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DEUTSCH
Bedienungsanleitung
FS42PI
Mobiler BraggMETER
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Inhaltszusammenfassung für HBK BraggMETER FS42PI

  • Seite 1 DEUTSCH Bedienungsanleitung FS42PI Mobiler BraggMETER...
  • Seite 2 Hottinger Brüel & Kjaer GmbH Im Tiefen See 45 64293 Darmstadt Germany Tel. +49 6151 803-0 Fax +49 6151 803-9100 info@hbkworld.com www.hbkworld.com HBK FiberSensing, S.A. Rua Vasconcelos Costa, 277 4470-640 Maia Portugal Tel. +351 229 613 010 Fax +351 229 613 020 info.fs@hbkworld.com www.hbkworld.com Mat.:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS Allgemeine Informationen ........Allgemeines .
  • Seite 4 4.2.1 Wellenlänge ........... . . 4.2.2 Leistung .
  • Seite 5: Allgemeine Informationen

    ALLGEMEINE INFORMATIONEN Allgemeines Der mobile BraggMETER PI von HBK FiberSensing ist ein auf der Technologie des kontinuierlichen Scannens durchstimmbarer Laser basierender Interrogator zum Abfragen und Auswerten von FBG-Sensoren (auf Faser-Bragg-Gittern basierende Sensoren). Der Interrogator verfügt über eine NIST-rückführbare Wellenlängenreferenz für zügiges Kalibrieren, um die Messgenauigkeit des Systems im Langzeitbetrieb sicherzustellen.
  • Seite 6: Verschleißteile

    Verschleißteile Zu optischen Datenerfassungssystemen von HBK gehören Verschleißteile (z. B. Lüfter, Adapter für optische Anschlüsse und Batterien), für die bestimmte Mindestbedingungen erfüllt sein müssen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der Geräte sicherzustellen. Für Verschleißteile gilt eine eingeschränkte Garantie, da diese Komponenten von der Nutzungsweise und den Umgebungsbedingungen abhängen, unter denen das Gerät...
  • Seite 7: Rechtliche Hinweise Und Zertifizierung

    Wenn Sie weitere Informationen zur Entsorgung Ihres Altgeräts benötigen, wenden Sie sich an Ihre Kommunalverwaltung, den Abfallentsorgungsbetrieb oder den Händler, bei dem Sie das Produkt gekauft haben. HBK FiberSensing ist ein in Portugal in der ANREEE – „Associação Nacional para o Registo de Equipamentos Eléctricos e Electrónicos“...
  • Seite 8: Symbole

    Verwendete Symbole für Laser 2.2.2 Laser der Klasse 1 Der mobile Interrogator – BraggMETER FS42PI – ist ein Laserprodukt der Klasse 1: ≪Ein Laser oder Lasersystem mit einem Laser, der keine Laserstrahlung mit Stärken aussenden kann, die im Normalbetrieb bekanntermaßen Augen- oder Hautverletzungen verursachen.≫ Ein solches Produkt ist unter allen normalen Nutzungsbedingungen sicher.
  • Seite 9: Zertifizierung

    „Häufig auftretende Schwierigkeiten beim Messen“, Seite 30. Wenn der Interrogator eine Fehlfunktion aufweist, darf er nicht geöffnet oder repariert, sondern muss zur Reparatur und Kalibrierung an HBK eingesendet werden. Zertifizierung Dieses Produkt ist mit der CE-Kennzeichnung versehen und erfüllt die einschlägigen internationalen Anforderungen an Produktsicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit nach den folgenden Richtlinien:...
  • Seite 10: In Dieser Anleitung Verwendete Kennzeichnung

    In dieser Anleitung verwendete Kennzeichnung Wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit sind besonders gekennzeichnet. Beachten Sie diese Hinweise unbedingt, um Unfälle und Sachschäden zu vermeiden. Symbol Bedeutung Diese Kennzeichnung weist auf eine mögliche VORSICHT gefährliche Situation hin, die – wenn die Sicherheits­ bestimmungen nicht beachtet werden –...
  • Seite 11: Betrieb

