Zu diesem Handbuch Zu diesem Handbuch Lesen Sie diese Anleitung vor dem Betrieb des Gerätes sorgfältig durch! Inhalt dieses Handbuchs Inhalt dieser Anleitung ist die Installation von Gas-Brennwertkes- seln der Serie SGB für die Standardanwendung 1 Pumpenheizkreis und 1 Warmwasserspeicher. Durch den Einbau von Erweiterungsmodulen (Clip-Ins) stehen wei- tere Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung (Mischerheizkreis, Solar-Anbindung, etc.).
Zu diesem Handbuch Verwendete Symbole Gefahr! Bei Nichtbeachtung der Warnung besteht Gefahr für Leib und Leben. Stromschlaggefahr! Bei Nichtbeachtung der Warnung besteht Ge- fahr für Leib und Leben durch Elektrizität! Achtung! Bei Nichtbeachtung der Warnung besteht Gefahr für die Umwelt und das Gerät. Hinweis/Tipp: Hier finden Sie Hintergrundinformationen und hilf- reiche Tipps.
Sicherheit Sicherheit Gefahr! Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinwei- se! Sie gefährden sonst sich selbst und andere. Bestimmungsgemäße Verwendung Die Gas-Brennwertgeräte der Serie SGB sind als Wärmeerzeuger in Warmwasser-Heizungsanlagen nach DIN EN 12828 vorgesehen. Sie entsprechen der DIN EN 676, DIN 4702 Teil 6 und DIN EN 677, Installationsart B und C Hinweis: Bei den Installationsarten C...
Sicherheit Vorschriften und Normen Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind die einschlägigen Normen, Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien zu beachten: – DIN 4109; Schallschutz im Hochbau – DIN EN 12828; Sicherheitstechnische Ausrüstung von Heizungs- anlagen – DIN 4756; Gasfeuerungsanlagen – EnEV - Energieeinsparverordnung –...
Sicherheit CE-Kennzeichnung Die CE-Kennzeichnung bedeutet, dass die Gas-Brennwertgeräte der Serie SGB die Anforderungen der Gasgeräterichtlinie 90/396/ EWG, der Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG sowie der Richtli- nie 89/336/EWG (elektromagnetische Verträglichkeit, EMV) des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliederstaa- ten erfüllen. Die Einhaltung der Schutzanforderungen gemäß der Richtlinie 89/ 336/EWG ist nur bei bestimmungsgemäßem Betrieb der Kessel ge- geben.
Technische Angaben Technische Daten SGB Modell SGB 90 C SGB 120 C SGB 160 C SGB 200 C SGB 250 C Produkt-ID-Nr. CE-0085BN0577 VDE-Reg.-Nr. A 117 Nennwärme- Erdgas und belastungsbereich Flüssiggas kW 22,5-90,0 30,0-120,0 40,0-160,0 50,0-200,0 62,5-250,0 Nennwärmeleistungs- bereich 80/60 °C kW 21,8-86,7 29,1-115,6 38,6-153,0 48,1-190,2 59,4-237,0 50/30 °C kW 23,8-92,3...
Vor der Installation Vor der Installation Zu- und Abluftöffnungen Für den störungsfreien Betrieb des SGB sind ausreichend dimensi- onierte Zu- und Abluftöffnungen erforderlich. Es muss überprüft werden, ob diese vorhanden und funktionsfähig sind. Achtung! Der Anlagenbetreiber ist darauf hinzuweisen, daß die Zu- und Abluftöffnungen stets funktionsfähig sein müssen, d.
Vor der Installation Anforderungen an das Heizungswasser • Die Maximalwerte für unbehandeltes Wasser, die dem für Brötje kesselspezifischen Diagramm zu entnehmen sind, dürfen nicht überschritten werden (siehe nachfolgendes Diagramm). • Bei Mehrkesselanlagen gilt das Diagramm für das Anlagenfüllvo- lumen bezogen auf den Kessel mit der kleinsten Leistung. •...
