  • Seite 105: Weitere Displayanzeigen

    Weitere Displayanzeigen Anzeige-Nr. / Bedeutung Anzeige Anzeige 646 Not-Aus-Taster betätigt - Rücksprung in vorheriges Menü: (F3) Anzeige 647 Einrichtbetrieb Anzeigen: - Motordrehzahl (1) - Zurückgelegte Wegstrecke (2) - Verbrauchter Kraftstoff (Rechenwert) (3) - Rücksprung in vorheriges Menü: (F3) D 2.0 19...
  • Seite 106: Terminal-Fehlermeldungen

    Terminal-Fehlermeldungen Jeder Fehlermeldung ist eine Nummer zugeordnet. Sollte eine Rücksprache mit dem Technical Support für Ihre Maschine notwendig sein, geben Sie diese Nummer sowie alle weiteren aus der Fehlermeldung ersichtlichen Informationen an! Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 600 Allgemeine Fehleranzeige Fehlermeldung 601 Leiterbruch Fahrautomatik-Fahrantriebs-...
  • Seite 107 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 610 - „Fahrbetrieb vorwärts“ gesperrt Variabel: - Fahrt-/Lenkrichtung (1) Fehlermeldung 615 - Sensor Laufwerk defekt Variabel: - Sensor links (1) - Sensor rechts (2) Fehlermeldung 617 - Leiterbruch - Ansteuerung Fahrantriebspumpe Fehlermeldung 619 - Kurzschluss/ Verdrahtungsfehler - Fahrhebel-Potentiometer / Fahrhebel-Mikroschalter...
  • Seite 108 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 621 - Setup-Fehler Fahrgeschwindigkeits- Potentiometer in Service-Software. Fehlermeldung 622 - Setup-Fehler Fahrhebel-Potentiometer in Service-Software. Fehlermeldung 623 - Kurzschluss/ Verdrahtungsfehler - Fahrhebel-Mikroschalter vorwärts / rückwärts (parallele Schaltung) Fehlermeldung 624 - Pumpenstrom-Nulllage (Totband) in Service- Software nicht definiert Fehlermeldung 625 Fehler mit Motorstopp SPN = Betroffenes Bauteil...
  • Seite 109 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 626 - Warnmeldung Antriebsmotor - SPN = Betroffenes Bauteil - FMI = Art des Fehlers - OC = Wiederholhäufigkeit siehe Abschnitt „Fehler- codes Antriebsmotor“! Fehlermeldung 628 - Kommunikation unterbrochen Master-Antriebsmotor Fehlermeldung 629 - Leiterbruch Slaveausgang Variabel: - Slave-Nr (1) - Slave-Ausgang (2)
  • Seite 110 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 635 - Tastaturausfall / Sicherung Tastatur defekt Fehlermeldung 636 - Ausfall Fernbedienung/ Sicherung Fernbedienung defekt Variabel: - Fernbedienung links (1) - Fernbedienung rechts (2) - Sicherung Fernbedienung Fehlermeldung 638 - Kommunikation unterbrochen Master-Fahrautomatik Abschnitt „Hinweise zu Fehlermeldungen“...
  • Seite 111 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 643 - Sollwert-Potentiometer Stampfer defekt Fehlermeldung 644 - Sollwert-Potentiometer Vibration defekt Fehlermeldung 645 - Kommunikation unterbrochen Master-Display D 2.0 25...
  • Seite 112: Hinweise Zu Fehlermeldungen

    Hinweise zu Fehlermeldungen Fehlermeldung 638 Kommunikation unterbrochen Master-Fahrautomatik. Prüfen Sie zunächst, ob die Sicherung F5.1 intakt ist! Ist die Sicherung nicht die Ursache für die unterbrochene Datenverbindung, kann ein Notstart des Dieselmotors durchgeführt werden: - Taste (1) zuschalten (LED Ein). - Startknopf (2) drücken.
  • Seite 113: Fehlercodes Antriebsmotor

    Fehlercodes Antriebsmotor Wurde am Antriebsmotor ein Fehler festgestellt, wird dieser durch die ent- sprechende Warnleuchte (1) signalisiert und gleichzeitig aufgeschlüsselt im Dis- play angezeigt. Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp Die simultan im Display angezeigte Feh- lermeldung enthält mehrere Zahlen- codes, die nach Aufschlüsselung den Fehler eindeutig definieren.
  • Seite 114 Beispiel: Erklärung: Warnleuchte und Anzeige signalisieren einen schwerwiegenden Fehler am Antriebs- motor mit automatischen bzw. erforderlichen Motorstopp. Displayanzeige: SPN: FMI: Ursache: Kabelbruch am Sensor für den Rail-Druck. Auswirkung: Motorabschaltung. Häufigkeit: Fehler tritt zum 1. x auf. Teilen Sie die angezeigte Fehlernummer dem Kundendienst für Ihren Strassenferti- ger mit, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen wird.
  • Seite 115: Fehlercodes

    Fehlercodes D 2.0 29...
  • Seite 116 D 2.0 30...
  • Seite 117 D 2.0 31...
  • Seite 118 D 2.0 32...
  • Seite 119 D 2.0 33...
  • Seite 120: Fmi-Codes

    FMI-Codes D 2.0 34...
  • Seite 121: Sonderfunktionen

    Sonderfunktionen Notfallprogramm bei Tastatur-Ausfall Um bei einem Ausfall der Tastatur eine vorübergehende Betriebsfähigkeit des Ferti- gers zu gewährleisten, wird ein Notfallprogramm automatisch gestartet. Folgende Werte und Funktionen werden max min zugeschaltet bzw. eingestellt: - Drehzahl des Dieselmotors auf 1800 - Fahrantrieb (1) auf Arbeitsgeschwin- digkeit (Schildkröte) - Funktionshauptschalter (2) auf Aus - Stampferfunktion (3) zugeschaltet...
  • Seite 122: Reversierbares Lattenrost

    Über die Fernbedienungen können zu- sätzlich folgende Funktionen geschaltet werden: - Durch Drücken der Taste (1) wird die Mulde geschlossen. - Durch Drücken der Taste (2) wird die Mulde geöffnet. - Bohle heben: - Balken-LED von Schnecke und Lat- tenrost (3) durch Drücken der zuge- hörigen Minustasten (4) ausschal- ten.
  • Seite 123: D3.1 Betrieb

    D 3.1 Betrieb Bedienelemente am Fertiger Batterien (71) Unter der linken Wartungsklappe befin- den sich die Batterien der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- he Abschnitt “Fertiger starten, Fremd- starten (Starthilfe)“).
  • Seite 124: Muldentransportsicherungen (73)

