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SKF CLP Serie Montageanleitung

SKF CLP Serie Montageanleitung

Pumpe für progressivanlagen
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Inhaltsverzeichnis
Montageanleitung
CLP Pumpe Touch
Pumpe für Progressivanlagen
Erstelldatum:
20.11.2023
Dokumentnr.:
951-171-072-DE
Version:
07
Lesen Sie diese Anleitung
vor der Installation oder In-
betriebnahme des Produktes
und halten Sie sie zum
Nachlesen griffbereit.
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SKF CLP Serie

  • Seite 1 Montageanleitung CLP Pumpe Touch Pumpe für Progressivanlagen Erstelldatum: 20.11.2023 Dokumentnr.: 951-171-072-DE Version: Lesen Sie diese Anleitung vor der Installation oder In- betriebnahme des Produktes und halten Sie sie zum Nachlesen griffbereit.
  • Seite 2: Original-Eg-Einbauerklärung Gemäß Richtlinie 2006/42/Eg, Anhang Ii Teil 1 B

    Die speziellen technischen Unterlagen gemäß Anhang VII Teil B wurden erstellt. Wir verpflichten uns, auf begründetes Verlangen den natio- nalen Behörden die technischen Unterlagen in elektronischer Form zu übermitteln. Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der techni- schen Unterlagen ist die SKF (U.K.) Limited, 2 Canada Close, Banbury, Oxfordshire, OX16 2RT, GBR. Bezeichnung: Elektrisch betriebene Pumpe zur Förderung von Schmierstoffen im Intervallbetrieb innerhalb einer Zentralschmieran-...
  • Seite 3 Anlage zur Einbauerklärung gemäß 2006/42/EG, Anhang II, Nr. 1 B Beschreibung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß 2006/42/EG, Anhang I, die zur Anwendung kommen und eingehalten wurden. Alle hier nicht aufgeführten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheits- schutzanforderungen sind für dieses Produkt nicht relevant. Tabelle 1 Anlage zur Einbauerklärung Gültig für: CLx- Schmierstoffpumpen...
  • Seite 4: Impressum

    Werk Berlin Es wird empfohlen, diese Schulungen wahrzunehmen. Für Motzener Straße 35/37 weitere Informationen nehmen Sie Kontakt mit Ihrem 12277 Berlin SKF-Vertragshändler oder mit dem Hersteller auf. Deutschland Tel. +49 (0)30 72002-0 Fax +49 (0)30 72002-111 Werk Walldorf Heinrich-Hertz-Straße 2-8...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    3.7.8 Warnungen quittieren ........... 20 Inhaltsverzeichnis 3.7.9 Fehler anzeigen ............21 3.7.10 Fehler quittieren............ 21 Original-EG-Einbauerklärung gemäß 3.7.11 Aktuellen Arbeitsmodus anzeigen ....22 Richtlinie 2006/42/EG, Anhang II Teil 1 B ....2 3.8 Einstellbetrieb der Pumpe ..........23 Original-UK-Einbauerklärung gemäß der Verordnung 3.8.1 Pumpen-Passwort ändern ........
  • Seite 6 8.3 Regelmäßiges Befüllen mit Kartusche ......47 8.4 Regelmäßiges Befüllen über den Befüllnippel ..47 8.5 Zusatzschmierung auslösen ........... 47 9 Wartung ..................48 9.1 Wartung .................. 48 10 Reinigung ..................49 10.1 Grundsätzliches ..............49 10.2 Innenreinigung ..............49 10.3 Außenreinigung ..............
  • Seite 7: Warnhinweise Und Darstellungskonventionen

    1 Legende: Eine Legende beschreibt mit Ziffern gekenn- Warnhinweise und Darstel- zeichnete Inhalte einer Abbildung bzw. ist eine numme- rierte Aufzählung. Die Legende hat einen Nummernprä- lungskonventionen fix ohne Punkt und einen Einzug. – Legende zweiter Ordnung: In einigen Fällen kommt Sie werden beim Lesen dieser Anleitung auf eine Reihe es vor, dass mit Ziffern gekennzeichnete Inhalte einer von Darstellungen und Symbolen treffen, die die Naviga-...
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Daher sind eigenmächtige Veränderungen • Zuständigkeiten für unterschiedliche Tätigkeiten müs- und Umbauten verboten. Es dürfen nur Original SKF Er- sen klar festgelegt sein und eingehalten werden. Un- satzteile und SKF Zubehörteile verwendet werden. klarheiten gefährden die Sicherheit in hohem Maße.
  • Seite 9: Vorhersehbarer Missbrauch

