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Blindleistungsregler
BR 6000
Handbuch
V 2.0 D
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Epson BR 6000

  • Seite 1 Blindleistungsregler BR 6000 Handbuch V 2.0 D...
  • Seite 2 Version 2.0 D vom 30.05.03...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALT Kapitel 1 Allgemeines S. 3 Kapitel 2 Einbau und Anschluß des Gerätes / Anschlußplan S. 5 Strommessung Schaltausgänge Alarmausgang / Fehlermeldungen Kapitel 3 Betriebsarten und Programmierung S. 7 Automatikbetrieb / Anzeigefunktionen Programmierung Programmiersperre Kapitel 4 Handbetrieb / Programmierung von Feststufen S.13 Kapitel 5 Servicemenü...
  • Seite 4: Kapitel1 Allgemeines

    Kapitel1 Allgemeines Der Blindleistungsregler BR6000 verkörpert den Beginn einer Generation von Regelgeräten mit neuen innovativen Ideen und einer Vielzahl von Funktionen. Er zeichnet sich durch seine neue benutzerfreundlich gestaltete Bedienung mittels menügeführter Klartextanzeige aus. Durch diese neue Qualität wird eine intuitive Bedienung möglich.
  • Seite 5 Meßspannung von 30...300 VAC (L-N), 50 / 60Hz und einen Meßstrom von 5A bzw. 1A (programmierbar) ausgeliefert. abweichenden Betriebsspannungen Meßspannungswandler notwendig Bild 1: BR 6000 Frontansicht Betriebsart: - Automatik - Programmierung - Handbetrieb - Service =0 , 98 I ND...
  • Seite 6: Kapitel 2 Einbau Und Anschluß Des Gerätes / Anschlußplan

    Der Regler ist ausschließlich durch qualifiziertes Personal einzusetzen und gemäß den vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen zu betreiben. Vor Anschluß des BR 6000 sind sämtliche Leitungen auf Spannungsfreiheit zu prüfen, der Stromwandler ist kurzzuschließen. Auf richtige Phasenlage von Meßspannung und Meßstrom ist zu achten. Der Meßstromkreis ist mit 2,5 qmm Cu zu verdrahten. Der Anschluß...
  • Seite 7: Strommessung

    2.1 Strommessung Bei der Installation des Stromwandlers ist darauf zu achten, daß dieser vom Verbraucherstrom durchflossen wird. Die Abgänge der Kompensationsanlage sind (in Stromflußrichtung) hinter dem Stromwandler zu installieren. Wird der BR6000 über Summenstromwandler angeschlossen, so wird das Gesamtübersetzungsverhältnis eingegeben. Stromwandlerklemmen sind einseitig zu erden ! Messung über Summenstromwandler Einspeisung 1...
  • Seite 8: Alarmausgang / Fehlermeldungen

    2.3 Alarmausgang / Fehlermeldungen Der Alarmkontakt ist im Normalbetrieb geschlossen und fällt im Fehlerfall ab. Gleichzeitig wird der zugehörige Fehler im Display als Klartext angezeigt. (im Automatikbetrieb wechselnd mit der Standardanzeige ) Als Fehlermeldungen werden angezeigt: UNTERKOMPENSIERT - Anzeige und Relais ÜBERKOMPENSIERT - Anzeige und Relais ÜBERSTROM...
  • Seite 9: Automatikbetrieb / Anzeigefunktionen

