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SSS Siedle SC 600-0 Inbetriebnahmeanleitung
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Inbetriebnahmeanleitung
Secure Controller
SC 600-0 (V. 2.12.7)
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Inhaltszusammenfassung für SSS Siedle SC 600-0

  • Seite 1 Inbetriebnahmeanleitung Secure Controller SC 600-0 (V. 2.12.7)
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Allgemeine Hinweise Netzwerk Daten/Konfiguration sichern Service Optional: Secure Extension Optional: Konten Sicherheitshinweise Controller-Erweiterung(en) Konto anlegen konfigurieren Kennwort ändern Netzwerksicherheit Allgemeine Informationen Optional: Türverwaltung Sabotageüberwachung Voraussetzungen Manuelle Türsteuerung (Status) Secure Controller im Netzwerk Konfiguration Optional: Benutzerkonten/Kennwörter Vereinfachte Inbetriebnahme System überwachung Automatische Abmeldung eines Controllers Optional: Protokoll/Report Systemaktualisierung...
  • Seite 3: Allgemeine Hinweise

    Allgemeine Hinweise Sicherheitshinweise Diese Inbetriebnahmeanleitung Netzwerksicherheit Secure Controller im Netzwerk beschreibt die Inbetriebnahme des Verwenden Sie in Ihrem Netzwerk Für den regulären Betrieb des Siedle Secure Controllers SC 600-0 ausschließlich Komponenten und Secure Controllers ist keine mit dem Betrieb von Siedle-Lese-/ Geräte, die sich auf dem aktuellen Verbindung ins Internet erfor- Eingabeeinheiten im Vario-Bus- Stand der Technik befinden.
  • Seite 4: Übersicht

    Übersicht Anwendung Bestimmungsgemäße Auslieferungszustand Secure Controller als zentrale Verwendung Im Auslieferungszustand sind fol- Steuereinheit zur Verwaltung von • Dieses Gerät ist für den Betrieb gende Konten (Benutzerkonten der Zutrittsberechtigungen in Privat- mit Siedle-Komponenten (Lese- und Bedien oberfläche des Controllers) häusern und gewerblichen Objekten. mit vorkonfigurierten Zugangsdaten Eingabeeinheiten) für die Zutritts- kontrolle vorgesehen.
  • Seite 5: Systemübersicht

    Systemübersicht Lese­/Eingabeeinheiten (Siedle) Kombinationsbetrieb  Identifikationsmittel Im Betrieb mit dem Siedle Vario- (Lese­/Eingabeeinheit) Für den Betrieb des Zutrittskontroll Bus-Protokoll können je RS485- Im Kombinationsbetrieb werden systems mit Lese-/Eingabeeinheiten Schnittstelle bis zu 8 Lese-/Einga- an einer RS485-Schnittstelle eine von Siedle sind folgende Siedle-Iden- beeinheiten vom gleichen Typ tifikationsmittel konfigurierbar: Leseeinheit und eine Eingabeeinheit...
  • Seite 6: Betriebsformen

    Systemübersicht Betriebsformen Mit dem Secure Controller sind fol- gende Betriebsformen im Netzwerk möglich: Einzelbetrieb Betrieb mit Controller­ Betrieb im Geräteverbund Betrieb eines einzelnen Controllers. Erweiterung Betrieb mehrerer Controller in einem Controller mit bis zu 4 Controller- Geräteverbund. Für den Einzelbetrieb eines Control- Erweiterungen je Controller (alle lers im Netzwerk gilt: Der Controller Betriebsformen).
  • Seite 7: Konfigurationsmöglichkeiten

    Konfigurationsmöglichkeiten Inbetriebnahme­Wizard oder Wochenprogramme Wochenprogramm Allgemein manuelle Konfiguration Im Controller sind drei Arten von Bei einem neu angelegten Nach der Konfiguration von Sprache Wochenprogrammen konfigurierbar: Allgemein-Wochenprogramm der Benutzeroberfläche, Datum/ • Wochenprogramm Tür: befindet sich der Wochenplan immer Uhrzeit sowie den Netzwerk ein- Zeitgesteuerte Zutrittskontrolle voll ständig im Modus „Aus“.
  • Seite 8: Geräteübersicht Anzeige-, Bedien- Und Anschlusselemente

    Geräteübersicht Anzeige-, Bedien- und Anschlusselemente Am Secure Controller befinden sich Übersicht mehrere Anzeige-, Bedien- und Funktionstaste SD-Boot: System- Anschlusselemente für die Inbetrieb- start über SD-Karte auslösen nahme und/oder den Betrieb. Für die b Funktionstaste RESET: Neustart Sicht / den Zugriff auf die meisten des Controllers Elemente muss das Gehäuse des Secure-Controllers geöffnet sein.
  • Seite 9: Anschlussklemmen

    Anschlussklemmen Am Secure Controller befinden sich Anschlussbelegung mehrere Anschlussklemmen. Für die Sicht / den Zugriff muss das Gehäuse des Secure-Controllers geöffnet sein. D– Datenleitung RS485-A Versorgung von OUT+12… OSDP-Modulen D– Datenleitung RS485-B Versorgung für OUT+12… OSDP-Module EXIT Taster (TÖ) Gemein. Ansch. CONTACT Meldekontakt Tür-Relais 1 mit Wechsler...
  • Seite 10: Steckbrücken (Jumper)

    Geräteübersicht Steckbrücken (Jumper) Auf den beiden Leiterplatten des Jede Steckbrücke befindet sich • offen (Steckbrücke nicht gesteckt): Secure Controller befinden sich meh- bereits an der entsprechenden Die Steckbrücke ist nur einpolig rere Stiftleisten mit Steckbrücken Stiftleiste der Leiterplatte mit offener bzw. nicht mit zwei Kontakten einer (Jumper) für die Aktivierung/Deakti- oder geschlossener Verbindung: Stiftleiste verbunden (Funktion deak-...
  • Seite 11 Ansicht Steckbrücken – Obere Leiterplatte: E/A­Anschlussein heit Ansicht Steckbrücken – Untere Leiterplatte: Prozessoreinheit...
  • Seite 12: Betriebsdaten

    Geräteübersicht Betriebsdaten Versorgung Erläuterung Spannungsversorgung • Externe Spannungsversorgung (14–28 V DC – über Anschluss klemmen (Vin / GND)) • PoE (IEEE 802.3af – Type 1, Klasse 3 , max. 12,95 W) Wichtig! • Der Secure Controller darf nicht gleichzeitig mit PoE/PoE+ versorgt werden, wenn die Versorgung bereits über eine externe Spannungsversorgung erfolgt (keine Redundanz/Doppelversorgung)! •...
  • Seite 13: Erste Schritte Controller Und Laptop Verbinden