    BETRIEB Anschlüsse Ansicht linke Seite Ansicht rechte Seite Abb. 3.1 Ansicht der linken und rechten Seite von FS42PI Die Anschlüsse und Tasten in Abb. 3.1 sind: VGA-Anschluss (zum Anschließen eines externen Monitors) LAN-Anschluss USB-Anschluss (2 x) Lüfter am Lufteinlass mit Filter Netzanschluss EIN/AUS-Taste Abnehmbare Abdeckplatte für optische Anschlüsse (mit FC/APC- oder SC/APC-...
  • Seite 12: Stromversorgung

    Abb. 3.2 Statusanzeigen Ziffer 1 Ziffer 3 in Abb. 3.2 können nur eine Farbe annehmen. Wenn die LED 1 grün leuchtet, ist der Interrogator eingeschaltet, und wenn LED 3 grün leuchtet, ist das optische Modul bereit zum Auslesen der angeschlossenen optischen Sensoren. Der Akkustatus (LED Ziffer 2 in Abb.
  • Seite 13: Einschalten

    Einschalten Drücken der EIN/AUS-Taste (siehe in Abb. 3.1 auf Seite 11) für eine Dauer von mindestens 200 und höchstens 1500 Millisekunden startet der Motor. Die Software des Interrogators startet automatisch. Information Beim Einschalten des Geräts wird die Akku-LED aktualisiert und zeigt nun an, dass der Inbetriebnahmeprozess eingeleitet wurde.
  • Seite 14 Abb. 3.4 Ausschalten über die Hardware 2. Aus der Windows™-Umgebung: " Die Schaltfläche Windows auswählen und Power > Shutdown (Ein/Aus > Herunterfahren) drücken. " Alternativ die EIN/AUS-Taste mindestens 200 und höchstens 1500 Millisekunden lang drücken und danach loslassen. Ein Popup-Fenster wird eingeblendet, um die Aktion zu bestätigen.
  • Seite 15: Schutz- Und Tragetasche

    Die Schutzabdeckung der Griffbefestigung wieder anbringen. Akkusatz Der mobile BraggMETER FS42PI wird mit einem auswechselbaren Akkusatz ausgeliefert; das Akkufach befindet sich hinter der Rückwand des Geräts an der Position, die in Abb. 3.6 mit einem blauen Rechteck gekennzeichnet ist. Der verwendete Akkusatz ist ein handelsübliches Modell (RRC2054-2S), er ist über die Rückseite des Interrogators...
  • Seite 16 Information Weitere Informationen zum Akkusatz sind auf der Website des Lieferanten zu finden (https://www.rrc-ps.com/en/battery-packs/standard-battery-packs/products/RRC2054-2). Abb. 3.6 Abdeckung des Akkusatzes Vor dem ersten Einschalten des mobilen BraggMETER PI sollten die Akkus vollständig geladen sein. Der mobile BraggMETER PI wird über das mitgelieferte 20-V-Netzteil direkt an die Versorgungsleitung (100 ~ 240 V) angeschlossen.
  • Seite 17: Sicherheitshinweise Für Den Akku

    Wichtig Es empfiehlt sich, vor längeren Stillstandszeiten den Akkusatz voll aufzuladen und anschließend herauszunehmen, siehe Abschnitt 3.7.2 „Entnehmen des Akkusatzes“. Für den Akkusatz gilt eine Gewährleistung von einem Jahr. Beachten Sie die Leitlinien und Empfehlungen in dieser Gebrauchsanleitung, um einen ordnungsgemäßen Betrieb und maximale Haltbarkeit sicherzustellen.
  • Seite 18: Entnehmen Des Akkusatzes

    3.7.2 Entnehmen des Akkusatzes Die Akkus lassen sich mit ein paar einfachen Handgriffen wechseln, die gemäß der hier folgenden Beschreibung ausgeführt werden müssen; eine unsachgemäße Verwendung kann irreversible Schäden verursachen. Wichtig Treffen Sie die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen, um elektrostatische Entladung (ESD) zu vermeiden.
  • Seite 19 Abb. 3.8 Herausnehmen der Akkuabdeckung " Den Akkusatz an der Zuglasche fassen und anheben, dann lässt er sich leicht herausheben (Ziffer 1 in Abb. 3.9). Abb. 3.9 Entnehmen des Akkusatzes FS42PI BETRIEB...
  • Seite 20: Anschließen Des Akkusatzes

