1. EINSATZBEREICH Die programmierbaren, digitalen Tafelmessgeräte der Serie N12 S, H, T werden bei der Messung der Spannung, des Gleichstroms, der Widerstandstemperatur und anderer zum elektrischen Signal umgewandelten Werte eingesetzt. Das Ablesefeld mit 5 bzw. 4 Ziffern (Ziffern mit 14 bzw. 20 mm), rot oder grün, sichert eine gute Lesbarkeit, auch bei einer großen Entfernung. Die Messgeräte N12 haben auch zusätzliche Funktionen: • Signalisierung der Überschreitung der eingestellten Alarmwerte, • Signalisierung der Überschreitung des Messbereiches, • Die Umrechnung des Messwertes auf eine beliebige Größe, gemäß einer individuellen linearen Charakteristik • Programmierung der Auflösung der Anzeigen, • Programmierung der Häufigkeit der Wiederholung der Messung,...
- Garantieschein, - 4 Halter zur Befestigung zum Tafel, - 2 Stecker mit Schraubenklemmen, bzw. selbstklemmend, - Bedienungsanleitung, - Aufklebersatz mit Einheiten. Bitte prüfen Sie nach Auspackung des Messgerätes ob die Typen- und Ausführungskennzeichnung auf dem Typenschild der Bestellung entsprechen. Die in dieser Bedienungsanleitung verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung: - Besonders wichtig; Bitte lesen Sie diese Hinweise vor der Inbetriebnahme des Messgerätes. Missachtung der Warnung kann eine Beschädigung des Messgerätes verursachen. - Achten Sie ob der Betrieb des Messgeräts den Forderungen entspricht. 2. VORAUSSETZUNGEN, NUTZUNGSSICHERHEIT Die Messgeräte N12 sind zur Montage in den Schalttafeln und Schaltschränken geeignet. Im Bereich Nutzungssicherheit entsprechen die Messgeräte der Forderungen der polnischen Norm PN-IEC 1010-1+A1:1996. Sicherheitstechnische Hinweise: Die Installation und der Anschluss des Messgerätes müssen durch einen qualifizierten Elektriker erfolgen. Sämtliche zugängliche Schutzforderungen mussten beachtet werden. Vor der Einschaltung des Messgerätes soll die Richtigkeit des Netzanschlusses geprüft werden. Die Norm PN-IEC 1010 Abs. 6.10 und Abs. 6.11.2 Das Messgerät nicht über Autotransformator ans Netz anschließen. Vor der Abnahme des Gehäuses des Messgerätes muss die Stromversorgung abgeschaltet werden. Die Abnahme des Gehäuses des Messgerätes während des Laufs der Garantiefrist schließt alle Garantieansprüche aus.
3. MONTAGE In der Schalttafel soll eine Öffnung mit den Abmessungen x 45 ) mm vorbereitet werden. Die Stärke des Werkstoffes +0,6 +0,6 aus dem die Tafel ausgeführt ist darf nicht 15 mm überschreiten. Das Messgerät ist von vorne einzusetzen, wobei es von der Stromquelle getrennt sein muss. Nach dem Einsatz muss das Messgerät mittels Halter befestigt werden. Abb. 1. Abmessungen des Messgerätes.
4. ANSCHLUSS Im hinteren Teil des Messgerätes befinden sich 2 Büchsen der Klemmleisten. Zum Messgerät werden zwei Stecker mit Schraubenklemmen bzw. zwei selbstklemmende Stecker zugeschal- tet – abhängig davon, welcher Typ im Bestellungscode gewählt wur- de. In der Abb. 2 ist die Anschlussweise für die externen Signale dar- gestellt. Die Beschriftung des Steckers befindet sich auch auf dem Gehäuse des Messgerätes. a) Beschriftung der Klemmleisten des Messgerätes N12S, N12T b) Beschriftung der Klemmleisten des Messgerätes N12H...
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Widerstandsmessung c) Anschluss der Eingangssignale im Messgerät N12T Dreileitungswandler Zweileitungswandler c) Anschluss der Eingangssignale im Messgerät N12S Abb. 2. Anschlussweise für das Messgerät N12 Im Falle des Betriebs des Messgerätes im Bereich der erheblichen Störungen sind externe Filter einzusetzen. Am Eingang des Messgerätes ist der Einsatz von geschirmten Leitungen empfohlen. Als Netzkabel sind Zweileitungskabel einzusetzen. Der Leitungsquerschnitt ist so zu wählen, dass...
5. BEDIENUNG Nach der Einschaltung des Messgerätes wird auf der Anzeige dessen Typ und anschließend die Softwareversion angezeigt. Nach ca. 10 sek. wird das Messgerät automatisch auf Messbetrieb umschalten und den Wert des Eingangssignals anzeigen. Das Messgerät wird automatisch die bedeutungslosen Nullen löschen. Die Überschreitung der Alarmschwelle ist durch die Alarmkontrolllampen 1 und 2 angezeigt. Das Messgerät wird automatisch die Grundeinheit der gemessenen Größe anzeigen. Einheit Alarm-LEDs Abbruch- Wertminderungs- Wertsteigerungs- Eingabetaste taste taste taste a) Ausführung von 5 Ziffern Alarm-LEDs Abbruch- Wertminderungs-...
