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SKF Lincoln P203 Montageanleitung

SKF Lincoln P203 Montageanleitung

Schmierstoffpumpe für progressivschmiersysteme
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Inhaltsverzeichnis
Montageanleitung
Schmierstoffpumpe P203 für
Progressivschmiersysteme
DC-Ausführungen mit Steuerplatine H
Erstelldatum:
12.12.2022
Dokumentnr.:
951-171-028-DE
Version:
03
Lesen Sie diese Anleitung vor
der Installation oder
Inbetriebnahme des Produktes
und halten Sie sie zum
späteren Nachlesen griffbereit!
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für SKF Lincoln P203

  • Seite 1 Montageanleitung Schmierstoffpumpe P203 für Progressivschmiersysteme DC-Ausführungen mit Steuerplatine H Erstelldatum: 12.12.2022 Dokumentnr.: 951-171-028-DE Version: Lesen Sie diese Anleitung vor der Installation oder Inbetriebnahme des Produktes und halten Sie sie zum späteren Nachlesen griffbereit!
  • Seite 2 Manager PD Germany Germany South Hersteller: SKF Lubrication Systems Germany GmbH, Heinrich-Hertz-Str. 2-8, DE - 69190 Walldorf Original-UK-Einbauerklärung gemäß der Verordnung Supply of Machinery (Safety) Regulations 2008 No. 1597 Annex II Der Hersteller erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung die Übereinstimmung der unvollständigen Maschine mit den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß...
  • Seite 3 Anlage zur Einbauerklärung gemäß 2006/42/EG, Anhang II, Nr. 1 B Beschreibung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen gemäß 2006/42/EG, Anhang I, die zur Anwendung kommen und eingehalten wurden. Alle hier nicht aufgeführten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen sind für dieses Produkt nicht relevant. Tabelle 1 Anlage zur Einbauerklärung Gültig für P2x3 Schmierpumpen...
  • Seite 4: Impressum

    Um ein Höchstmaß an Sicherheit und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen, führen wir detaillierte Schulungen durch. Es wird Werk Berlin empfohlen, diese Schulungen wahrzunehmen. Für weitere Motzener Straße 35/37 Informationen nehmen Sie Kontakt mit Ihrem SKF- 12277 Berlin Vertragshändler oder mit dem Hersteller auf. Deutschland Tel. +49 (0)30 72002-0...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    4.6 Schmierstoffmenge zur Erstbefüllung einer leeren Pumpe Inhaltsverzeichnis ......................24 4.7 Anziehmomente ..............24 Impressum ..................... 4 4.8 Typenschlüssel ................ 25 Inhaltsverzeichnis ................. 5 4.8.1 Basisparameter und Behälterausführung..... 25 Warnhinweise und Darstellungskonventionen ....... 7 4.8.2 Pumpenelemente ............27 4.8.3 Spannungsversorgung und elektrische Anschlüsse 1.
  • Seite 6 14.1 Gehäusedeckel komplett ............. 49 14.2 Pumpenelemente ..............49 14.3 Druckbegrenzungsventile und Adapter ......49 14.4 Adapter D6 AX 1/8NPT I C ..........50 14.5 Adapter mit Schmiernippel ..........50 14.6 Verschlussschraube M22x1,5 ..........50 14.7 Motor 12 / 24 VDC ............... 50 14.8 Austauschkit Steuerplatine ..........
  • Seite 7: Warnhinweise Und Darstellungskonventionen

    1 Legende: Eine Legende beschreibt mit Ziffern Warnhinweise und gekennzeichnete Inhalte einer Abbildung bzw. ist eine nummerierte Aufzählung. Die Legende hat einen Darstellungskonventionen Nummernpräfix ohne Punkt und einen Einzug. – Legende zweiter Ordnung: In einigen Fällen kommt es Sie werden beim Lesen dieser Anleitung auf eine Reihe von vor, dass mit Ziffern gekennzeichnete Inhalte einer Darstellungen und Symbolen treffen, die die Navigation und das Abbildung nicht nur ein Objekt kennzeichnen.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Einfluss auf die Sicherheit und Funktion Bauteile fassen. haben. Daher sind eigenmächtige Veränderungen und • Sicherungen dürfen nicht überbrückt werden. Defekte Umbauten verboten. Es dürfen nur Original SKF Ersatzteile Sicherungen immer durch Sicherungen des gleichen Typs und SKF Zubehörteile verwendet werden. ersetzen.
  • Seite 9: Grundsätzliches Verhalten Beim Umgang Mit Dem Produkt