Vor der Installation Zur Vermeidung von Schäden durch Kesselsteinbildung im Kessel ist Abb. 2 zu beachten. Abb 2: Diagramm Wasserhärte Beschreibung: Der Kesseltyp, die Wasserhärte und das Wasservolumen der Anlage müs- sen bekannt sein. Liegt das Volumen oberhalb der Kurve, ist eine Teil-Enthärtung des Leitungswassers oder ein Zusatz von Härtestabilisatoren erforderlich.
Vor der Installation Wasseraufbereitung Beim Einsatz von Enthärtungsanlagen wird eine Wasserenthärtung auf den Härtegrad von min. 6 bis 8 °dH empfohlen. Der pH-Wert darf den zulässigen Wert von 8,5 nicht überschreiten. Folgende Hersteller sind zurzeit von BRÖTJE freigegeben: – Natrium-Ionenaustauscher „Fillsoft“ von der Fa. Reflex Es ist mit einer Verschneidearmatur sicher zu stellen, daß...
Vor der Installation Anwendungsbeispiel AUGUST BRÖTJE GmbH...
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Vor der Installation Weitere Anwendungsbeispiele (Mischerheizkreise, Solaranbindung, etc.) finden Sie im Programmier- und Hydraulikhandbuch. SGB 90-250 C...
Installation Installation Heizkreis anschliessen Heizkreis an KV und KR anschliessen. Sollen an KV und KR gleich- zeitig ein Heizkreis mit Mischer und eine Ladepumpe für Warmwas- serbereitung angeschlossen werden, ist als Mischvorrichtung ein 3- Wege-Mischer einzusetzen. Der Einbau eines Filters im Heizungsrücklauf wird empfohlen. Bei Altanlagen sollte vor dem Einbau die gesamte Heizungsanlage gründlich durchgespült werden.
Zulassungsnummer Das SAS ist vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) allgemein baurechtlich zugelassen: – Zulassungsnr. Z-7.2.-1104. Tab. 1: Zulässige Abgas-/Zuluftleitungslängen bei raumluftunabhängigen Betrieb Modell SGB 90 C SGB 120 C SGB 160 C SGB 200 C SGB 250 C Abgasrohr-Ø...
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Installation Abb 3: Anwendungsbeispiele für SGB 2 mit BRÖTJE-Abgasleitungssystem SAS für raumluftabhän- gigen und raumluftunabhängigen Betrieb R L U A R L A R L U A R L A R L U A R L U A L ü f t u n g s ö f f n u n g R L U A 1 5 0 c m ²...
Installation Allgemeine Hinweise zum Abgasleitungssystem Normen und Vorschriften Neben den allgemeinen Regeln der Technik sind insbesondere zu beachten: – Bestimmungen des beiliegenden Zulassungsbescheides – Ausführungsbestimmungen der DVGW-TRGI, G 600 – Baurechtliche Bestimmungen der Bundesländer gemäß Feue- rungsverordnung und Bauordnung. Achtung: Aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen in den ein- zelnen Bundesländern und regional abweichender Handhabung (Abgasführung, Reinigungs- und Kontrollöffnungen etc.) sollte vor Montagebeginn mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfe-...
Installation Arbeiten mit dem Abgassystem SAS Zusätzliche Umlenkungen Minderung der Gesamtlänge der Abgasleitung um: – je 87°-Bogen = 1,00 m – je 45°-Bogen = 0,50 m – je 30°-Bogen = 0,35 m – je 15°-Bogen = 0,20 m Mindestmaße des Schachtes Abb 4: Mindestmaße des Schachtes System Außen-Ø...
Installation Reinigungs- und Prüföffnungen Achtung! Abgasleitungen müssen gereinigt und auf ihren freien Querschnitt und Dichtheit geprüft werden können. Im Aufstellraum des SGB ist mindestens eine Reinigungs- und Prüf- öffnung anzuordnen. Abgasleitungen in Gebäuden, die nicht von der Mündung her ge- prüft und gereinigt werden können, müssen im oberen Teil der Ab- gasanlage oder über Dach eine weitere Reinigungsöffnung haben.