Tastenfunktionen: - Eingabetaste Umschaltung zum Programmierungsbetrieb (ca. 3 sek. lang gedrückt halten), Navigation im Menü – Auswahl des Menülevels Umschaltung zum Kennwerten-Änderungsmodus, Bestätigung des geänderten Kennwertes, - Wertsteigerungstaste Anzeige des Maximalwertes, Übergang zum Kennwert-Gruppen-Level, Navigation im gewählten Menülevel, Änderung des Wertes des angewählten Kennwertes – Wertvergrößerung, Folgender Kennwert im Vorschau-Modus. - Wertminderungstaste Anzeige des Minimalwertes, Übergang zum Kennwert-Gruppen-Level, Navigation im gewählten Menülevel, Änderung des Wertes des angewählten Kennwertes – Wertminderung, Folgender Kennwert im Vorschau-Modus. - Abbruchtaste Umschaltung zum Kennwerten-Vorschau-Menü (ca. 3 sek. lang gedrückt halten), Vorschau-Menü verlassen, Abbruch der Kennwertänderung, Bedingungslose Verlassung des Programmiermodus.
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Durch das Drücken der zwei Tasten und deren Haltung über ca. 3 sek. wird die Alarmsignalisierung gelöscht. Dieser Vorgang ist nur bei der eingeschalteten Haltefunktion zugänglich. Durch das Drücken der zwei Tasten wird der Minimal- wert gelöscht. Durch das Drücken der zwei Tasten wird der Maximal- wert gelöscht. Durch das Drücken der Taste und dessen Haltung über ca. 3 sek. wird die Programmiermatrix eingeschaltet. Die Programmier- matrix ist mit einem Sicherheitscode gesichert. Durch das Drücken der Taste und dessen Haltung über ca. 3 sek. wird das Vorschau-Menü eingeschaltet. Im Vorschaumenü navigieren Sie mit den Tasten und . In diesem Menü sind sämtliche programmierbare Kennwerte des Messgerätes mit Ausnah- me von Servicekennwerten zugänglich. Das Vorschaumenü kann mit der Taste . verlassen werden. Im Vorschaumenü sind die...
6. PROGRAMMIERUNG Drücken Sie die Taste und halten Sie sie ca. 3 sek. lang gedrückt um das Symbol des Sicherheitscodes SEC wechselhaft mit dem werk- seitig eingestelltem Wert 0 anzuzeigen. Die Eingabe eines korrekten Codes ermöglicht den Zugang zur Programmierungsmatrix. In der Abb. 5 ist die Übergangsmatrix im Programmiermodus dargestellt. Das Menülevel wird mit der Taste gewählt. Der Zugang und die Navigation zwischen den Kennwerten des gewählten Menülevels erfolgt mittels Tasten und . Die Symbole der Kennwerte werden wechselhaft mit dem Momentanwert angezeigt. Um den Wert zu ändern drücken Sie die Taste . Um die Änderung des Kenn- wertes abzubrechen drücken Sie die Taste . Um das gewählte Menülevel zu verlassen wählen Sie das Symbol - - - und drücken Sie die Taste . Um die Programmiermatrix zu verlassen und zur Messung zu gelangen drücken Sie die Taste . Es wird HEY angezeigt und nach ca. 5 sek. beginnt das Messgerät automatisch...
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drücken Sie die Taste . Dann wird der Kennwert gespeichert und dessen Symbol wird wechselhaft mit dem neuen Wert angezeigt. Wenn Sie die Taste während der Änderung des Kennwertes drücken verzichten Sie auf die Speicherung.
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Tabelle 1 Symbol Beschriftung Umfang der Änderungen des Kenn -wertes Art des angeschlossenen Im N12T: Eingangssignals. Thermometrischer Widerstand: Abhängig vom Art des Pt1 - Pt100 Messgerätes. Pt5 - Pt500 Pt10 - Pt1000 Cu1 - Cu100 ni1 - Ni100 Thermoelemente: t E-J - J (Fe-CuNi) t E-h - K (NiCr-NiAl) t E-n - N (NiCrSi-NiSi) t E-E - E (NiCr-CuNi) t E-r - R (PtRh13-Pt) t E-S - S (PtRh10-Pt) nAP - Spannungsmessung...
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Aut - Automatischer Ausgleich Art der Ausgleichung der Änderungen (im Falle von thermometrischen der Betriebsbedingungen des Sensors: Widerständen und der Messung - im Falle von Thermometrischen des Widerstandes erfordert einer Widerstand und der Messung Dreikabel-Leitung. des Widerstands bezieht 0... 60°C – Wert der Bezugstemperatur sich auf den Ausgleich der für die Thermoelemente Widerstandsänderungen in den Leitungen zwischen dem Sensor und 0…40 W – Widerstand zweier dem Messgerät. Leitungen für thermometrische Leitungen und Widerstandsmessung. - im Falle vom Thermoelement be- Genauigkeit der Dateneingabe ±0,1. zieht sich auf den Ausgleich der Temperaturschwankungen in den Eingabe der Werte von außerhalb des Bezugsnähten. manuellen Ausgleichbereiches erfolgt in Einschaltung der automatischen Automatischer Ausgleich betrifft nicht die Kompensation. Messungen u rEZH, Pt10 und Pt5 Einstellung des Dezimalpunktes. Einstellungsmöglichkeit in der Diese Einstellung gilt sowohl für die ein- Ausführung mit 4 Ziffern: geschaltete als für die ausgeschaltete 0000 individuelle Charakteristik. Dabei liegt 000,0...