    und Demontage auftreten können, erkennen und vermei- vor dem Lackieren der übergeordneten Maschine voll- den kann. ständig abkleben oder ausbauen. Elektrofachkraft 1.10 Sicherheitsrelevante Kennzeich- Person mit geeigneter fachlicher Ausbildung, Kenntnissen nungen am Produkt und Erfahrungen, welche die Gefahren, die von Elektrizi- tät ausgehen können, erkennen und vermeiden kann.
  • Seite 10: Hinweis Zur Niederspannungsrichtlinie

    • Nasse, rutschige Oberflächen trocknen oder entspre- 1.13 Hinweis zur Niederspannungs- chend abdecken richtlinie • Heiße oder kalte Oberflächen entsprechend abdecken Sofern zutreffend: Die Schutzziele der Niederspannungsrichtlinie • drucklos machen 2014/35/EU werden gemäß Anhang I, Nr. 1.5.1 der Ma- • freischalten und gegen Wiedereinschalten sichern schinenrichtlinie 2006/42/EG eingehalten.
  • Seite 11: Restrisiken

    1.23 Restrisiken Tabelle 2 Restrisiken Restrisiko Möglich in Lebensphase Vermeidung/Abhilfe Körperverletzung, Sachschaden A B C G H K Unbefugte Personen fernhalten. Es dürfen sich durch Fallen von angehobenen Tei- keine Personen unter angehobenen Teilen aufhal- len. ten. Teile mit geeigneten Hebezeugen anheben. Körperverletzung, Sachschaden Angegebene Anziehmomente einhalten.
  • Seite 12: Schmierstoffe

    Erfahrung haben, setzen Sie sich Der Einsatz von Festschmierstoffen darf nur nach vorheri- mit uns in Verbindung. Wir unterstützen Sie gerne bei der ger Rücksprache mit SKF erfolgen. Beim Einsatz von Fest- Auswahl geeigneter Schmierstoffe und Komponenten schmierstoffen in Schmieranlagen ist generell folgendes zum Aufbau einer für den jeweiligen Anwendungsfall opti-...
  • Seite 13: Übersicht, Funktionsbeschreibung

    Fach und ist ausschließlich zur Verwendung für DIN EN ISO 61076-2-101 durch den Hersteller der Pumpe autorisierte Personen Unten links (10.2) oder unten rechts (10.4) (z.B. SKF Servicepersonal oder Händler) vorgesehen. Bajonettstecker 4-polig Abb. 4 A-codiert ISO 15170-1 Bajonettstecker 7-polig,...
  • Seite 14: Behälter

    3.3 Behälter 3.4 Pumpengehäuse Unterteil Der Behälter (1) bevorratet den Schmierstoff. Die Folge- Im Pumpengehäuse Unterteil befinden sich: platte (2) liegt auf dem Schmierstoff auf und drückt die- sen mit Federkraft in Richtung der Pumpenelemente. Pumpenelemente Dadurch verbessert sich das Ansaugverhalten der Pumpe Die Pumpe kann mit bis zu zwei Pumpenelementen (5) an und die Pumpe kann zusätzlich auch für den rotierenden den Positionen 5, 6 oder 4 bestückt werden.
  • Seite 15: Programmstruktur

    3.5 Programmstruktur Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die Programmstruktur der CLP Touch Pumpe und die möglichen Funktionen und Einstellmöglichkeiten. Die Details finden Sie in den jeweiligen Kapiteln. Tabelle 4 Dieses Menü ist nur im Cycle Controlled Mode verfügbar und dient zur Anzeige, ob Abweichungen der Zyklenschaltersignale vorliegen (Balance Mode).
  • Seite 16: Erklärung Der Symbole

    3.6 Erklärung der Symbole Tabelle 5 Allgemeine Symbole Sym- Funktion Sym- Funktion Sym- Funktion Abbruch der aktuellen Be- Zusatzschmierung ausführen Rücksprung zum Startdisplay nutzereingabe Dient in Verbindung mit dem Einstellwert nach oben än- Bestätigen der aktuellen Be- Symbol Haus zum Verlassen dern nutzereingabe des Bildschirmschoners...
  • Seite 17: Normalbetrieb Der Pumpe