Installation Die jeweils eingestellte Gasart ist auf dem am Brenner aufgekleb- ten Zusatzschild zu ersehen. Die werkseitigen Einstelldaten sind vor der Installation des SGB mit den örtlichen Versorgungsbedin- gungen zu vergleichen. Der Gasdruckregler der Gasarmatur ist ver- siegelt. Flüssiggasausführung Bei Fehlermeldung „133” (siehe Fehlercodetabelle) kann die Ursa- che Gasmangel sein, der Flüssiggastank ist daher auf Inhalt zu überprüfen.
Werten nach Abschnitt 3.2 „Technische Daten SGB” lie- gen. 5.11 Gasarmatur Abb 5: Gasarmaturen Fa. Kromschröder SGB 200 C/250 C: Typ CG 25 SGB 90 C: Typ CG 15 SGB 120 C/160 C: Typ CG 20 Einstellung Gebläsedruck Gebläsedruck Einstellung für Kleinlast...
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Installation Die Reglerstoppfunktion wird durch Drücken der Betriebsarttaste Heizbetrieb für ca. 3 Sekunden, durch Erreichen der Kessel-Maxi- maltemperatur oder durch eine Zeitbegrenzung beendet. AUGUST BRÖTJE GmbH...
Der einzustellende CO -Gehalt ist wie folgt zu bestimmen: -Gehalt = 8,5 - (W ) * 0,5 oaktuell Tab.: Richtwerte für den Düsendruck (Volllast) Modell SGB 90 C SGB 120 C SGB 160 C SGB 200 C SGB 250C Nennwärmebelastung 90,0...
Installation 5.13 Elektroanschluss (allgemein) Stromschlaggefahr! Alle mit der Installation verbundenen Elektro- arbeiten dürfen nur von einer elektrotechnisch ausgebildeten Fachkraft durchgeführt werden! - Netzspannung 1/N/PE - AC 230 V +10% -15%, 50 Hz Bei der Installation sind in Deutschland die VDE- und örtlichen Be- stimmungen, in allen anderen Ländern die einschlägigen Vorschrif- ten zu beachten.
Installation Abb 6: Zugentlastung Leitungen einlegen und Klemmen bis zum Einschnappen zuklappen Klemmschrauben herunterdrücken Klemmschraube mit Schraubendreher anziehen Zum Öffnen der Leitungsklemmen den Schnappmechanismus mit einem Schraubendreher aufhebeln Umwälzpumpen Die zulässige Strombelastung je Pumpenausgang beträgt = 1A. N max Gerätesicherungen Gerätesicherungen in der Steuer- und Regeleinheit: - F1 - T 6,3 H 250 ;...
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Gefahr! Die Erstinbetriebnahme darf nur von einem zugelassenen Heizungsfachmann durchgeführt werden! Der Heizungsfachmann prüft die Dichtheit der Leitungen, die ordnungsgemäße Funktion aller Regel-, Steuer- und Sicherheitseinrichtungen und misst die Verbrennungswerte. Bei unsachgemäßer Ausführung besteht die Gefahr von erheblichen Personen-, Umwelt- und Sachschäden! Einschalten Verbrühungsgefahr! Aus der Abblaseleitung des Sicherheitsventils kann kurzzeitig heißes Wasser austreten.
Inbetriebnahme Die Einstellung der Parameter wird im Abschnitt Programmierung beschrieben. Not-Betrieb (Handbetrieb) Einstellung eines Not-Betriebes der Anlage: • OK-Taste drücken • Menüpunkt Wartung/Service wählen • Funktion Handbetrieb (Prog.-Nr. 7140) auf „Ein“ stellen Heizkreispumpen sind eingeschaltet und Mischer auf Handbetrieb gestellt. Der Sollwert für den Handbetrieb kann bei eingeschaltetem Hand- betrieb folgendermaßen eingestellt werden: •...
Bedienung Anzeigen Abb 8: Symbole im Display sRE081A Bedeutung der angezeigten Symbole Heizen auf Komfort-Sollwert Heizen auf Reduziert-Sollwert Heizen auf Frostschutz-Sollwert Laufender Prozess Ferienfunktion aktiv Bezug auf Heizkreis 1 oder 2 Wartungsmeldung Fehlermeldung INFO Informationsebene aktiv PROG Einstellebene aktiv Heizung ausgeschaltet (Sommer/Winter-Umschalt- automatik oder Heizgrenzenautomatik aktiv) AUGUST BRÖTJE GmbH...