    3.7.3 Anschließen des Akkusatzes Wichtig Vergewissern Sie sich vor dem Einsetzen der Akkus, dass der Interrogator ausgeschaltet ist. Einen Akkusatz anschließen: " Den Akkusatz im Akkufach an der Rückwand korrekt ausrichten, wie in Abb. 3.10 gezeigt. Abb. 3.10 Ausrichten des Akkusatzes "...
  • Seite 21 Abb. 3.11 Positionieren der Zuglasche " Den Deckel wieder einsetzen, dazu den Deckel nach unten schieben (Ziffer 1 Abb. 3.12), in seine Position herunterdrücken (Ziffer 2 in Abb. 3.12) und durch Einschrauben des Sicherungsstifts befestigen (Ziffer 3 in Abb. 3.12). Abb. 3.12 Schließen des Akkusatz-Deckels FS42PI BETRIEB...
  • Seite 22: Touchscreen-Kalibrierung

    Touchscreen-Kalibrierung Wenn der Touchscreen des FS42PI mit einer Schutzfolie versehen ist, muss die Kalibrierung des Touchscreens eventuell mit dem nachfolgend beschriebenen Verfahren wiederholt werden: " Zum Windows-Startmenü gehen in Abb. 3.13) und unter dem Ordner „eGalaxy Touch“ auf Configure Utility (Konfigurations-Hilfsprogramm) tippen in Abb.
  • Seite 23: Aktives Kühlsystem

    Abb. 3.14 Einrichten der Touchscreen-Kalibrierung " Den Schritten auf dem Touchscreen folgen. Information Nach dem Herunterfahren oder nach einem Neustart geht die neue Kalibrierung verloren, und die Standardkalibrierung wird geladen. Aktives Kühlsystem Das Wärmemanagement des mobilen Interrogators erfolgt durch ein aktives Kühlsystem, zu dem die Lüfter am Lufteinlass und am Luftauslass gehören (siehe Abb. 3.1, Ziffer 4 und 8).
  • Seite 24: Reinigen Des Filters

    3.9.1 Reinigen des Filters Filter reinigen: " Die vier Schrauben herausdrehen und den Filter herausnehmen. Abb. 3.15 Befestigung des Lüfterfilters " Mit einem Druckluftreiniger aus der Sprühdose oder dergleichen von der Seite aus durchblasen, die von außen zum Gerät gezeigt hatte. So oft wie nötig wiederholen, bis der Filter wieder sauber ist.
  • Seite 25: Abnehmbare Abdeckplatte Für Optische Anschlüsse

    Abb. 3.16 Zusätzlicher Lüfterfilter " Zum Austauschen des Filters die vier Schrauben herausdrehen und den Filter herausnehmen. " Den neuen Filter anbringen und mit den vier Schrauben befestigen. 3.10 Abnehmbare Abdeckplatte für optische Anschlüsse Die optischen Anschlüsse sind auf einer abnehmbaren Abdeckplatte montiert, die die Anschlüsse vor mechanischen Schäden schützen und den Austausch beschädigter optischer Kupplungen erleichtern soll (siehe Abschnitt 4.3.2 „Gebrochener Anschluss“...
  • Seite 26 Abb. 3.17 Abnehmbare Abdeckplatte " Den Anschluss (die Anschlüsse) von der (den) Kupplung(en) trennen. " Die Kupplung von der Abdeckplatte abbauen. FC/APC-Kupplung: Die Mutter abschrauben und entfernen. SC/APC-Kupplung: Die Schrauben herausdrehen und entfernen. " Die neue Kupplung anbringen. " Die Abdeckplatte korrekt ausrichten und die Schrauben wieder einbauen. FS42PI BETRIEB...
  • Seite 27: Messen