    1.3 Grundsätzliches Verhalten beim 1.5 Zur Benutzung berechtigte Personen Umgang mit dem Produkt Bediener Person, die aufgrund von Schulungen, Kenntnissen und • Machen Sie sich mit den Funktionen und der Arbeitsweise des Erfahrungen befähigt ist, die mit dem Normalbetrieb Produkts vertraut. Angegebene Montage- und Bedienschritte verbundenen Funktionen und Tätigkeiten auszuführen.
  • Seite 10: Mitgeltende Dokumente

    1.7 Mitgeltende Dokumente 1.10 Sicherheitsrelevante Kennzeichnungen am Produkt Zusätzlich zu dieser Anleitung sind die folgenden Dokumente von der entsprechenden Zielgruppe zu beachten: • betriebliche Anweisungen und Freigaberegelungen Abb. 1 Gegebenenfalls: • Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Schmierstoffs • Projektierungsunterlagen • ergänzende Informationen zu Sonderausführungen der Warnung vor ungewolltem Einzug, Quetschen Pumpe.
  • Seite 11: Hinweis Zum Typenschild

    1.11 Hinweis zum Typenschild 1.14 Hinweis zur Druckgeräterichtlinie Auf dem Typenschild sind wichtige Kenndaten wie Das Produkt erreicht aufgrund seiner Leistungsdaten nicht die Typenbezeichnung, Bestellnummer und gegebenenfalls in Artikel 4 Absatz 1, Buchstabe (a) Ziffer (ii) festgelegten regulatorische Merkmale angegeben. Um einen Verlust der Grenzwerte und ist gemäß...
  • Seite 12: Hinweis Zur Eac-Kennzeichnung

    1.19 Hinweis zur EAC-Kennzeichnung 1.22 Montage, Wartung, Störung, Reparatur Das EAC-Konformitätszeichen bestätigt die Konformität des Produktes mit den anwendbaren Alle relevanten Personen sind vor dem Beginn dieser Arbeiten rechtlichen Bestimmungen der eurasischen über die Durchführung zu informieren. Vor allen Arbeiten sind Zollunion.
  • Seite 13: Restrisiken

    1.24 Restrisiken Tabelle 3 Restrisiken Restrisiko Möglich in Lebensphase Vermeidung / Abhilfe Körperverletzung, Sachschaden durch A B C G H K • Unbefugte Personen fernhalten. Fallen von angehobenen Teilen • Es dürfen sich keine Personen unter angehobenen Teilen aufhalten. • Teile mit geeigneten Hebezeugen anheben. Körperverletzung, Sachschaden durch •...
  • Seite 14: Schmierstoffe

    • Aufgrund der Vielzahl von Additiven können einzelne Schmierstoffe, welche die in der Anleitung genannten Anforderungen an die Förderbarkeit erfüllen, nicht für den Einsatz in Zentralschmieranlagen geeignet sein. • Verwenden Sie nach Möglichkeit immer SKF Schmierstoffe. Diese sind für den Einsatz in Schmieranlagen optimal geeignet.
  • Seite 15: Übersicht, Funktionsbeschreibung

    3. Übersicht, Rührflügel Während die Pumpe läuft, homogenisiert und glättet der Funktionsbeschreibung Rührflügel den Schmierstoff. Zusätzlich drückt der untere vertikale Teil des Rührflügels den Schmierstoff in Richtung der 3.1 Pumpen ohne Folgeplatte Pumpenelemente und verbessert dadurch das Ansaugverhalten der Pumpe. Abb.
  • Seite 16: Anzeige- Und Bedienelemente

    3.2 Anzeige- und Bedienelemente 3.2.1 Funktionsbeschreibung der Steuerplatine H Abb. 4 Abb. 5 Steuerplatine H 1 LED „Spannungsversorgung“ 3 LED „Betrieb / Störung“ 2 Drehschalter Schmierzeit 4 Drucktaster Zusatzschmierung Die Steuerplatine H dient zur Steuerung von P203 Schmierpumpen an Fahrzeuganhängern ohne permanente Spannungsversorgung.
  • Seite 17: Elektrische Anschlüsse