Bedienung Bedienung Heizbetrieb einstellen Mit der Betriebsarttaste Heizbetrieb wird zwischen den Betriebsar- ten für den Heizbetrieb gewechselt. Die gewählte Einstellung wird durch einen Balken unterhalb des Betriebsart-Symbols gekenn- zeichnet. Automatikbetrieb – Heizbetrieb gemäß Zeitprogramm Auto – Temperatur-Sollwerte oder gemäß Zeitprogramm –...
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Bedienung Wird die Betriebsarttaste Trinkwasserbetrieb zweimal gedrückt, wird die Trinkwasserbereitung ausgeschaltet. In der linken oberen Ecke des Displays ist kein Balken sichtbar. Raumsollwert einstellen Komfort-Sollwert Der Komfort-Sollwert wird direkt am Drehknopf höher (+) oder niedriger (-) eingestellt. Reduziert-Sollwert Der Reduziert-Sollwert wird folgendermaßen eingestellt: –...
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Bedienung Informationen zum Ändern von Parametern erhalten Sie im Ab- schnitt Programmierung. SGB 90-250 C...
Programmierung Programmierung Nach dem Einbau muss programmiert werden. Vorgehen bei der Programmierung Die Auswahl der Einstellebenen und Menüpunkte für Endbenutzer und Heizungsfachleute wird anhand der nachfolgenden Grafik durchgeführt: Abb 9: Auswahl der Einstellebenen und Menüpunkte Grundanzeige Kesseltemperatur drücken Informationstaste ca. 3 s drücken, bis im Display die Anzeige Endbenutzer erscheint Einstellebenen: Menüpunkte: Endbenutzer (E)
Programmierung Ändern von Parametern Einstellungen, die nicht direkt über das Bedienfeld geändert wer- den, müssen in der Einstellebene vorgenommen werden. Der grundsätzliche Programmiervorgang wird im Folgenden anhand der Einstellung von Uhrzeit und Datum dargestellt. Grundanzeige: Kesseltemperatur drücken. den Menüpunkt Uhrzeit und Da- tum wählen.
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Programmierung Einstellung mit bestätigen. Uhrzeit und Datum Stunden/Minuten Heizkreis-Betriebsarttaste drücken, um zur Grundanzeige zurückzukehren. Kesseltemperatur Durch Drücken der ESC-Taste wird der vorherige Menüpunkt aufge- rufen, ohne dass zuvor geänderte Werte übernommen werden. Werden für ca. 8 Minuten keine Einstellungen vorgenommen, wird automatisch die Grundanzeige aufgerufen, ohne dass zuvor geän- derte Werte übernommen werden.
Programmierung Einstelltafel • Nicht alle im Display angezeigten Parameter sind in der Einstell- tafel aufgeführt. • Je nach Anlagenkonfiguration werden nicht alle in der Einstell- tafel aufgeführten Parameter im Display angezeigt. • Um in die Einstellebenen Endbenutzer (E), Inbetriebsetzung (I) und Fachmann (F) zu gelangen, drücken Sie die Taste OK, da- nach für ca.
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Programmierung Ein- Geän- Prog.- stell- Funktion Standardwert derter Wert ebene Status Trinkwasser Status Heizkreis 1 Status Heizkreis 2 Aussentemperatur Pufferspeichertemperatur 1 Raumtemperatur 1 Raumsollwert 1 Raumtemperatur 2 Raumsollwert 2 Betriebsanzeige FA 1.E = Endbenutzer; I = Inbetriebsetzung; F = Fachmann Parameter mit den Prog.-Nummern 1-54 sind individuelle Parame- ter der Bedieneinheit und des Raumgerätes und können daher auf beiden Geräten unterschiedlich eingestellt werden.