    Erste Schritte Controller und Laptop verbinden Verbindung über Netzwerk (LAN) Vorgehensweise Direkte Verbindung LAN-Verbindung über ein beste- 1 IP-Adresse ermitteln, wie im Direkte Verbindung zwischen Con- hendes Netzwerk (Router/Managed folgenden Kapitel „IP-Adresse des troller und Laptop per Netzwerk- Switch/Server) mit aktivem DHCP- Controllers ermitteln“...
  • Seite 14: Ip-Adresse Des Controllers Ermitteln

    Erste Schritte IP-Adresse des Controllers ermitteln Die Konfiguration des Secure Con- Verbindung über Netzwerk – Direkte Verbindung – Statische trollers erfolgt über dessen Admini- IP­Adresse mit dem „Tech­Tool“ IP­Adresse konfigurieren strationsoberfläche. ermitteln Durch Betätigung der „Benutzer- Für den Zugriff auf die Administra- Das Tech-Tool erhalten Sie im Down- taste“...
  • Seite 15: Kennwort Neu Vergeben

    Kennwort neu vergeben Sprache Mit der ersten Anmeldung am Bitte vergeben Sie ein neues Die Administrationsoberfläche des Secure Controller öffnet sich bei Kennwort für das Konto „Service“. Controllers kann in verschiedenen jedem Benutzerkonto immer zuerst Sprachen bedient werden. Die der Kennwort-Änderungsdialog. Sprache kann jederzeit umge- Zugangsdaten (bei Auslieferung) Bitte vergeben Sie zuerst ein neues...
  • Seite 16: Datum/Uhrzeit

    Erste Schritte Datum/Uhrzeit Für den ordnungsgemäßen Betrieb Vorgehensweise Hinweis des Controllers ist eine genaue 1 Auf der Startseite „System“ Für den Betrieb mit einem oder Zeitangabe (Datum/Uhrzeit) erfor- öffnen. mehrerer Zeitserver sind folgende derlich. 2 „Administration“ öffnen. Eigenschaften zu konfigurieren: Abhängig von der Konfiguration 3 „Datum/Uhrzeit“...
  • Seite 17 Konfigurationshilfe: Datum/Uhrzeit Datum/Uhrzeit Erläuterung Auslieferungszustand Zeitserver 1 IP-Adresse oder URL eines Zeitserver aus dem „uk.pool.ntp.org“ lokalen Netzwerk oder aus dem Internet (z. B. IP-Adresse eines Zeitservers im lokalen Netzwerk). Wir empfehlen die Konfiguration verschiedener interner/externer Zeitserver/ Zeitserver-Pools. Zeitserver 2 Alternativ nutzbare IP-Adressen oder URL wei- –...
  • Seite 18: Netzwerk

    Erste Schritte Netzwerk Der Controller ist im Auslieferungs- Vorgehensweise zustand für den automatischen 1 Auf der Startseite „System“ Bezug der Netzwerkkonfiguration öffnen. per DHCP vorkonfiguriert (DHCP- 2 „Netzwerk“ öffnen. Client ist aktiv). 3 Inhalte prüfen und ggf. anpassen (siehe „Konfigurationshilfe Netz- werk“): •...
  • Seite 19 Konfigurationshilfe: Netzwerk IPv4­Verbindung Erläuterung Auslieferungszustand Duplex Über das Netzwerk automatisch ausgehandelte – Betriebsart der Datenübermittlung zwischen Controller und Netzwerk: • „Voll-Duplex“: Gleichzeitige Datenübertra- gung (Senden und Empfangen) • „Halb-Duplex“: Zeitlich wechselseitige Daten- übertragung in jeweils eine Richtung (Senden oder Empfangen). HTTP-Port (80) Netzwerk-Port für den unverschlüsselten –...
  • Seite 20 Erste Schritte Netzwerk Konfigurationshilfe: Netzwerk Systemzugriff Erläuterung Auslieferungszustand SSH-Zugriff Betriebsart, um den Controller per SSH-Client aktiviert aufzurufen. Ist die Option aktiviert, ist der Controller über eine gesicherte Verbindung mit einem SSH-Client erreichbar. Wir empfehlen diese Option nach erfolgreicher Inbetriebnahme zu deaktivieren. Ping-Antwort Option, ob der Controller auf Anfragen (Ping) aktiviert...
  • Seite 21: Optional: Secure Extension

    Optional: Secure Extension Controller-Erweiterung(en) konfigurieren Allgemeine Informationen Konfiguration Vorgehensweise • Jeder Siedle Secure Controller ist • Am Secure Controller können 1 Login mit Konto „Service“. mit bis zu 4 Siedle Secure Extensions max. 2 Erweiterungen für den voll- 2 Menü „System“ öffnen. (SE 600-…) erweiterbar. ständigen Funktionsbedarf und 3 „Konfiguration“...
  • Seite 22 Optional: Secure Extension Controller-Erweiterung(en) konfigurieren 7 Für jede Erweiterung die Inhalte Konfigurationshilfe: Erweiterung prüfen und ggf. anpassen (siehe Allgemein Erläuterung „Konfigurationshilfe: Erweiterung“). Name Eindeutige/aussagekräftige Bezeichnung für diese Erweiterung. Hinweis Vergeben Sie die Bezeichnung so, • Erweiterungen für den vollstän- dass auch bei mehreren Erwei- digen Funktionsbedarf werden terungen eine klare Unterscheidung automatisch erkannt und für die...
  • Seite 23: Vereinfachte Inbetriebnahme Eines Controllers Empfohlener Ablauf

    Vereinfachte Inbetriebnahme eines Controllers Empfohlener Ablauf Der Secure Controller bietet einen großen Funktionsumfang. Mit der vereinfachten Inbetrieb nahme erreichen Sie in wenigen Schritten ein betriebsbereites Zutrittskontroll- system mit einem Controller und einem auf das Wesentliche konzent- rierten Funk tionsumfang: Der Zutritt ist bei erfolgreicher Identifikation jederzeit möglich.
  • Seite 24: Vereinfachte Inbetriebnahme Eines Controllers Inbetriebnahme-Wizard

    Vereinfachte Inbetriebnahme eines Controllers Inbetriebnahme-Wizard Mit dem Inbetriebnahme-Wizard Vorgehensweise 5. Leser bietet der Secure Controller eine 1 Login mit Konto „Service“. Konfiguration der am Controller geführte Inbetriebnahme für die 2 Menü „System“ öffnen. angeschlossenen Lese-/Eingabe- Konfiguration der im Zutrittskon- 3 „Inbetriebnahme-Wizard“ schritt- einheiten (Leser).
  • Seite 25: Erweiterte Inbetriebnahme Von Einem Oder Mehreren Controllern Empfohlener Ablauf

    Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Empfohlener Ablauf Der Secure Controller bietet einen großen Funktionsumfang. Mit der erweiterten Inbetriebnahme ist die vollständige Konfiguration eines betriebsbereiten Zutrittskontroll- systems mit mehreren Controllern möglich. Erste Schritte • Kennwort neu vergeben • Sprache • Datum/Uhrzeit •...
  • Seite 26: Erweiterte Inbetriebnahme Von Einem Oder Mehreren Controllern Mehrere Controller Vernetzen

    Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Mehrere Controller vernetzen Für den Betrieb mehrerer Controller Vorgehensweise 23 Importierten Controller (zukünf- im Verbund innerhalb eines Netz- 1 IP-Adresse des Controllers ermit- tiges sekundäres Gerät) auswählen. werks (LAN) gilt: teln, der als primäres Gerät vorge- 24 „Bearbeitung von Secure Con- •...
  • Seite 27: Inbetriebnahme-Wizard

    Inbetriebnahme-Wizard Mit dem Inbetriebnahme-Wizard Vorgehensweise e „Detaillierte Einstellungen“ aus- bietet der Secure Controller eine 1 Login mit Konto „Service“. führen. geführte Inbetriebnahme für die 2 Menü „System“ öffnen. f Inhalte prüfen und ggf. anpassen Konfiguration der im Zutritts- 3 „Inbetriebnahme-Wizard“ schritt- (siehe Konfigurationshilfe auf den kontrollsystem angebundenen weise ausführen: Folgeseiten 28–31):...
  • Seite 28: Erweiterte Inbetriebnahme Von Einem Oder Mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard

    Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard Konfigurationshilfe: Türen (Zutrittspunkte) Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Eindeutige/aussagekräftige Bezeichnung für – den zu konfigurierenden Schaltkontakt. Schaltkontakt des Controllers. Im Wizard ist – dieses Feld bereits vorkonfiguriert (z. B. „Tür-E/A 1“ ist im Wizard der „Tür 1“ zugeordnet).
  • Seite 29 Konfigurationshilfe: Türen (Zutrittspunkte) Eigenschaften Erläuterung Auslieferungszustand Türrelais reagiert nicht auf Ist diese Option aktiviert, wird der zu diesem deaktiviert Ausgangstaster Zutrittspunkt gehörende Schaltkontakt nicht aktiviert, wenn der in dem Zutrittspunkt inte- grierte Ausgangstaster (Türöffner-Taster) betätigt wird. Diese Option setzt einen Zutrittspunkt mit integriertem Ausgangstaster voraus.
  • Seite 30 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard Konfigurationshilfe: Türen (Zutrittspunkte) Zeiten Erläuterung Auslieferungszustand Türöffnungszeit (s) Zeit in Sekunden, wie lange der Schaltkontakt „3“ (z. B. Türöffner) ausgelöst wird. Jedem Benutzer kann entweder die „Türöffnungszeit (s)“ oder die „Längere Türöffnungszeit (s)“ zugewiesen werden.
  • Seite 31 Konfigurationshilfe: Türen (Zutrittspunkte) Sicherheit Erläuterung Auslieferungszustand Protokolliere Zutritt nur Ist diese Option aktiviert, erfolgt systemseitig deaktiviert bei geöffneter Tür die Protokollierung der Identifikation am Zutrittspunkt nur, wenn der Rückmeldekontakt einen offenen/geöffneten Zutrittspunkt meldet, und dadurch von einem Zutritt ins Gebäude ausgegangen werden kann.
  • Seite 32 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard Logik Wochenprogramm Tür Neues Wochenprogramm Im Bereich Logik sind mehrere Logik- Ein Wochenprogramm für einen konfigurieren Abläufe vorkonfiguriert, wie der Zutrittspunkt wird benötigt, wenn In einem neu erstellten Wochenpro- betroffene Zutrittspunkt und das die Verwen dung des Zutrittskontroll- gramm ist die gesamte Woche mit system unabhängig von Benutzern...
  • Seite 33: Funktion

    Konfigurationshilfe: Wochenprogramm Aufzug (Aufzugsteuerung in Zutrittskontrollanlagen) Funktion Erläuterung Soll der Zutritt in Gebäuden zu Dauerhaft geöffnet Der Zutrittspunkt ist dauerhaft bestimmten Stockwerken auch bei geöffnet und kann ohne Identifi- Aufzügen gesichert werden, ist kationsmittel betreten und wieder dies mit dem Secure Controller und verlassen werden.
  • Seite 34 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard 5. Leser Konfiguration der am Controller angeschlossenen Lese-/Eingabe- einheiten (Leser). a „Neu anlegen“ ausführen. b „Bus-Strang/Protokoll“ auswählen, an dem die Lese-/Eingabeeinheit angeschlossen ist (z. B. RS485 Strang A / Siedle Vario-Bus). c „Zutrittspunkt“ auswählen, um dieser Lese-/Eingabeeinheit den dazugehörigen Zutrittspunkt (z. B.
  • Seite 35 Konfigurationshilfe: Lese­/Eingabeeinheit Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Zu vergebende eindeutige/aussagekräftige – Bezeichnung der Lese-/Eingabe einheit Betriebsform der Lese-/Eingabeeinheit: „Standard“ • „Standard“: Lese-/Eingabeeinheit ist im Betrieb mit einem Zutrittspunkt) • „Leser für mehrere Türen“: Lese-/Eingabe- einheit im Betrieb mit mehreren Zutritts- punkten) Zutrittspunkt Schaltkontakt (Tür-Relais) der einer oder –...
  • Seite 36 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard Konfigurationshilfe: Lese­/Eingabeeinheit Zutrittsparameter Erläuterung Auslieferungszustand Quittierton bei gelesenem Ist die Option aktiviert, erfolgt eine akustische deaktiviert Identifikationsmittel Rückmeldung durch die Leseeinheit, wenn das Identifikationsmittel (Electronic-Key / Elektronic- Key-Card) erfolgreich eingelesen wurde. Diese Option setzt eine Leseeinheit mit akustischer Signalisierung (z. B.
  • Seite 37 Konfigurationshilfe: Lese­/Eingabeeinheit Zutrittsparameter Erläuterung Auslieferungszustand Codeeingabe nach Kartenlesung Zeit nach Identifikation mit Electronic-Key / „0“ ignorieren (ms) Elektronic-Key-Card, in der alle Eingaben an der Eingabeeinheit ignoriert werden. Erst nach Ablauf der konfigurierten Zeit kann ein Zugangscode oder PIN eingegeben werden. Diese Funktion ist für Kombigeräte (Leseeinheit mit integrierter Eingabeeinheit) vorgesehen, bei denen eine unbeabsichtigte Handberührung mit der Tastatur der Eingabeeinheit während...
  • Seite 38 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard Konfigurationshilfe: Lese­/Eingabeeinheit Datenträger Erläuterung Auslieferungszustand Im Bereich „Datenträger“ werden Eigen- schaften der verwendeten Identifikationsmittel mit (Electronic-Key / Elektronic-Key-Card) kon- figuriert. Hersteller Hersteller des Identifikationsmittels: „Allgemein“ • Allgemein: Siedle-Identifikationsmittel Ohne Funktion / Nicht nutzbar: • „HISEC“ •...
  • Seite 39 Konfigurationshilfe: Lese­/Eingabeeinheit Datenträger Erläuterung Auslieferungszustand Aktiviere kartenlosen Zugang Diese Option wird während der Konfiguration aktiviert für dieses Gerät mit dem Inbetriebnahmen-Wizard auto- matisch gesetzt, wenn eine Eingabeeinheit ausgewählt wird (z. B. COM 611-…). Eine entsprechende Option muss sowohl bei der Eingabeeinheit als auch beim Controller gesetzt sein.
  • Seite 40 Erweiterte Inbetriebnahme von einem oder mehreren Controllern Inbetriebnahme-Wizard 6. Fertig Die Konfiguration der Geräte (Zutrittspunkte, Lese-/Eingabeein- heiten) sowie der Systemkonfigu- ration (Wochenprogramm ist mit diesem Schritt abgeschlossen. Im Bericht ist eine kompakte Darstellung der durchgeführten Konfiguration zusammengefasst. a „Fertig“ ausführen.
  • Seite 41: Konfiguration Eines Benutzers Mit Verschiedenen Identifikationsmitteln (Karte Und Code)

