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BD Sensors LPT 200 Betriebsanleitung

Differenz-druckmessumformer für die prozessindustrie
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Betriebsanleitung
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User Manual
LPT 200, DGP 200, DGP 100
Differenz-Druckmessumformer für die Prozessindustrie
Differential Pressure Transmitter for the Process Industry
BA_DPT-DGPx00_260815

Kapitel

Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für BD Sensors LPT 200

  • Seite 1 Betriebsanleitung User Manual LPT 200, DGP 200, DGP 100 Differenz-Druckmessumformer für die Prozessindustrie Differential Pressure Transmitter for the Process Industry BA_DPT-DGPx00_260815...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    DEUTSCH Inhalt 1. Allgemeines ........................3 2. Produktidentifikation ......................5 3. Technische Daten ......................6 4. Montage ..........................12 5. HART Kommunikation ....................14 6. Elektrische Installation ....................15 7. Erstinbetriebnahme ......................16 8. Bedienung........................164 9. Außerbetriebnahme .......................21 10. Wartung ........................21 11. Service/Reparatur ......................22 12. Entsorgung ........................22 13.
  • Seite 3: Allgemeines

    Diese Betriebsanleitung ist Bestandteil des Gerätes und ist in unmittelbarer Nähe des Ein- satzortes, für das Personal jederzeit zugänglich, aufzubewahren. Technische Änderungen vorbehalten. Weitere Informationen: Datenblatt: LPT 200, DGP 200, DGP 100 1.2 Aufbau Warnhinweise Art und Quelle der Gefahr Maßnahmen zur Vermeidung der Ge-...
  • Seite 4: Qualifikation Des Personals

    Verwendung, Veränderung oder Beschädigung des Gerätes über- nimmt der Hersteller keine Haftung. 1.5 Bestimmungsgemäße Verwendung Der Differenz-Druckmessumformer LPT 200 wurde speziell für die Prozessindustrie konzipiert und ist u.a. für die Füllstandsmessung von geschlossenen, druckbeaufschlagten Behältern, Pumpen- oder Filterüberwachung etc. einsetzbar.
  • Seite 5: Produktidentifikation

    2. Produktidentifikation Zur Identifikation des Gerätes dient das Typenschild. Die wichtigsten Daten können diesem entnommen werden. Der Bestellcode dient zur eindeutigen Identifikation Ihres Produktes. HINWEIS: Das Typenschild darf nicht vom Gerät entfernt werden!
  • Seite 6: Technische Daten

    3. Technische Daten LPT 200 Differenzdruckbereiche Messzelle 10 mbar 60 mbar 400 mbar 2,5 bar 20 bar Differenzdruckbereich dp Einstellgrenzen -10 ... 10 mbar -60 ... 60 mbar -400...400 mbar -2,5 ... 2,5 bar -20 ... 20 bar (Nullpunkt und Spanne in diesem...
  • Seite 7 Temperaturgrenzen Umgebung / Lagerung ohne Display : -40 ... 85 °C mit Display : -20 ... 65 °C (85°C ohne Funktion) : -40 … 100 °C Medienberührte Teile Silikonöl (Info: +125°C kurzzeitig, max. 30 min.) : -40 … 100 °C Flouriertes Öl (Info: +125°C kurzzeitig, max.
  • Seite 8 DGP 200 Druckbereiche rel. Messzelle 0,06 Druckbereich [bar] -0,06 ... Einstellgrenzen [bar] -0,4 ... 0,4 -1 ... 2,5 -1 ... 20 -1 ... 100 -1 ... 210 -1 ... 400 0,06 (Nullpunkt und Spanne in diesem Bereich frei einstellbar) 0...200 0...6 mbar 0...20 mbar 0...25 mbar...
  • Seite 9 Elektrische Schutzmaßnahmen Kurzschlussfestigkeit permanent Verpolschutz bei vertauschten Anschlüssen keine Schädigung, aber auch keine Funktion Mechanische Festigkeit Einseitige Überlast Entsprechend dem maximalen statischen Druck der Differenzdruckmesszelle Vibration 5 g RMS (25 ... 2000 Hz) nach DIN EN 60068-2-6 Schock 100 g / 1 ms nach DIN EN 60068-2-27 Werkstoffe Druckanschluss...
  • Seite 10 DGP 100 Druckbereiche rel. Messzelle 0,06 Druckbereich [bar] Einstellgrenzen [bar] -0,06 ... 0,06 -0,4 ... 0,4 -1 ... 2,5 -1 ... 30 -1 ... 100 -1 ... 210 -1 ... 400 -1 ... 600 (Nullpunkt und Spanne in diesem Bereich frei einstellbar) 0...6 0...20 0...25...
  • Seite 11 Mechanische Festigkeit Vibration 5 g RMS (25 ... 2000 Hz) nach DIN EN 60068-2-6 Schock 100 g / 1 ms nach DIN EN 60068-2-27 Werkstoffe Druckanschluss Standard Edelstahl 316 / 1.4401 Andere: auf Anfrage Trennmembrane Edelstahl 316L / 1.4404 Standard Option ®...
  • Seite 12: Montage

    4. Montage 4.1 Montage- und Sicherheitshinweise Verletzungsgefahr durch unter Druck entweichende Medien Montage im drucklosen Zustand WARNUNG Anlage druckfrei schalten Besteht erhöhte Gefahr, dass das Gerät durch Blitzschlag oder Überspannung beschädigt wird, muss zusätzlich ein erhöhter Blitzschutz vorgesehen werden. Montieren Sie das Gerät nicht in einem pneumatischen Förderstrom! Übermäßige Staubablagerungen (über 5 mm) und das völlige Einschütten in Staub sind zu verhindern! Bei der elektrischen Installation muss mindestens die Schutzart IP 20 gewährleistet...
  • Seite 13: Montageschritte Allgemein