    3.3 Elektrische Anschlüsse Der Kondensator auf der Steuerplatine H wird bei jeder Betätigung der Fahrzeugbremse durch die Abb. 7 Spannungsversorgung des Bremslichtes aufgeladen. Dadurch wird die notwendige Spannungsversorgung der Steuerplatine zur Speicherung der Pausen- und Schmierzeit sowie für die Funktion des Erschütterungssensors für 4 bis 5 Tage sichergestellt (Entladezeit des Kondensators).
  • Seite 18: Hydraulisches Anschlussbild

    3.4 Hydraulisches Anschlussbild Abb. 8 Hydraulisches Anschlussbild der Pumpe 1 Behälter 4 Rückschlagventil 2 Pumpe 5 Druckbegrenzungsventil 3 Befüllnippel P Druckleitung...
  • Seite 19: Technische Daten

    4. Technische Daten 4.1 Allgemeine technische Daten Tabelle 6 Technische Daten Parameter Werte Betriebsdruck max. 350 bar [5076 psi] Pumpenelemente max. 3 Stück Drehrichtung im Uhrzeigersinn Schalldruckpegel < 70 dB (A) Nominelle Drehzahl 20 U/min Relative Einschaltdauer S3 25 ED 120 min Umgebungstemperatur -40 °C bis +70 °C [-40 °F bis +158 °F] Einbaulage...
  • Seite 20: Elektrische Daten

    4.2 Elektrische Daten Tabelle 8 Elektrische Daten Parameter Werte 12 VDC Pumpe 24 VDC Pumpe Schutzart IP6K9K IP6K9K Schutzklassen • Würfelstecker SELV / PELV / FELV SELV / PELV / FELV • Bajonettstecker SELV / PELV SELV / PELV Bemessungsspannung ±10 % 12 VDC 24 VDC Stromaufnahme bis zu...
  • Seite 21: Einflussgrößen Auf Die Fördermenge

    4.3.1 Einflussgrößen auf die Fördermenge Tabelle 10 Einflussgrößen auf die Fördermenge Einflussgröße Fördermenge erhöhend Fördermenge reduzierend Umgebungstemperatur > + 20 °C < + 20 °C Konsistenzklasse des Schmierfetts < NLGI 2 Anzahl der Pumpenelemente > 1 Gegendruck am Pumpenelement < 100 bar >...
  • Seite 22: Behältervarianten

    4.4 Behältervarianten Nachfolgend finden Sie die möglichen Behältervarianten der in dieser Anleitung beschriebenen Pumpen (siehe auch Typenschlüssel). Aus Gründen der besseren Darstellung wird immer nur die kleinstmögliche Behältergröße abgebildet. In den Abbildungen sind die verschiedenen Behältervarianten evtl. optisch nicht zu unterscheiden, da die Unterschiede im inneren Aufbau (z.B. mit und ohne Leermeldung) liegen.
  • Seite 23: Nutzbares Behältervolumen

    4.5 Nutzbares Behältervolumen HINWEIS Das nutzbare Behältervolumen ist bei der Behältervariante ohne Folgeplatte wesentlich von der Konsistenz (NLGI-Klasse) des verwendeten Schmierstoffs und der Umgebungstemperatur abhängig. Bei hoher Konsistenz und niedriger Einsatztemperatur haftet in der Regel mehr Schmierstoff an den inneren Oberflächen des Behälters und der Pumpe an und steht somit nicht als förderbarer Schmierstoff zur Verfügung.
  • Seite 24: Schmierstoffmenge Zur Erstbefüllung Einer Leeren Pumpe

    4.6 Schmierstoffmenge zur Erstbefüllung einer leeren Pumpe Zum Füllen einer leer gelieferten Pumpe bis zur -MAX- Markierung des Behälters sind die nachfolgenden Schmierstoffmengen notwendig. HINWEIS Die Abweichung zwischen der erforderlichen Schmierstoffmenge zur Erstbefüllung und dem Nennvolumen des Behälters ergibt sich aus der Füllung des Raumes im Pumpengehäuse bis zur -MIN- Markierung des Behälters.
  • Seite 25: Typenschlüssel