    3.7.2 Zusatzschmierung auslösen 3.7 Normalbetrieb der Pumpe HINWEIS HINWEIS Eine Zusatzschmierung kann nur ausgelöst werden, In diesem Kapitel werden die grundlegenden Bedien- wenn sich die Pumpe in der Pausenzeit befindet. Die funktionen der Pumpe, die im Normalbetrieb durch Dauer einer Zusatzschmierung entspricht der einge- den Bediener ausgeführt werden können, dargestellt.
  • Seite 18: Schmierungen Anzeigen

    3.7.4 Gesamtbetriebsstunden sowie Da- 3.7.3 Schmierungen anzeigen tum und Uhrzeit anzeigen HINWEIS 1. Drücken Sie auf das Symbol Log und im nächsten Dis- Die Pumpe speichert die letzten 100 durchgeführten play auf das Symbol Uhr. Schmierungen. Danach wird der älteste Datensatz mit Es werden die Gesamtbetriebsstunden sowie das Datum der zuletzt ausgeführten Schmierung überschrieben.
  • Seite 19: Pumpen Informationen Anzeigen

    3.7.6 Pumpentemperatur anzeigen 3.7.5 Pumpen Informationen anzeigen 1. Drücken Sie auf das Symbol Log und im nächsten Dis- Der Menüpunkt Info zeigt generelle Informationen der play auf das Symbol Thermometer. Pumpe und der Hard- und Software Ausstattung der Es wird die aktuelle Pumpentemperatur angezeigt. Pumpe.
  • Seite 20: Warnungen Anzeigen

    3.7.8 Warnungen quittieren 3.7.7 Warnungen anzeigen HINWEIS HINWEIS Bei aktiven Warnungen arbeitet die Pumpe zunächst Die Pumpe speichert die letzten 200 Warnungen. Da- weiter. Aktive Warnungen werden orange angezeigt. nach wird der älteste Datensatz durch den neuesten Das Display Warnung und das Display Bildschirm- Datensatz überschrieben.
  • Seite 21: Fehler Anzeigen

    3.7.9 Fehler anzeigen 3.7.10 Fehler quittieren HINWEIS HINWEIS Die Pumpe speichert die letzten 100 Fehler. Danach Tritt ein Fehler auf, bleibt die Pumpe stehen und muss wird der älteste Datensatz durch den neuesten Daten- durch Beseitigung und Quittieren des Fehlers wieder satz überschrieben.
  • Seite 22: Aktuellen Arbeitsmodus Anzeigen

    3.7.11 Aktuellen Arbeitsmodus anzeigen 1. Drücken Sie auf Set und im nächsten Display ebenfalls auf Set und anschließend auf View Settings. – Sie sehen den eingestellten Modus der Pumpe, in die- sem Beispiel den Cycle Controlled Mode. 2. Drücken Sie auf das Symbol Haken. –...
  • Seite 23: Einstellbetrieb Der Pumpe

    Abb. 16 3.8 Einstellbetrieb der Pumpe HINWEIS Die nachfolgenden Tätigkeiten dürfen nur durch vom Betreiber hierzu autorisierte Personen vorgenommen werden. Änderungen z.B. des Pumpen-Passwortes sind in geeigneter Weise zu dokumentieren und gegen unbefugte Benutzung zu schützen. 3.8.1 Pumpen-Passwort ändern HINWEIS Das mit der Pumpe ausgelieferte Master-Passwort kann nicht geändert werden.
  • Seite 24: Datum Und Uhrzeit Einstellen

    3.8.2 Datum und Uhrzeit einstellen HINWEIS Wird die Pumpe vom Stromnetz getrennt, bleiben die Uhrzeit und das Datum der Pumpe stehen. Daher muss bei der ersten Inbetriebnahme und nach jeder Stromunterbrechung die Uhrzeit und ggf. das Datum aktualisiert werden. 1. Drücken Sie auf das Symbol Log. 2.
  • Seite 25: Modus Time-Controlled

