Telefon: (06 61) 60 03-3 00 oder (06 61) 60 03-6 53 Telefax: (06 61) 60 03-88 13 00 oder (06 61) 60 03-88 16 53 E-Mail: Service@jumo.net Bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 100 015 „Schutz von elektrostatisch gefährdeten Bauelementen“...
2 Typografische Konventionen Warnende Zeichen Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann! Achtung Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann! Hinweisende Zeichen Hinweis...
3 Verwendung 3.1 Typ 202530 Beschreibung Der kompakte Mikroprozessor-Messumformer /-Regler mit dem Frontrahmen- maß 96mm x 48mm und steckbarem Reglereinsatz misst und regelt – je nach Konfiguration – den pH-Wert oder das Redox-Potential in wässrigen Lösun- gen. Eingänge Der Messumformer besitzt zwei analoge und zwei binäre Eingänge. Der erste Analogeingang eignet sich zum Anschluss einer pH-Einstabmesskette bzw.
Wenn das Gerät als Redox-Messumformer / Regler konfiguriert wurde, muss die Betriebsanleitung B 20.2535.0.1 (TN 00401048) verwendet werden! Die Betriebsanleitung gibt eine vollständige Anleitung zur Montage, zum elek- trischen Anschluss, zur Inbetriebnahme, Bedienung, Parametrierung und Kon- figuration des Mikroprozessor-Messumformer / Regler für pH-Wert Typ 202530.
4 Gerät identifizieren Auf Vollständig- Sie sollten mindestens erhalten haben: keit prüfen - Messumformer / Regler für pH-Wert oder Redoxspannung Typ 202530 - 2 Befestigungselemente - 1 BNC-Stecker - Dichtung (Gehäuse / Schalttafel) - Betriebsanleitung B 20.2530.0.1 und B 20.2535.0.1 Typenschild Das Typenschild ist auf dem Gehäuse aufgeklebt.
5 Gerätebeschreibung 5.1 Technische Daten Eingangswiderstand ≥ 10 Ω Analoger Eingang 1 Ω ent- Isolationswiderstand des Bezugssystemanschlusses gegen Erde > 10 sprechend DIN 19 265 Für alle üblichen pH-Elektroden, pH-Antimon-Elektroden, Metallelektroden, Bezugselektroden oder Einstabmessketten Analoger Widerstandsthermometer Pt 100 oder Pt 1000, in Zwei- oder Dreileiterschal- Eingang 2 tung -50...+250°C Messwertanzeige in °C oder °F (Option)
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5 Gerätebeschreibung ≥ 250Ω Ausgang 4 0/5V (serienmäßig) Last ≥ 650Ω Binärer Aus- 0/12V (Option) Last gang Schaltstellungsanzeige: LED K4 (serienmäßig) Ausgang 3 bzw. Nutzbar als analoger Istwertausgang oder als stetiger Regler. Ausgang 5 ≥ 500Ω 0(2) … 10V Last Istwertausgang, ≤...
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5 Gerätebeschreibung Leistungs- ca. 8VA aufnahme Elektrischer über vergoldete Flachstecker nach DIN 46 244/A; 4,8mm x 0,8mm Anschluss pH-Einstabmesskette oder Glasektrode bzw. Metall-Einstabmesskette oder Metallelektrode über BNC-Buchse Zulässige 0 … +50°C Umgebungs- temperatur Zulässige -10 … +55°C Grenz-Umge- bungstempera- Zulässige -40 …...
5 Gerätebeschreibung 5.2 Abmessungen Typ 202530/... 5.3 Optionales Zubehör Zusätzliches Gehäuse ohne Fronttür, Schutzart IP 65, Typ 2FGE-125-2/125 Eingeschränkter Aussentemperaturbereich! Die Umgebungstemperatur des Aufbaugehäuses darf maximal 45°C betragen.
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5 Gerätebeschreibung Zusätzliches Gehäuse mit Fronttür, Schutzart IP 65, Typ 2FGE-150-2/185 Eingeschränkter Aussentemperaturbereich! Die Umgebungstemperatur des Aufbaugehäuses darf maximal 45°C betragen.
6 Montage 6.1 Montageort Bedingungen Der Montageort soll möglichst erschütterungsfrei sein. Elektromagnetische Felder, z. B. durch Motoren, Transformatoren usw. verursacht, sind zu vermei- den. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...50 °C bei einer relativen Feuchte von ≤75 % betragen. Schalttafelaus- schnitte für Dicht-an-dicht- Montage...