    Muldentransportsicherungen (73) Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. Position: - (a) - außen an beiden Muldenhälften oder - (b) - in der Mulde (o) Mulde nicht bei laufendem Motor betre- ten! Einzugsgefahr durch den Latten- rost! Ohne eingelegte Muldentransportsiche-...
  • Seite 125: Mechanische Bohlentransportsicherung

    Mechanische Bohlentransportsiche- rung (links und rechts unter dem Fah- rersitz) (74) Hiermit wird die angehobene Bohle ge- gen unbeabsichtigtes Absinken gesi- chert. Bohlentransportsicherung muss vor Transportfahrten oder nach Ar- beitsende eingelegt werden. Bei Transportfahrten mit ungesicherter Bohle besteht Unfallgefahr! F0083_A1.TIF - Bohle anheben.
  • Seite 126: Trennmittelsprühanlage (80) (O)

    Trennmittelsprühanlage (80) (o) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Kontrollleuchte (A) leuchtet, wenn Emulsionspumpe läuft - Ein/Aus-Schalter (B) für Emulsions- pumpe - Schnellkupplung (C) für Schlauchan- schluss Sprühanlage nur bei laufendem Diesel- motor einschalten, da sonst die Batterie entladen wird.
  • Seite 127: Ein / Aus-Schalter Für Zusatzscheinwerfer Im Dach (85)

    An der Mittelwand können sich noch weitere Schaltmöglichkeiten für optiona- le Ausstattungsmerkmale befinden: Ein / Aus-Schalter für Zusatzschein- werfer im Dach (85): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. Ein / Aus-Schalter Befüllpumpe Kraftstofftank (85a) Ist die Pumpe mittels Schalter (a) zuge- schaltet, leuchtet die Kontrolllampe (b).
  • Seite 128: Ein / Aus-Schalter Für Arbeitsscheinwerfer (85D)

    Ein / Aus-Schalter für Arbeitsscheinwerfer (85d): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. In Schaltstellung „ON“ leuchtet die Kontrolllampe (b). Ein / Aus-Schalter für die Rundumleuchte (85e): Zur Zuschaltung Schalter (a) betätigen. In Schaltstellung „ON“ leuchtet die Kontrolllampe (b). Bei Ausstattung mit optionaler 230V-An- lage befindet sich ein zusätzlicher Schaltkasten am Fertiger: Ein / Aus-Schalter für 230V...
  • Seite 129: Hydraulisches Klappdach (87) (O)

    Hydraulisches Klappdach (87) (o) Das hydraulisch klappbare Dach ist an der hinteren Aufhängung der linken und rechten Maschinenseite durch eine Ar- retierung (A) gesichert. Diese muss vor dem Absenken und Aufstellen gelöst werden. In seiner erreichten Endposition ist das Dach ebenfalls wieder mittels der Arretierung zu sichern.
  • Seite 130: Elektrische Verstellung Der Lattenrost-Fördermenge (O) (88)

    Elektrische Verstellung der Latten- rost-Fördermenge (o) (88) Hiermit wird – bei mechanischem End- schalter oder Ultraschallabtastung die Fördermenge des Lattenrostes einge- stellt. - Stellung „0“ auf der Skala entspricht der geringsten einstellbaren Förder- menge. - Lattenrost rechts: (88a) - Lattenrost links: (88b) F0091_A1.EPS D 3.1 8...
  • Seite 131: Lattenrost Endschalter (89)

    Lattenrost Endschalter (89): Die mechanischen Lattenrostendschal- ter (89) oder die Lattenrostenschalter mit Ultraschallabtastung (89ao) steuern den Mischguttransport der jeweiligen Lattenrosthälfte. Die Lattenrost-Förder- bänder müssen anhalten, wenn das Mischgut bis etwa unter das Schnecken- rohr gefördert ist. Voraussetzung ist die richtige Höhenein- stellung der Schnecke (siehe Kapitel E).
  • Seite 132: Ultraschall-Schnecken-Endschalter (90) (Links Und Rechts)

    Ultraschall-Schnecken-Endschalter (90) (links und rechts) Die Endschalter steuern den Mischgut- transport an der jeweiligen Schnecken- hälfte. Der Ultra-Schall-Sensor ist mit einem entsprechenden Gestänge am Begren- zungsblech befestigt. Zur Justierung Klemmhebel lösen und Winkel / Höhe des Sensors ändern. Die Anschlusskabel werden mit den seit- lich an der Bohle befindlichen Fernbe- dienungen verbunden.
  • Seite 133: Druckregelventil Für Bohlenbe-/-Entlastung (93)

    Druckregelventil für Bohlenbe-/ -entlastung (93) Hiermit wird der Druck für die zusätzli- che Bohlenbelastung bzw. - entlastung eingestellt. - Einschalten siehe Bohlenbe-/-entlas- tung (Kapitel „Bedienpult“, „Bedienung“). - Druckanzeige siehe Manometer (93b). Druckregelventil für Bohlenstopp mit Vorspannung (93a) Dieses Ventil befindet sich unter der rechten Bodenklappe Bedien-...
  • Seite 134: Zentralschmieranlage (O) (100)

    Zentralschmieranlage (o) (100) Automatikbetrieb Zentral- schmieranlage wird aktiviert, sobald der Antriebsmotor gestartet wird. - Pumpzeit: 12 min - Pausenzeit: Die werksseitig eingerichteten Pump- und Pausenzeiten dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem technischen Kun- dendienst verstellt werden! Eine Veränderung der Schmier- und Pausenzeiten kann beim Einbau von mi- neral- oder zementgebunden Gemi- schen erforderlich sein.
  • Seite 135: Partikelfilter - Kontrollleuchte (102) (O)

    Partikelfilter - Kontrollleuchte (102) (o) Die Partikelfilter-Kontrollleuchte befindet sich unter der Führungsbahn des Bedi- enpultes. Grundsätzlich gilt bei Beachtung der Kontrollleuchte (a): Partikellight.tif Signalfarbe Betriebszustand Ursache / Maßnahme Kein Gegendruck. System auf gelb Kein Gegendruck Abdichtung überprüfen. grün Innerhalb des Messbereichs Keine Störungen grün Schwellenbereich-...
  • Seite 136: Frontscheibe Und Seitenscheibe (O) (103)

    Frontscheibe und Seitenscheibe (o) (103) Die Frontscheibe kann für Wartungsar- beiten im Tankbereich hochgeschwenkt werden. - Frontscheibe am Griff (A) nach vorne schwenken, links und rechts mit den beiden Arretierungen (B) in oberer Po- sition sichern. Zusätzliche Funktionen: - Scheibenwischer bei Bedarf links und rechts zuschalten (C).
  • Seite 137: Excenterverstellung Bohle (O) (104)