    Abb. 18 3.9 Modus Time-controlled In diesem Modus arbeitet die Pumpe in zeitabhängigen Schmierzyklen, d.h. in kontinuierlichem Wechsel zwi- schen der eingestellten Schmier- und Pausenzeit. Die Werte der Schmier- und Pausenzeit können über die Steu- erung angepasst werden. HINWEIS Mit aktivierter Zyklenschalterüberwachung wird ne- ben der reinen Zeitsteuerung des Schmierzyklus zu- sätzlich noch ein Signal pro Schmierzyklus des Zyk- lenschalters erwartet.
  • Seite 26: Schmier- Und Pausenzeit Einstellen

    3.9.2 Schmier- und Pausenzeit einstellen Abb. 20 1. Stellen Sie die Schmierzeit ein und bestätigen Sie jede Ziffer durch Drücken des Symbols Haken. Anschließend wird der eingestellte Wert nochmal angezeigt. Bestäti- gen Sie diesen durch Drücken des Symbols Haken. Abb. 19 Modus Time-Controlled einstellen 2.
  • Seite 27: Modus Counter-Controlled

    Abb. 21 3.10 Modus Counter-controlled In diesem Modus arbeitet die Pumpe mit einer auf Zeit ba- sierenden Schmierzeit und einer auf externen Signalen (z.B. Maschinenkontakt) basierenden Pausenzeit. Zusätz- lich besteht die Möglichkeit den Schmierzyklus durch ein Zyklenschaltersignal zu überwachen. HINWEIS Mit aktivierter Zyklenschalterüberwachung wird ne- ben der reinen Zeit- und Impulssteuerung zusätzlich noch ein Signal pro Schmierzyklus des Zyklenschal-...
  • Seite 28: Schmierzeit Und Anzahl Impulse Einstellen28

    3.10.2 Schmierzeit und Anzahl Impulse HINWEIS einstellen Das Display „Waiting for Pulses“ wechselt nach einer Minute in dem Bildschirmschoner. Wird die entspre- 1. Stellen Sie im nächsten Display die Schmierzeit ein und chende Anzahl von Impulsen erreicht, beginnt die bestätigen Sie jede Ziffer durch Drücken des Symbols Pumpe mit einem neuen Schmierzyklus Haken.
  • Seite 29: Überprüfen Der Einstellungen

    3.10.3 Überprüfen der Einstellungen Um die Einstellung des Counter-controlled Modus zu überprüfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Drücken Sie auf Set, im nächsten Display ebenfalls auf Set und anschließend auf View Settings. – Es wird der Betriebsmodus „Counter-controlled, ange- zeigt. 2.
  • Seite 30: Modus Cycle Controlled

    Abb. 26 3.11 Modus Cycle Controlled In diesem Modus erwartet die Steuerung eine bestimmte, einstellbare Anzahl von Zyklenschaltersignalen innerhalb des zeitabhängigen Schmierzyklus. Empfängt die Pumpe die erwartete Anzahl von Zyklenschaltersignalen in der eingestellten Zykluszeit, gilt der Schmierzyklus als erfolg- reich beendet. HINWEIS Ist bei der Zykluszeit der Pausenanteil größer als die Schmierzeit, wird die Pausenzeit ebenfalls zum Erwar-...
  • Seite 31: Überwachung Durch Den Zyklenschalter

    Abb. 27 Abb. 28 Empfangener Zyklenschaltersignale (CS) 3.11.3 Abweichungen der Zyklenschalter- signale Abweichungen der Zyklenschaltersignale sehen Sie durch Modus Cycle Controlled einstellen Drücken des Symbols View. 7. Drücken Sie auf das Symbol Haus, um wieder in das Startdisplay zu gelangen. Abb.
  • Seite 32: Abweichung Der Zyklenschaltersignale Nach Unten

    3.11.3.1 Abweichung der Zyklenschaltersignale 3.11.3.2 Abweichung der Zyklenschaltersignale nach unten nach oben Die Pumpe startet ohne Pausenzeit direkt mit einer weite- Empfängt die Pumpe während eines Schmierzyklus mehr ren Schmierzeit. Kann in dieser Schmierzeit die Anzahl Zyklenschaltersignale, wird die Schmierzeit beendet und der Zyklenschaltersignale ausgeglichen werden, wird die Pumpe geht für die restliche Zeit des Schmierzyklus in diese vorzeitig beendet und die Pumpe geht in die regu-...
  • Seite 33: Überprüfen Der Einstellungen