    4.8 Typenschlüssel 4.8.1 Basisparameter und Behälterausführung P203 X X - LL X X XX - 123 - DC - 11 22 33 44 - H__ L SSSS Typreihe: P203 Pumpe P203 für Fett oder Öl mit 1 - 3 Auslässen und Gleichstrommotor Korrosionsschutzklasse: C3 Ausführung...
  • Seite 26 P203 X X - LL X X XX - 123 - DC - 11 22 33 44 - H__ L SSSS Behälterausführung: (Kombination der Varianten siehe Tabelle 15) Befüllung von oben Flachbehälter intermittierend bei Fett; Schwimmerschalter bei Öl Sonar-Sensor bei Fett, Schwimmerschalter bei Öl nur bei Behälter mit Befüllung von oben Tabelle 15 Behältervarianten...
  • Seite 27: Pumpenelemente

    4.8.2 Pumpenelemente P203 X X - LL X X XX - 123 - DC - 11 22 33 44 - H__ L SSSS Pumpenelemente: Positionsreihenfolge: Rechts (Abb. 11/1), Mitte (Abb. 11/2) und links (Abb. 11/3). Codierung siehe Tabelle 16 Abb. 11 Anordnung der Pumpenelemente Tabelle 16 Pumpenelemente...
  • Seite 28: Spannungsversorgung Und Elektrische Anschlüsse

    4.8.3 Spannungsversorgung und elektrische Anschlüsse Die P203 verfügt über vier verschiedene Anschlussmöglichkeiten am Gehäuse. Im Typenschlüssel sind diese verschiedenen Anschlusspositionen durch vier Zweiergruppen codiert. • Die erste Stelle in einer Zweiergruppe beschreibt den Stecker/Buchse am Gehäuse • Die zweite Stelle in einer Zweiergruppe definiert den mitgelieferten Stecker/Buchse mit/ohne Kabel P203 X X - LL X X XX - 123 - DC - 11 22 33 44 - H__ L SSSS Spannungsversorgung: 12 VDC...
  • Seite 29: Steuerung, Schmierstoff Und Zusatzangaben

    4.8.4 Steuerung, Schmierstoff und Zusatzangaben P203 X X - LL X X XX - 123 - DC - 11 22 33 44 - H__ L SSSS Steuerplatinen (12 V / 24 V): H_ _ H-Steuerplatine für Anhängerschmierung Schmierstoff: Standard Fett (Fuchs Renocal FN 745) kundenspezifische Füllung ohne Schmierstoff...
  • Seite 30: Lieferung, Rücksendung, Lagerung

    5.4 Lagerungstemperaturbereich 5. Lieferung, Rücksendung, Bei nicht mit Schmierstoff gefüllten Teilen entspricht die Lagerung zulässige Lagerungstemperatur dem zulässigen Umgebungstemperaturbereich (siehe Technische Daten). 5.1 Lieferung 5.5 Lagerbedingungen für mit Nach Empfang der Lieferung ist diese auf eventuelle Schmierstoff gefüllte Produkte Transportschäden und anhand der Lieferpapiere auf Vollständigkeit zu prüfen.
  • Seite 31: Montage

    6. Montage 6.2 Transport der Pumpen 6.1 Allgemeine Sicherheitshinweise VORSICHT Personenschäden oder Beschädigung der Beachten Sie die Sicherheitshinweise und die Technischen Pumpe durch unsachgemäße Sicherung oder Daten in dieser Anleitung. Zusätzlich ist bei der Montage auf Handhabung während des Transports zum Folgendes zu achten: Montageort •...
  • Seite 32: Mechanischer Anschluss

    6.3 Mechanischer Anschluss 6.3.1 Mindesteinbaumaße Um genügend Platz für Wartungsarbeiten oder zum Anbau zusätzlicher Bauteile zum Aufbau einer Zentralschmieranlage an die Pumpe zu haben, sollte in jede Richtung zu den angegebenen Maßen ein ausreichend großer Freiraum vorgesehen werden. Abb. 13 Mindesteinbaumaße Tabelle 18 Mindesteinbaumaße P203...
  • Seite 33: Montagebohrungen

