13 GLOSSAR
BERÜHRUNGSLOS WIRKENDE SCHUTZEINRICHTUNG (ESPE=BWS): Zusammenstellung von
Vorrichtungen und/oder Komponenten, die zusammenwirken, um eine Schutzabschaltung zu erzielen
oder eine Anwesenheit zu erkennen. Als Mindestvoraussetzung schließt diese Einrichtung folgendes
ein:
eine
Sensoreinheit,
Steuer-/Kontrollvorrichtungen
und
Schalteinrichtungen
für
das
Ausgangssignal.
SCHUTZFELD: Bereich, in dem die ESPE (BWS) ein spezifiziertes Testobjekt erfasst wird.
PRÜFSTAB: Mattes, ausreichend bemessenes Objekt, das zum Testen der korrekten Funktionsweise
des Sicherheitslichtvorhangs verwendet wird.
SICHERHEITSLICHTVORHANG: Eine aktive optoelektronische Schutzeinrichtung (AOPD), die eine
mit einem oder mehreren Sendeelementen und einem oder mehreren Empfangselementen integrierte
Einheit
umfasst,
die
einen
Erfassungsbereich
mit
einer
vom
Lieferanten
spezifizierten
Erfassungsleistung bilden.
BREAK: siehe „Unterbrechungsbedingung" im Glossar.
ERFASSUNGSLEISTUNG
(= AUFLÖSUNG): Vom Lieferanten spezifizierter Grenzwert des
Parameters der Sensorfunktion, der zum Auslösen der berührungslos wirkenden Schutzeinrichtung
führt (ESPE). Bei einer aktiven optoelektronischen Schutzeinrichtung (AOPD) versteht man unter
„Auflösung" die kleinste Abmessung eines matten Objekts, das in der Lage ist, mindestens einen der
Strahlen zu verdunkeln, die den Abtastbereich bilden.
UNTERBRECHUNGSBEDINGUNG (=BREAK): Zustand des Lichtvorhangs, der dann gegeben ist,
wenn ein mattes Objekt in angemessener Größe (siehe ERFASSUNGSLEISTUNG) einen oder
mehrere Strahlen des Lichtvorhangs verdunkelt.
ZWANGSGEFÜHRTE KONTAKTE: Die Kontakte können zwangsgeführt werden, wenn sie
mechanisch untereinander verknüpft sind, so können sie bei aktiver Input-Phase gleichzeitig schalten.
AUSGANGSSCHALTELEMENT (OSSD): Bestandteil der berührungslos wirkenden Schutzeinrichtung
(ESPE=BWS), der mit der Maschinensteuerung verbunden ist. Wird der Sensor während der
normalen Betriebsbedingungen aktiviert wird, es deaktiviert.
ENDSCHALTELEMENT (FSD): Teil des Steuerungssystems, das die Sicherheitsbedingungen der
Maschine umfasst. Es unterbricht den Stromkreis des Hauptsteuerelements der Maschine (MPCE),
wenn das Ausgangsschaltelement (OSSD) sich im inaktiven Zustand befindet.
VERBLOCKUNG DES ERNEUTEN ANLAUFS (= RESTART): Vorrichtung, die den erneuten
automatischen Anlauf einer Maschine verhindert nachdem die Sensoreinrichtung in einer gefährlichen
Phase des Betriebszyklus der Maschine aktiviert wurde, nach einer Änderung des Betriebsmodus der
Maschine und nach einer Variation an den Steuerelementen für den Maschinenstart.
VERBLOCKUNGSEINRICHTUNG DES ANLAUFS (= START): Vorrichtung, die den automatischen
Anlauf der Maschine verhindert, wenn die ESPE mit Spannung beaufschlagt oder wenn die
Versorgung unterbrochen und erneut herstellt wird.
AKTIVE
OPTOELEKTRONISCHE
SCHUTZEINRICHTUNG
(AOPD):
Einrichtung,
deren
Erfassungsfunktion durch den Einsatz optoelektronischer Sende- und Empfängerelemente erzielt wird,
die eine Unterbrechung der in der Einrichtung erzeugten optischen Strahlen durch einen matten
Gegenstand, der sich im spezifizierten Schutzfeld befindet, erfassen.
SCHUTZEINRICHTUNG: Einrichtung, die dem Bedienerschutz vor eventuellen Verletzungsgefahren
durch Kontakt mit potenziell gefährlichen Maschinenteilen dient.
SICHERHEITSABSTAND: Erforderlicher Mindestabstand, der es ermöglicht, dass die gefährlichen,
sich in Bewegung befindlichen Maschinenteile vollkommen zum Stoppen kommen, bevor der
Bediener an den ihm nächst gelegenen gefährlichen Punkt gelangen kann. Dieser Abstand muss vom
Mittelpunkt des Erfassungsbereichs zum diesem am nächsten gelegenen gefährlichen Punkt
gemessen werden. Die Faktoren, die sich auf den Sicherheitsabstand auswirken sind: die
Nachlaufzeit der Maschine, die Gesamtansprechzeit des Sicherheitssystems, die Auflösung des
Lichtvorhangs.
EDM: siehe „Kontrolle der externen Einrichtungen" im Glossar.
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