Handbuch cBOX M
Wenn ein Eingang der Analogeingänge 7..12 im Strommessbereich betrieben wird,
werden die restlichen Analogeingänge dieser Eingangsgruppe (7..12) automatisch
auf den Spannungsmessbereich ±0..10V umgeschaltet!
4.1.1.2 Spannungsmessbereich der Analogeingänge
Der Messbereich kann für die jeweilige Analogeingangsgruppe 1..6 und 7..12 getrennt zwischen ±0..10V und ±0..5V
umgeschaltet werden, falls dieses für eine genauere Messung im ±5V Bereich erforderlich sein sollte.
Die Einstellung des Messbereiches kann mittels TwinCAT über das CoE-Objekt „0x4200" (Analogeingang 1..6) bzw.
„0x4201" (Analogeingang 7..12) eingestellt werden.
(Siehe hierzu auch das Kapitel 8.8.2)
4.1.1.3 Mittelwert für Analogeingänge
Für die Analogeingänge 1..12 kann auf Wunsch die Mittelwertbildung für die Eingangssignale eingeschaltet werden
(Standardeinstellung). Dies könnte z.B. dann notwendig sein, wenn die Eingangssignale an den Analogeingängen mit
einem großen Rauschpegel belastet sind.
Die Erfassung der einzelnen Werte für den jeweiligen Mittelwert erfolgt mit der maximalen Samplingrate der A/D
Wandler von 200kSPS über jeweils einen kompletten Buszyklus.
Der Mittelwert wird intern mit 64 Bit aufsummiert und in jedem Buszyklus mit der Anzahl der angefallenen Messwerte
dividiert und dem Prozessabbild als 16 Bit Wert im „Analog Inputs" PDO zur Verfügung gestellt.
Der Mittelwert kann mittels TwinCAT über das CoE-Objekt „0x4202" eingeschaltet werden.
(Siehe hierzu auch das Kapitel 8.8.3)
Bei eingeschaltetem Mittelwert, wird im Prozessabbild der „Analog Inputs" statt dem
Aktualwert immer der Mittelwert der Analogeingänge zur Verfügung gestellt!
4.1.1.4 Minimal-, Maximal- und Differenzwerte für Analogeingänge
Die combiBOX verfügt über eine Minimal-, Maximal- und Differenzwert Auswertung der Analogeingänge, die immer
über einen kompletten Buszyklus erfasst werden.
Die Min-/Max- Auswertung erfolgt mit der maximalen Samplingrate der A/D Wandler von 200kSPS. Dadurch wird
sichergestellt dass kein Extremwert verloren geht.
Die Differenzwerte werden jeweils zwischen den Minimalen und Maximalen Spitzenwerten eines Analogeinganges
Berechnet.
Die jeweiligen Spitzen- bzw. Differenzwerte der Analogeingänge können über ein dynamisches PDO als 16 Bit Wert
dem Prozessabbild zur Verfügung gestellt werden.
(Siehe hierzu auch das Kapitel 8.4.7 und 8.5.1)
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Ref.: Handbuch_ cBOX-M-0000-
EC_V01.docx
16.03.2023
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