    6.3.2 Montagebohrungen 6.4 Elektrische Anschlüsse < Abb. 15 ACHTUNG Beschädigung der übergeordneten Maschine und der Pumpe möglich Die Montagebohrungen nur an nicht tragenden Teilen der übergeordneten Maschine einbringen. Die Befestigung darf nicht an zwei gegeneinander beweglichen Teilen (z.B. Maschinenbett und Maschinenaufbau) erfolgen. Die Befestigung erfolgt mit: •...
  • Seite 34 < WARNUNG Stromschlag Arbeiten an elektrischen Bauteilen dürfen nur von Elektrofachkräften ausgeführt werden. Vor allen Arbeiten an elektrischen Bauteilen sind mindestens die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zu treffen: • Freischalten und gegen Wiedereinschalten sichern • Produkt auf Spannungsfreiheit prüfen • Produkt erden und kurzschließen •...
  • Seite 35: Einstellen Der Fördermenge Am Pumpenelement R

    6.5 Einstellen der Fördermenge am Pumpenelement R Abb. 16 Einstellen der Fördermenge am Pumpenelement R 1 Spindel S Einstellmaß Spindel 2 Kontermutter V Fördervolumen pro Hub HINWEIS Unbedingt die Formel zur temperaturabhängigen Berechnung der Fördermenge am Beispiel eines Hochtemperaturfettes im Kapitel Siehe auch Fördermengendiagramme typischer NLGI 2 Schmierstoffe, Seite 21.
  • Seite 36: Druckbegrenzungsventil Montieren

    6.6 Druckbegrenzungsventil montieren Abb. 18 Jedes Pumpenelement ist mit einem für den projektierten maximal zulässigen Betriebsdruck der Zentralschmieranlage geeigneten Druckbegrenzungsventil abzusichern. HINWEIS Für die Behältervarianten 2L XNFL sowie für alle 4L und 8L Behälter muss der Adapter 226-14105-5 (siehe Kapitel Ersatzteile) zwischen das Pumpenelement und dem Druckbegrenzungsventil eingeschraubt und mit einer mittelharten Schraubensicherung gesichert werden.
  • Seite 37: Anschluss Der Schmierstoffleitung

    6.7 Anschluss der Schmierstoffleitung 6.8 Befüllen mit Schmierstoff 6.8.1 Befüllen über den Behälterdeckel < VORSICHT Sturzgefahr < WARNUNG Sorgfalt beim Umgang mit Schmierstoffen. Quetschgefahr Ausgetretenen Schmierstoff umgehend entfernen Quetschgefahr am sich drehenden Rührflügel. bzw. binden. Befüllen über die Öffnung des Behälterdeckels ist nur erlaubt, wenn die Pumpe zuvor elektrisch durch Lösen des Anschlusses (Abb.
  • Seite 38: Befüllen Über Befüllnippel

    6.8.2 Befüllen über Befüllnippel 6.8.3 Befüllen über den optionalen Befüllanschluss Abb. 20 Abb. 21 Befüllen über den Befüllnippel 1. Befüllanschluss der Befüllpumpe mit dem Befüllnippel (Abb. 20/1) verbinden. 2. Befüllpumpe einschalten und Behälter bis kurz unter die -MAX- Markierung (Abb. 20/2) füllen. Befüllen über den optionalen Befüllanschluss 3.
  • Seite 39: Einstellen Der Schmierzeit

    6.9 Einstellen der Schmierzeit Die Einstellung der Schmierzeit erfolgt über den Drehschalter auf der Steuerplatine. Die der Schalterstellung entsprechende Abb. 22 Zeit sind Tabelle 20 zu entnehmen. Gehen Sie zum Einstellen folgendermaßen vor: 1. Schraubdeckel (Abb. 22/1) inkl. Dichtring entfernen 2.
  • Seite 40: Erstmalige Inbetriebnahme