    Durch wiederholtes Betätigen der Taste "Betriebsart" gelangt man nacheinander in die verschiedenen Menüs: Auto matikbetrieb Program mierung Hand betrieb Service Experten mode und zurück Automatikbetrieb Programmierung Handbetrieb Service Expertenmodus zum Anzeigebetrieb zur Programmierung zum Handbetrieb zum Wertespeicher zu Sonderfunktionen 3.1 Automatikbetrieb - Anzeigefunktionen Standardmäßig befindet sich...
  • Seite 10 SPRACHWAHL Auswahl der Sprache des Bedienmenüs (derzeit Deutsch, Englisch, Spanisch) I-WANDLER PRIM Hier wird der Primärstrom des Stromwandlers der Anlage ausgewählt. Die Eingabe erfolgt über Tasten é ê [Wertebereich 5 - 7500] Abspeichern und weiter mit ENTER: I-WANDLER SEK : Einstellung des Sekundärstromes des Stromwandlers der Anlage.
  • Seite 11 MEßSPANNUNG : Programmierung der Meßspannung ( L-N ) des Systems (Direktmessung) bzw. der L-N Spannung auf der Primärseite eines eventuell eingesetzten Meßspannungswandlers. hier programmierten Werte beziehen sich immer auf die Spannung L-N im System ! Auswahl der Spannung mit den Tasten é...
  • Seite 12 13 ALARMTEMP Temperatur Inneren BR6000 wird gemessen Schaltschrankinnentemperatur umgerechnet. Diese kann im Display angezeigt werden. Die hier programmierbare Alarmtemperatur ist die Temperatur, bei der eine schrittweise Abschaltung der Kondensatorenstufen erfolgt. Nach 10min. spricht das serienmäßige Alarmrelais des Reglers an. Gleichzeitig wird im Display die Alarmursache (Übertemperatur) angezeigt.
  • Seite 13: Programmiersperre

    15 und 16 Parameter für Melderelaisoption Abhängig von der Programmierung des Melderelais können folgende Parameter eingestellt werden: Lüftertemp.: Eingabe der Schaltschwelle für den Lüfter [30...70]°C Nur aktiv, wenn Option Lüfter ausgewählt wurde (Temperatureingabe erfolgt wie unter Pkt.13 beschrieben ) Ziel cos Phi2 : Eingabe des 2.
  • Seite 14: Kapitel 4 Handbetrieb / Programmierung Von Feststufen

    Kapitel 4 Handbetrieb ( Inbetriebnahme, Wartung, Service) Programmierung von Feststufen Im Handbetrieb können - unabhängig von den vorhandenen Netzverhältnissen Kondensatorenabzweige in der eingestellten Regelreihe und Schaltzeit zu- oder abgeschaltet werden. Ausgangszustand ist STOPP (keine Stufen werden geschaltet) Zuschaltung erfolgt durch Betätigen der Taste é...
  • Seite 15: Kapitel 5 Servicemenü

    Kapitel 5 Servicemenü Mit dem Betriebsartentaster gelangt man in das Servicemenü Hier können neben den gespeicherten Maximalwerten der Netzparameter auch die Anzahl der Schaltspiele der einzelnen Kondensatoren und ihre Betriebszeit angezeigt werden. Der Aufruf der gewünschten Stufe [ in eckigen Klammern ] geschieht mittels der Pfeiltasten.
  • Seite 16 5 INTEGRATIONSZEIT [1] s (1...255 sek.) Für spezielle Anwendungen kann die Integrationszeit ( Zeitintervall, welches für die Bildung der Mittelwerte einer Messung genutzt wird ) verändert werden. 6 C/k- FAKTOR [0,66] (0,4...0,9) Der aus den programmierten Anlagenwerten errechnete C/k Wert kann durch Änderung dieses Faktors angepasst werden.
  • Seite 17: Kapitel 7 Inbetriebnahme

    Kapitel 7 Inbetriebnahme Der Regler ist nur im eingebauten Zustand in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. vollständige Programmierung aller anlagenspezifischen Parameter erfolgt entsprechend Kapitel (Programmierung). Anschließend Gerät Betriebsartentaster in Automatikbetrieb setzen. Damit ist der Regler betriebsbereit. Kapitel 8 Regelprinzip Das Regelverhalten des BR6000 kann im Programmiermodus ausgewählt werden.
  • Seite 18: Kapitel 9 Hinweise Bei Störungen

    Kapitel 9: Hinweise bei Störungen Überprüfung / Abhilfe Bei Ziel cos Phi=1 und induktiver Anschlüsse Meßspannung Belastung wird abgeschaltet bzw. im Meßstromes (l und k) überprüfen ! a u s k o m p e n s i e r t e n N e t z w i r d Phasenlage überprüfen...
  • Seite 19: Kapitel 10 Schnittstelle