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In der Ausführung mit 4 Ziffern: Anzahl der Messungen 0... 9999 in der Ausführung mit 5 Ziffern: 0... 19999 Eingabe von 0 verursacht die Abschaltung der Messung und das Löschen der Anzeigen. Ein- bzw. Ausschaltung der individuel- On – Charakteristik eingeschaltet len linearen Benutzercharakteristik. OFF – Charakteristik ausge- schaltet Im Falle einer Änderung von Ind aus 1 - „on” auf 0 „off” wird der eingestellt. Dezimalpunkt d_P auf Maximalwert für den jeweiligen Bereich H1, Y1, In der Ausführung mit 4 Ziffern: Kennwerte der individuellen Charakteristik. Aufgrund der durch -1999... 9999 H2, Y2 den Anwender angegebenen In der Ausführung mit 5 Ziffern: Koordinaten zweier Punkten be- -19999... 19999 stimmt das Messgerät die Kennwerte der individuellen a und b Y – aH +b. Dabei: H1 und H2 – Messwert Y1 und Y2 – erwarteter Wert auf der Anzeige PrL1, Unteralarmschwelle In der Ausführung mit 4 Ziffern: -1999...
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tYP1 Alarmtyp. In der Abb. 6 ist die nor – Normal, graphische Abbildung der Alarmtypen On - ein, tYP2 dargestellt. OFF - aus. H_On – manuell ein; bis zur Umschaltung des Alarmtyps wird der Alarmausgang dauerhaft eingeschaltet, H_OF – manuell aus; bis zur Umschaltung des Alarmtyps wird der Alarmausgang dauerhaft ausgeschaltet, In der Ausführung mit 4 Ziffern: dLY1 Verzögerung der Alarmwirkung. 0 ... 9999 Der Kennwert wird als Anzahl von dLY2 Messungen a ngegeben, d .h. a nzugeben In der Ausführung mit 5 Ziffern: ist, nach wie vielen Messungen soll der 0 ...
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Unterschwelle des Analogausgangs. In der Ausführung mit 4 Ziffern: Es ist ein Kennwert, der bestimmt bis -1999... 9999 zu welchem Wert auf der Anzeige, am In der Ausführung mit 5 Ziffern: Analogausgang der Wert 0 gezeigt sein -19999... 19999 soll. Oberschwelle des Analogausgangs. In der Ausführung mit 4 Ziffern: Es ist ein Kennwert, der bestimmt für -1999... 9999 welchen Wert auf der Anzeige, am In der Ausführung mit 5 Ziffern: Analogausgang der Maximalwert 20 -19999... 19999 gezeigt sein soll (20 mA bzw. 10 V). bAud Übertragungsgeschwindigkeit der 2400 - 00 bit/s Schnittstelle RS-485 4800 - 00 bit/s 9600 - 900 bit/s trYb RS-5 OFF - Übermittlungsart Schnittstelle ausgeschaltet A8n1 - ASCII N1 A7E1 - ASCII 7E1 A7o1 - ASCII 7O1 r8n2 - RTU N r8E1 - RTU E1...
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sollen leuchten bzw. blinken. Das Blinken einer Alarmdiode ist ein Zeichen der Einschaltung des Alarms. Einschaltung der On - ein, Einheitsbeleuchtung. OFF - aus. - - - - - Übergang aus der Gruppe des Das Drücken der Taste gewählten Niveaus. bewirkt einen Übergang aus der Gruppe des gewählten Niveaus.
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a) nor Relais eingeschaltet Relais abgeschaltet gemessener Wert b) nor Relais abgeschaltet Relais eingeschaltet gemessener Wert c) OFF Relais Relais eingeschaltet eingeschaltet Relais abgeschaltet gemessener Wert...
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d) on Relais Relais Relais abgeschaltet eingeschaltet abgeschaltet gemessener Wert Abb. 6: Alarmtypen: a), b) normal, c) abgeschaltet d) eingeschaltet. Achtung! Im Falle der Alarmtypen On und Off wird die Eingabe von PrL>PrH verursachen, dass der Schwellenwert PrL automatisch zum PrH und der PrH zum PrL zugeschrieben wird. Der Alarmtyp wird nicht geändert. Im Falle der Überschreitung des Messbereiches wird die Messreaktion der Relais den früheren Kennwerte PrL, PrH, tYP ent- sprechen. Trotz der Anzeige einer Überschreitung wird das Messgerät die Messung weiter ausführen. Im Falle, dass das Messgerät mit dem Thermowiderstand in Zweileitungssystem betrieben wird, wir die Wahl der automatischen Kompensationsoption für Leitungswiderstand einen fehlerhaften Betrieb des Messgerätes verursachen.
2, OFF OFF tYPA PrAd PrAd PrAd AnL -, -, -, AnH 80,0 20,00 600,0 bAud 600 600 600 trYb r8N2 r8N2 r8N2 Adr SEC JEd 7. SCHNITTSTELLE RS-485 Die digitalen, programmierbaren Messgeräte N12 sind in eine serielle Schnittstelle im Standard RS-485 in Computersystemen ausgestat- tet. An der seriellen Schnittstelle wurde der asynchrone, Zeichenver bindungsprotokoll MODBUS angebracht. Das Übertragungsprotokoll beschreibt die Informationsaustauschweisen über die serielle Schnittstelle.
Schnittstellenlinie bei langen Verbindungen. Sie ist an eine Schutzschnittstelle anzuschließen (es ist nicht notwendig um einen sicheren Betrieb der Schnittstelle gewährzuleisten). Um eine Verbindung mit einem PC zu schaffen ist eine Interface- Karte RS-485 bzw. Umformer RS-232 auf RS-458 notwendig. Der Verbindungsart ist in der Abb. 7 gezeigt. maximal 1200 mm Messgerät N12 Messgerät N12 Messgerät N12 Abb. 7: Verbindungsmöglichkeit der Schnittstelle RS-485 Die Bezeichnung der Übertragungslinien für die PC-Karte hängt von dem Kartenhersteller ab.