    Excenterverstellung Bohle (o) (104) Zum Einbau dickerer Materialschichten, wenn die Kolbenstangen der Nivellierzy- linder im Grenzbereich arbeiten und die gewünschte Einbaustärke nicht erreicht werden kann, ist es möglich, den An- stellwinkel der Bohle mit Hilfe der Ex- centerverstellung zu ändern. - Pos.
  • Seite 139: D4.1 Betrieb

    D 4.1 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen - Schaufel und Besen...
  • Seite 140: Checkliste Für Den Maschinenführer

    Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. - am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten - an beiden Fernbedienungen o Antriebe müssen sofort stoppen. Fertiger muss jeder Lenkbewegung Lenkung sofort und genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. - am Bedienpult Hupsignal muss ertönen.
  • Seite 141 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen Bohlenabdeckungen und Laufstege heruntergeklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei angehobener Bohle müssen sich die Riegel seitlich in die Aussparungen Bohlentransportsicherung...
  • Seite 142: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatliche, jährliche Wartung) durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen.
  • Seite 143: Fremdstarten (Starthilfe)

    Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 144: Nach Dem Starten

    Nach dem Starten Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Fahrhebel (9) auf Stufe 1 (etwas aus der Mittelstellung) stellen. - Motordrehzahl durch Drücken der Taste (21) auf dem Bedienpult erhö- hen.Die Motordrehzahl wird auf den voreingestellten Wert erhöht. Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Mi- nuten warmlaufen lassen.
  • Seite 145: Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (46)

    Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (46) - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! An- dernfalls kann die gesamte Hydraulik Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp beschädigt werden. Bei kaltem Hydrauliköl: - Lattenrost-Schalter (32) auf „manuell“ und Schnecken-Schalter (24) auf „au- to“ stellen. - Die Fernbedienung muss angeschlos- sen und diese Funktionen auf “auto“...
  • Seite 146: Batterieladekontrolle (49)

    Batterieladekontrolle (49) Muss nach dem Starten bei erhöhter Drehzahl erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt oder während des Betriebs aufleuchtet: kurz- Leuchtmodul_SPS_Kette_635.bmp zeitig Motordrehzahl erhöhen. Falls die Leuchte weiterleuchtet, Motor ausstellen und Fehler suchen. Mögliche Fehler siehe Abschnitt „Störungen“. D 4.1 8...
  • Seite 147: Bedienung Beim Transport

    Bedienung beim Transport Bohle anheben und sichern - Schalter (16) muss ausgeschaltet sein (LED aus). - Schalter (34) ausschalten und Bohle mittels Schalter (33) anheben. - Nivellierzylinder mittels der Schalter (25) und (27) komplett ausfahren. Die Fernbedienung muss angeschlos- sen und diese Funktion auf “manual“ geschaltet sein.
  • Seite 148: Fertiger Fahren Und Anhalten

    Fertiger fahren und anhalten - Schnell/langsam-Schalter (17) “Hase“ stellen. - Vorwahlregler (10) auf 10 stellen. - Zum Fahren den Fahrhebel (9) vor- sichtig je nach Fahrtrichtung vor oder zurück stellen. In Notsituationen den Not-Aus-Taster (7) drücken! - Zum Anhalten den Fahrhebel (9) in Mittelstellung bringen.
  • Seite 149: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
  • Seite 150: Richtungsmarkierung

    Richtungsmarkierung Für den geraden Einbau muss eine Richtungsmarkierung vorhanden sein oder geschaffen werden (Fahrbahnkan- te, Kreidestriche o.ä.). - Bedienpult zur entsprechenden Seite schieben und sichern. - Richtungsanzeiger an der Stoßstange Stossstange.bmp (Pfeil) herausziehen und einstellen. Mischgutaufnahme/Förderung - Schalter (16) muss ausgeschaltet sein.
  • Seite 151 - Lattenrost-Förderbänder einstellen. Lattenrost-Endschalter (89) oder (89ao) müssen abschalten, wenn das Mischgut bis etwa unter den Schnek- kenbalken gefördert ist. - Mischgutförderung kontrollieren. Bei nicht zufriedenstellender Förde- rung von Hand zu- oder abschalten, bis ausreichend Mischgut vor der Boh- le liegt. F0114_A1.EPS/Ultra3.EPS D 4.1 13...
  • Seite 152: Anfahren Zum Einbau

    Anfahren zum Einbau Element2_SPS_Kette_635.wmf/Element1_SPS_Kette_635.wmfr/Tamprev.cdr/Vibrev.cdr/Remote_SPS_neu1cdr D 4.1 14...
  • Seite 153 Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Transport-/Arbeitsgang Schildkröte-Arbeitsgang Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6 - 7 Bohle Bereitstellung LED EIN Schwimmstellung Vibration LED EIN...
  • Seite 154: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 155: Bohlenbelastung/-Entlastung

    Bohlenbelastung/-entlastung Mit dieser Funktion wird die Bohle zusätzlich zu ihrem Eigengewicht be- oder entlas- tet. Schalter (34) besitzt folgende Stellun- gen: A: Entlastung (Bohle ‘leichter’) B: Belastung (Bohle ‘schwerer’) Die Schaltstellungen „Bohlenbe- und entlastung“ sind nur wirksam, wenn der Screedswitch2a.bmp Fertiger fährt.
  • Seite 156: Bohlenstopp Mit Vorspannung

    Bohlenstopp mit Vorspannung Durch den „Bohlenstop“ wird die Bohle durch den Entlastungsdruck und den Materialgegendruck gehalten, um ein Einsinken der Bohle beim Zwischenhalt zu verhindern. - Automatischer Bohlenstopp wenn der Fahrhebel in Mittelstellung ist. Screedswitch2a.bmp - Zum Heben der Bohle Schalter (33A) drücken.
  • Seite 157: Druck Einstellen (O)

    Druck einstellen (o) Druckeinstellungen können nur bei lau- fendem Dieselmotor vorgenommen wer- den. Deshalb: - Dieselmotor starten, Vorschubregler (10) auf Null zurückdrehen (Vorsichts- maßnahme gegen ungewollten Vor- schub). - Schalter (33) auf „Schwimmstellung“ stellen. Für Bohlenstopp (mit Vorspannung): - Fahrhebel (9) in Mittelstellung stellen. - Schalter (16) auf Stellung (LED AUS), Schalter (21) auf Stellung (LED AUS), stellen.
  • Seite 158: Betrieb Unterbrechen, Betrieb Beenden

    Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbau- temperatur abkühlt, Fertiger leerfah- ren und Abschusskanten wie bei Ende des Belags herstellen. - Fahrhebel (9) in Mittelstellung stellen. Element2_SPS_Kette_635.wmf Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
  • Seite 159 - Mechanische Bohlentransportsiche- rung (74) einlegen. - Bei langsam laufenden Stampfern die eingedrungenen Mischgutreste herausfallen lassen. F0083_A1.TIF - Fahrhebel (9) in Mittelstellung, Dreh- zahl-Einsteller (10) auf Minimum stel- len. - Zündung (5) ausschalten. - Bohlenheizung ausschalten. - Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage die Hauptabsperrhäh- ne und die Flaschenventile schließen.
  • Seite 160 - Betriebsstundenzähler ab- lesen und prüfen, ob War- tungsarbeiten durchzuführen sind (siehe Kapitel F). - Bedienpult abdecken und abschließen. - Mischgutreste von Bohle und Fertiger entfernen und alle Teile mit Trennmittel einsprühen. Terminal_SPS_Kette_635.wmf/Bild_008.bmp D 4.1 22...
  • Seite 161: Störungen

    Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
  • Seite 162 Problem Ursache - Temperatur des Mischguts Risse im Belag - Kalte Bohle (Mittelstreifen) - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Falsches Dachprofil der Bohle - Temperatur des Mischguts - Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag - Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) - Kalte Bohle - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit...
  • Seite 163: Störungen An Fertiger Bzw. Bohle

    Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bohle gut aufheizen Bitumen blockiert Zuwenig Hydrauliköl im Öl nachfüllen Tank Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf.
  • Seite 164 Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt Manschetten der ungewollt ab Ersetzen Hydraulikzylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle lässt sich nicht Bohlenent- oder -belastung Schalter muss in Mittelstellung anheben ist eingeschaltet stehen Stromzuführung Sicherung und Kabel unterbrochen überprüfen, ggf.
  • Seite 165 Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung Ersetzen (Sicherungssockel auf defekt dem Bedienpult) Stromzuführung Potentiometer, Kabel, Stecker unterbrochen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle Ersetzen (typabhängig) defekt Elektro-Hydraulik- Vorschub reagiert Verstelleinheit der Pumpe Verstelleinheit ersetzen nicht defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht Ansaugfilter prüfen, ggf. ausreichend Speisepumpe und Filter ersetzen...
  • Seite 166: Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb

    Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb Sollte es zu einer Störung im Bereich der elektronischen Fahrantriebssteuerung kom- men, kann die Maschine über eine Notfalleinrichtung weiterhin eingesetzt werden. Die Notfalleinrichtung befindet sich im Werkzeug-Lieferumfang jedes Kettengerätes. Um die Notfalleinrichtung zu montieren, werden alle Stecker von den Servoventilen der Fahrantriebspumpen durch die Stecker der Notfalleinrichtung ersetzt.
  • Seite 167 In dem Steuerteil sind folgende Funktionen untergebracht: Pos. Bezeichnung Befestigungsschrauben für Halteplatte Schalter für Vorwahl der Nullstellung und Vorwärts- Rückwärtsfahrt Drehknopf für Einstellung der Geschwindigkeit (Ersetzt den Vorwahlregler) Drehknopf für die Lenkung Schalter für Drehen auf der Stelle Funktion Ist die Notfalleinrichtung angeschlossen, müssen die Funktionen Motordrehzahl, Lat- tenrost, Schnecke, Stampfer und Vibration weiterhin über den Fahrhebel gesteuert werden.
  • Seite 168 GRAU Kabelbaum für die SCHWARZ Antriebspumpe des linken Laufwerks GELB markiert! 24 V / Masse Steuergerät D 4.1 30...
  • Seite 169: E01 Einrichten Und Umrüsten

    E 01 Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; evtl. Fahr- antriebssicherung im Bedienpult herausnehmen;...
  • Seite 170: Verteilerschnecke

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Bei Einbaustärken bis 15cm sollte die Höhe der Verteilerschnecke (1) – von ih- rer Unterkante gemessen – je nach Ma- terialmischung ca. 5 cm (2 Zoll) über der Materialeinbauhöhe liegen, abhängig von der Materialmischung. Beispiel: Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden F0130_A1.TIF Durch falsche Höheneinstellung kann es...
  • Seite 171: Bei Mechanischer Verstellung Mit Ratsche (Option)

    Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (Option) - Ratschen-Mitnehmerstift links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Seite einstellen. - Die aktuelle Höhe kann auf der Skala (1) in cm oder Zoll abgelesen werden (linke Spalte cm, rechte Spalte Zoll).
  • Seite 172 Beide Schalter/Tasten (2) gleichmäßig betätigen, damit sich der Schneckenbal- ken nicht verkantet. - Kontrollieren, ob die Höhe links und rechts übereinstimmt. Screedlift_konv.bmp/Screedlift_SPS.bmp Optional können sich die Skalen (3) für die Schneckenhöhe links / rechts neben dem Aufstieg befinden! Schnskal.wmf E 01 4...
  • Seite 173: Schneckenverbreiterung Schneckentyp I

    Schneckenverbreiterung Schneckentyp I Auger_Dyn.bmp Je nach Ausführung der Bohle können die unterschiedlichsten Arbeitsbreiten erreicht werden. Schnecken- und Bohlenverbreiterung müssen aufeinander abgestimmt sein. Siehe dazu in der Bohlen-Betriebsanleitung im entsprechenden Kapitel „Einrichten und Umrüsten“: – Bohlenanbauplan, – Schneckenanbauplan. Um auf die gewünschte Arbeitsbreite zu kommen, müssen die entsprechenden Boh- lenanbauteile, Seitenbleche, Schnecken, Tunnelbleche oder Reduzierschuhe ange- baut werden.
  • Seite 174: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen - Klemmschrauben (6) am Tragrohr lö- sen. Dann die mittlere Spreizschraube (5) hineindrehen, um die Klemmver- bindung zu spreizen. F0132_A1.TIF - Teleskoprohr aus dem Tragrohr (7) ziehen. - Benötigte Schneckenanbauteile an- setzen. Auf Führungsnut der Verzahnung ach- ten! Auf Sauberkeit der Achsstummel achten! - Teleskoprohr einschieben, dabei si- cherstellen, dass der Antrieb des...
  • Seite 175: Tragrohrverlängerungen Anbauen

    Tragrohrverlängerungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m wird die Montage einer Schneckenbalkenverlän- gerung notwendig. Die Tragrohrverlängerung des Schnek- kenbalkens besteht aus zwei Hälften (8). Sie wird mit insgesamt 5 Schrauben am vorhandenen Tragrohr befestigt. Nach- dem beide Hälften am Tragrohr ver- schraubt wurden, müssen sie auch F0134_A1.TIF miteinander durch Verschraubungen...
  • Seite 176: Tunnelbleche Anbauen

    Tunnelbleche anbauen Zur Sicherstellung eines einwandfreien Materialflusses – hauptsächlich bei gro- ßen Arbeitsbreiten – werden sogenann- te Tunnelbleche (11) montiert. Sie befinden sich unmittelbar vor dem Schneckenverteiler und bilden in Verbin- dung mit der Schnecke, ein optimales System zur Materialförderung. Bei Arbeitsbreiten über 3,90 m wird die Verwendung von zwei oder mehr anein- F0140_A1.TIF...
  • Seite 177: Zusatzabstrebungen Anbauen

    Zusatzabstrebungen anbauen Bei Arbeitsbreiten über 7,25 m müssen die Verteilerschnecken zusätzlich abge- stützt werden. F0141_A1.TIF Hierzu werden jeweils rechts und links zwei Streben zwischen den Tunnel- blechhaltern und den vorgesehenen La- schen am Fertiger befestigt. Die Abstützung ist im Lieferumfang für die Arbeitsbreite enthalten.
  • Seite 178: Schneckenanbauplan Schnecke Ø 310 Mm

    2.10 Schneckenanbauplan Schnecke ø 310 mm * Ab 6.75 m Arbeitsbreite darf nur mit den entsprechenden Abstrebungen (Bohle, Schnecke, Materialführung) gefahren werden. E 01 10...
  • Seite 179: Schneckenanbauplan Schnecke Ø 380 Mm

    2.11 Schneckenanbauplan Schnecke ø 380 mm * Ab 6.75 m Arbeitsbreite darf nur mit den entsprechenden Abstrebungen (Bohle, Schnecke, Materialführung) gefahren werden. E 01 11...
  • Seite 180 Schneckenverbreiterung Schneckentyp II Auger_DEM.bmp E 01 12...
  • Seite 181: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen Sch_ver1.tif Sch_ver2.tif E 01 13...
  • Seite 182 - Materialschacht (5) mit Schrauben (6), Scheiben (7) und Mutter (8) am Grundgerät befestigen. - Der Materialschacht ist einstellbar, um die Anpassung an den vorhandenen Schacht zu ermöglichen. - Hierzu Muttern (9) lösen und Durchführung (10) für die Schraube (6) verdrehen. - Schneckenwellen-Verlängerung (11) auf die Schneckenwelle des Grundgerätes aufstecken.
  • Seite 183: Schneckenanbauplan

    Schneckenanbauplan Symbol Bedeutung Grundschnecke Schneckenanbauteil + Materialschacht 320mm Schneckenanbauteil + Materialschacht 640mm Schneckenanbauteil + Materialschacht 960mm Schneckenaußenlager E 01 15...
  • Seite 184 Arbeits- Anbauteile / Lager Anbauteile / Lager breite 2,5 m - 3,7 m 3,2 m - 4,4 m 4,1 m - 5,0 m 4,1 m - 5,0 m 4,8 m - 5,7 m 4,8 m - 5,7 m 5,4 m - 6,3 m 5,4 m - 6,3 m...
  • Seite 185: Bohle

    Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende Verbin- dungen herzustellen: Fernbedienungen anschließen an Steckdose (15) (an der Bohle). Socket.bmp Höhengeber anschließen an Steckdose (16) (an Fernbedienung).
  • Seite 187: Wartung

    F 1.0 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Fahrantriebssicherung im Bedienpult herausnehmen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 189: Wartungsübersicht

    F 2.4 Wartungsübersicht Wartungsübersicht F 2.4 1...
  • Seite 190 Wartung erforderlich nach Betriebsstunden Baugruppe Kapitel Lattenrost Schnecke F4.2 q q q q Antriebsmotor F5.1 q q q Hydraulik F6.0 Laufwerke F7.1 q q q Elektrik Schmierstellen Prüfung/Stillsetzung Wartung erforderlich In dieser Übersicht befinden sich auch die Wartungsintervalle für optionale Maschi- nenausstattung! F 2.4 2...
  • Seite 191: F3.0 Wartung - Lattenrost

    F 3.0 Wartung - Lattenrost Wartung - Lattenrost F 3.0 1...
  • Seite 192: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Lattenrostkette- Spannung prüfen - Lattenrostkette- Spannung einstellen - Lattenrostgetriebe Ölstand kontrollieren - Lattenrostgetriebe Öl nachfüllen - Lattenrostgetriebe Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 3.0 2...
  • Seite 193: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Kettenspannung Lattenrost (1) Kettenspannung prüfen: Zur täglichen Sichtkontrolle flach unter der Stoßstange durchsehen. Die Kette darf nicht unter der Unterkante der Stoßstange durchhängen. Falls Nachstellen erforderlich ist, im unbelasteten Zustand den Durchhang von der Unterkante Bodenblech bis zur Unterkante Kette messen (siehe Abbildung). Die Lattenrostkettenspannung darf nicht zu stramm oder zu lose sein.
  • Seite 194: Lattenrost-Getriebe (Links/Rechts) (2)

    Lattenrost-Getriebe (links/rechts) (2) Die Lattenrost-Getriebe befinden sich unter dem Trittblech des Bedienstands. Ölstandskontrolle: Nur vor Arbeitsbe- ginn. Der Ölstand muss bis an die obere Kerbe des Peilstabs (A) reichen. Öl auffüllen: Nach Entfernen des Verschlussdeckels (B) durch den Öleinfüllstutzen (C). 10 cm am Peilstab entsprechen etwa 0,25 l Öl-Nachfüllmenge.
  • Seite 195: F4.2 Wartung - Baugruppe Schnecke

    F 4.2 Wartung - Baugruppe Schnecke Wartung - Baugruppe Schnecke I F 4.2 1...
  • Seite 196: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Schneckenaußenlager - abschmieren - Schneckenmittellager - abschmieren - Schneckengetriebehalslager - abschmieren - Schneckenwinkelgetriebe - Ölstand kontrollieren - Schneckenwinkelgetriebe - Öl nachfüllen - Schneckenwinkelgetriebe - Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 4.2 2...
  • Seite 197: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Schnecken-Außenlager (1) Die Schmiernippel (A) sitzen auf jeder Seite oben an den äußeren Schnecken- lagerungen. Diese müssen bei Arbeits- ende geschmiert werden. Schnecken-Außenlager im warmen Zu- stand abschmieren, um ggf. Bitumen- reste mit hinauszudrücken. Schneckaula_Dyn.tif Schnecken-Mittellager (2) Das Mittellager (A) wird an der linken Seite der Schnecke abgeschmiert.
  • Seite 198: Schnecken-Getriebehalslager (3)