6 Montage 6.3 Reglereinschub herausnehmen Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden BNC-Stecker an der Geräterückseite abnehmen! Frontplatte an den geriffelten Flächen - rechts und links - zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen. 6.4 Pflege der Frontplatte Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmit- teln gesäubert werden.
7 Installation 7.1 Elektrischer Anschluss Der Elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden! Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektri- schen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestim- mungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V"...
7 Installation Nach Anlegen der Versorgungsspannung regelt das Gerät gemäß den werkseitig voreingestellten Parametern (ausser das Gerät wurde mit "Regler aus" bestellt)! Es ist daher ratsam, vor Anschluss der Stellglieder, das Gerät wunschgemäß zu programmieren, siehe Kapitel 9 "Bedienen", Seite 25ff. 7.2 Anschlussplan (L-) (L+)
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7 Installation Ausgänge Anschlussbelegung Symbol Binärausgang 1 – (K4) Schaltstellungsanzeige LED K4 Relais 4 Öffner (K5) keine Schaltstellungs- Schließer Ö anzeige oder Istwert-Ausgang Messeingänge Anschlussbelegung Symbol pH-Einstabmesskette BNC-Buchse BNC-Buchse pH-Einstab- Bezugs- messkette system pH-Elektrode mit BNC-Buchse BNC- Buchse getrenntem Bezugs- system Abschirmung Elektrode...
8 Inbetriebnahme 8.1 Selbsttest Nach Anlegen der Versorgungsspannung regelt das Gerät gemäß den werkseitig voreingestellten Parametern! (ausser das Gerät wurde mit "Regler aus" bestellt) Es ist daher ratsam, vor Anschluss der Stellglieder, das Gerät wunschgemäß zu programmieren, siehe Kapitel 9 "Bedienen", Seite 25. Nach Anlegen führt das Gerät einen Selbsttest durch;...
9 Bedienen 9.1 Grundlagen Anzeigen und Tasten EXIT Anzeige: Gerät wurde von "pH" auf PGM-Taste zur Anwahl der Parameter und "Redox" umkonfiguriert zum Bestätigen von Eingaben bzw. zur Hand-Betätigung des Relais K3. Schaltstellungsanzeigen (gelb) 4stellige Temperaturanzeige für die Ausgänge 1 bis 4 (LED, grün, 8mm hoch) LED "K1"...
9 Bedienen 9.2 Bedienprinzip Betriebsarten Messmodus Istwert und Temperatur werden angezeigt. und Zustände (Normalbetrieb) Selbsttest Alle Anzeigen leuchten; (nach Einschalten der die Temperaturanzeige blinkt. Spannungsversorgung) Handbetrieb Istwertanzeige zeigt abwechselnd den Istwert und den Schriftzug "HAnd"; die Temperatur wird ange- zeigt. Hold-Betrieb Istwertanzeige zeigt abwechselnd den Istwert und den Schriftzug "HoLd";...
9 Bedienen 9.3 Bedienung in Ebenen Messmodus < 1 s Bediener- ebene oder > 2 s time-out > 2 s Parameter- ebene oder time-out > 2 s Konfigurations- ebene oder time-out Ein Ebenenrücksprung erfolgt erst nach dem Durchlaufen aller Parame- ter der betreffenden Ebene.
9 Bedienen 9.4 Allgemeines Ebenenschutz In der Bedienerebene, Parameterebene und der Konfigurations- ebene können erst nach Eingabe eines Code-Wortes Veränderun- gen vorgenommen werden, siehe "Entriegeln der Ebenen", Seite 29. Das Code-Wort wurde richtig eingegeben, wenn der Dezimalpunkt der Temperaturanzeige nach Anwahl des zu verändernden Para- meters blinkt.
9 Bedienen 9.5 Programmieren Vorgehens- Um ein "Time-Out" (50s ohne Eingabe) bei der Dateneingabe zu vermeiden, ist weise folgende Vorgehensweise ratsam: Alle zu ändernden Parameterwerte und Codes in die Tabelle siehe Kapitel 22.1 "Programmieren des Reglers", Seite 69ff eintragen. Entriegeln der betreffenden Ebenen, siehe unten. Programmieren aller Einstellungen "von oben nach unten".