Die Einstellung der Kennwerte der seriellen Schnittstelle ist im wei- teren Teil der Betriebsanleitung beschrieben. Sie beruht auf der Bestimmung der Übertragungsrate (Kennwert bAud), der Adresse des Gerätes (Kennwert Adr), und des Typs der Informationseinheit (Kennwert trYb). Hinweis: Jedes Messgerät, das mit einem Kommunikationsnetzwerk verbun- den ist muss: eine einzigartige Adresse haben, die anders als die Adressen anderer Geräte im Netzwerk ist über die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit und Typ der Informationseinheit verfügen. 7.3. Beschreibung der angewandten Funktionen In den Messgeräten der Serie N12 wurden folgende Funktionen des MODBUS-Protokolls eingesetzt: Funktionsbeschreibung Tabelle 3 Kode Bedeutung n Register ablesen einzelne Register speichern n Register speichern Identifizierung des Slave-Gerätes...
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n Register ablesen (Code 03h) Funktion unzugänglich im Verbreitungsbetrieb. Beispiel: Ablesung von 2 Registern, beginnend mit dem Register mit der Adresse 1DBDh (7613). Aufgabe: Adresse Adresse Anzahl der Anzahl der CRC- Adresse des Hi- des Lo- Lo- Kontroll- Hi- Funktion des Gerätes Registers Registers Register Register summe 2 4 Antwort: CRC- Adresse Registerwert Registerwert Byte- Kontroll- Funktion des Gerätes 1DBD (7613) 1DBE (7614) anzahl summe 42 8B...
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Wert in n Register speichern (Code 10h) Funktion zugänglich im Abrufungsbetrieb. Beispiel: Speicherung von 2 Registern, beginnend mit dem Register mit der Adresse 1DBDh (7613). Aufgabe: Adresse CRC- Adresse Anzahl der Hi- Byte- Registerwert Registerwert des Hi-Lo- Kontroll- des anzahl Lo-Register 1DBD (7613) 1DBE (7614) Registers summe Gerätes 00 00 00 0 0 Antwort: Adresse Adresse Adresse Anzahl der Anzahl der CRC- des Funktion des Hi-...
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Adresse des Gerätes - Abhängig vom eingestellten Wert Funktion - Funktionsnr. 0x11; Liczba bajtów - 0x08; SystemID - 0x60 - N12S - 0x61 - N12H - 0x62 - N12T - 0x63 - N12O - 0x64 - N12P - 0x65 - N12B Stand des Gerätes - 0xFF; Bereich abhängig vom Gerätentyp - XXXXXX Gerätebezeichnung - übertragen als ASCII-Zeichen und bestimmt den Typ des Messgerätes: S - 0x53, 53 X X X X X H - 0x48, 48 X X X X X T - 0x54, 54 X X X X X O - 0x4F, 4F X X X X X P - 0x50, 50 X X X X X B - 0x42, 42 X X X X X Anzahl der Anzeigen - Bereich abhängig von der Anzahl der Anzeigen des Messgerätes - 0x04 - 4-Zahlen-Messgeräte,...
Eingestellte Gerätadresse: Adr=0x01, Für ein solches Messgerät wird die Tabelle so aussehen: Adresse Byte- Stand des CRC- Bereich abhängig vom SystemID des Funktion anzahl Gerätes Kontrollsumme Gerätentyp Gerätes 53 04 3F 80 00 00 CE 60 7.4. Registerkarte für die Messgeräte N12 Registerkarte für die Messgeräte N12 Tabelle 4: Adressen- Werttyp Beschriftung bereich Der Wert ist in zwei 7000-700 float (3 Bits) nacheinanderfolgenden 16-Bits- Registern angebracht. Diese Register beinhalten die selben Daten als die 32-Bit-Register aus dem Bereich 7500. Die Register sind read-only. Der Wert ist in zwei 700-700...
7.5. Speicher- und Ableseregister Tabelle 5. Messgerät N12S Bereich Beschriftung Symbol 700 700 – System ID Wert 0xx Ausführung mit 4 Ziffern xx0 Ausführung mit 5 Ziffern xx05 Eingangstyp 70 701 0... 3 Wert Bereich 1 V Bereich 10 V Bereich 0 mA Bereich 00 mA Jedes mal wird durch die Änderung des Eingangstyps der Dezimalpunkt auf Maximalwert festgesetzt. Bereich 1 V tYP=0 -> d_P=3 Bereich 10 V tYP=1 -> d_P=...
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71 707 nicht zutreffend 71 70 nicht zutreffend 71 709 nicht zutreffend SCAL 70 710 nicht zutreffend ConS 7 711 E_in nicht zutreffend 7 71 Auto nicht zutreffend 7 713 0... Decimalpunkt Wert Wenn Ind=0 0... 3 für Bereich 1 V tYP=0 0... für Bereich für Bereich 10 V, 0 mA 10 V, 0 mA tYP=1 lub tYP=1 lub 0... 1 für Bereich 00 mA tYP=3 Wenn Ind=1 Ausführung mit...
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Kennwere der Individuellen 73 71 z/o -1999,9...1999,9 Charakteristik max. Bereich Ausführung mit -199,9...999,9 4 Ziffern -1999,9...1999,9 Ausführung mit 5 Ziffern Bereich der Kennwerte H1 und H2 hängt von dem Maximaleingangssignal ab. Eingabe der Werte mit einer größeren bedeutens- werten Anzahl von Nachkommastellen verursacht ihre Rundung. Die Werte von außerhalb des Bereiches verursachten die Rückgabe des Fehlercodes 03 (unzulässi- ger Datenwert). Kennwere der Individuellen 73 717 z/o -19999... 19999 Charakteristik...