    Schnecken-Getriebehalslager (3) Die am Getriebehals befindliche In- nensechskant-Verschlussschraube (A) entfernen. Die dahinter befindlichen Schraube gegen einen Schmiernippel 10x1 austauschen. Mit der Fettpresse ca. 10 Hübe einpumpen. Danach Schmiernippel herausdrehen und beide Schrauben eindrehen. Das Getriebelager ist nach unten abgedich- tet und wird nur durch Fett geschmiert. F0139_A1.TIF F 4.2 4...
  • Seite 199: Schnecken-Winkelgetriebe (Links/Rechts) (4)

    Schnecken-Winkelgetriebe (links/rechts) (4) - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube /Einfüllschraube (A) heraus- drehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus. Zum Auffüllen von Öl: - Kontrollschraube /Einfüllschraube (A) herausdrehen.
  • Seite 201: F5.1 Wartung - Baugruppe Motor

    F 5.1 Wartung - Baugruppe Motor Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 5.1 1...
  • Seite 202: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 203 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz säubern / wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlmittel prüfen (Additiv Konzentration) - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren...
  • Seite 204: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) (unter der Tankhaube) ab- schrauben.
  • Seite 205: Motor-Schmierölsystem (2)

    Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehendem Fertiger! Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 206 Ölfilter wechsel: Der neue Filter wird während des Ölwechsels nach dem Ablassen des Altöls einge- setzt. - Filter (D) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen und Filter mit Öl füllen, bevor dieser ein- gesetzt wird. - Filter von Hand festziehen.
  • Seite 207: Motor-Kraftstoffsystem (3)

    Motor-Kraftstoffsystem (3) Das Kraftstofffiltersystem besteht aus drei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (A) - Zwei Hauptfilter (B) Maschinenabhängig befindet sich der Vorfilter im Motorraum oder unter der Tankhaube! Vorfilter - Wasser ablassen Das Sammelgefäß gemäß Intervall bzw. bei Fehlermeldung der Motorelektronik entleeren.
  • Seite 208 Hauptfilter wechseln: - Filter (B) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen - Filter von Hand festziehen. Nach der Filtermontage ist während des Probelaufes auf gute Abdichtung zu achten. Filter entlüften: - Bajonett-Verschluss der Kraftstoffhandpumpe (F) durch Pressen und gleichzeiti- ges Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn entriegeln.
  • Seite 209: Motor-Luftfilter (4)

    Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse (A) befindliches Staubaustrageventil (B) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes in Pfeilrichtung entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Austrageschlitz von Zeit zu Zeit säu- bern. Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Verschmutzung des Verbrennungs- luftfilters ist abhängig vom Staubgehalt der Luft und von der gewählten Filtergrö-...
  • Seite 210: Motor-Kühlsystem (5)

    Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 211: Motor-Abgassystem (7)

    Motor-Abgassystem (7) Partikelfilter reinigen Da sich im Filter erhebliche Mengen Ruß ansammeln, muss die Reinigung unter einer geeigneten Absauganlage durchgeführt werden. Das ausgebaute Filterelement nur mit öl- und wasserfreier Druckluft reinigen! - Durchflussrichtung des Abgasstromes am Filtergehäuse markieren. - Filterelement durch Lösen der beiden Schellen (a) entnehmen - Zunächst die Eintrittseite ausblasen.
  • Seite 213: F6.0 Wartung - Hydraulik

    F 6.0 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 6.0 1...
  • Seite 214: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydrauliktank - Füllstand kontrollieren - Hydrauliktank - Öl auffüllen - Hydrauliktank - Öl wechseln und reinigen - Hydrauliktank- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hydrauliktank - Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter wechseln, entlüften - Hochdruckfilter- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hochdruckfilter- Filterelement wechseln - Pumpenverteilergetriebe- Ölstand kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe-...
  • Seite 215: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Peilstab (A) kontrollieren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern an der oberen Kerbe liegen. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Peilstab (A) erreicht ist.
  • Seite 216: Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2)

    Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Filterwechsel lt. Intervall oder wenn der Wartungsanzeiger (A) die rote Markie- rung bei einer Hydrauliköl-Temperatur von mehr als 80 °C erreicht, durchfüh- ren. Die Hydrauliköl-Temperatur wird am Be- dienstand am Hydrauliköl-Temperatur- Anzeiger (O) abgelesen. Beim Wechsel des Hydrauliköls eben- falls den Filter wechseln.
  • Seite 217: Filterentlüftung

    Filterentlüftung - Das geöffnete Filtergehäuse bis ca. 2 cm unter der Oberkante mit Hydrauliköl be- füllen. - Sinkt der Ölstand ab, erneut Öl auffüllen. Ein langsames Absinken des Ölstandes von ca. 1cm / min ist normal! - Bleibt der Ölstand stabil, die montierte Einheit mit neuem Filterelement langsam in das Gehäuse einsetzen und Deckelbefestigungsschrauben (B) anziehen.
  • Seite 218: Hochdruckfilter (3)

    Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
  • Seite 219: Pumpenverteilergetriebe (4)

    Pumpenverteilergetriebe (4) - Ölstand am Schauglas (A) (seitlich am Getriebegehäuse) kontrollieren. Der Ölstand muss bis zur Mitte des Schauglases reichen. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (B) herausschrauben. - Durch die Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Schau- glas (A) erreicht ist.
  • Seite 220: Hydraulikschläuche (5)

    Hydraulikschläuche (5) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Überalterte Schläuche werden porös und können platzen! Unfallgefahr! Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) und den für die- sen Schlauch maximal zulässigen Druck (B).
  • Seite 221: F7.1 Wartung - Laufwerk