10 Regler 10.1 Konfigurieren Erklärung der verwendeten Begriffe, siehe Kapitel 20 "Begriffserklärung", Seite 59ff. Kombinations- Die Regelfunktionen der Ausgänge 1 und 2 können beliebig kombiniert werden möglichkeiten - Regler aus - Grenzwertregler - Impulslängenregler - Impulsfrequenzregler Ausnahme: Für den Dreipunkt-Schrittregler müssen die Ausgänge 1 und 2 gleichmäßig konfiguriert werden.
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10 Regler Beispiel Ruhe / Arbeits- kontkt Bereich III Bereich I Bereich II Bereich I Bereich II Bereich III Kontakt Kontakt Kontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Arbeitskontakt Ruhekontakt Konfigurations- Beide Ausgänge (K1 / K2) können als Impulslängen- oder Impulsfrequenz- hinweise Ausgänge (oder in Kombination) konfiguriert werden. Schaltfunktion Sollwerte K1 / K2...
10 Regler 10.2 Regler optimieren Optimale Die optimale Anpassung des Reglers an die Regelstrecke kann durch Auf- Anpassung zeichnung des Anfahrvorganges geprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme (bezogen auf PID-Verhalten) geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung. Hierbei zeigt sich, dass sowohl das Vergrößern des Proportionalbereichs Pb als auch der Nachstellzeit rt ein stabileres und trägeres Regelverhalten ergibt.
11 Kalibrieren 11.1 Vorbereitung Allgemeines Die Elektrodenparameter einer pH-Messkette unterliegen fertigungstechni- schen Toleranzen und einsatzbedingten Veränderungen. Um diese, sich verän- dernden Elektrodenparameter auszugleichen, bietet der Messumformer zwei geführte Kalibriermöglichkeiten: Einpunkt- Bei der Einpunkt-Kalibrierung wird nur der Elektroden-Nullpunkt mit Hilfe Kalibrierung einer Pufferlösung (Lösung mit bekanntem pH-Wert) neu bestimmt.
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11 Kalibrieren Art der Tempe- Das Gerät befindet sich im Messmodus. raturerfassung ggf. Konfigurationsebene entriegeln, wählen siehe "Entriegeln der Ebenen", Seite 29. (Code-Wort 0300). 2x Taste länger als 2 Sekunden drücken um in die Konfigurationsebene zu gelangen. Die untere Anzeige zeigt "C111". Mit Tasten den Konfigurations-Parameter einstellen: Art der Temperaturerfassung...
- Ein Temperaturfühler Pt100 bzw. Pt1000, wenn automatische Temperatur- kompensation erwünscht wird. Ausgangssitua- Am Messumformer Typ 202530 ist eine pH-Einstabmesskette oder eine Glas- tion elektrode und eine Bezugselektrode angeschlossen sowie ggf. ein Tempera- turfühler Pt100 bzw. Pt 1000, siehe Kapitel 7.1 "Elektrischer Anschluss", Seite 19ff.
- Ein Temperaturfühler Pt100 bzw. Pt1000, wenn mit automatischer Tempera- turkompensation kalibriert wird. Ausgangssitua- Am Messumformer Typ 202530 ist eine pH-Einstabmesskette oder eine Glas- tion elektrode und eine Bezugselektrode angeschlossen sowie ggf. ein Tempera- turfühler Pt100 bzw. Pt 1000, siehe Kapitel 7.1 "Elektrischer Anschluss", Seite 19ff.
12 Bedienerebene 12.1 Einstellungen Voraus- Wie man in die Bedienebene gelangt, und wie die Ebene verlassen werden setzungen kann, siehe Kapitel 9.2 "Bedienprinzip", Seite 26ff. Die Bedienebene muss entriegelt sein, siehe "Entriegeln der Ebenen", Seite 29. (Code-Wort 0110) Je nach konfigurierten Reglerfunktionen werden nicht alle der fol- genden Parameter benötigt und auch nicht angezeigt.
13 Parameterebene 13.1 Einstellungen Wenn viele Parameter das Gerätes umkonfiguriert werden sollen, siehe Kapitel 22.1 "Programmieren des Reglers", Seite 69ff. Voraus- Wie man in die Parameterebene gelangt und sie wieder verlässt, setzungen siehe Kapitel 9.2 "Bedienprinzip", Seite 26ff. Die Parameterebene muss entriegelt sein, siehe "Entriegeln der Ebenen", Seite 29.