Programmierung Erklärungen zur Parameterliste Uhrzeit und Datum Uhrzeit und Datum Die Regelung besitzt eine Jahresuhr mit Einstellmöglichkeiten für (1 bis 3) Uhrzeit, Tag/Monat und Jahr. Damit die Heizprogramme gemäß vorher durchgeführter Programmierung ablaufen, müssen Uhrzeit und Datum zuvor korrekt eingestellt werden. Bedieneinheit Sprache Unter der Prog.-Nr.
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Programmierung Wirkung Präsenztaste Unter Prog.-Nr. 48 wird die Wirkung der Präsenztaste auf die Heiz- (48) kreise festgelegt. Korrektur Raumfühler Unter Prog.-Nr. 54 kann die Temperaturanzeige des vom Raumfüh- (54) ler übertragenen Wertes korrigiert werden. Zeitprogramme Vorwahl Bevor ein Zeitprogramm eingestellt wird, müssen die Einzeltage (500, 520, 540, 560) (Mo, Di, Mi, usw.) oder Tagesgruppen (Mo - So, Mo - Fr, Sa -So) aus- gewählt werden, an denen das Zeitprogramm aktiviert werden...
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Programmierung Frostschutzsollwert Einstellung des Frostschutzsollwertes, so dass ein zu starkes Absin- (714, 1014) ken der Raumtemperatur verhindert wird. Kennlinie Steilheit Mit Hilfe der Heizkennlinie wird der Vorlauftemperatur-Sollwert (720, 1020) gebildet, der in Abhängigkeit von der Witterung zur Regelung der Vorlauftemperatur verwendet wird. Ermittlung der Heizkennlinien-Steilheit Tiefste rechnerische Aussentemperatur nach Klimazone in das Dia- gramm (siehe Abb.
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Programmierung einer erhöhten Vorlauftemperatur geheizt, damit der Raum schnell aufgeheizt wird. Schnellabsenkung Bei aktiver Schnellabsenkung wird die Heizkreispumpe abgeschal- (780, 1080) tet. Bei Erreichen des eingestellten Wertes wird die Heizkreispum- pe wieder eingeschaltet und die Temperatur wird auf den reduzierten Sollwert bzw. Frostschutzsollwert geregelt. Die Dauer der Schnellabsenkung ist abhängig von der Außentemperatur, der Gebäudezeitkonstante (6110) und der Temperaturdifferenz, um die die Raumtemperatur herabgesetzt wird.
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Programmierung Abb 11: Temperaturprofil bei der Estrich-Austrocknungsfunktion Fh + Bh Starttag Funktionsheizen Belegreifheizen Wichtig! Die entsprechenden Vorschriften und Normen des Estrich- Herstellers sind zu beachten. Eine richtige Funktion ist nur mit einer korrekt installierten Anlage möglich (Hydraulik, Elektrik und Einstellungen). Abweichungen können zur Schädigung des Estrichs führen.
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Programmierung Vorgehensweise zur Einstellung des Arbeitsbereiches der modu- lierenden Pumpe durch den Heizungsfachmann Wenn die Auslegungstemperaturen der Heizungsanlage wesentlich (d.h. Unterschiede in der Auslegungstemperatur > 10 K) von der Standard-Temperatureinstellungen der Pumpe abweichen, sollte eine Korrektur in folgender Reihenfolge vorgenommen werden: Norm Aussentemperatur 1.
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Programmierung Reduziertsollwert umgeschaltet. Dabei wird der Einschaltpunkt je- weils um eine Stunde vorverlegt (siehe Abb. 12). Abb 12: Freigabe in Abhängigkeit von den Zeitschaltprogrammen der Heizkreise (Beispiel) Zeitprogramm 4: Die Trinkwassertemperatur wird unabhängig von den Zeitschaltprogrammen der Heizkreise zwischen dem Trinkwas- sertemperatur-Sollwert und dem Trinkwassertemperatur-Redu- ziertsollwert umgeschaltet.
Programmierung von neuem erfüllt werden. Ist keine Verweildauer eingestellt, ist die Legionellenfunktion sofort bei Erreichen des Legionellenfunk- tion Sollwert erfüllt. Zirkulationspumpe Frei- Zeitprogramm 3: die Zirkulationspumpe wird in Abhängigkeit vom gabe Zeitprogramm 3 freigegeben (siehe Prog.-Nr. 540 bis 556). (1660) Trinkwasser Freigabe: die Zirkulationspumpe ist freigegeben, wenn die Trinkwasserbereitung freigegeben ist.