    Kanäle arbeiten mit gleichzeitiger Erfassung, d. h., dass im Sensornetzwerk eine große Zahl an FBG-Sensoren vorhanden sein kann, die gleichzeitig abgefragt werden. HBK FiberSensing empfiehlt maximal 18 newLight Standardsensoren pro optischem Kanal (z. B. 9 Dehnungs- und 9 Temperatur-Standardsensoren). Die eingesetzte Technologie ermöglicht Multifunktionalität; dies bedeutet, dass es möglich ist, am selben optischen Anschluss Dehnung, Temperatur, Weg, Druck,...
  • Seite 28: Definitionen

    Jeder FBG-Sensor hat eine charakteristische Mittelwellenlänge (λ ), die nur von der Messgröße abhängt. Das bedeutet, dass mit dieser Technologie keine Neukalibrierungen nach jedem Herunterfahren des Systems erforderlich sind. Der mobile BraggMETER PI ist ein mobiler Interrogator für den autarken (akkugestützten) Betrieb, der einfach zu transportieren ist (kompakte Größe und geringes Gewicht) und sich für den Einsatz in einer Vielzahl unterschiedlicher Projekte eignet.
  • Seite 29: Leistung

    4.2.2 Leistung Der Leistungswert entspricht der optischen Leistung, die vom Faser-Bragg-Gitter bei der Peak-Wellenlänge reflektiert wird (Abb. 4.3). FBG-Reflexionsspektrum Leistung Wellenlänge in nm Abb. 4.3 Leistung 4.2.3 Smart Peak Detection (SPD) Die Funktion SPD ermöglicht eine effektive Nutzung des vom Interrogator gebotenen großen Dynamikbereichs durch die Einführung individueller und adaptiver Schwellen, jeweils bezogen auf den Peak im konfigurierbaren Bereich jedes Sensors (siehe Abb.
  • Seite 30: Häufig Auftretende Schwierigkeiten Beim Messen

    Bereich 1 Bereich 2 Bereich 3 erkannte Peaks nicht erkannte Peaks Wellenlänge in nm Abb. 4.4 Schwelle (mit Smart Peak Detection) Häufig auftretende Schwierigkeiten beim Messen Störungen beim Messen können möglicherweise durch verschiedene Probleme im Sensornetzwerk oder an den optischen Anschlüssen auftreten. Die folgenden Abschnitte beschreiben einige dieser häufigeren Probleme, erklären ihre Ursachen und geben Hinweise, wie sie behoben werden können.
  • Seite 31 Signalverkleinerung durch Schmutz am Anschluss Eine optische Kupplung am Interrogator wird mit einem geeigneten Reinigungswerkzeug (1-FS-CLEANER von HBK oder gleichwertig) gereinigt. Das Werkzeug wird in die optische Kupplung eingeführt, wie in Abb. 4.7 gezeigt, und immer in die gleiche Richtung gedreht.
  • Seite 32: Gebrochener Anschluss

    Abb. 4.7 Reinigen der Kupplung 4.3.2 Gebrochener Anschluss Es kann auch vorkommen, dass die Distanzhülse in der Kupplung des Interrogators bricht. Wenn ein optischer Anschluss eingesteckt wird, kann er in diesem Fall nicht korrekt ausgerichtet werden und die Messungen werden beeinträchtigt. Eine gebrochene Distanzhülse sieht so aus wie in Abb.
  • Seite 33: Reflexion Am Faserende

    Zur Lösung dieses Problems ist so vorzugehen, wie in Abschnitt 3.10.1 „Austausch optischer Kupplungen“ auf Seite 25 beschrieben, oder wenden Sie sich an HBK FiberSensing. 4.3.3 Reflexion am Faserende Selbst wenn alle Anschlüsse korrekt ausgeführt wurden, kann es vorkommen, dass der Interrogator keinen Sensor im Array findet.
  • Seite 34 Schnitt in der Faser Durchgehende Faser Ursprünglicher Zustand Wellenlänge in nm Gebrochene Faser mit Fehlausrichtung Gebrochene Faser Wellenlänge in nm Gebrochene Faser mit korrekter Ausrichtung Fabry-Pérot Abb. 4.10 Signalverhalten bei gebrochener Faser FS42PI MESSEN...
  • Seite 35: Betriebssystem