    7. Erstmalige Inbetriebnahme Zur Gewährleistung der Sicherheit und Funktion sind die nachfolgenden Kontrollen durch die vom Betreiber bestimmte Person durchzuführen. Erkannte Mängel sind umgehend zu beseitigen. Die Beseitigung von Mängeln hat ausschließlich durch eine hierzu befähigte und beauftragte Fachkraft zu erfolgen. 7.1 Kontrollen vor der erstmaligen Inbetriebnahme Tabelle 21 Checkliste: Kontrollen vor der erstmaligen Inbetriebnahme...
  • Seite 41: Betrieb

    • Rechtzeitiges Nachfüllen von Schmierstoff 8. Betrieb • Die Außenreinigung bei Verschmutzung 8.1 Schmierstoff nachfüllen SKF-Produkte arbeiten weitestgehend automatisch. Die Tätigkeiten während des Normalbetriebes beschränken sich Siehe Kapitel Befüllen mit Schmierstoff, Seite 37. im Wesentlichen auf: • Regelmäßige Funktionskontrollen • Kontrolle des Füllstands bei Pumpen ohne Leermeldung...
  • Seite 42: Wartung Und Reparatur

    9. Wartung und Reparatur Eine sorgfältige und regelmäßige Wartung ist die Voraussetzung dafür, eventuelle Störungen rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Die konkreten Fristen sind immer durch den Betreiber aufgrund der Betriebsbedingungen festzulegen, regelmäßig zu überprüfen und falls notwendig anzupassen. Kopieren Sie gegebenenfalls die Tabelle für regelmäßige Wartungstätigkeiten. Tabelle 23 Checkliste: Wartungstätigkeiten Durchzuführende Tätigkeit...
  • Seite 43: Reinigung

    10. Reinigung 10.1 Grundsätzliches < Die Durchführung der Reinigung sowie die Auswahl der WARNUNG Reinigungsmittel und -geräte und die zu verwendende Lebensgefahr durch Stromschlag Reinigungsarbeiten dürfen nur an zuvor stromlos persönliche Schutzausrüstung erfolgen entsprechend der Betriebsvorschrift des Betreibers. Es dürfen nur gemachten Produkten durchgeführt werden.
  • Seite 44: Störung, Ursache Und Beseitigung

    11. Störung, Ursache und Beseitigung Tabelle 24 Störungstabelle Störung Mögliche Ursache Beseitigung Pumpe läuft nicht • Spannungsversorgung zur Pumpe • Prüfen, ob eine der angegebenen Störungen unterbrochen. vorliegt und diese im Rahmen der Zuständigkeit – übergeordnete Maschine ausgeschaltet beseitigen – Anschlusskabel der Pumpe gelöst oder •...
  • Seite 45: Anzeige Der Betriebs- Und Fehlerzustände Durch Die Led Der Steuerplatine

    11.1 Anzeige der Betriebs- und Fehlerzustände durch die LED der Steuerplatine Bestimmte Betriebs- und Fehlerzustände werden durch die LED der Steuerplatinen angezeigt. Abb. 23 LEDs auf der Steuerplatine Tabelle 25 Bedeutung der LED-Anzeigen Anzeige Mögliche Ursachen Beseitigung Beide LEDs (1+2) aus •...
  • Seite 46: Reparaturen

    12. Reparaturen HINWEIS < Die Kenndaten des neuen Pumpenelementes müssen mit WARNUNG den Kenndaten des zu tauschenden Pumpenelementes Verletzungsgefahr übereinstimmen. Vor allen Reparaturen sind mindestens die folgenden Sicherheitsmaßnahmen zu treffen: Pumpenelement gemäß der nachfolgenden Beschreibung • Unbefugte fernhalten tauschen: • Arbeitsbereich kennzeichnen und sichern 1.
  • Seite 47: Austausch Der Steuerplatine

    12.2 Austausch der Steuerplatine Abb. 25 Austausch der Steuerplatine 1 Schrauben (10×) für unteren Gehäusedeckel 4 Steuerplatine 2 Gehäusedeckel 5 Nut am Entwässerungsschlauch 3 Stecker an der Steuerplatine 6 Entwässerungsschlauch Prüfungen nach dem Austausch der Steuerplatine HINWEIS Die Arbeiten sollten möglichst bei Raumtemperatur HINWEIS erfolgen.
  • Seite 48: Stilllegung, Entsorgung