    F 7.1 Wartung - Laufwerk Wartung - Laufwerk 635_ISO_Dyn.bmp/LW_DYN_inter.bmp F 7.1 1...
  • Seite 222: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kettenspannung - kontrollieren - Kettenspannung- einstellen - Planetengetriebe- Ölstand kontrollieren - Planetengetriebe- Öl nachfüllen - Planetengetriebe- Öl wechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 7.1 2...
  • Seite 223 Wartungsstellen Kettenspannung (1) Zu lose gespannte Ketten können aus ihrer Führung von Rollen, Antriebsrad und Leitrad herausrutschen und erhö- hen den Verschleiß. Zu stramm gespannte Ketten erhöhen den Verschleiß der Leitrad- und Antriebslage- rung und den Verschleiß von Bolzen und Buchsen der Kette. Kettenspannung kontrollieren / ein- stellen - Die Kettenspannung wird mit Fett-...
  • Seite 224 Planetengetriebe (2) - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (A) herausdrehen. - An der Einfüllbohrung bei (A) vorge- schriebenes Öl einkippen, bis der Öl- stand die Unterkante der Einfüllboh- rung erreicht hat.
  • Seite 225: F8.1 Wartung - Elektrik

    F 8.1 Wartung - Elektrik Wartung - Elektrik F 8.1 1...
  • Seite 226: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand der Batteriesäure kontrol- lieren q Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.1 2...
  • Seite 227: Generator (2)

    Intervall Wartungsstelle Hinweis - Generator siehe auch Isolationsüberwachung Bohlen-be- Elektroanlage triebs-anlei- auf Funktion prüfen tung - Generator Sichtkontrolle auf Verschmutzung oder Beschädigung - Kühlluftöffnungen auf Verschmutzung und Verstopfung prüfen, ggf. reinigen - Generator Kugellager durch „Hörprobe“ prüfen, ggf. austauschen - Generator Kugellager austauschen - Generator Antriebsriemen (o) auf...
  • Seite 228 Intervall Wartungsstelle Hinweis q Elektrische Sicherungen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.1 4...
  • Seite 229 Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen. Bei Bedarf ist nur destilliertes Wasser nachzufüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxid sein und mit speziellem Polfett ge- schützt werden.
  • Seite 230 Generator (2) Isolationsüberwachung Elektroanlage Die Isolationsprüfung ist täglich bei lau- fender Maschine und zugeschalteten Steckdosen durchzuführen. - Elektroanlage mittels Schalter (1) zu- schalten, Kontrolllampe (2) leuchtet. - Prüftaste (3) betätigen - Anzeige „Iso- lationsfehler“ muss leuchten. - Löschtaste (4) betätigen - Anzeige Isolationsfehler erlischt.
  • Seite 231 Kugellager prüfen / Kugellager aus- tauschen Nehmen Sie zu diesem Zweck Kontakt mit dem Kundendienst für Ihren Stras- senfertiger auf, der die weitere Vorge- hensweise mit Ihnen besprechen wird! F 8.1 7...
  • Seite 232: Antriebsriemen (Keilriemen)

    Antriebsriemen (Keilriemen) Riemenspannung prüfen Die Spannung jedes einzelnen Riemens muss mit einen Vorspannmessgerät ge- prüft werden. Vorgeschriebene Spannung: - bei Erstmontage: 550N - nach der Einlaufzeit / Wartungsintervall: 400N Riemensp.tif Hinweise zur Spannungsprüfung in der Anleitung Ihres Vorspannmessgerätes! Ein Vorspannmessgerät kann unter Artikelnummer 532.000.45 bestellt werden! Riemenspannung einstellen - Fixierschraube (A) lösen, so dass sich der Spannrollenhalter (B) in seine...
  • Seite 233: Antriebsriemen (Zahnriemen)

    Antriebsriemen (Zahnriemen) Riemen austauschen - Beide Kontermuttern (A) des Spann- schlosses lösen. - Spannschloss (B) durch Drehen so weit öffnen, bis sich der Riemen (C) austauschen lässt. Den neu aufgesetzten Riemen mittels Spannschloss (B) vorspannen. - Riemenspannung prüfen / einstellen. Riemenspann.jpg F 8.1 9...
  • Seite 234 Riemenspannung prüfen / einstellen Die Spannung des Zahnriemens muss nur nach einem Riementausch geprüft und eingestellt werden. - Die Spannung des Riemens unter Zu- hilfenahme einen Vorspannprüfgerä- tes einstellen. Vorgeschriebene Riemenspannwerte: - Generator 17KVA: - Durchbiegekraft min: 101,4N - Durchbiegekraft max: 110,6N - Riemendurchbiegung: ca.
  • Seite 235: Elektrische Sicherungen (3)

    Elektrische Sicherungen (3) Maschinenausführung: Konventionelle Elektrik Klemmenkasten Fuses_635_konv.eps Hauptsicherungen Sicherungen im Klemmenkasten Relais im Klemmenkasten Hauptsicherungen (A) Hauptsicherung Reserve F 8.1 11...
  • Seite 236: Sicherungen Im Klemmenkasten (B)

    Sicherungen im Klemmenkasten (B) F5.5 Fahrantrieb Fahrantrieb Temperatur-Regelung, E-Heizung Gasheizung Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Motorstart Motorregelung Fahrantrieb Sprühanlage Emulsionssprühanlage Dieselbetankungspumpe Rundumleuchte Beleuchtung GFK-Dach Arbeitsscheinwerfer (o) Partikelfilter (o) Absauganlage (o) Sitzheizung Scheibenwischer Reserve F 8.1 12...
  • Seite 237: Relais Im Klemmenkasten (C)

    Relais im Klemmenkasten (C) Motorstart 18.2 Bohlenewarnblinkanlage, rechts 18.1 Bohlenewarnblinkanlage, links Stromversorgung Klemme 15 Motorregelung Zusatz-Not-Aus frei frei Nachverdichter Fahrantrieb Motorregelung F 8.1 13...
  • Seite 238: Sicherungen Am Bedienpult

    Sicherungen am Bedienpult Bedienpult_konv_Kette_635_Fuse1/Fuse1.tif/Fuse.bmp Sicherungsträger (A) Motorstart, Startverriegelung, Leerlaufdrehzahl, Rück- fahrwarner Verriegelungsrelais, Relais Bat 15+, Überwachungs- einrichtungen Nivellierung, Bohlenstopp Lattenrost, Schnecke- rechts Lattenrost, Schnecke- links Stampfer, Vibration Mulden, Bohle heben/senken, Bohle ein-/ausfahren, Stromversorgung Bohle, Nachverdichterlift (o), Kabi- ne verfahren (o), Schnecke heben/senken (o) Not-Aus Sicherungsträger (B) frei...
  • Seite 239: Relais Im Bedienpult

    Relais im Bedienpult Bedienpult_konv_Rad_656_Fuse3.wmf Relais (A) Not-Aus (VB805/1105, EB50,75) Bohlenfunktionen Lattenrost/Schnecke - links Lattenrost/Schnecke - rechts Motorregelung frei frei F 8.1 15...
  • Seite 240: Maschinenausführung: Sps-Elektrik