    Auswahl MODBUS oder ASCII (Ausgabe der Netzparameter in ASCII-Format zum Einlesen als Textdatei für eigene Anwendungen ) Kapitel 11 Wartung und Garantie Eine Wartung des BR 6000 ist bei Einhaltung der Betriebsbedingungen nicht erforderlich. Es empfiehlt sich jedoch in Verbindung mit der turnusmäßigen Überprüfung der Kompensationsanlage eine Funktionsprüfung des Reglers durchzuführen.
  • Seite 20: Kapitel 13 Technische Daten

    Kapitel 13 Technische Daten Typenreihe BR 6000..Ausgänge BR6000 - 6: 6 BR6000 -12: 12 Schaltleistung der Relais-Ausgänge 250VAC, 1000W Anzahl der aktiven Ausgänge Programmierbar Bedienung und Anzeige Beleuchtetes Grafikdisplay 2 x 16 Zeichen mit komfortabler Bedienebene Anzahl der Regelreihen...
  • Seite 21: Tabelle Regelreihen

    Anhang 1: Tabelle Regelreihen Regelreihe Kreisschaltung 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 : 1 Möglich 1 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 : 2 Möglich 1 : 2 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 : 3 Möglich...
  • Seite 22: Anhang

    Anhang 2: Werkseinstellung Anmerkung: Die folgenden Werte der Werkseinstellung sind nur dann aktuell, wenn der Regler direkt ab Werk ausgeliefert wird. Ansonsten werden diese Werte durch eine Grundeinstellung des Kompensationsanlagenherstellers ersetzt. (Optimale Werte für die entsprechende Kompensationsanlage) Parameter Werkseinstellung Werte dieser Anlage (Vom Anlagenhersteller oder Betreiber einzutragen) SPRACHWAHL...
  • Seite 23: Reglerkopplung

    Anhang 3: Reglerkopplung (Programmierung unter “14 Melderelais”) Eine Kopplung ist z.B. sinnvoll, wenn 2 separate Anlagen an 2 Trafoeinspeisungen arbeiten und eine Kupplung für beide Systeme existiert. Wird die Kupplung geschlossen (weil nur eine Einspeisung arbeitet) kann über die Kopplung der Regler trotzdem auf die gesamte Kompensationsleistung beider Anlagen zugreifen.
  • Seite 24: Anhang

    Anhang 4: MODBUS-Protokoll - Teil 1: -nur Lese-Register Modbus Nr Registername / Funktion Zahlenbereich Maß / Digit BR6000 Blindleistung H-Teil 32 Bit Long 1 var A - 3 Blindleistung L-Teil Wirkleistung H-Teil 32 Bit Long A -4 Wirkleistung L-Teil Scheinleistung H-Teil 32 Bit Long Scheinleistung L-Teil Diff.Blindleistung H-Teil...
  • Seite 25 Fortsetzung Teil1 - nur Lese- Register: Modbus Nr Registername / Funktion Zahlenbereich Maß / Digit BR6000 131...142 Stufenwertigkeit Stufe 1...12 16 Bit 0 - 9 151...162 Stufenstatus: 1 - AUS 16 Bit 1 - 3 Hand 2 - AUTO 3 - FEST Regelrichtung: 1 - ab C –...
  • Seite 26 Automatikbetrieb =0 , 98 I ND Regelreihen- Programmierung editor nur vorhanden, wenn 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Regelreihe “E” programmiert bei Störmeldungen Anzeige der Störung im Wechsel mit cos Phi : 1 NETZSPANNUNG 0 SPRACHWAHL WERTIGKEIT C 2 400,0 V [DEUTSCH]...
  • Seite 27: Bedien-Diagramm - Kurzreferenz

    Handbetrieb Service Expertenmode STOPP C 0,98 CAP 1 max SPANNUNG 1 CODEZAHL ???? 400,0 V [ 0*** ] C1 - AUTO (FEST / AUS ) 2 max. BLINDLEISTUNG 2 GRUNDEINSTELL. 88,88 kvar NEU [ NEIN ] C2 - AUTO (FEST / AUS ) 3 SCHALTSPIELE 3 max.

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