    Konfiguration eines Benutzers mit verschiedenen Identifikationsmitteln Für die Inbetriebnahme und zur • „Speichern und Schließen“: Für die Inbetriebnahme der Lese- Funktionsprüfung des Zutritts- Sichern und ablegen der Auswahl / und Eingabeeinheiten empfehlen kontrollsystems ist mindestens Eingabe(n) im System und Rückkehr wir die Anlage eines Benutzers mit ein angelegter Benutzer, und sind zum vorherigen Menü.
  • Seite 42 Konfiguration eines Benutzers mit verschiedenen Identifikationsmitteln Konfigurationshilfe: Neuen Benutzer anlegen Karten/Codes Erläuterung Auslieferungszustand Modus Mit dieser Auswahl kann einem „Einzelnes Identifikationsmittel“ Benutzer die Anzahl an dessen verfügbaren Identifikationsmitteln zugeordnet werden: • „Kein Identifikationsmittel“: Dem Benutzer sind keine Identifikations- mittel zugeordnet. In diesem Fall werden sämtliche Konfigurations- möglichkeiten in der Administra- tionsoberfläche ausgeblendet.
  • Seite 43 Konfigurationshilfe: Neuer Benutzer anlegen Karte/Code Erläuterung Auslieferungszustand PIN (Ziffern) Eingabefeld, um einem Benutzer – eine PIN zuzuweisen. Die PIN ist nur dann erforderlich, wenn eine Doppel-Identifikation für ein höheres Maß an Sicherheit gewünscht wird (z. B. Identifikation mit Karte oder Zutritts-Code und zusätzlicher PIN). Jedem Benutzer kann ein beliebige PIN (Standard: vierstellig) zuge- wiesen werden.
  • Seite 44: Optional: Wochenprogramm Allgemein

    Optional: Wochenprogramm Allgemein Wochenprogramm Allgemein Vorgehensweise 17 Um die gleiche Tageskonfi- Ein Allgemein-Wochenprogramm 1 Login mit Konto „Service“. guration auf weitere Wochentage ist erforderlich, wenn im Zutritts- 2 Menü „System“ öffnen. zu übertragen, „Kopieren nach“ kontrollsystem Ausgänge (Schalt- 3 „Konfiguration“ öffnen. öffnen und einen Wochentag oder kontakte) und konfigurierte Logik- 4 „Wochenprogramme“...
  • Seite 45: Optional: Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge

    Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Eingänge/Ausgänge Eingänge Bei der Inbetriebnahme mit dem In diesem Bereich ist die Konfigura- Vorgehensweise Inbetriebnahme-Wizard werden nur tion aller am Secure Controller 1 Login mit Konto „Service“. ausgesuchte Ein- und Ausgänge befindlichen Eingänge möglich. Am 2 Menü „System“ öffnen. zur Konfiguration bereitgestellt.
  • Seite 46: Optional: Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge Eingänge

    Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Eingänge Konfigurationshilfe: Eingänge Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Nicht änderbares Informationsfeld mit der „[Name des Eingangs]“ Bezeichnung des Eingangs. Eigenschaften Leitungsüberwachung Auswahl (nur bei symmetrischen Eingängen), „2 Zustände“ ob am Eingangskontakt eine Beschaltung mit Leitungsüberwachung (Linienüberwachung) (per Widerstand) zur Überwachung des Leitungszustands eingesetzt ist: •...
  • Seite 47 Konfigurationshilfe: Eingänge Eigenschaften Erläuterung Auslieferungszustand Alarmwiderstand Auswahl des Widerstands der für die „2k2“ Linienüberwachung als „Alarmwiderstand“ (AR: Alarm resistor) eingesetzt wurde. Folgende Werte sind auswählbar (Ohm): • „1k“: (1000 Ohm) • „2k2“: (2200 Ohm) • „3k3“: (3300 Ohm) • „3k9“: (3900 Ohm) • „4k7“: (4700 Ohm) •...
  • Seite 48 Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Exkurs: Leitungsüberwachung Eine Leitungsüberwachung (Linienüberwachung) dient der Überwachung des Zustands einer an einem Eingang angeschlossenen Beschaltung und deren Leitung. Am Secure Controller sind sechs symmetrische Eingänge die mit einer Überwachung betrieben werden können. Folgende Verdrahtungs- varianten sind möglich: Verdrahtung Beschaltung: Schließer­Kontakt Beschaltung: Öffner­Kontakt...
  • Seite 49 Verdrahtung Beschaltung: Schließer­Kontakt Beschaltung: Öffner­Kontakt für … (Ruhezustand: geöffnet) (Ruhezustand: geschlossen) 3 Zustände – Eigenschaften Eigenschaften (Einfache Überwachung) • Meldung nach dem Arbeitsstrom- • Meldung nach dem Ruhestrom- Bei dieser Variante ist jeder Zustand Prinzip mit Widerstand. Prinzip mit Widerstand. überwacht, kann aber nicht ein- •...
  • Seite 50 Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Exkurs: Leitungsüberwachung Verdrahtung Beschaltung: Schließer­Kontakt Beschaltung: Öffner­Kontakt für … (Ruhezustand: geöffnet) (Ruhezustand: geschlossen) 4 Zustände – Eigenschaften Eigenschaften (Erweiterte Überwachung) • Meldung nach dem Arbeitsstrom- • Meldung nach dem Ruhestrom- Bei dieser Variante ist jeder Zustand Prinzip mit Widerstandsnetzwerk Prinzip mit Widerstandsnetzwerk.
  • Seite 51: Ausgänge