    BETRIEBSSYSTEM Das Betriebssystem von FS42PI ist Windows 10 IoT, und die im Lieferumfang enthaltene Software ist BraggMONITOR PI. Durch diese Kombination kann der Anwender die Funktionen von Windows 10 IoT nutzen und außerdem direkt auf die Software Bragg­ MONITOR PI zugreifen, um die Messungen zu konfigurieren und Daten zu erfassen, zu speichern und anzuzeigen.
  • Seite 36: Ferngesteuerter Betrieb

    FERNGESTEUERTER BETRIEB Das Gerät des FS42PI kann per Fernsteuerung über Ethernet betrieben werden. Für einen solchen Betrieb des Geräts müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Der Interrogator ist eingeschaltet. Der zu diesem Zweck verwendete PC befindet sich im selben Subnetz. Die Erfassung auf dem Gerät wurde gestoppt. Information Um Konnektivitätsprobleme auszuschließen, sollten ausschließlich zertifizierte Ethernet- Kabel mit einer Länge von weniger als 30 m verwendet werden.
  • Seite 37: Beenden Des Ferngesteuerten Betriebs

    Abb. 6.1 Gerät im ferngesteuerten Betrieb Information Jeder Befehl, der während einer auf BraggMONITOR PI laufenden Datenerfassung an den Interrogator gesendet wird, wird zurückgewiesen, und die daraufhin empfangene Antwort ist: NACK:REMOTE MODE NOT POSSIBLE. 6.2.2 Beenden des ferngesteuerten Betriebs Der ferngesteuerte Betrieb lässt sich einfach durch Antippen einer beliebigen Stelle des weißen Bildschirms beenden, d. h.
  • Seite 38 Abb. 6.2 TCP-Kommunikationsschema Befehle für den FS42PI werden von Port 3500 gesendet. Alle Befehle außer für Continuous Acquisition (kontinuierliche Datenerfassung) (siehe Abschnitt 6.3.5.2 auf Seite 42) werden über denselben Port empfangen. „Continuous Acquisition“-Antworten werden über Port 3365 abgerufen. Die Buchstaben in der beschriebenen Befehlssyntax für den mobilen Interrogator FS42PI haben folgende Bedeutungen: Optischer Ganzzahl.
  • Seite 39: Allgemeine Befehle

    „:“ getrennte Liste, bestehend aus Hersteller, Name und Version des Interrogators, Anzahl der Anschlüsse, Seriennummer und Softwaredatum. Beispiel: Befehl :IDEN? Antwort :ACK:HBK FiberSensing:FS42PIv5:04:046 840 200 815:20230731 6.3.3 Systembefehle :SYSTem:REBooT Führt einen Neustart des Geräts aus. Beispiel: Befehl...
  • Seite 40: Statusbefehle

    6.3.4 Statusbefehle :STATus? Fragt den aktuellen Betriebsstatus des Geräts ab. Die Antwort ist ein Ganzzahlwert entsprechend dem Zustand, in dem sich der Interrogator befindet: 0 – Fehler; 1 – Bereit; 2 – (reserviert, noch nicht implementiert); 3 – Aufwärmen. Beispiel: Befehl :STAT? Antwort...
  • Seite 41 :ACQUisition:WAVElength:CHANnel:C? Erfasst die Peak-Wellenlänge der FBG-Sensoren am Anschluss C des FS42PI. Gibt die Peak-Samples der FBG-Sensoren entsprechend den Schwelleneinstellungen und definierten Bereichen zurück. Anmerkung: Bereiche können nicht per Fernzugriff definiert werden. Im ferngesteuerten Betrieb werden die zu diesem Zeitpunkt auf dem Gerät definierten Bereiche verwendet.
  • Seite 42: Kontinuierliche Datenerfassung