    Maschinenausführung: SPS-Elektrik Klemmenkasten Fuses_635_konv.eps Hauptsicherungen Sicherungen im Klemmenkasten Relais im Klemmenkasten Hauptsicherungen (A) Hauptsicherung Reserve F 8.1 16...
  • Seite 241: Sicherungen Im Klemmenkasten

    Sicherungen im Klemmenkasten F5.5 Fahrantrieb Fahrantrieb Temperatur-Regelung, E-Heizung Gasheizung Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Einausteckdosen Motorstart Slave A51 Slave A52 Slave A53 Slave A54 Slave A55 Slave A56 F 8.1 17...
  • Seite 242 Motorregelung Fahrantrieb Sprühanlage Emulsionssprühanlage Dieselbetankungspumpe Rundumleuchte Beleuchtung GFK-Dach Arbeitsscheinwerfer (o) Stromversorgung Master A1 Partikelfilter (o) Absauganlage (o) Sitzheizung Scheibenwischer Reserve Stromversorgung Master A1 F 8.1 18...
  • Seite 243: Relais Im Klemmenkasten (C)

    Relais im Klemmenkasten (C) Motorstart Stromversorgung Klemme 15 Motorregelung Rückfahrwarner Startverriegelung Fahrantrieb Hupe F 8.1 19...
  • Seite 244: Sicherungen Am Bedienpult

    Sicherungen am Bedienpult Bedienpult_SPS_Kette_635_Fuse1/Fuse1.tif/Fuse.bmp Sicherungsträger (A) F1.1 - F1.8 Not-Aus Überwachungseinrichtungen, Relais Bat 15+, Motor- sensoren Stromversorgung Display, Tastatur frei frei frei Stromversorgung Bohle, Kabine verfahren (o) frei Sicherungsträger (B) frei Hupe, Rückfahrwarner Scheibenwischer (o), Dachprofilverstellung Fernlicht links/rechts Abblendlicht rechts Abblendlicht links Standlicht rechts Standlicht links, Armaturenbrettbeleuchtung, Instru-...
  • Seite 245: F9.0 Wartung - Schmierstellen

    F 9.0 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. F 9.0 1...
  • Seite 246: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 9.0 2...
  • Seite 247: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Zentralschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
  • Seite 248 Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (a) am Behälter hal- ten.
  • Seite 249 Zentralschmieranlage entlüften Eine Entlüftung des Schmiersystems ist erforderlich, wenn die Zentralschmieran- lage mit einem leeren Schmierstoffbe- hälter betrieben wurde. - Die Hauptleitung (a) der Schmier- pumpe am Verteiler (b) lösen. - Die Zentralschmieranlage mit befüll- tem Schmierstoffbehälter (c) in Be- trieb nehmen.
  • Seite 250 Schmierstofffluss an den Verbrau- chern kontrollieren Jeder Schmierkanal an den Verbrau- chern ist auf seine Durchgängigkeit zu prüfen. - Schmierleitung (a) demontieren, ei- nen normalen Schmiernippel (b) montieren. - Die im Lieferumfang befindliche Fettpresse (c) an den Schmiernippel (b) anschließen. - Fettpresse bis zum sichtbaren Aus- tritt des Schmiermittels betätigen.
  • Seite 251: Lagerstellen (2)

    Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (a). Zylinder.bmp F 9.0 7...
  • Seite 253: F10.0 Prüfungen, Stillsetzung

    F 10.0 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 10.0 1...
  • Seite 254: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Prüfung durch einen Sachkundi- q - Reinigung - Konservierung des Strassenferti- gers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 10.0 2...
  • Seite 255: Allgemeine Sichtkontrolle

    Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und optional betriebene Gas- oder Elektroanlage durch einen qualifi-...
  • Seite 256: Reinigung

    Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 257: Konservierung Des Straßenfertigers

    Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 259: F11.0 Schmier- Und Betriebsstoffe

    F 11.0 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
  • Seite 260: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 Total Fina Elf Total Biohydran SE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Total Fina Elf...
  • Seite 261: Hinweise Zu Verwendeten Ölsorten

    Hinweise zu verwendeten Ölsorten Shell Tivela 220 Getriebeöl 220 - Synthetiköl Planetengetriebe Laufwerk* Optimol Optigear 220 Getriebeöl 220 - Mineralöl * Nur bei Fertigern mit Kettenantrieb Markierter Betriebsstoff vom Werk eingefüllt F 11.0 3...
  • Seite 262: Füllmengen

    Füllmengen Betriebsstoff Menge Kraftstofftank Dieselkraftstoff Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl Liter Pumpenverteilergetriebe Getriebeöl 90 Liter Planetengetriebe Getriebeöl 220 Liter Laufwerk * Lattenrost-Getriebe Getriebeöl 220 Liter (je Seite) Zentralschmieranlage Fett (Option) Batterien Destilliertes Wasser F 11.0 4...
  • Seite 263 Motor - Typ Deutz TCD 2013 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 20,0 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0 Liter Motor - Typ Deutz TCD 2013 L04 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 15,0 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Kühlflüssigkeit 20,0...
  • Seite 264 Motor - Typ Deutz TCD 2012 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 21,5 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0 Liter Motor - Typ Cummins QSB 6.7 C190, C205, C220 Cummins_QSB6.7.tif Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 16,5 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Kühlflüssigkeit...
  • Seite 265 Schnecke - Typ I Auger_Dyn.bmp Betriebsstoff Menge Schnecken Winkelgetriebe Getriebeöl 90 Liter (je Seite) Schnecke - Typ II Auger_DEM.bmp Betriebsstoff Menge Planetengetriebe Getriebeöl 90 Liter Schnecken (je Seite) Schneckenkasten Getriebeöl 460 Liter Schneckenaußenlager Heißlagerfett Gramm (je Lager)** ** bei Neuinstallation F 11.0 7...
  • Seite 266: Hinweise Zur Umstellung Von Mineralöl Auf Synthetisches Öl / Synthetisches Öl Auf Mineralöl

    Hinweise zur Umstellung von Mineralöl auf synthetisches Öl / synthetisches Öl auf Mineralöl Planetengetriebe Laufwerk Synthetische Öle dürfen grundsätzlich nicht mit Mineralölen gemischt werden! - Verbrauchtes Öl vollständig ablassen. Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen. - Baugruppe mit der neu zu verwenden- den Ölsorte spülen.
  • Seite 267 SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden so- wohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.
  • Seite 268 Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- Straßenfräsen- Programm...

Diese Anleitung auch für:

Dynapac f 141 c635

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