    3.11.4 Überprüfen der Einstellungen Um die Einstellung des Modus Cycle Controlled zu über- prüfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Drücken Sie auf Set, im nächsten Display ebenfalls auf Set und anschließend auf View Settings. – Es wird der Betriebsmodus „Cycle Controlled „ ange- zeigt.
  • Seite 34: Blockbetrieb

    3.12 Blockbetrieb Bei der Überwachung einer Schmieranlage mit einem Zyklenschalter kann es aus unterschiedlichen, nicht kritischen Grün- den vorkommen, dass während der regulären Schmierzeit und der anschließenden Überwachungszeit der Pumpe das Zyk- lenschaltersignal nicht erfolgt. In diesem Fall schaltet die Pumpensteuerung nach der Überwachungszeit in den Blockbe- trieb.
  • Seite 35: Werkseinstellungen

    Auslieferung der Pumpe noch keine Einstellungen geän- 3.13 Werkseinstellungen dert, ist Undo / Redo nicht möglich. Stellt die Werkseinstellungen, d.h. die Einstellungen beim HINWEIS Auslieferungszustand der Pumpe wieder her. Undo/Redo ändert auch das Pumpen-Passwort. Stel- len Sie daher sicher, dass Ihnen das vorherige und HINWEIS das aktuelle Pumpen-Passwort bekannt sind.
  • Seite 36: Technische Daten

    4 Technische Daten Tabelle 8 Allgemeine Technische Daten Betriebsdruck max. 270 bar Einbaulage stehend Umgebungstemperatur -25 °C bis 65 °C Schalldruckpegel < 70 dB (A) Pumpenelemente max. 2 Stück Gewicht (leer) 5 kg Behältervolumen 1 Liter nominell Förderbare Schmierstoffe Schmierfette von NLGI 0 bis einschließlich NLGI 2 Befüllung Befüllnippel Befüllkupplung...
  • Seite 37: Diagramm Relative Einschaltdauer

    4.1 Diagramm relative Einschaltdauer Tabelle 9 A = Laufzeit der Pumpe in Minuten B = Minimal einzuhaltende Pausenzeit in Minuten 4.2 Hydraulische Anschlussbilder Abb. 39 Pumpe mit Folgeplatte Pumpe mit Folgeplatte und Leermeldung Tabelle 10 Hydraulisches Anschlussbild nach ISO 1219-1:2019-01 1 = Behälter 5 = Leermeldung 2 = Pumpe...
  • Seite 38: Anziehmomente

    4.3 Anziehmomente Abb. 40 Tabelle 11 Anziehmomente Pumpe an Verwendungsort 10 Nm ± 1,0 Nm 7.40 ft.lb. ± 0.74 ft.lb. Verschlussschraube in Gehäuse 10 Nm ± 1,0 Nm 7.40 ft.lb. ± 0.74 ft.lb. Schmiernippel in Gehäuse 10 Nm ± 1,0 Nm 7.40 ft.lb.
  • Seite 39: Typenschlüssel

    4.4 Typenschlüssel PUMP - CLP - X G 1 A T 2 - T 3 F X - 7 S 7 X - M X A X 4 X X Pumpentyp: Konformität: CE + E1 Schmierstoff: Schmierfette NLGI 0 bis ein- schließlich NLGI 2 Füllstandüberwachung: Leermeldung...
  • Seite 40 PUMP - CLP - X G 1 A T 2 - T 3 F X - 7 S 7 X - M X A X 4 X X Elektrische Anschlüsse (Unten rechts): Siehe Tabelle 14 Elektrische Anschlüsse (Unten links): Siehe Tabelle 14 Vorbefüllung: ohne Tabelle 12...
  • Seite 41: Lieferung, Rücksendung, Lagerung

    5 Lieferung, Rücksendung, 5.4 Lagerungstemperaturbereich Lagerung Bei nicht mit Schmierstoff gefüllten Teilen entspricht die zulässige Lagerungstemperatur dem zulässigen Umge- bungstemperaturbereich (siehe Technische Daten). 5.1 Lieferung 5.5 Lagerbedingungen für mit Schmier- Nach Empfang der Lieferung ist diese auf eventuelle stoff gefüllte Produkte Transportschäden und anhand der Lieferpapiere auf Voll- ständigkeit zu prüfen.
  • Seite 42: Montage