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13 Parameterebene Parameter Anzeige Werte- Werksein- wird angezeigt, ... konfiguriert ist: bereich stellung Schaltdifferenz 1 HYS1 Relais 1, Grenzwert C211 Schaltdifferenz 2 HYS2 Relais 2, Grenzwert C211 0,00 bis Schaltdifferenz 3 HYS3 99,99 pH 0,30 Relais 3, Grenzwert C213 bzw. Kelvin Schaltdifferenz 4 HYS4 Relais 4, Grenzwert...
14 Konfigurationsebene 14.1 Allgemeines In der Konfigurationsebene können die grundlegenden Funktionen des Gerä- tes angezeigt und / oder verändert werden. Wenn viele Parameter des Gerätes umkonfiguriert werden sollen, siehe Kapitel 22.1 "Programmieren des Reglers", Seite 69ff. Erklärung der verwendeten Begriffe, siehe Kapitel 20 "Begriffserklärung", Seite 59ff.
14 Konfigurationsebene 14.5 Sonstige Einstellungen - C114 C114* 0 Nicht Belegt Nicht Belegt Nicht Belegt Überwachung der Elektrode * Die werkseitig voreingestellten Parameter sind in den Positionskästen darge- stellt. Überwacht wird die Änderung des Messwertes. Wenn sich wäh- rend einer definierten Zeit der Messwert nicht ändert, wird davon ausgegangen, dass ein Elektrodenfehler (z.B.
14 Konfigurationsebene 14.8 Sonstige Ausgänge I - C213 C213* 8 Funktion Ausgang 3 (3. Relais bzw. stetiger Ausgang) ohne Funktion Hold (nur bei Relais) Alarm-Wischkontakt (nur bei Relais) Alarm-Dauerkontakt (nur bei Relais) MAX-Temperatur-Limitkomparator (nur bei Relais) MIN-Temperatur-Limitkomparator (nur bei Relais) MAX-pH- / Redox-Limitkomparator (nur bei Relais) MIN-pH- / Redox-Limitkomparator...
14 Konfigurationsebene stellt. In C211 muss 5xxx bzw. x5xx eingestellt sein und SoL1 / SoL2 muss 0 sein und SoH1 / SoH2 muss 100 sein.. Nur Wirksam, wenn in C213a "8", "9", "A" oder "b" konfiguriert wurde. Ein überwachter Relaiskontakt (K1 /K2) löst bei Überschreiten von Alarmtoleranz + Alarmverzögerungszeit Alarm aus, siehe Kapitel 20 "Begriffserklärung", Seite 59ff.
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14 Konfigurationsebene MAX-pH- / Redox-Limitkomparator MIN-pH- / Redox-Limitkomparator Funktion Ausgang 1 ohne Funktion Regler 1 Alarm-Wischkontakt Alarm-Dauerkontakt MAX-Temperatur-Limitkomparator MIN-Temperatur-Limitkomparator MAX-Limitkomparator MIN-Limitkomparator *Die werkseitig voreingestellten Parameter sind in den Positionskästen darge- stellt. Nur Wirksam, wenn in C214a "8", "9", "A" oder "b" konfiguriert wurde. Keine optische Schaltstellungsanzeige.
14 Konfigurationsebene 14.2 SoL - SoH - SPL - SPH - OFFS - nuLL - SLoP Einheitssignal-Skalierung des analogen Istwertausgangs. Anfangswert des Wertebereiches für Einheitssignale des Istwertausgangs. SoL1 -> Ausgang 3 SoL2 -> Ausgang 5 Wertebereich: je nach Konfiguration -1,00..14,00 pH -50,0...+250°C Werkseitig: -1,00 pH...
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14 Konfigurationsebene SLoP Steilheitskorrektur Die Steilheit (slope) des Ausgangssignals einer pH-Elektrode ändert sich im Betrieb. Die Elektroden-Steilheit kann während der Zweipunkt-Kalibrierung (siehe Kapitel Kalibrieren) automatisch ermittelt werden oder manuell eingege- ben werden . Wertebereich: 75,0...110,0% wenn Standardelektrode konfiguriert wurde, siehe Kapitel 14.3 "Binäre Eingänge... - C112", Seite 41. Wertebereich: 10,0...110,0% wenn Spezialelektrode (Antimon) konfiguriert wurde, siehe Kapitel 14.3 "Binäre Eingänge...
