Wichtig
Auch bei korrektem Einbau kann sich der im Werk abgeglichene Nullpunkt bis zu ca. 2%
vom Kennwert verschieben. Wird dieser Wert überschritten, empfehlen wir, die Einbausitua
tion zu prüfen. Ist der bleibende Nullpunktversatz im ausgebauten Zustand größer als 1%
vom Kennwert, senden Sie den Aufnehmer bitte zur Prüfung ins Werk Darmstadt.
5.2
Bedingungen am Einbauort
Der Drehmoment‐Messflansch T40MS muss vor grobem Schmutz, Staub, Öl, Lösungsmit
teln und Feuchtigkeit geschützt werden.
Der Aufnehmer ist in weiten Grenzen gegen Temperatureinflüsse auf das Ausgangs‐ und
Nullsignal kompensiert (siehe Kapitel „Technische Daten"). Liegen keine stationären
Temperaturverhältnisse vor, z. B. durch Temperaturunterschiede zwischen Messkörper
und Flansch, können die in den technischen Daten spezifizierten Werte überschritten wer
den. Sorgen Sie in diesen Fällen je nach Anwendungsfall durch Kühlung oder Heizung für
stationäre Temperaturverhältnisse. Prüfen Sie alternativ, ob eine Temperaturentkopplung
möglich ist, z. B. durch Wärme abstrahlende Elemente wie Lamellenkupplungen.
5.3
Einbaulage
Die Einbaulage des Drehmoment‐Messflanschs ist beliebig.
Bei Rechtsdrehmoment (im Uhrzeigersinn) beträgt die Ausgangsfrequenz bei Option 5,
Code DU2 60 ... 90 kHz (Option 5, Code SU2: 10 ... 15 kHz; Option HU2: 240 ... 360 kHz).
In Verbindung mit Messverstärkern von HBM oder bei Nutzung des Spannungsausgangs
steht ein positives Ausgangssignal (0 V ... +10 V) an. Beim Drehzahl‐Messsystem ist zum
eindeutigen Bestimmen der Drehrichtung auf dem Statorgehäuse ein Pfeil angebracht:
Dreht der Messflansch in Pfeilrichtung, liefern angeschlossene HBM‐Messverstärker ein
positives Ausgangssignal.
5.4
Einbaumöglichkeiten
Prinzipiell haben Sie zwei Möglichkeiten, den Drehmoment‐Messflansch zu montieren:
mit oder ohne Zerlegen des Antennenringes. Wir empfehlen die Montage nach Kapi
tel 5.4.1. Ist eine Montage nach Kapitel 5.4.1 nicht möglich (z. B. bei nachträglichem
Wechsel des Stators), müssen Sie den Antennenring zerlegen. Beachten Sie hierbei unbe
dingt die Hinweise zum Zusammenbau der Antennensegmente (siehe Kapitel 5.4.2).
T40MS
MECHANISCHER EINBAU
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