    Ausgänge In diesem Bereich ist die Konfigu- Vorgehensweise ration aller am Secure Con troller 1 Login mit Konto „Service“. befindlichen Ausgänge möglich. Am 2 Menü „System“ öffnen. Secure Controller sind ein Summer 3 „Konfiguration“ öffnen. und bis zu sieben Ausgänge konfi- 4 „Eingänge/Ausgänge“ öffnen. gurierbar.
  • Seite 52: Optional: Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge Ausgänge

    Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Ausgänge Konfigurationshilfe: Ausgänge Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Nicht änderbares Informationsfeld mit der „[Name des Ausgangs]“ Bezeichnung des Ausgangs. Eigenschaften Normalerweise aus Ist diese Option aktiviert, befindet sich der aktiviert Ausgang im Ruhezustand, wenn er nicht aus- gelöst ist.
  • Seite 53 Konfigurationshilfe: Ausgänge Verknüpfung mit Eingang Erläuterung Auslieferungszustand Secure Controller Auswahl des Controllers über den die Ansteu- „[Bezeichnung des erung des Ausgangs erfolgt. Diese Auswahl primären Controllers]“ wird nur angezeigt, wenn mehrere Controller für den Betrieb im Geräteverbund konfiguriert sind. Auslöseelement Auswahl, wie der Ausgang gesteuert wird: „Ohne“...
  • Seite 54: Optional: Konfiguration Der Eingänge/Ausgänge Logik

    Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Logik In diesem Bereich sind mehrere Neue Logik hinzufügen Logik-Abläufe vorkonfiguriert, 1 „Neu anlegen“ ausführen. wie der betroffene Zutrittspunkt 2 Eindeutige / aussagekräftige und das System auf bestimmte Bezeichnung für „Name“ bei Reiter Ereignisse/Auslöser reagieren soll. „Allgemein“...
  • Seite 55 Konfigurationshilfe: Logik Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Zu vergebende eindeutige/aussagekräftige – Bezeichnung der Logik. Eigenschaften Auslöser folgen Ist diese Option aktiviert, verbleibt der Logik- aktiviert status solange im Arbeitszustand, bis das aus- lösende Element (z. B. geschlossener Kontakt) wieder zurück in den Ruhezustand wechselt. Sobald das auslösende Element nicht mehr aktiv ist, wechselt der Logikstatus zurück in seinen Ruhezustand.
  • Seite 56 Optional: Konfiguration der Eingänge/Ausgänge Logik Konfigurationshilfe: Logik Logik Erläuterung Operator Auswählbares Bindeglied zwischen Auslöseelementen (z. B. Eingänge oder Eingänge von Objekten): • „(„: geöffnete Klammer • „)“: geschlossene Klammer • „NICHT“: für negierende Opera- tionen (gegenteilig: z. B. nicht Zustand A) • „UND“: für zusammenfassende Operationen (z. B.
  • Seite 57 Konfigurationshilfe: Logik Logik Erläuterung Auslieferungszustand Secure Controller Auswahl des Controllers über den die Ansteu- – erung der Logik erfolgt. Diese Auswahl wird nur angezeigt, wenn mehrere Controller für den Betrieb als Geräteverbund konfiguriert sind. Auslöseelement Auswahl, wie der Ausgang gesteuert wird: „Ohne“...
  • Seite 58: Abschlussarbeiten

    Abschlussarbeiten Funktionsprüfung Daten/Konfiguration sichern Übergabe/Kennwörter Führen Sie eine Funktionsprüfung Führen Sie eine vollständige Daten- Übergeben Sie das Zutrittskontroll- des Zutrittskontrollsystems durch. und Konfigurationssicherung durch. system an den Kunden/Betreiber. Vorgehensweise Vorgehensweise Vorgehensweise 1 Führen Sie eine vollständige 1 Login mit Konto „Service“. 1 Übergeben Sie alle Dokumente/ Funktionsprüfung des Zutritts- 2 Menü...
  • Seite 59: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Planung der Benutzerverwaltung Im Secure Controller gibt es die Möglichkeit die Konfiguration der Benutzerstrukturen nach unter- schiedlichen Gesichtspunkten durch- zuführen. Kunden/Betreiber eines Zutrittskon trollsystems sollte daher im Vorfeld abwägen, welches die beste Benutzerstruktur für sie ist. Benutzerverwaltung Erläuterung Zutrittsparameter Regeln die Konfigurationsmöglichkeiten zu den verschiedenen Identifi- kationsmitteln (Karte, Code, PIN) innerhalb der Benutzerverwaltung und...
  • Seite 60: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber Zutrittsparameter

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Zutrittsparameter In diesem Bereich ist die Konfigu- Vorgehensweise ration verschiedener Zutrittspara- 1 Login mit Konto „Service“. meter zu den verschiedenen Identifi- 2 Menü „System“ öffnen. kationsmitteln (Karte, Code, PIN) 3 „Administration“ öffnen. 4 „Benutzerverwaltung“ öffnen. möglich. 5 „Zutrittsparameter“ öffnen. 6 Inhalte prüfen und ggf.
  • Seite 61 Konfigurationshilfe: Zutrittsparameter Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Codelänge für kartenlosen Zutritt Auswahl, die den Betrieb von Eingabeeinheiten „Variable Länge“ an Zutrittspunkten für den Zutrittsversuch / die Identifikation mit Code ermöglicht: • „– (nicht erlaubt)“: Der Betrieb von Ein- gabeein heiten für den Zutrittsversuch / die Identifika tion mit Code ist systemseitig nicht möglich.
  • Seite 62 Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Zutrittsparameter Konfigurationshilfe: Zutrittsparameter Erläuterung Auslieferungszustand PIN verfällt nie Ist diese Option aktiviert, bleiben alle verge- aktiviert benen PINs dauerhaft gültig. Ist diese Option deaktiviert, enden alle PINs gemäß Eintragung in Feld „PIN verfällt nach [x] Tagen“, abhängig vom Gültigkeiteszeitpunkts der Identifikations- mittel eines Benutzers.
  • Seite 63: Sondertag (Wochenprogramm)