    Die Befestigung erfolgt an den Befestigungspunkten (A) 6 Montage mit: • 2 Montagewinkeln (B) Beachten Sie die Sicherheitshinweise und die Techni- • 4 Schrauben M8 (8.8) und 4 Scheiben gemäß DIN 7349 schen Daten in dieser Anleitung. Zusätzlich ist bei der •...
  • Seite 43: Einstellen Der Fördermenge Am Pumpenelement R

    6.3 Einstellen der Fördermenge am Gehen Sie zur Montage folgendermaßen vor: 1. Verschlussstopfen aus dem Pumpenelement (5) entfer- Pumpenelement R nen. 2. Druckbegrenzungsventil (5.3) in Pumpenelement (5) HINWEIS einschrauben. Anziehmoment = 6 Nm -0,5 Nm. Die Fördermenge des Pumpenelements R kann nur 3.
  • Seite 44: Elektrischer Anschluss

    • Die Schmierstoffhauptleitung sollte aufsteigend verlau- fen und an der höchsten Stelle entlüftbar sein. HINWEIS Schmierleitungen sind grundsätzlich so zu verlegen, Die Kabel so anschließen, dass keine Zugkräfte auf dass sich an keiner Stelle Lufteinschlüsse bilden kön- das Produkt übertragen werden können. nen.
  • Seite 45: Erstmalige Inbetriebnahme

    7 Erstmalige Inbetriebnahme Zur Gewährleistung der Sicherheit und Funktion sind die nachfolgenden Kontrollen durch die vom Betreiber bestimmte Per- son durchzuführen. Erkannte Mängel sind umgehend zu beseitigen. Die Beseitigung von Mängeln hat ausschließlich durch eine hierzu befähigte und beauftragte Fachkraft zu erfolgen. Tabelle 15 7.1 Kontrollen vor der erstmaligen Inbetriebnahme NEIN...
  • Seite 46: Betrieb

    8 Betrieb Abb. 47 SKF Produkte arbeiten weitestgehend automatisch. Die Tätigkeiten während des Normalbetriebes beschrän- ken sich im Wesentlichen auf die Kontrolle der Pumpe auf Beschädigungen und korrekte Funktion. < ACHTUNG Beschädigung der Pumpe und Luft im Schmiersys- tem möglich Bei Pumpen ohne Leermeldung ist der Füllstand regel-...
  • Seite 47: Regelmäßiges Befüllen Mit Kartusche

    8.3 Regelmäßiges Befüllen mit Kartu- 8.5 Zusatzschmierung auslösen sche HINWEIS 1. Kartusche mit dem Befüllanschluss (7.1) verbinden. Ein Zusatzschmierung kann nur während der Pausen- 2. Pumpe bis kurz unter die - MAX - Markierung füllen. zeit der Pumpe ausgelöst werden. Die Dauer einer Zu- 3.
  • Seite 48: Wartung

    9 Wartung 9.1 Wartung Eine sorgfältige und regelmäßige Wartung ist die Voraussetzung dafür, eventuelle Störungen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Die konkreten Fristen sind immer durch den Betreiber aufgrund der Betriebsbedingungen zu ermitteln, regelmä- ßig zu überprüfen und ggf. anzupassen. Kopieren Sie ggf. die Tabelle für regelmäßige Wartungstätigkeiten. HINWEIS Zusätzlich zu den beschriebenen Tätigkeiten sollten bei jeder Wartung oder Reparatur auch die Log-Dateien der Fehler und Warnungen ausgelesen werden.
  • Seite 49: Reinigung

    Beim Entlüftungsrohr handelt es sich um eine Option, Die Durchführung der Reinigung sowie die Auswahl der die nicht über den SKF Konfigurator ausgewählt wer- Reinigungsmittel und -geräte und die zu verwendende den kann und nicht in allen Pumpen vorhanden ist.
  • Seite 50: Störung, Ursache Und Beseitigung