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7 73 tYP1 0... Alarmtyp Wert normal eingeschaltet ausgeschaltet manuell eingeschaltet manuell ausgeschaltet 7 7 dLY1 0... 19999 Alarmverzögerung 1 Wert Ausführung mit 0... 9999 4 Ziffern Ausführung mit 0... 19999 5 Ziffern Aufhaltung 750 75 0... 1 LEd1 der Alarmsignalisierung 1 Wert Aufhaltung ein Aufhaltung aus nicht zutreffend 75 7 P_a2 75 77 PrL2 z/o -19999... 19999...
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7 731 LEd2 0... 1 Aufhaltung der Alarmsignalisierung 2 Wert Aufhaltung ein Aufhaltung aus 7 73 tYPO nicht zutreffend 7 733 ConO nicht zutreffend 7 73 P_an nicht zutreffend 770 735 0... 1 tYPa Analogmodul-Ausgangstypen Wert Stromausgang Spannungsausgang 77 73 z/o -19999... 19999 Unterschwelle des Analogausgangs Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 77 737 z/o -19999... 19999 Oberschwelle des Analogausgangs Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 77...
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Start/Stop 7 7 nicht zutreffend Löschen 7 73 CEnP nicht zutreffend 7 7 CEnq nicht zutreffend 790 75 CEnS nicht zutreffend 79 7 nicht zutreffend CPAu 79 77 CUAu nicht zutreffend Im Falle von Registern, die in einer Serie der Messgeräte nicht auftreten beträgt deren Wert 1E+20...
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Messgerät N12H Tabelle 6. Bereich Beschriftung Symbol 700 700 – System ID Wert 1xx Ausführung mit 4 Ziffern xx0 Ausführung mit 5 Ziffern xx05 Eingangstyp 70 701 0... Wert Bereich 00 V Bereich 1 A Bereich 5 A Jedes mal wird durch die Änderung des Eingangstyps der Dezimalpunkt auf Maximalwert festgesetzt. Bereich 00 V tYP=0 -> d_P=1 Bereich 1 A tYP=1 -> d_P=3 Bereich 5 A tYP= -> d_P=3 70 70 nicht zutreffend...
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70 710 nicht zutreffend ConS 7 711 nicht zutreffend E_in 7 71 nicht zutreffend Auto 7 713 0... Decimalpunkt Wert Wenn Ind=0 0... 1 für Bereich 00 V tYP=0 0... 3 für Bereich 1 A, 5 A tYP=1 bzw. Wenn Ind=1 0... 3 Ausführung mit 4 Ziffern 0... Ausführung mit 5 Ziffern 7 71 0... 19999 Anzal der Messungen Wert Ausführung mit 0... 9999 4 Ziffern Ausführung mit 0... 19999 5 Ziffern 730...
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Kennwere der Individuellen 73 717 z/o -19999... 19999 Charakteristik Wert Ausführung mit -1999...9999 4 Ziffern -1999,9...1999,9 Ausführung mit 5 Ziffern Bereich der Kennwerte Y1, Y2, PrL1, PrH1, PrL2, PrH2, AnL, AnH hängt ausschließlich vom festgesetzten Dezimalpunkt d_P ab. Eingabe der Werte mit einer größeren bedeutenswerten Anzahl von Nachkommastellen verur- sacht ihre Rundung. Die Werte von au- ßerhalb des Bereiches verursachten die Rückgabe des Fehlercodes 03 (unzuläs- siger Datenwert).
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7 7 dLY1 0... 19999 Alarmverzögerung 1 Wert 0... 9999 Ausführung mit 4 Ziffern 0... 19999 Ausführung mit 5 Ziffern 750 75 0... 1 Aufhaltung der Alarmsignalisierung 1 LEd1 Wert Aufhaltung ein Aufhaltung aus nicht zutreffend 75 7 P_a2 75 77 PrL2 z/o -19999... 19999 Unteralarmschwelle 2 Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 75 7 PrH2 z/o -19999... 19999 Oberalarmschwelle 2 Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 75 79 tYP2...
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770 735 tYPa 0... 1 Analogmodul-Ausgangstypen Wert Stromausgang Spannungsausgang 77 73 z/o -19999... 19999 Unterschwelle des Analogausgangs Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 77 737 z/o -19999... 19999 Oberschwelle des Analogausgangs Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 77 73 nicht zutreffend hour Einschaltung/Ausschaltung, 77 739 0... 1 Einheitsbeleuchtung Wert Beleuchtung aus Beleuchtung ein nur in der Ausführung mit 5 Ziffern 70 70 Del_min 0... 1 Minimalwert löschen Wert keine Operation Minimalwert löschen...
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Messgerät N12T Tabelle 7. Bereich Beschriftung Symbol 700 700 – System ID Wert xx Ausführung mit 4 Ziffern xx0 Ausführung mit 5 Ziffern xx05 Eingangstyp 70 701 0... 13 Wert 0 Thermowiderstand Pt100 1 Thermowiderstand Pt500 Thermowiderstand Pt1000 3 Thermowiderstand Cu100 Thermowiderstand Ni100 5 Thermodampf J Thermodampf K 7...
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70 70 nicht zutreffend Ranu 70 703 nicht zutreffend Rani 70 70 nicht zutreffend 710 705 nicht zutreffend 71 70 nicht zutreffend 71 707 nicht zutreffend Art der Ausgleichung der Änderungen 71 70 0...1999,9 der Betriebsbedingungen des Sensors Wert Ausführung mit 0...999,9 4 Ziffern Ausführung mit 0...1999,9 5 Ziffern 71 709 nicht zutreffend SCAL 70 710 nicht zutreffend ConS 7 711 nicht zutreffend...
