eine vielzahl von Wasserinhaltsstoffen verursachen mit bestimmten reagenzien eine ganz
spezifische farbreaktion. Die sich bildende farbintensität ist ein maß für die konzentration des
Wasserinhaltsstoffes. um diese farbintensität zu messen, ist es notwendig, dass das messgerät
mit einer lichtquelle ausgestattet ist. Diese erzeugt ein licht mit einer definierten Wellenlänge, die
innerhalb des für das auge sichtbaren bereichs liegt.
Das photometer misst nun die intensität (i) des durch die mit dem messmedium gefüllte küvette
geleiteten lichstrahls hinter der küvette mittels einer photozelle. Die messung wird anschließend
mit der dem gerät bekannten ausgangsintensität (io) verglichen. Der auf die photozelle entfallende
lichtanteil wird in einen elektrischen strom umgewandelt und mittels analog-Digital-Wandler der
meßelektronik zugeführt. hier wird nun die menge der absorbierten strahlung ermittelt und die
konzentration berechnet.
Das hi 96101 photometer erzeugt das für die messung geeignete licht mittels einer stromsparenden
Wolframlampe mit nachgeschaltetem engpassfilter.
Das lambert-beer'sche-gesetz bietet die grundlage und stellt einen mathematisch einfach zu
erfassenden zusammenhang zwischen extinktion e und der konzentration c des Wasserinhaltsstoffes
her:
e
= extinktionskoeffizient; dieser ist vom verwendeten lösungsmittel abhängig
l
d = schichtdicke der küvette
Die gemessene extinktion e ist zur konzentration des Wasserinhaltsstoffes direkt proportional. Die
extinktion hängt bei gegebenem extiktionskoeffizient und konstanter schichtdicke der küvette
ausschließlich von der konzentration ab.
Das gesetz hat nicht uneingeschränkte gültigkeit, sondern setzt licht einer einzigen Wellenlänge,
sogenanntes monochromatisches licht, voraus. liegt die ausgesuchte Wellenlänge im sichtbaren
spektrum des sonnenlichtes (zwischen 400 und 800 nm), können äußere lichteinflüsse die
messung beeinträchtigen. um dieses zu verhindern, sind die küvettendeckel mit einem lichtschutz
ausgestattet.
Das messprinzip
a = log i
/i
o
a = e
c d
l
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