15 Hand-Betrieb Beschreibung Im Hand-Betrieb können die Ausgänge K1, K2 und K3 unabhängig vom Regler von Hand gesteuert werden. Hand-Betrieb ist nur möglich, wenn er konfiguriert wurde, siehe Kapitel 14.6 "Regleroptionen - C211", Seite 44. Im Handbetrieb ist die Stellgradbegrenzung wirksam (ausser bei Grenzwertregler).
15 Hand-Betrieb 15.2 Simulierter Istwertausgang Einstellen Wenn die Simulation des Istwertausgangs konfiguriert wurde, siehe Kapitel 14.6 "Regleroptionen - C211", Seite 44, zeigt die obere Anzeige "HAnd" im Wechsel mit 50,0 (%) das Signal des Istwertausgangs in 10%-Schritten verringern, das Signal des Istwertausgangs in 10%-Schritten vergrößern. Beispiel: Ausgangssignal 0...20 mA, gewünschtes simuliertes Ausgangssignal 8 mA =>...
16 Hold 16.1 Regler anhalten Beschreibung Wenn Hold aktiviert ist, nehmen die Relaisausgänge den in Konfigurations- Parameter "Reglerausgänge" – C212 und "Verhalten bei HOLD / Overrange" - C215 festgelegten Zustand an, siehe Kapitel 14.7 "Reglerausgänge - C212", Seite 45. siehe Kapitel 14.10 "Verhalten bei HOLD / Overrange - C215", Seite 49. Eine eventuell laufende Alarmverzögerungszeit wird auf "0"...
17 Version 17.1 Software-Version und Temperatureinheit anzeigen anzeigen Anzeigen der Software-Version und der Einheit der Temperatur Die Software-Version wird in der oberen Anzeige dargestellt. Als Einheiten (untere Anzeige) sind °C oder °F möglich (Standard ist °C; die Umstellung auf °F ist nur im Werk möglich).
18 Binäreingänge 18.1 Funktionen Einstellen der Funktionen der Binäreingänge, siehe "Konfigurati- onsebene / binäre Eingänge ...– C112", Seite 36. Zustand Binäreingangs Tastatur- Die Bedienung des Messumformers / Die Bedienung des Messumformers / verriegelung Reglers über die frontseitige Tastatur Reglers über die frontseitige Tastatur ist möglich.
19 Schnittstelle 19.1 MOD/J-Bus Durch die Schnittstelle kann der Regler in einen Datenverbund integriert wer- den. Folgende Anwendungen sind z.B. realisierbar: - Prozessvisualisierung - Anlagensteuerung - Protokollierung °C °C °C EXIT EXIT EXIT Das Bussystem ist nach dem Master-Slave-Prinzip konzipiert. Ein Master- Rechner kann bis zu 31 Regler und Geräte (Slaves) ansprechen.
19 Schnittstelle 19.2 Profibus DP Feldbus Über die PROFIBUS-DP-Schnittstelle kann der Regler in ein Feldbussystem nach dem PROFIBUS-DP-Standard eingebunden werden. Diese PROFIBUS- Variante ist speziell für die Kommunikation zwischen Automatisierungssyste- men und dezentralen Peripheriegeräten in der Feldebene ausgelegt und auf Geschwindigkeit optimiert.
20 Begriffserklärung Parameter die sich auf die Ausgänge K1 bzw. K2 beziehen (z.B. tAb1 bzw. tAb2) werden hier nur einmal erklärt (z.B. tAb Begriff Parameter Erklärung Abfallverzögerung OFd Die Zeitspanne, die vergehen muss, bis der entsprechende Regelkontakt deaktiviert wird, wenn die Schaltbedingung nicht mehr erfüllt ist.
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Code-Wort CodE Nach Anlegen der Versorgungsspannung sind alle Ebenen gegen unbeabsichtigtes bzw. unbefugtes Editieren geschützt. Wenn Parametereinstellungen verändert werden sollen, müssen die Ebenen durch Eingabe eines Code-Wortes entriegelt wer- den. Auch für die Kalibrierung der Elektrode ist ein Code-Wort erforderlich.