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730 715 0... 1 Individuelle Charakteristik Wert Charakteristik aus Charakteristik ein Im Falle einer Änderung von Ind aus 1 - „on” auf 0 „off” wird der Dezimalpunkt d_P auf Maximalwert für den jeweiligen Bereich eingestellt. Kennwere der Individuellen 73 71 z/o -1999,9...1999,9 Charakteristik max. Bereich Ausführung mit -199,9...999,9 4 Ziffern -1999,9...1999,9 Ausführung mit 5 Ziffern Bereich der Kennwerte H1 und H2 hängt von dem Maximaleingangssignal ab. Eingabe der Werte mit einer größeren bedeutens- werten Anzahl von Nachkommastellen verursacht ihre Rundung. Die Werte von...
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73 719 z/o -19999... 19999 Kennwere der Individuellen Charakteristik Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 70 70 nicht zutreffend P_a1 7 71 PrL1 z/o -19999... 19999 Unteralarmschwelle Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 7 7 PrH1 z/o -19999... 19999 Oberalarmschwelle Änderungsbereich wie beim Kennwert Y1 7 73 tYP1 0... Alarmtyp Wert normal eingeschaltet ausgeschaltet manuell eingeschaltet manuell ausgeschaltet 7 7 0... 19999 dLY1...
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75 79 tYP2 0... Alarmtyp 2 Wert Normal eingeschaltet ausgeschaltet manuell eingeschaltet manuell ausgeschaltet 70 730 dLY2 0... 19999 Alarmverzögerung 2 Wert Ausführung mit 0... 9999 4 Ziffern Ausführung mit 0... 19999 5 Ziffern 7 731 LEd2 0... 1 Aufhaltung der Alarmsignalisierung 2 Wert Aufhaltung ein Aufhaltung aus 7 73 tYPO nicht zutreffend 7 733 ConO nicht zutreffend 7 73 P_an nicht zutreffend...
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70 70 Del_min 0... 1 Minimalwert löschen Wert keine Operation Minimalwert löschen 7 71 Del_max 0... 1 Maximalwert löschen Wert keine Operation Minimalwert löschen Start/Stop 7 7 nicht zutreffend Löschen 7 73 CEnP nicht zutreffend 7 7 CEnq nicht zutreffend 790 75 CEnS nicht zutreffend 79 7 nicht zutreffend CPAu 79 77 CUAu nicht zutreffend Im Falle von Registern, die in einer Serie der Messgeräte nicht auftreten beträgt deren Wert 1E+20...
7.6. Read-only-Register Benennung Einheit Größenname 7000 7500 Konstante zur Geräteidentifizierung – 0x60 - N12S Status ist ein Register der den aktuel- 700 7501 Status – len Stand des Messgerätes beschreibt Es ist ein Register, das die Ansteuern 700 750 Ansteuerung des Analogausgangs bezeichnet Minimalwert des aktuell angezeigten Minimum 700 7503 – Wertes Maximalwert des aktuell angezeigten Maximum 700 750 – Wertes Anzeige- Aktuell angezeigter Wert 7010 7505 – wert 701 750 nicht zutreffend...
X X X X X X X X X X X X X X X X bits 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0 Bit-15 Art der Anzeige 0 Messgerät mit 4 Ziffern-Anzeige 1 Messgerät mit 5 Ziffern-Anzeige Bit-14 Kompensationsfehler im Leitungswiderstand 0 kein fehler 1 Fehlersignalisierung - Kompensation Bitte beachten! Bit nur im Messgerät N12T verstellbar. In anderen Typen des N12-Messgerätes ist der Wert dieses Bites beliebig Bit-13 Ausgangsart (Strom, Spannung) Stromausgang Spannung...
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Bit-12...10 Betriebsart und Informationseinheit 000 Schnittstelle ausgeschaltet 001 - 8N1 - ASCII 010 - 7E1 - ASCII 011 - 7O1 - ASCII 100 - 8N2 - RTU 101 - 8E1 - RTU 110 - 8O1 - RTU Bit-8...9 Übertragungsrate 00 - 2400 bit/s 01 - 4800 bit/s 10 - 9600 bit/s Bit-5...7 Kommaposition 000 - brak 001 - 0,0 010 - 0,00 011 - 0,000 100 - 0,0000 (nur in der Ausführung mit 5 Ziffern) Bit-4 Signalisierung der Überschreitung der oberen Bereichschranke 0 Normalbetrieb 1 Bereichüberschreitung Bit-3 Signalisierung der Überschreitung der unteren...
8. TECHNISCHE DATEN Tafelmessgerät mit den Maßen 96 ´ 48 ´ 93 mm Schutzgrad des Gehäuses an der Stirnseite IP 65, Schutzgrad des Gehäuses an der Klemmenseite IP 20 Nennbetriebsbedingungen: - Versorgungsspannung abhängig vom Ausführungscode 85...230...253 V a.c. d.c. 20...24...40 V a.c. d.c. - AC-Versorgungsspannungs- frequenz 40...50...440 Hz - Umgebungstemperatur 0...23...50°C - relative Luftfeuchtigkeit: < 75% (Dampfansammlung unzulässig) Leistungsentnahme max 5 VA Lagertempertaur - 20...+85°C Ablesefeld N12T4, N12S4, N12H4 4 LED-Anzeigen, 7 Teile und 2 Alarm-LEDs...