    13. Stilllegung, Entsorgung 13.1 Vorübergehende Stilllegung Eine vorübergehende Stilllegung erfolgt durch vom Betreiber festzulegende Maßnahmen. 13.2 Endgültige Stilllegung, Demontage Die endgültige Stilllegung und Demontage des Produktes ist durch den Betreiber fachgerecht zu planen und unter Beachtung aller einzuhaltenden Gesetze und Vorschriften durchzuführen.
  • Seite 49: Ersatzteile

    14. Ersatzteile Ersatzteile dienen ausschließlich als Ersatz für baugleiche defekte Teile. Modifizierungen an bestehenden Produkten sind damit nicht erlaubt. 14.1 Gehäusedeckel komplett Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Gehäusedeckel komplett 544-32217-1 Gehäusedeckel komplett für Pumpen mit UL-Zulassung 544-60207-1 Lieferung inklusive Entwässerungsschlauch und der entsprechenden Anzahl von Schrauben zur Montage 14.2 Pumpenelemente Bezeichnung...
  • Seite 50: Adapter D6 Ax 1/8Npt I C

    14.4 Adapter D6 AX 1/8NPT I C Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Adapter für Druckbegrenzungsventil 270864 | C3 304-19614-1 14.5 Adapter mit Schmiernippel Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Adapter mit Schmiernippel ST 1/4 NPTF inkl. Dichtung 519-33840-1 Adapter mit Schmiernippel A2 AR 1/4 inkl. Dichtung 519-33959-1 Adapter mit Schmiernippel ST AR 1/4 inkl.
  • Seite 51: Austauschkit Steuerplatine

    544-31997-1 2l XN A,B,C 544-31996-1 4l XNBO 544-31998-1 A,B,C 8l XNBO A,B,C 544-31999-1 Lieferung inklusive: A = Lincoln/SKF Logo, B = Drehrichtungspfeil, C = O-Ring HINWEIS Weitere Klarsichtbehälter auf Anfrage. 14.10 Stehflügel Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Stehflügel 4 XNBO 444-70490-1 Stehflügel 8 XNBO...
  • Seite 52: Behälterdeckel

    14.11 Behälterdeckel Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung C) Behälterdeckel 2 l [0,53 gal.] XNBO 544-85156-1 14.12 Schraubverschluss Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Schraubverschluss am Pumpengehäuse 544-32851-1 14.13 Anschlussdosen und Kabel Merkmal* Bezeichnung Stk. Sachnummer Abbildung Anschlussdose mit Dichtung und Schraube 544-32850-1 Anschlusskabel 10 m (33 ft.) mit Anschlussdose 664-36078-7 Anschlusskabel 10 m (33 ft.) ADR mit Anschlussdose 664-36862-1...
  • Seite 53: Anhang

    15. Anhang 15.1 Anschlusspläne HINWEIS • Die Zuordnung der Anschlusspläne zu einer konkreten Pumpenvariante erfolgt entsprechend der jeweils angezogenen Typenschlüsselmerkmale des Anschlussplans. Typenschlüssel, Seite 25 Tabelle 26 Kabelfarben gemäß IEC 60757 Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Abkürzung Farbe Schwarz Grün Weiß...
  • Seite 54: Anschlussplan P203 Vdc, Mit Steuerplatine H Und Würfelstecker

    15.1.2 Anschlussplan P203 VDC, mit Steuerplatine H und Würfelstecker Abb. 26 Anschlussplan 1 von 2...
  • Seite 55: Anschlussplan P203 Vdc, Mit Steuerplatine H Und Bajonettstecker

    15.1.3 Anschlussplan P203 VDC, mit Steuerplatine H und Bajonettstecker Abb. 27 Anschlussplan 2 von 2...
  • Seite 56: Tabelle China Rohs

    15.2 Tabelle China RoHS Tabelle 28...
  • Seite 57 Notes / Notizen / Apuntes...
  • Seite 58 ® SKF und Lincoln sind eingetragene Marken der SKF Gruppe. ™ eLube ist eine Marke der SKF Gruppe. © SKF Gruppe 2023 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit unserer vorherigen schriftlichen Genehmigung gestattet. PUB 951-171-028-DE 12.12.2022...

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