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Programmierung Betriebsmeldung: der Ausgang ist gesetzt, wenn der Brenner in Be- trieb ist. Externer Trafo: Dieser Ausgang dient der Abschaltung eines exter- nen Trafos. Der Ausgang ist aktiv, wenn der externe Trafo ge- braucht wird, andernfalls ist er nicht aktiv. Der externe Trafo soll so oft wie möglich abgeschaltet werden, um die Gesamtenergie- aufnahme des Systems zu minimieren.
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Programmierung abgeschaltet werden, um die Gesamtenergieaufnahme des Sys- tems zu minimieren. Pumpe Q1: Ansteuerung der Heizkreispumpe Q1. TWW Durchmischpumpe Q35: Dieser Ausgang wird bei der Legio- nellenfunktion angesteuert um eine Durchmischung von z.B. einem Speicher mit Solarenergie zu betreiben. Funktion Eingang H1 Keine: Keine Funktion.
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Programmierung Schaltuhr Heizanforderung: siehe Funktion Raumthermostat. Schaltuhr Trinkwasserniveau: diese Funktion bewirkt ein Umschal- ten des Trinkwassersollwertes. Es gilt: Eingang göffnet: Trinkwassersollwert = Reduziertsollwert Eingang geschlossen: Trinkwassersollwert = Nennsollwert Funktion Eingang Relais- Keine: Keine Funktion. ClipIn Modemfunktion: siehe Prog-Nr. 5950. (5973) Modemfunktion invers: siehe Prog-Nr.
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Programmierung Wert, ist die Leistungsvorgabe nicht aktiv, d.h. der Brenner wird ausgeschaltet. Abb 15: Leistungsvorgabe (Beispiele) Fühler hydraulische Weiche: durch diese Funktion wird eine Rege- lung des Kessels auf die Vorlauftemperatur nach der hydraulischen Weiche ermöglicht. Dazu wird am Eingang ein Fühler angeschlos- sen, der am Vorlauf nach der hydraulischen Weiche eingebaut sein muss.
Programmierung Fehler Erscheint im Display das Zeichen , liegt ein Fehler vor und die entsprechende Fehlermeldung kann über die Infotaste abgerufen werden. SW Diagnosecode Im Falle einer Störung ist die Anzeige Störung permanent an. Zu- (6705) sätzlich wird über die Anzeige der Diagnosecode ausgegeben (siehe Kapitel Wartung, Fehlercode-Tabelle).
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Programmierung Status Statusabfragen Mit dieser Funktion kann der Status des gewählten Systems abge- (8000 bis 8007) fragt werden. Folgende Meldungen sind beim Heizkreis möglich: Anzeige Abhängig von Kein Heizkreis vorhanden Handbetrieb aktiv Handbetrieb aktiv Estrichfunktion aktiv Estrichfunktion aktiv Einschaltopt + Schnellaufheiz Einschaltoptimierung Schnellaufheizung Heizbetrieb Komfort...
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Programmierung Diagnose Erzeuger/Verbraucher Diagnose Erzeuger/Ver- Anzeigen der unterschiedlichen Soll- und Istwerte und Zählerstän- braucher de zu Diagnosezwecken. (8310 bis 8980) Infowerte Es werden unterschiedliche Infowerte angezeigt, diese sind abhän- gig vom Betriebszustand. Desweiteren wird über die Stati informiert (siehe unten). Status Kessel Folgende Meldungen sind bei Kessel möglich: Anzeige...
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Programmierung Anzeige Abhängig von Absenkung Reduziert Schaltprogramm, Ferienprogramm, Betriebsart, Präsenztaste, H1 Absenkung Frostschutz Ferienprogramm, Betriebsart, H1 Raumtemp’begrenzung AUGUST BRÖTJE GmbH...
