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Krone RWL-Serie Bedienungsanleitung Seite 22

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Mindest-/Maximalvolumenstrom
Die Umwälzpumpe des Kaltwasser-
Erzeugers erzeugt einen konstanten
Mediumvolumenstrom;
ein Druckverlust in der Anlage
und im Kaltwasser-Erzeuger ist die
Folge. Der Diff erenzdruckschalter
im Kaltwasser-Erzeuger misst
den Medium-Druckverlust
über den Verdampfer und
schaltet bei Unterschreitung des
Mindestvolumenstromes das Gerät
aus.
Ebenfalls darf ein zu großer
Mediumvolumenstrom
nicht überschritten werden
(Maximalvolumenstrom).
Um einen konstanten
Volumenstrom zu gewährleisten
sind 3-Wege-Ventile mit Bypass,
eine Hydraulische Weiche
zum Aufbau eines Primär- und
Sekundärkreises oder ein
Mindestmediumvolumen Anlage
Es darf ein Mindestmediumvolumen
der Anlage von 3,5 l/KW je
Leistungsstufe nicht unterschritten
werden
Mediumleitungen
Die Mediumleitungen können
als Kupfer-, Stahl- oder Kunstoff -
Rohre ausgeführt sein. Um die
Druckverluste zu minimieren sollten
nur strömungsgünstige Fittinge
verwendet werden.
Bei der Auslegung sind die bei
Kaltwasser-Systemen großen
Volumenströme, höhere
Druckverluste infolge eines
Wasser-Glykol-Gemisches und
der Mindestvolumenstrom des
Kaltwasser-Erzeugers zu beachten.
Die Leitung ist dampfdiff usionsdicht
zu isolieren, ggf. ist die
aktuelle EnEV zu beachten.
Im Aussenbereich ist eine UV-
beständigkeit zu realisieren.
Druck- und Temperaturanzeigen
Die bauseitig zu installierenden
Druck- und Temperaturanzeigen
im Ein- und Austritt
dienen der Einstellung des
Mediumvolumenstromes. Die
Anzeigen sollten absperrbar sein.
Im Kaltwasser-Erzeuger befi nden
sich Temperatursensoren im
Mediumeintritt, Mediumaustritt
sowie am Verfl üssiger. Über den
Regler können die Werte der
Sensoren abgefragt werden.
Strangregulierventile
Durch bauseitig zu stellende
Strangregulierventile werden
die in der Rohrnetzauslegung
errechneten Einzel-Druckverluste
jedes einzelnen Gerätes an die
Gesamtanlage angepasst. Infolge
des Druckverlustes passen sich die
Nennvolumenströme des Mediums
an die erforderlichen Werte an.
ACHTUNG
Verwenden Sie den für Ihren
Einsatzbereich erforderlichen
Typ und Mischungsverhältnis
zur Sicherstellung des
Gefrierpunktes.
Frost-
Anteil
schutz
Glykol
+-2°C
Vol. %
°C
0
0
20
-9
35
-21
40
-26
*
Wir empfehlen ein Ethylenglykol zu verwenden. Beachten Sie die Sicherheits- und
Produktdatenblätter des verwendeten Glykoltypes.
Frostschutz (Zubehör)
Als Medium einer Kaltwasser-
Anlage wird in der Regel ein
Wasser-Glykol-Gemisch verwendet.
Je nach Einsatz des verwendeten
Glykoltyps und -menge verändert
sich die Viskosität, der Druckverlust
erhöht sich und die abgegebene
Kühl-/bzw. Heizleistung des Gerätes
wird reduziert. Alle Anlagen-
Komponenten müssen für die
Verwendung mit Glykol freigegeben
sein.
In der Regel empfi ehlt es sich,
dem Wasser einen 34%igen Anteil
Ethylenglykol mit Inhibitoren für
den Korrosionsschutz beizumischen.
Diese Konzentration gewährleistet
eine Frostsicherheit bis zu –20°C, bei
tieferen Temperaturen entsteht ein
Eisbrei, der keine Sprengwirkung
mehr hat.
Kann das Medium mit Trinkwasser
oder Lebensmitteln in Berührung
kommen, ist ein auf Basis des
toxikologisch unbedenklichen
Propylenglykols vorzuziehen. Um
die Sprengwirkung zu unterbinden
ist dann in der Regel ein 38%iger
Anteil erforderlich.
ACHTUNG
Bei der Verwendung und
Entsorgung sind die Produkt-
und Sicherheitsdatenblätter
des verwendeten Glykoltyps zu
beachten.
Korrekturfaktoren bei Verwendung eines
Gemisches aus Glykol * und Wasser
Kühl-
Leistungs-
leistung
aufnahme
K
K
L
PE
1
1
0,960
0,995
0,950
0,990
0,925
0,985
Volumen-
Druck-
strom
verlust
K
K
V
D
1
1
1,040
1,19
1,090
1,35
1,105
1,51
23
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