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Kenwood R-300 Bedienungsanleitung Seite 37

Weitverkehrs-empfanger
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Die Bodenwelien
folgen der Erdkrimmung und breiten sich stets geradlinig aus.
Ihre Ausdehnung ist theoretisch auf Sichtweite (Horizont) beschrankt und wird
durch Reflexionen an der Erdoberflache
(hohe Gebdude,
Berge,
usw.) begrenzt.
Bei UKW-Rundfunk-
und i ernsehsignalen handelt es sich ausschlieBlich um Bo-
denwellen mit begrenzter Reichweite.
wandern kénnen.
Mit abnehmender Wellenlinge werden die Bodenwellen immer starker bedampit.
So kénnen Kurzwellen als reine Bodenwellen nur kurze Entfernungen tiberbriicken.
Im Gegensatz dazu nimmt die ionospharische Dampfung bei Kurzwellen stark ab.
Da diese Kurzwellen bereits bei einer einzigen Reflexion durch die Ionosphére
eine gewaltige Strecke vom Sender bis zu dem Punkt zurticklegen,
an dem sie
zum
erstenmal wieder auf die Erdoberflache auftreffen,
um dann abermals
re-
flektiert
zu werden,
kénnen
bereits
relativ schwache
Kurzwellensignale
gewaltige
Entfernungen tiberbriicken.
Sehr hohe Frequenzen (VHF und UHF) mit extrem geringer Wellenlange durch-
dringen sogar die Ionosphare und gelangen ins Weltall,
ohne von der ionosierten
Schicht reflektiert zu werden.
Sie breiten sich véllig geradlinig aus und lassen
sich durch Spezial-Richtantennen
so biindeln, da®& sie bestimmte
Punkte im Welt-
all erreichen,
Diese Eigenschaft der héchstfrequenten Wellen hat man sich bei
der Raumfahrt und der Erforschung des Alls zunutze gemacht.
Fernsehprogram-
me,
Telefongesprache
und Fernschreiben werden heute mit Hilfe von Satelliten
auf ultrahohen Frequenzen rund um die Erde ibermittelt,
Nur mit Hilfe dieser
héchstfrequenten Wellen war es méglich,
Fernsehaufnahmen von der Mondlandung
amerikanischer Astronauten auf die Erde zu tibertragen.
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