    Sondertag (Wochenprogramm) Für die Konfiguration von speziellen Bedienelemente Vorgehensweise Zeitpunkten oder Zeiträumen (z. B. „Aktualisieren“: Wiederholung 1 Login mit Konto „Service“. Feiertage) sind im Secure Controller der Datenabfrage im System und 2 Menü „System“ öffnen. sieben Sonderprogramme verfügbar. Erneuerung der angezeigten 3 „Administration“ öffnen. 4 „Benutzerverwaltung“...
  • Seite 64: Kennwort Neu Vergeben

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Login Kennwort neu vergeben Benutzerverwaltung Für die Benutzerverwaltung durch Mit der ersten Anmeldung mit In diesem Bereich erfolgt die voll- den Kunden/Betreiber ist der Login diesem Konto öffnet sich der ständige Konfiguration neuer und mit dem Konto „Facility“ vorge- Kennwort-Änderungsdialog.
  • Seite 65: Optional: Feiertage

    Optional: Feiertage In diesem Bereich werden einzelne Vorgehensweise Zeitpunkte oder Zeiträume konfigu- 1 Login mit dem Benutzerkonto riert, die über ein Wochenprogramm „Facility“. nicht abgebildet werden können. 2 Menü „Benutzerverwaltung“ Im Auslieferungszustand sind keine öffnen. „Feiertage“ vorkonfiguriert und 3 „Feiertage“ öffnen. müssen bei Bedarf durch den 4 Bereits konfigurierte Feiertage Kunden/Betreiber konfiguriert...
  • Seite 66: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber Optional: Benutzer-Wochenprogramm

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Optional: Benutzer-Wochenprogramm Ein Benutzer-Wochenprogramm ist Alternativ, andere Wochentage nach erforderlich, wenn die Verwendung gleicher Vor gehensweise konfigu- des Zutrittskontroll systems bei rieren, bis das Wochenprogramm Zutrittsgruppen und/oder Benutzern konfiguriert ist. zeitlich unter schiedlich ausfallen soll 16 „Speichern und Schließen“ (z. B.
  • Seite 67: Optional: Zutrittsgruppen

    Optional: Zutrittsgruppen Eine Zutrittsgruppe enthält zeitliche Vorgehensweise und örtliche Zutrittsregeln eines oder 1 Login mit dem Benutzerkonto mehrerer Zutrittspunkte die meh- „Service“. reren Benutzer zugewiesen werden 2 Menü „Benutzerverwaltung“ können. Dadurch kann diese öffnen. Konfiguration bei jedem einzelnen 3 „Alle Zutrittsgruppen“ öffnen. Benutzer entfallen und sich der 4 „Neu anlegen“...
  • Seite 68: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber Optional: Zutrittsgruppen

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Optional: Zutrittsgruppen Konfigurationshilfe: Zutrittsgruppe Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Name Zu vergebende eindeutige/aussagekräftige – Bezeichnung der Zutrittsgruppe (z. B. Mit- arbeiter Produktion) Priorität (niedriger Wert hat Die Priorität regelt den Vorrang zwischen „50“ höhere Priorität) Zutrittsgruppen, wenn diese miteinander kol- lidieren (z. B.
  • Seite 69: Benutzer Und

    Benutzer und Identifikationsmittel anlegen Benutzer Vorgehensweise In diesem Bereich erfolgt die Konfi- 1 Login mit Konto „Facility“. gu ration neuer und bestehender 2 Menü „Benutzerverwaltung“ Benutzer sowie neuer und beste- öffnen. hender Identifika tionsmittel. 3 Menü „Benutzer“ öffnen. 4 „Neuen Benutzer anlegen“ aus- Bedienelemente (Benutzer) führen.
  • Seite 70: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber Benutzer Und Identifikationsmittel Anlegen

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Benutzer und Identifikationsmittel anlegen Konfigurationshilfe: Neuer Benutzer anlegen Karten/Codes Erläuterung Auslieferungszustand Modus Mit dieser Auswahl kann einem „Einzelnes Identifikationsmittel“ Benutzer die Anzahl an dessen verfügbaren Identifikationsmitteln zugeordnet werden: • „Kein Identifikationsmittel“: Dem Benutzer sind keine Identifikations- mittel zugeordnet. In diesem Fall werden sämtliche Konfigurations- möglichkeiten in der Administra- tionsoberfläche ausgeblendet.
  • Seite 71 Konfigurationshilfe: Neuer Benutzer anlegen Karte/Code Erläuterung Auslieferungszustand PIN (Ziffern) Eingabefeld, um einem Benutzer – eine PIN zuzuweisen. Die PIN ist nur dann erforderlich, wenn eine Doppel-Identifikation für ein höheres Maß an Sicherheit gewünscht wird (z. B. Identifikation mit Karte oder Zutritts-Code und zusätzlicher PIN).
  • Seite 72 Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Benutzer und Identifikationsmittel anlegen Konfigurationshilfe: Neuer Benutzer anlegen Alle Zutrittsgruppen Erläuterung Auslieferungszustand Alle Zutrittsgruppen Auswählbare Zutrittsgruppe(n) die – für diesen Benutzer gelten sollen. Es müssen entweder mindestens eine Zutrittsgruppe oder eine Zutrittsberechtigung konfiguriert sein, da der Benutzer ansonsten keinen Zutritt erhält.
  • Seite 73 Konfigurationshilfe: Neuer Benutzer anlegen Optionen Erläuterung Auslieferungszustand Whitelist-Karte Ohne Funktion / Nicht nutzbar deaktiviert Öffnen gesperrter Türen Ist diese Option aktiviert, dürfen deaktiviert berechtigte Benutzer auch im Modus „Kein Zutritt“ den Zutritts- punkt mit ihrem Identifikationsmittel öffnen. Karte nachverfolgen Ohne Funktion / Nicht nutzbar deaktiviert Berechtigung für Ohne Funktion / Nicht nutzbar...
  • Seite 74: Benutzerverwaltung Durch Kunde/Betreiber Daten/Konfiguration Sichern

    Benutzerverwaltung durch Kunde/Betreiber Daten/Konfiguration sichern Führen Sie eine vollständige Daten- Führen Sie eine Sicherung und Konfigurationssicherung durch. (Export) der Benutzerdaten und Zutrittsberechtigungen durch. Vorgehensweise 1 Login mit Konto „Service“. Hinweis 2 Menü „System“ öffnen. Ein Export vorhandener Benutzer- 3 „Administration“ öffnen. daten und deren Zutrittsberech- 4 „Systeminformationen/Datenbank/ tigungen ist ausschließ...
  • Seite 75: Optional: Konten

