3. Inbetriebnahme
Nachdem die Installationen, wie in Ab-
schnitt 2 beschrieben, durchgeführt wur-
den, kann der Blindleistungsregler in
Betrieb genommen werden.
Wichtige Hinweise:
Es ist dafür zu sorgen, dass die An-
schlussklemmen des Blindleistungs-
reglers vor der Inbetriebnahme nicht
mehr berührbar sind (z.B. durch eine
verschlossene Tür oder eine Abdeck-
haube).
3.1 Erste Inbetriebnahme
Bei der ersten Inbetriebnahme versucht
der Blindleistungsregler die Anschlussart
und die Stufengröße zu ermitteln. In der
Anzeige (c) erscheint nach ca. 5 Sekun-
den "---". Nach einer Entladezeit für die
Kondensatoren werden die Stufen reihum
zu- und wieder abgeschaltet. Dieser Vor-
gang kann bis zu 15 Minuten dauern.
Achtung:
Zeigt der Blindleistungsregler nicht das
oben beschriebene Verhalten, ist das
Gerät wieder spannungsfrei zu schal-
ten und die Installation zu überprüfen.
Unter Umständen wurde das Gerät be-
reits betrieben und zeigt ein Verhalten wie
in Abschnitt 3.2 beschrieben.
Ist der Einmessvorgang nach 15 Minuten
noch nicht abgeschlossen, liegt wahr-
scheinlich ein Fehler vor.
Wichtige Hinweise:
Bei Verdrahtungs- oder Montagearbei-
ten ist die Anlage immer spannungsfrei
zu schalten.
(Hilfe zur Fehlersuche siehe Kapitel 6.)
Hinweis:
Damit die Anschlussart ermitteln wer-
den kann, benötigt der Blindleistungs-
regler mindestens eine Kondensator-
stufe zum Schalten.
Es ist darauf zu achten, dass sowohl
der Steuerkreis als auch mindestens
eine Kondensatorstufe voll funktions-
fähig sind.
Es besteht auch die Möglichkeit, durch
Abschalten der automatischen Anschluss-
und Stufenstromerkennung den Einmess-
vorgang abzubrechen. Dies geschieht im
Setup-Modus -4- und erfordert gleichzeitig
eine manuelle Programmierung der Stu-
fenparameter (siehe Kapitel 4.4).
Nach dem Einmessen zeigt der Blindleis-
tungsregler seine ermittelten Ergebnisse
in der Anzeige (c) an. Blinkende Meldun-
gen, die mit E beginnen (z.B. E2) oder die
Meldung „I=0", deuten auf einen Fehler
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