Sicherheitstechnische Voraussetzungen: gemäß der Norm EN 61010-1: • Anlagekategorie III • Verschmutzungsgrad 2 • Erdspannung 600 V Standardkennwerte des Messgerätes N12H: • Anzeigebereich: fünf Ziffern: -199,9...600,0 V - 600,0...600,0 V -1,000...1,000 A -1,000...1,000 A -1,999...5,000 A -5,000...5,000 A • Eingangswiderstand für den Bereich: - Spannung Ri >2,7 MW, - Strom 1A Ri = 50 mW ±10%, - Strom 5 A Ri = 10 mW ±10%, • Langzeitüberschreitung des oberen Bereichs • Grundfehler: ± (0,1% ww + 0,2% wm) • Zusatzfehler für Änderungen der Umgebungstemperatur: ± (0,1% wm/10K) Standardkennwerte des Messgerätes N12S: • Anzeigebereich: fünf Ziffern: -1,000...1,000 V -1,000...1,000 V...
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Standardkennwerte des Messgerätes N12T Thermoelemente: Sensor: Messbereich: Grundfehler: J ( Fe-CuNi ) (-100...+1200) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) K ( NiCr-NiAl ) (-100...+1370) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) N ( NiCrSi-NiSi ) (-100...+1300) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) E ( NiCr-CuNi ) (-100...+1000) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) R ( PtRh13-Pt ) (-50...+1760) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) S ( PtRh10-Pt ) (-50...+1760) ± (0,1 % ww + 0,2 % wm) Spannungsmessung (-10...70) mV ± (0,1 % ww + 0,1 % wm) Charakteristik gemäß der Norm EN -92-53854 Thermometrischer Widerstand: • Fliesstromstärke im thermometrischen Widerstand: < 0,17 mA • Widerstand der Verbindungskabel zwischen dem thermometrischen Widerstand und dem Messgerät: < 20 W/Leitung Sensor: Messbereich: Grundfehler:...
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Zusatzfehler in den Nennnutzungsbedingungen bei der Temperaturmessung: - Kompensation der Temperaturänderungen der Fugen Bezugswert: ±0,2% wm - Kompensationsfehler im Leitungswiderstand: ± 0,2% wm - Änderung der Umgebungstemperatur: ±0,1% wm/10K Vorheizzeit: 15 Minuten Gewicht: 0,2 kg Messzeit: programmierbar mind. 125 ms Im Falle des Temperaturmessgerätes mit der eingeschalteten automatischen Kompensation muss die Zeit der Kompensation addiert werden - diese Zeit beträgt 0,5 sek. Es ist eine Zeit, die wir zur Mittelmessung addieren, d.h. wenn wir den Kennwert Cnt=8 eingeben, dann wird die Messzeit ohne der eingeschalteten automatischen Kompensation ca. 1 sek. betragen. Mit der eingeschalteten Kompensation wird das 1,5 sekunden.
9. BEVOR SIE EINEN AUSFALL MELDEN Symptome Vorgehensweise Netzanschluss prüfen. 1. Das Messgerät funktioniert nicht 2. Bloß die LED-Kontrollampen Eingegebene Kennwerte = 0. Das leuchten Messgerät arbeitet im SLEEP-Modus, die Anzeige ist aus. 3. Auf der Anzeige sind nur Richtigkeit des Eingangssignals prü- horizontale Striche dargestellt. fen. Sh. Bedienungsanleitung, Seite 8, 9 und 12. 4. Angezeigt wird nur ErrC Es wurde die Funktion der automatischen Kompensation d es T emperatureinflusses gewählt und das Messgerät arbeitet im Zweikabelbetrieb. Schließen Sie die dritte Leitung an, bzw. schalten Sie die automatische Kompensation aus. Die Anzeige kann auch dargestellt werden,...
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8. Während der Navigation im Gehen Sie zum Servicebetrieb über Programmiermodus erschei- und bestätigen Sie den Kennwert SEt. nen auf der Anzeige kennwer- Das Messgerät leitet Werte gemäß der te, die mit dem Änderungs- Tabelle 2 ab. bereich gemäß Tabelle 1 nicht übereinstimmen. 9. In der Anzeige erscheint ein Prüfen Sie ob die individuelle Ergebnis, das den Erwartun- Charakteristik nicht eingeschaltet gen nicht entspricht. ist. Ist es notwendig, so muss zum Servicemodus umgeschaltet und der Kennwert SEt bestätigt werden. Das Messgerät leitet Werte gemäß der Tabelle 2 ab. 10. Das Messgerät akzeptiert Manche Positionen des nicht den durch den Benutzer Dezimalpunktes im Falle der einge- eingegebenen Dezimalpunkt. schalteten individuellen Charakteristik Sh. Beschreibung des Kenn- sind vorbehalten. wertes d_P in der Tabelle 1. 11. Im Programmiermodus werden Im Falle der ausgeschalteten die Kennwertsymbole H1, Y1, Charakteristik sind die erwähnten H2, Y2 nicht dargestellt Symbole umgegangen. 12. Trotz Überschreitung Prüfen Sie die in das Messgerät ein- der Alarmschwelle sprechen gegebene Alarmverzögerung. Ggf.
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16. Das Messgerät, anstatt das Messgerät arbeitet im Vorschau- Messergebnis anzuzeigen, modus. zeigt das Kennwertsymbol, wechselhaft mit dessen Wert wobei der Programmiermodus nicht eingeschaltet wurde. 17. Es wurde eine Verzögerung Der dauernde Alarmzustand war kür- der Alarmwirkung von z.B. 30 zer als programmiert, d.h. während der Messungen eingeführt, doch Alarmdauer erfolgte der Zustand der der Alarm hat nach diesem Alarmlöschung. In diesem Fall rechnet Wert nicht angesprochen. das Messgerät die Messungen von vorne an. 18. Das Messegerät hat keine Prüfen Sie ob die Schnittstellenkabel Verbindung zum Computer (A, B, GND) korrekt angeschlos- sen sind. Prüfen Sie danach in der Programmiermatrix die Schnittstellene instellungen (TrYb, bAud, Adr). Diese Kennwerte müssen den Kennwerten in den eingesetzten Software entspre- chen.