    11 Störung, Ursache und Beseitigung Tabelle 17 Störungstabelle Störung Mögliche Ursache Beseitigung • Spannungsversorgung zur Pumpe unterbro- chen – übergeordnete Maschine ausgeschaltet – Anschlusskabel der Pumpe gelöst oder de- fekt Pumpe läuft nicht – externe Sicherung defekt • Pumpe befindet sich in der Pausenzeit •...
  • Seite 51 Tabelle 18 Störungstabelle Angezeigte Fehlermeldung Mögliche Ursache Beseitigung • Schmierstoffvorrat der Pumpe ist • Schmierstoff nachfüllen aufgebraucht • Das betreiberseitig definierte • Schmierstoff nachfüllen und das Nachfüllintervall ist zu lang für den Nachfüllintervall verkürzen Schmierstoffverbrauch Leermeldung • Die Zykluszeit der Pumpe ist zu kurz eingestellt, d.h.
  • Seite 52 Tabelle 18 Störungstabelle Angezeigte Fehlermeldung Mögliche Ursache Beseitigung • Die maximal zulässige Temperatur Pumpe abkühlen lassen. Wenn die der Pumpe wurde überschritten Abschalttemperatur unterschritten wird, kann anschließend der Fehler quittiert werden. Die werksseitige Einstellung beträgt 70 °C. Die maximal zulässige Temperatur der Pumpe wurde überschritten •...
  • Seite 53: Reparaturen

    12 Reparaturen 13 Stilllegung, Entsorgung < WARNUNG 13.1 Vorübergehende Stilllegung Verletzungsgefahr Eine vorübergehende Stilllegung erfolgt durch vom Betrei- Vor allen Reparaturen sind mindestens die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zu tref- ber festzulegende Maßnahmen. fen: • Unbefugte fernhalten 13.2 Endgültige Stilllegung, Demontage • Arbeitsbereich kennzeichnen und sichern •...
  • Seite 54: Ersatz- Und Zubehörteile

    14 Ersatz- und Zubehörteile Ersatzteile dienen ausschließlich als Ersatz für baugleiche defekte Teile. Modifizierungen an bestehenden Produkten sind damit nicht erlaubt. Zubehörteile dienen zur Erweiterung, Ergänzung des Funktionsumfangs oder zur Montage des Produktes. Tabelle 19 14.1 Pumpenelemente Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Pumpenelement 5 inkl.
  • Seite 55: Adapter Mit Befüllnippel

    Tabelle 22 14.4 Adapter mit Befüllnippel Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Adapter mit Befüllnippel ST 1/4 nach NPTF inkl. Dichtung 519-33840-1 Adapter mit Befüllnippel A2 AR 1/4 inkl. Dichtung 519-33959-1 Adapter mit Befüllnippel ST AR 1/4 inkl. Dichtung 519-33955-1 Schutzkappe für Befüllnippel (rot) 898-210-050 Tabelle 23 14.5 Verschlussschraube...
  • Seite 56: Befüllanschluss, Steckbar

    Tabelle 26 14.8 Befüllanschluss, steckbar Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Optionaler Befüllanschluss zur Befüllung mit Schmier- 5590-00000002 fett von unten über das Gehäuseunterteil Tabelle 27 14.9 Befüllanschluss, schraubbar Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Optionaler Befüllanschluss zur Befüllung mit Schmier- 538-36763-1 fett von unten über das Gehäuseunterteil (Anschluss- muffe M26x1,5) Tabelle 28 14.10 Befüllanschluss mit Schmierstoffrückführung...
  • Seite 57: Befüllanschluss Ohne Schmierstoffrückführung

    Tabelle 29 14.11 Befüllanschluss ohne Schmierstoffrückführung Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Optionaler Befüllanschluss zur Befüllung mit Schmier- 995-997-301 stoff von unten über das Gehäuseunterteil mit Schmiernippel R1/4 gemäß DIN 71412. Tabelle 30 14.12 Entlüftungsrohr kpl. Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Entlüftungsrohr kpl. zur Be- und Entlüftung von Behäl- 5590-00000014 tern bei CLx Pumpen Tabelle 31...
  • Seite 58: Anschlusskabel

    Tabelle 32 14.14 Anschlusskabel Bezeichnung Merkmal* Stk Sachnummer Abbildung Anschlusskabel 10 m mit Bajonettsteckdose (4-polig) 664-34167-9 Anschlusskabel 10 m mit Bajonettsteckdose (7-polig) mit 1 6640-00000182 CS** Anschlusskabel 10 m mit Bajonettsteckdose (7-polig) 664-34428-3 Anschlusskabel 10 m mit Würfelstecker Anschlussdose 664-36078-7 (schwarz) Anschlusskabel 5 m mit M12x1 Buchse gerade (A-codiert) 179-990-600...
  • Seite 59: Anhang