    Optional: Konten Konto anlegen Im Auslieferungszustand sind Vorgehensweise zwei Konto (Benutzerkonten der 1 Login mit Konto „Service“. Bedienoberfläche des Controllers) 2 Menü „Konten“ öffnen. mit vorkonfigurierten Zugangsdaten 3 „Konten“ öffnen. angelegt: 4 Bestehende Konten sind tabella- • Service: Konto mit umfangreicher risch aufgelistet.
  • Seite 76 Optional: Konten Konto anlegen Konfigurationshilfe: Konto anlegen/bearbeiten Allgemein Erläuterung Auslieferungszustand Benutzername Zu vergebende eindeutige/aus- – sagekräftige Bezeichnung des Benutzerkontos. Der Benutzername ist ein Teil für die Anmeldung am Controller. Hinweis Informationsfeld zum hinterlegen – von zusätzlichen Informationen zu diesem Benutzerkonto. Kennwort Zu vergebendes Kennwort für die –...
  • Seite 77: Kennwort Ändern

    Kennwort ändern In diesem Bereich kann ausschließ- Vorgehensweise lich das Kennwort für das 1 Login mit dem jeweiligen Benutzerkonto geändert werden, Benutzerkonto (z. B. „Service“ oder mit dem man am Controller ange- „Facility“). meldet ist. 2 Menü „Konten“ öffnen. Kennworte für andere Benutzer- 3 „Kennwort“...
  • Seite 78: Optional: Türverwaltung

    Optional: Türverwaltung Manuelle Türsteuerung (Status) In diesem Bereich können alle kon- Vorgehensweise figurierten Zutrittspunkte manuell 1 Login mit dem jeweiligen über die Administrationsoberfläche Benutzerkonto (z. B. „Service“ oder des Secure Controllers bedient „Facility“). (ferngesteuert) werden. Es sind fünf 2 Menü „Benutzerverwaltung“ Funktionen für die Zutritts punkte öffnen.
  • Seite 79: Optional: Systemüberwachung

    Optional: Systemüberwachung In diesem Bereich ist es möglich, Vorgehensweise den aktuellen Sta tus der Schnitt- 1 Login mit dem Benutzerkonto stellen, Ein- und Aus gänge, Verbin- „Service“. dungen zu anderen Controllern 2 Menü „System“ öffnen. (Geräteverbund) sowie deren 3 „Systemüberwachung“ öffnen. Synchronisationsstatus einzusehen.
  • Seite 80: Optional: Protokoll/Report

    Optional: Protokoll/Report Ereignisse In diesem Bereich sind alle System- Vorgehensweise ereignisse protokolliert. Die Einträge 1 Login mit dem jeweiligen Benut- werden nach Uhrzeit sortiert tabel- zerkonto (z. B. „Service“ oder larisch angezeigt. Jedem Ereignis „Facility“). ist eine Kategorie (Info, Achtung, 2 Menü „Protokoll/Report“ öffnen. Alarm) zugeordnet.
  • Seite 81: Berichte

    Berichte In diesem Bereich können Berichte Neuen Bericht konfigurieren Bericht ausführen konfiguriert werden. Ein Bericht 1 Login mit dem jeweiligen Benut- 1 Login mit dem jeweiligen Benut- enthält ausgesuchte Ereignisse zerkonto (z. B. „Service“ oder zerkonto (z. B. „Service“ oder die systemseitig protokolliert sind „Facility“).
  • Seite 82 Optional: Protokoll/Report Berichte Konfigurationshilfe: Neuen Bericht konfigurieren Allgemein Erläuterung Vorlage Auswahlmenü mit verschiedenen Varianten der Erfassung von Ereig- nissen aus dem Zutrittskontroll- system für die Protokollierung/ Doku mentation in einem Bericht (z. B. Bericht über die „Anzahl gewährter Zutritte je Tag“): •...
  • Seite 83 Konfigurationshilfe: Neuen Bericht konfigurieren Parameter Erläuterung Operator Auswählbares Bindeglied zwischen Variablen (z. B. Zeitpunkte) einer logischen Operation (Datenbank- abfrage): • „(„: geöffnete Klammer • „)“: geschlossene Klammer • „NICHT“: für negierende Opera- tionen (gegenteilig: z. B. nicht Zustand A) • „UND“: für zusammenfassende Operationen (z. B.
  • Seite 84 Optional: Protokoll/Report Berichte Konfigurationshilfe: Neuen Bericht konfigurieren Parameter Erläuterung Variable Platzhalter für eine belegbare ver- änderliche Größe (z. B. ausgewählter Zeitpunkt oder Zutrittspunkt) einer logischen Operation (Datenabfrage). Die auswählbaren Variablen sind abhängig von der unter „Allge mein“ gewählten „Vorlage“: • „Ereigniszeit“: Auswahl eines Zeitpunkts per Kalenderauswahl •...
  • Seite 85 Konfigurationshilfe: Neuen Bericht konfigurieren Parameter Erläuterung Vergleich Auswählbares Vergleichszeichen (z. B. „>“ oder „=“) für die Ein- grenzung oder Ausgrenzung von Wertebereichen (z. B. Ereignis zeit > 01/03/2021) oder für die Zuweisung eines oder mehrerer Werte an eine Variable (z. B. Ereigniszeit = 01/03/2021) innerhalb einer logischen Operation (Datenbank- abfrage).
  • Seite 86: Zutrittsprotokoll

    Optional: Protokoll/Report Berichte Zutrittsprotokoll Konfigurationshilfe: Neuen Bericht konfigurieren In diesem Bereich sind alle erfolgrei- chen Zutritte der letzten 12 Stunden Parameter Erläuterung protokolliert. Die Einträge werden Standardwert Ursprüngliches Feld „Wert“, dass nach Uhrzeit sortiert tabellarisch bei Aktivierung der Option „Manu- angezeigt. Das Zutrittsprotokoll ist elle Eingabe“...
  • Seite 87: Optional: Administration

    Optional: Administration Controller neu starten Sabotageüberwachung konfigurieren Über die Administrationsoberfläche Die Sabotageüberwachung des Schwellwert für die optische des Secure Controllers kann bei Secure Controllers überwacht mit Sensorik prüfen Bedarf ein Neustart ausgelöst optischer Sensorik das Öffnen des Im Auslieferungszustand ist der werden. Diese Funktion ist an zwei Controller-Gehäuses und ist ab Schwellwert für die Empfindlich- Stellen im Controller, aber nur über...
  • Seite 88: Optional: Administration Daten Löschen