Allgemeines Allgemeines Raumgerät RGT Bei Einsatz des Raumgerätes RGT (Zubehör) ist die ferngesteuerte Einstellung aller am Grundgerät einstellbarer Reglerfunktionen möglich. Das Raumgerät RGT ist über elektrische Leitungen mit der Regler- einheit verbunden. Abb 16: Bedieneroberfläche der Raumgeräte RGT Betriebsarttaste Heizbetrieb Betriebsarttaste Trinkwasserbetrieb Display Raumtemperatur...
Wartung 10. Wartung Stromschlaggefahr! Vor dem Abnehmen der der Verkleidungsteile ist der Kessel spannungslos zu machen. Arbeiten unter Spannung (bei abgenommener Verkleidung) dürfen nur von einer elektrotechnisch ausgebildeten Fachkraft durchge- führt werden! Die Reinigung der Heizflächen und Brenner ist vom zugelassenen Gasinstallateur durchzuführen.
Wartung Reinigung des Wärmetauschers bzw. der Kondenswassersam- melschale: • Reinigungsdeckel vorn unten an der Kondenswassersammelscha- le entfernen. • Reinigung mit Kunstoff- oder Edelstahlbürste und Wasser, dem ein handelsübliches Reinigungsmittel (z.B. Geschirrspülmittel) zugegeben ist. Anschließend mit weichem Wasserstrahl abspü- len. • Reinigungsdeckel wieder montieren. •...
Wartung Berührungsschutz Stromschlaggefahr! Um Berührungsschutz sicherzustellen, sind alle zu verschraubenden Teile des Kessels, insbesondere Verklei- dungsteile, nach Abschluss von Arbeiten wieder ordnungsgemäß zu verschrauben! 10.4 Kesselansicht SGB Abb 18: Kesselansicht SGB (dargestellt ohne Vorderwand und Verkleidungsdeckel) Regelung LMU Vorlauffühler Zündelektrode 2 (hinter dem Wärmetauscher) Schauglas Ionisationselektrode...
Wartung Ionisationselektrode Die Ionisationselektrode muß immer in Kontakt mit der Flamme sein. Bei Brennerbetrieb sollte der gemessene Ionisationsstrom nicht unter – bei min. Leistung > 5 µA DC (Schaltschwelle bei 0,7 µA DC) – bei max. Leistung > 10 µA DC Zur Messung Stecker von dem Gasfeuerungsautomaten abziehen und zwischen Stecker und Elektrode ein Amperemeter anschlie- ßen.
Wartung Reset Nach einem Reset (Spannung AUS/EIN) startet die Steuer- und Re- gelzentrale LMU in den Heimlauf. 10.7 Störabschaltung Sicherheitsabschaltung bei Flammenausfall während des Betrie- bes. Nach jeder Sicherheitsabschaltung erfolgt ein erneuter Zündver- such nach Programm. Führt dieser nicht zur Flammenbildung, er- folgt Störabschaltung.
Wartung 10.8 Fehlercode-Tabelle Fehler- Fehlerbeschreibung code Diagn. Außentemperaturfühler-Kurzschluss oder -Unterbruch Kesselvorlauffühler-Kurzschluss oder -Unterbruch Fühler (CITF, CIM)-Kurzschluss oder -Unterbruch Kesselrücklauffühler-Kurzschluss oder -Unterbruch TWW-Fühler 1 Kurzschluss oder -Unterbruch TWW-Fühler 2 Kurzschluss oder -Unterbruch Störung Raumgerät Kollektorfühler defekt oder Temperatur zu niedrig Kollektorfühler-Kurzschluss oder -Unterbruch Kurzschluss am LPB-Bus oder keine Busspeisung Adresskollision auf dem LPB-Bus Datenverlust im EEPROM interner Fehler LMU...
Wartung Fehler- Fehlerbeschreibung code Diagn. Mischer ClipIn defekt Relais-ClipIn defekt Störung der Abgasklappensteuerung: Rückmeldung defekt Solar-ClipIn ist defekt ungültige AD-Konfiguration in KonfigRg3 ungültiges Schema in HydrSystem oder interner Fehler ungültige Konfiguration des Umsteuerventils in KonfigRg4 Hydraulik-Schema enthält keine Zone. Eingang ClipIn falsch programmiert bzw. nicht möglich Hydr.
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