    15 Anhang 15.1 Anschlusspläne Tabelle 33 Kabelfarben gemäß IEC 60757 Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Schwarz Grün Weiß Rosa Braun Gelb Orange Türkis Blau Violet Grau GNYE Grün/Gelb RD/WH Rot/Weiß Gold Silber Nicht alle Kabelfarben müssen in den Anschlussplänen verwendet werden.
  • Seite 60: Übersicht Kabel Und Anschlussmöglichkeiten

    15.2 Übersicht Kabel und Anschlussmöglichkeiten Tabelle 34 Stecker Farbe Sachnummer Länge Querschnitt Schutzart 664-34428-3* 10 m 7 x 1,5 mm IP69K Bajonett 7-polig A-codiert *) mit Kolbendetektor Signalleitung RD/BK 6640-00000182 10 m 7 x 1,5 mm IP69K VT/GN Bajonett 7-polig A-codiert RD/YE BN/YE 664-34167-9...
  • Seite 61: Anschlussplan Für 7-Poligen Bajonettstecker

    15.3 Anschlussplan für 7-poligen Bajonettstecker HINWEIS Die nachfolgenden Anschlusspläne zeigen immer nur die Spezifikation für einen elektrischen Anschluss. Bei Pumpen mit mehreren elektrischen Anschlüssen sind daher auch immer mehrere Anschlusspläne zu beachten. Die Zuordnung der Anschlusspläne zum elektrischen Anschluss einer konkreten Pumpe erfolgt über die Spezifikation der Anschlussstecker bzw.
  • Seite 62: Anschlussplan Für 7-Poligen Bajonettstecker Mit Cs

    15.4 Anschlussplan für 7-poligen Bajonettstecker mit CS* Tabelle 36 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen    Mobile Anwendung Zusatzschmierung (J16) Störmeldung (J5)    12/24 VDC 7-poliger Bajonettstecker Zündung (J18) *) mit Kolbendetektor Signalleitung Abb. 55...
  • Seite 63: Anschlussplan Für 4-Poligen Bajonettstecker

    15.5 Anschlussplan für 4-poligen Bajonettstecker Tabelle 37 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen   Mobile Anwendung Störmeldung (J5)   12/24 VDC 4-poliger Bajonettstecker, A-codiert Abb. 56...
  • Seite 64: Anschlussplan Für Würfelstecker

    15.6 Anschlussplan für Würfelstecker Tabelle 38 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen   Industrie Zündung (J18)   12/24 VDC Würfelstecker Abb. 57...
  • Seite 65: Anschlussplan Für M12X1 Buchse A-Codiert

    15.7 Anschlussplan für M12x1 Buchse A-codiert Tabelle 39 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen    5-polige M12-Buchse, A-codiert Zusatzschmierung (J16) Störmeldung (J5) Abb. 58...
  • Seite 66: Anschlussplan Für M12X1 Buchse B-Codiert

    15.8 Anschlussplan für M12x1 Buchse B-codiert Tabelle 40 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen   5-poliger M12-Buchse, B-codiert Zyklenschalter (J19) Abb. 59...
  • Seite 67: Anschlussplan Für M12X1 Stecker A-Codiert

    15.9 Anschlussplan für M12x1 Stecker A-codiert Tabelle 41 Anschlussplan gültig für Pumpen mit folgenden Ausstattungsmerkmalen   4-poliger M12x1 Stecker, A-codiert Störmeldung (J5) Abb. 60...
  • Seite 68: Tabelle China Rohs

    15.10 Tabelle China RoHS Tabelle 42...
  • Seite 69 Notes / Notizen / Apuntes...
  • Seite 70 Notes / Notizen / Apuntes...
  • Seite 71 Notes / Notizen / Apuntes...
  • Seite 72 ® SKF ist eine eingetragene Marke der SKF Gruppe. ™ eLube ist eine Marke der SKF Gruppe. © SKF Gruppe 2024 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung gestattet. 951-171-072-DE 20.11.2023...

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