    Optional: Administration Daten löschen Werkseinstellungen wiederherstellen Über die Administrationsoberfläche Softwareseitige Ausführung Hardwareseitige Ausführung des Secure Controllers können bei Über die Administrationsoberfläche Durch Betätigung der „Benutzer- Bedarf alle Konfigurationsdaten von des Secure Controllers können die taste“ am Secure Controller können Geräten und Benutzern gelöscht Werkseinstellungen wiederherge- die Werkseinstellungen wiederher- werden.
  • Seite 89: Zurücksetzen

    Netzwerkeinstellungen zurücksetzen Durch Betätigung der „Benutzer- Vorgehensweise taste“ am Secure Controller können 1 Gehäuse des Secure Controllers die Netzwerkeinstellungen auf zwei öffnen Varianten zurückgesetzt werden. 2 „Benutzertaste“ innerhalb von Für die Betätigung der „Benutzer- fünf Sekunden fünf mal betätigen. taste“ muss das Gehäuse des 3 Die beiden LEDs für die Anzeige Secure-Controllers geöffnet sein.
  • Seite 90: Optional: Benutzerverwaltung

    Optional: Benutzerverwaltung Import/Export Benutzer Der Import/Export von Benutzer- Export einer Datendatei daten und deren Zutrittsberech- Ein Export vorhandener Benutzer- tigungen ist per Datei mit folgenden daten und deren Zutrittsberechti- Dateiformaten möglich: gungen ist ausschließ lich mit dem Json-Dateiformat (*Json) möglich (für die Datensicherung oder die Dateiformat Datentransfer manuelle Datenbearbeitung).
  • Seite 91: Erster Datenimport

    Erster Datenimport Vorgehensweise Import einer Datendatei Diese Anleitung beschreibt die Auf- 1 Beide Dateien (Kunden-Datendatei Die CSV-Datendatei kann nun in den bereitung (und Übernahme) von und Siedle-Vorlagendatei) in Secure Controller importiert werden. MS Excel öffnen. Datensätzen im MS-Excel-Datei- Der Import muss mit der Auswahl format (*.xlsx).
  • Seite 92: Optional: Service

    Optional: Service Controller ersetzen Einzelnen Controller ersetzen 10 IP-Adresse des neuen Controllers Einen defekten Controller im (auto- ermitteln. Weiterführende Informa- nomen) Einzelbetrieb tauschen Sie tionen siehe Seite 13. nach folgender Vorgehensweise aus: 11 Auf der Anmeldeseite des Con- trollers mit den Zugangsdaten des Voraussetzungen Kontos „Service“...
  • Seite 93: Sekundären Controller Ersetzen

    Sekundären Controller ersetzen 9 Menü „Secure Controller“ öffnen 23 Sicherheitsabfrage mit „Ja“ Einen Controller der im Gerätever- (Pfad: System > Administration > bestätigen. bund als sekundäres Gerät konfigu- Secure Controller). 24 Der sekundäre Controller wird riert ist, tauschen Sie nach folgender synchronisiert und in den Geräte- Vorgehensweise aus: Systemaktualisierung aller...
  • Seite 94: Primären Controller Ersetzen

    Optional: Service Controller ersetzen Primären Controller ersetzen Rolle des primären Geräts einem Neuen Controller einbinden Einen Controller der im sekundären Controller zuweisen 22 Sekundären Controller (ehema- Geräteverbund als primäres Gerät 8 An einem beliebigen sekundären liger primärer Controller) der aus- konfiguriert ist, tauschen Sie nach Cont roller mit Konto „Service“...
  • Seite 95: Sekundären Controller Aus Dem Geräteverbund Löschen

    Sekundären Controller aus dem Geräteverbund löschen Wichtig! Vorgehensweise Soll ein sekundärer Controller aus 1 Am dazugehörigen primären einem Geräteverbund entfernt Controller mit Konto „Service“ werden, so muss dieser gelöscht anmelden. werden. Dabei gehen alle Berech- 2 Menü „Secure Controller“ öffnen tigungen und Konfigurations daten (Pfad: System >...
  • Seite 96: Optional: Service Servicemodus Aktivieren

    Optional: Service Servicemodus aktivieren Durch Betätigung der „Benutzer- taste“ am Secure Controller kann der Service-Modus des Secure Con- trollers aktiviert werden. In diesem Modus ist der Secure Controller nicht mehr über die Administra- tionsoberfläche erreichbar. Diese Funktion ist ausschließlich für den Einsatz für den Siedle-Service vor- gesehen.
  • Seite 97: Systemaktualisierung

    Systemaktualisierung Wichtig! Vorgehensweise Firmware­Stand prüfen • Ist ein neues Update für den 1 Auf der Anmeldeseite des Con- (Geräte verbund) Secure Controller verfügbar, laden trollers mit den Zugangsdaten des Der Firmware-Stand einzelner Con- Sie die Firmware-Datei für die Kontos „Service“ anmelden. troller, die sich im Betrieb als Geräte- Systemaktualisierung herunter und 2 Auf der Startseite „System“...
  • Seite 98: Index

    Index Abschlussarbeiten Empfohlener Ablauf 23, 25 Kundenservice Administration 87, 89 Ereignisse Leitungsüberwachung Allgemeine Hinweise Erste Schritte Lese-/Eingabeeinheiten Anschlussklemmen 3, 9 Erster Datenimport Protokoll/Report Anwendung Erweiterte Inbetriebnahme Logik 32, 54 von einem oder mehreren Anzeige-, Bedien- und Login Controllern Anschlusselemente Manuelle Türsteuerung Erweiterte Überwachung Aufbereitung von Daten- (Status) (4 Zustände) sätzen aus anderen Sys temen...
  • Seite 99 Sprache Steckbrücken (Jumper) Systemaktualisierung 3, 97 Systemübersicht Systemüberwachung System-Update 3, 97 Türverwaltung Übergabe/Kennwörter Übersicht Untere Leiterplatte: Prozessoreinheit Verbindung über Netzwerk (LAN) Vereinfachte Inbetriebnahme eines Controllers Versorgungsgrenzen Vorlagendatei für den ersten Datenimport Vorrangregelung Werkseinstellungen wieder- herstellen Wochenprogramm Allgemein 7, 44 Wochenprogramm Benutzer 7, 66 Wochenprogramm Tür 7, 32 Wochenprogramme Zugangsdaten...
  • Seite 100 S. Siedle & Söhne © 2022/05.24 Telefon- und Telegrafenwerke OHG Printed in Germany Best. Nr. 210010870-01 DE Postfach 1155 78113 Furtwangen Bregstraße 1 78120 Furtwangen Telefon +49 7723 63-0 Telefax +49 7723 63-300 www.siedle.de info@siedle.de...

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