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Filterkonstante Mit der Einstellung dieses Parameters können Störungen oder Eingangssignale, welche den Regler zu unerwünschten Reak- tionen veranlassen würden, herausgefiltert werden. Der Filter ist digital, zweiter Ordnung. Istwerteingang gefilterter Istwerteingang vom Regler als Istwerteingang akzeptiert Abtastzeit 2 x df Grenzwertregler...
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Impulslängen- C211 Die Dauer der Impulse ist vom Stellgrad und von den Regelpa- Regler rametern Proportionalbereich Pb, Vorhaltezeit dt, Nachstell- zeit rt, Impulsperiode CY und Stellgradgrenze Y1 bzw. Y2 abhängig. Mit dem Ausgangssignal eines Impulslängen-Reglers können z.B.
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Minimale Ein- Grenzwertregler, Impulslängenregler bzw. Dreipunkt- schaltzeit Schrittregler. Bei der Wahl des Wertes sind die technischen Voraussetzungen der vom Regler angesteuerten Folgegeräte (Magnetventil, Dosierpumpe, o.ä.) maßgebend. Min-Temperatur- C211 SP A...E legt den Schaltpunkt fest. Limitkomparator Funktion: Der Zustand des Ausgangs ist "aktiv", wenn der Ist- SP A...E wert kleiner als der Grenzwert ist.
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Sollwert 1 SP(r)1 Vorgabewert, den die Regelstrecke erreichen soll (betreffend Ausgang K1). Das dem Regler zugeführte Sollwertpaar wird in der Parameter- anzeige mit (r) gekennzeichnet. Siehe auch Sollwertumschal- tung Beispiel bei aktivem Sollwertpaar 1 => SPr1, SPr2 und SP 3 , SP 4. bei aktivem Sollwertpaar 2 =>...
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20 Begriffserklärung Begriff Parameter Erklärung Wischkontakt / C213 Das Verhalten eines Alarmkontaktes. Dauerkontakt Wischkontakt: Der Alarmausgang wird für ca. 1 s aktiv, wenn die Schaltbedin- gung (Ursache) für die Alarmgabe, für längere Zeit gegeben ist. Die LED des Ausganges, der als Alarm-Ausgang definiert wurde, blinkt bis die Schaltbedingung (Ursache) für die Alarm- gabe nicht mehr gegeben ist.
21 Warnungen – Fehler 21.1 Meldungen Warnung / Ursache / Verhalten / Maßnahme Fehler F010 Alarmtoleranz über- bzw. unterschritten und Alarmverzögerungszeit des Reglers abgelaufen. Die Relais K1 / K2 verhalten sich gemäß Konfiguration C212, siehe Kapitel 14.7 "Reglerausgänge - C212", Seite 45. Istwert prüfen.
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21 Warnungen – Fehler Warnung / Ursache / Verhalten / Maßnahme Fehler F053 Sollwertekombination falsch. Vorbedingung: Beide Regler müssen als Impulslängen-, Impulsfrequenzregler oder Stetig-Regler konfiguriert sein. Die Reglerkontakte müssen auf MIN/MIN oder MAX/MAX konfiguriert sein, siehe Kapitel 14.7 "Reglerausgänge - C212", Seite 45. Ursache: Bei MIN/MIN erfolgt eine Fehlermeldung wenn w1 >...
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21 Warnungen – Fehler Die Fehler F010 bis F031 und "Err" lösen "Alarm" aus; der konfigurierte Alarmausgang schaltet und die entsprechende LED blinkt. Bei den Fehlern F022 bis F024 und "Err" geht der Regler zusätzlich in den HoLd- Betrieb, siehe Kapitel 16 "Hold", Seite 54. Bei den Warnungen F050 bis F061 schaltet das Alarm-Relais nicht, die entsprechende LED blinkt jedoch.
22 Anhang 22.1 Programmieren des Reglers Konfigurieren Wenn viele Parameter des Gerätes umkonfiguriert werden sollen, ist es rat- sam, sich alle zu verändernden Parameter in der nachstehenden Tabelle zu notieren, und die Parameter in der vorgegebenen Reihenfolge abzuarbeiten. Die folgende Liste zeigt die maximale Anzahl der änderbaren Para- meter.