    Gehen Sie des Weiteren so vor, wie dies in den nachfolgenden Montageschritten beschrieben ist. Dabei ist zu beachten (LPT 200): - der höhere Druck muss am Eingang „+“ angeschlossen werden - der niedrigere Druck muss an dem Eingang „-“ angeschlossen werden 4.3 Montageschritte für Anschlüsse nach DIN 3852...
  • Seite 14: Hart Kommunikation

    drehen es um 90°, 180° oder 270° und stecken es vorsichtig wieder auf. Fixieren Sie das Anzeigemodul wieder mit den beiden Schrauben. Vor dem Wiederaufschrauben des Deckels sind O-Ring und Dichtfläche am Gehäuse auf Beschädigungen zu überprüfen und ggf. auszutauschen! Schrauben Sie anschließend den Deckel von Hand auf und vergewissern Sie sich, dass das Gehäuse wieder fest verschlossen ist.
  • Seite 15: Elektrische Installation

    6. Elektrische Installation Lebensgefahr durch Stromschlag Installieren Sie das Gerät im WARNUNG stromlosen Zustand! Führen Sie bei Geräten mit Anschlussklemmen den Anschluss so aus, dass die Trennabstände gemäß Norm eingehalten werden und ein Lösen der Verbindungs- leitungen nicht möglich ist. Schließen Sie das Gerät entsprechend der auf dem Typenschild stehenden Angaben, der folgenden Anschlusstabelle und dem Anschlussschaltbild elektrisch an: Anschlussbelegungstabelle:...
  • Seite 16: Erstinbetriebnahme

    Bei fester Verlegung des Kabels muss als Mindestbiegeradius der 10-fache Durchmesser eingehalten werden; bei flexiblem Einsatz der 20-fache Durchmesser. Um das Gerät mit Anschlussklemmen elektrisch anzuschließen, muss der Deckel abgeschraubt werden. Besitzt das Gerät ein Anzeige- und Bedienmodul, ist dieses vorsichtig herauszuziehen.
  • Seite 17: Anzeige- Und Bedienmodul

    8. Bedienung 8.1 Anzeige- und Bedienmodul Messwert Modus Ausgangs- signal Bargraph Einheit Abb. 5 Drucktaster Abb. 4 Display Zeichen / Dieses Zeichen im Display bedeutet, dass sich das Ausgangssignal linear verhält Zeichen √ Dieses Zeichen im Display bedeutet, dass sich das Ausgangssignal radizierend verhält Zeichen Dieses Zeichen zeigt, wenn die Signalgrenzen über- oder unterschritten sind.
  • Seite 18: Aufbau Des Menüsystems

    8.2 Aufbau des Menüsystems 8.3 Menüliste Z-Taste: mit dieser Taste bewegen Sie sich im Menüsystem vorwärts bzw. verändern den Anzeigewert. S-Taste: mit dieser Taste bewegen Sie sich im Menüsystem rückwärts bzw. setzen den Cursor auf eine andere Position. Z+S-Taste: drücken Sie beide Tasten gleichzeitig zur Aktivierung des Menüs, bzw. zur Bestätigung der Menüpunkte und der eingestellten Werte und um den Menüpunkt zu verlassen.
  • Seite 19 Ist ein Parameter anhand eines Zahlenwertes konfigurierbar, so ist jede Stelle einzeln editierbar. D. h. nach Aktivierung eines solchen Menüpunktes (z. B. DAM- PING") durch Betätigung der S-Taste beginnt die erste Ziffer des aktuell eingestellten Wertes zu blinken. Stellen Sie nun mit der Z- Taste die gewünschte Ziffer ein.
  • Seite 20 SHIFT Nullierung der Anzeige (in physikalischen Einheiten (Nullpunkts-Trim)) ZERO Nach Anlegen und Übernahme des Referenzdrucks erfolgt durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Z und S für mindestens 2 – 5 Sekunden die Nullierung der Anzei- ge und setzen des Ausgangssignals auf 4 mA. Im Display erscheint „OK“. OFFSET Verschieben der eingestellten Spanne (nur DPT 200) SHIFT...
  • Seite 21: Bedienung

    9. Außerbetriebnahme Verletzungsgefahr durch unter Druck entweichende Medien. Demontage im drucklosen Zustand WARNUNG Anlage druckfrei schalten Verletzungsgefahr durch aggressive Medien. Je nach Messmedium kann von diesem eine Gefahr für den Bediener ACHTUNG ausgehen. Tragen sie geeignete Schutzkleidung, z. B. Handschuhe, Schutzbrille. 10.
  • Seite 22: Service/Reparatur

    11. Service/Reparatur 11.1 Nachkalibrierung Während der Lebensdauer des Gerätes kann es vorkommen, dass sich der Offset- oder Spannenwert verschiebt. Dabei ist festzustellen, dass ein abweichender Signalwert bezogen auf den eingestellten Messbereichsanfang bzw. -endwert ausgegeben wird. Sollte nach längerem Gebrauch eines dieser beiden Phänomene auftreten, so ist eine Nachkalibrierung zu empfehlen, um weiterhin eine hohe Genauigkeit sicherzustellen.

Diese Anleitung auch für:

Dgp 200Dgp 100

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