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Automatisierung Mit Spezialzubehör; Wartung Und Hilfe Bei Störfällen - T.I.P. AJ 4 Plus 90/53 SP Original-Gebrauchsanweisung

Tiefbrunnenpumpe
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Originalgebrauchsanweisung
Unterziehen Sie die Pumpe vor jeder Benutzung einer Sichtprüfung. Dies gilt insbesondere für die Netzanschluss-
leitung und den Netzstecker. Achten Sie auf den festen Sitz aller Schrauben und den einwandfreien Zustand aller
Anschlüsse. Eine beschädigte Pumpe darf nicht benutzt werden. Im Schadensfall muss die Pumpe vom Fachser-
vice überprüft werden.
Öffnen Sie eventuell vorhandene Absperrvorrichtungen - z.B. einen Wasserhahn - in der Druckleitung. Stecken
Sie den Netzstecker in eine 230V-Wechselstromsteckdose. Die Pumpe läuft sofort an. Innerhalb kurzer Zeit för-
dert die Pumpe Wasser.
Zur Beendigung des Betriebs ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose.
Das Trockenlaufen - Betrieb der Pumpe, ohne Wasser zu fördern - muss unbedingt verhindert werden, da Was-
sermangel zum Heißlaufen der Pumpe führt. Dies kann zu erheblichen Schäden am Gerät führen. Zu den häu-
figsten Ursachen von Trockenlauf zählen verstopfte Ansaugöffnungen und der Mangel an Förderflüssigkeit. Be-
achten Sie in diesem Zusammenhang, dass sich durch Wasserentnahme, Wettereinflüsse, Wechsel der Jahres-
zeiten oder in Folge anderer Gründe der Wasserstand verändern kann. Aus diesem Grund empfiehlt sich das An-
bringen automatischer Wasserstandskontrollen.
Die Elektropumpen der Serie T.I.P. AJ 4 Plus verfügen über einen integrierten thermischen Motorschutz. Bei
Überlastung schaltet sich der Motor selbst aus und nach erfolgter Abkühlung wieder an. Mögliche Ursachen und
deren Behebung sind im Abschnitt „Wartung und Hilfe bei Störfällen" genannt.
8. Automatisierung mit Spezialzubehör
Dieses Modell verfügt über den notwendigen Druck, um bei Bedarf eine Automatisierung vorzunehmen. Automa-
tisierung bedeutet, dass sich die geförderte Flüssigkeit wie aus der Wasserleitung nutzen lässt: Durch einfaches
Öffnen oder Schließen von Wasserhähnen oder anderen Verbrauchern.
Zur Automatisierung benötigen Sie ein elektronisches oder mechanisches Steuerungssystem, welches sich sehr
einfach und mit wenigen Handgriffen installieren lässt. Einige Steuerungssysteme bieten als weiteren Vorzug ei-
nen sehr wirksamen Schutz vor Schäden durch Trockenlauf, da sie bei Wassermangel die Pumpe abschalten.
Besonders zuverlässige und bewährte Steuerungssysteme führen wir als Zubehör. Detaillierte Auskünfte finden
Sie unter www.tip-pumpen.de oder erteilt Ihr Fachhändler.
9. Wartung und Hilfe bei Störfällen
Vor Wartungsarbeiten muss die Pumpe vom Stromnetz getrennt werden. Bei nicht erfolgter
Trennung vom Stromnetz besteht u. a. die Gefahr des unbeabsichtigten Startens der Pumpe.
Wir haften nicht für Schäden, die auf unsachgemäßen Reparaturversuchen beruhen. Schäden
in Folge unsachgemäßer Reparaturversuche führen zu einem Erlöschen aller Garantiean-
sprüche.
Die Beachtung der für dieses Gerät geltenden Einsatzbedingungen und Anwendungsgebiete reduziert die Gefahr
möglicher Betriebsstörungen und trägt dazu bei, die Lebensdauer Ihres Gerätes zu verlängern. Schmirgelnde
Stoffe in der Förderflüssigkeit - wie beispielsweise Sand - beschleunigen den Verschleiß und reduzieren das Leis-
tungsvermögen.
Bei sachgemäßer Verwendung ist dieses Gerät wartungsfrei.
Wenn das gepumpte Wasser nicht ausreichend sauber ist, kann es notwendig sein, den Ansaugfilter (4) mit einer
Stahlbürste zu reinigen um den Schmutz, der sich auf der äußeren Oberfläche angesammelt hat, zu entfernen.
Hierzu muss die Pumpe vom Stromnetz getrennt und aus dem Wasser genommen werden. Ist die äußerliche
Reinigung nicht ausreichend, kann das Edelstahlfilterblech (4) durch Lösen von zwei Kreuzschlitz-Schrauben
(Abb.3) von der Pumpe entfernt werden. Anschließend lässt sich auch die Innenseite des Ansaugfilters (4) mit ei-
ner Stahlbürste reinigen. Danach ist das Filterblech mit klarem Wasser zu spülen und wieder an der Pumpe an-
zubringen (Abb.4). Jede weitere Demontage und das Ersetzen von Teilen darf nur durch den Hersteller oder ei-
nen autorisierten Kundendienst erfolgen, um Gefährdungen zu vermeiden.
Demontage
Abb.3
Bei Frost kann in der Pumpe befindliches Wasser durch Einfrieren erhebliche Schäden verursachen. Deshalb
Montage
Abb.4
5
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