10. PROGRAMMIERBEISPIELE FÜR DIE MESSGERÄTE N12 Beispiel 1. Programmierung der individuellen Charakteristik. Wollen Sie z.B. eingeben, dass dem Wert von 4,00 mA die Anzeige 0 entspricht und dem Wert von 20,00 mA die Anzeige 100 so müssen Sie wie folgend vorgehen: • Schalten Sie zum Programmiermodus um und wählen Sie den Kennwert d_P, der für den Dezimalpunkt verantwortlich ist. Stellen Sie den Punkt in der Position 1, d.h. 0000 ein, • Wählen Sie den Ind-Kennwert und schalten Sie die individuelle Charakteristik ein - ON • Wählen Sie den Wert H1 und geben Sie den Wert 4,00 ein • Gehen Sie zum Kennwert Y1 über und geben Sie den Wert 0 ein • Gehen Sie zum Kennwert H2 über und geben Sie den Wert 20,00 ein • Gehen Sie zum Kennwert Y2 über und geben Sie den Wert 100 ein Beispiel 2. Programmierung der umgekehrten individuellen Charakteristik. Wollen Sie z.B. eingeben, dass dem Wert von 4,00 mA die Anzeige 120,5 entspricht und dem Wert von 20,00 mA die Anzeige 10,8 so müssen Sie wie folgend vorgehen: • Schalten Sie zum Programmiermodus um und wählen Sie den Kennwert d_P, der für den Dezimalpunkt verantwortlich ist. Stellen Sie den Punkt in der Position 2, d.h. 000,0 ein, • Wählen Sie den Ind-Kennwert und schalten Sie die individuelle...
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Beispiel 3. Programmierung des Alarms mit einer Hysterese Wollen Sie die Wirkung des Alarms 1 so programmieren, dass bei dem Wert von 850°C. der Alarm anspricht, und bei dem Wert von 100°C abgeschaltet wird, und den Alarm 2 so, dass er bei dem Wert von 1000°C abgeschaltet wird, und bei dem Wert von -199°C an- spricht so müssen Sie wie folgend vorgehen: • Schalten Sie zum Programmiermodus um und wählen Sie das Menülevel mit dem Symbol ALr1 • Schalten Sie zum Menülevel ALr1 um, wählen Sie den Kennwert PrL und geben Sie den Wert 100 ein • Gehen Sie zum Kennwert PrH über und geben Sie den Wert 850 ein • Gehen Sie zum Kennwert tYP über und wählen Sie die nor-Funktion • Verlassen Sie das Menülevel ALr1 und gehen Sie zum ALr2 • Wählen Sie den Kennwert PrL und geben Sie den Wert 1000 ein • Gehen Sie zum Kennwert PrH über und geben Sie den Wert -199 ein • Gehen Sie zum Kennwert tYP über und wählen Sie die nor-Funktion Beispiel 4. Programmierung eines Alarms, der im angegebenen Bereich mit einer Verzögerung anspricht. Wollen Sie, dass der Alarm 1 im Bereich von 100 V bis 300 V ein- geschaltet ist, und erst nach 10 Sekunden anspricht so müssen sie wie folgend vorgehen: • Schalten Sie zum Programmiermodus um und wählen Sie das Menülevel mit dem Symbol ALr1 • Gehen Sie zum Kennwert PrL über und geben Sie den Wert 100 ein • Gehen Sie zum Kennwert PrH über und geben Sie...
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• Gehen Sie zum Kennwert tYP über und wählen Sie die Funktion ON • Gehen Sie zum Kennwert dLY über Die Messzeit des Messgerätes beträgt 125 ms. Vorausgesetzt, dass der Cnt-Kennwert nicht geändert wurde und beträgt 8 (werk- seitige Einstellung) so beträgt die Messzeit 8*125 ms = 1 s. Wollen Sie, dass die Alarmverzögerung 10 Sekunden beträgt so geben Sie beim dLY-Kennwert den Wert s/1 s=10 ein. • Geben Sie beim dLY-Kennwert den Wert 10 ein. • Verlassen Sie den Programmiermodus. Dauert der Alarmzustand länger als 10 Sekunden so wird das Messgerät die Alarmrelais einschalten und die Alarmkontrolllampe leuchtet. Beispiel 5. Programmierung des Analogausgangs. Wollen Sie z.B. eingeben, dass dem Wert von 0,00 mA der Wert 4 mA auf dem Stromanalogausgang entspricht und dem Wert von 20,00 mA der Wert von 20 mA so müssen Sie wie folgend vorge- hen: • Schalten Sie zum Programmiermodus um und wählen Sie den...
11. AUSFÜHRUNGSCODES Messgerät N12 X XX X XXX Eingang: Temperatur, Programmiereingang ....T 1 V d.c., 10 V d.c., 20 mA d.c., 200 mA ...S 600 V d.c., 1 A d.c., 5 A d.c. ......H Umdr., Frequenz, Periode, Impulszahl ... O Kennwerte des Einphasennetzes ....P Anzeige für synoptische Tafel ......B auf Wunsch .............X Anzahl der Anzeigen: 4 Zahlhöhe 20 mm ..........4 5 Zahlhöhe 14 mm + Einheit ........5 Farbe der Anzeige: rot ..................0 grün ..................1 Versorgungsspannung: 230 V a.c. d.c. ................1 24 V a.c. d.c. ................2 Klemmenart: Büchse - Schraubenstecker ..............0 Büchse – Selbstklemm. St. ...............1...