MATRICE 350 RTK Handbuch
• Wenn die Sichtsensoren ausgeschaltet sind oder von anderen Objekten blockiert
werden, kann das Fluggerät nicht im Schwebeflug in geringer Flughöhe in
Innenräumen verweilen. Dabei ist die Landeschutzfunktion zur Steuerung der
Landegeschwindigkeit deaktiviert. Hinweis: Das Fluggerät kann bei einer zu schnellen
Landung beschädigt werden.
Bremsassistenz bei Hindernisvermeidung
Mit Hilfe der Sichtsensoren bremst das Fluggerät aktiv, wenn Hindernisse vor ihm erkannt
werden. Die Hindernisvermeidung funktioniert dann optimal, wenn die Lichtverhältnisse
ausreichend sind und die Hindernisse eine deutliche Oberflächenstruktur aufweisen. Das
Fluggerät darf maximal mit 62 km/h und einem Nickwinkel von 25° geflogen werden, um
genügend Spielraum zum Bremsen zu lassen.
Verwendung der Infrarotsensoren
Die Infrarotsensoren dienen dazu, großen, diffusen und reflektierenden Hindernissen
auszuweichen (Remission >10 %).
• Die Messgenauigkeit der Sichtsensoren kann leicht durch die Lichtintensität und die
Oberflächenstruktur des Objekts beeinflusst werden. Die Infrarotsensoren dienen
dazu, großen, diffusen und reflektierenden Hindernissen auszuweichen (Remission
>10 %).
• Es kann sein, dass die Sichtsensoren in den folgenden Situationen NICHT
ordnungsgemäß funktionieren:
a. Flüge in der Nähe einfarbiger Oberflächen (wie z. B. reines Schwarz, reines Weiß,
reines Rot, reines Grün) oder in der Nähe von Oberflächen ohne klare Strukturen.
b. Flüge in der Nähe stark reflektierender Oberflächen.
c. Flüge in der Nähe von Wasser oder transparenten Oberflächen.
d. Flüge in der Nähe sich bewegender Oberflächen oder Gegenstände (z. B. über sich
bewegenden Personen, wehendem Schilf, Sträuchern und Gras).
e. Fliegen in einem Bereich, in dem sich die Lichtverhältnisse oft und drastisch
ändern, oder in einem Bereich, der übermäßig direktem, starkem Licht ausgesetzt
ist.
f. Flüge in der Nähe von besonders dunklen (<15 Lux) oder hellen (>10,000 Lux)
Oberflächen.
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