    6.3.5.2 Kontinuierliche Datenerfassung :ACQUisition:WAVElength:CONTinuous:STARt Erfasst kontinuierlich die Peak-Wellenlängen der FBG-Sensoren auf allen Kanälen des FS42PI. Dieser Befehl wird über Port 3500 gesendet, und die zugehörigen Daten werden über Port 3365 empfangen. Die Antwort ist eine Zeichenfolge, die mit dem Zeitstempel im Format „YYYY.MM.DD:hh:mm:ss“ beginnt, danach folgen die durch Komma („,“) getrennten Wellenlängen in aufsteigender Reihenfolge von allen Anschlüssen, die durch „:“...
  • Seite 43 :ACQUisition:ENGIneering:CONTinuous:STARt Erfasst kontinuierlich die technischen Werte gemäß der Bereichsformel (FML) in allen definierten Bereichen von allen Anschlüssen. Dieser Befehl wird über Port 3500 gesendet, und die zugehörigen Daten werden über Port 3365 empfangen. Die Antwort ist eine Zeichenfolge, die mit dem Zeitstempel im Format „YYYY.MM.DD:hh:mm:ss“...
  • Seite 44: Software Braggmonitor Pi

    Die Software des Interrogators kann aktualisiert werden. Das Update kann per Fernzugriff über den Support von HBK FiberSensing durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich dazu mit HBK FiberSensing in Verbindung. Information Zur Durchführung des Updates muss das Gerät des FS42PI über ein LAN mit dem Internet verbunden sein.
  • Seite 45: Grafische Benutzeroberfläche

    Grafische Benutzeroberfläche Die Software BraggMONITOR PI unterteilt den Bildschirm in zwei Funktionsbereiche. Unten eine Symbolleiste mit Steuerelementen, die immer verfügbar sind, und darüber der Hauptbereich mit mehreren getrennten Menüs mit Registerkarten. 7.2.1 Steuerelemente für allgemeine und für Managementfunktionen In der Symbolleiste sind die folgenden Steuerelemente immer verfügbar: Abb.
  • Seite 46 Error on sensor Wenn die definierte Konfiguration einen Fehler enthält: configuration Overlapping ranges (Überlappende Bereiche): (Fehler in Sensor­ Sensor «name» formula syntax error (Syntaxfehler in Formel von konfiguration) Sensor «Name»): - Wenn ein Sensor mit einer ungültigen Formel für die Berechnung definiert wurde.
  • Seite 47 Abb. 7.3 Fenster mit Windows Explorer Info: Zeigt allgemeine Informationen über das Gerät an (siehe Abb. 7.4); hierüber kann auch auf diese Bedienungsanleitung zugegriffen werden (durch Antippen der Schaltfläche unter Ziffer in Abb. 7.4). FS42PI SOFTWARE BRAGGMONITOR PI...
  • Seite 48: Grafikbereich

    Im Informationsfenster werden angezeigt: Modell des Interrogators SW-Version des Interrogators Freigabedatum der Interrogator-SW Seriennummer des Interrogators IP-Adresse und Subnetzmaske Kontaktinformationen von HBK FS Schaltfläche zum Aufrufen der Bedienungsanleitung Exit (Beenden): Beendet die Anwendung. 7.2.2 Grafikbereich Der Grafikbereich ist in vier verschiedene Registerkarten unterteilt:...
  • Seite 49: Spectrum (Spektrum)

    7.2.2.1 Spectrum (Spektrum) Auf die Registerkarte „Spectrum“ (Spektrum) kann immer zugegriffen werden. Auf dieser Registerkarte wird die Spektralantwort der mit dem Interrogator verbundenen Sensoren dargestellt. Abb. 7.5 Registerkarte „Spectrum“ (Spektrum) Darstellung des Spektrums mit 20000 Datenpunkten; die reflektierte optische Leistung in dBm wird über Wellenlängen von 1500 nm bis 1600 nm mit einer Abtastauflösung von 5 pm aufgetragen.
  • Seite 50 Abb. 7.6 Autoscan-Werkzeuge Durch Antippen der Schaltfläche Autoscan (Ziffer 1 in Abb. 7.6) scannt das Gerät die ausgewählten Anschlüsse auf Peak-Signale und füllt automatisch die Liste der Sensoren in der Registerkarte „Configuration“ (Konfiguration) aus (siehe Abschnitt 7.2.2.2 „Configuration (Konfiguration)“ auf Seite 54). Die Werte von „Threshold“ (Schwelle) (Ziffer in Abb.
  • Seite 51 Schaltfläche Log/Linear Scale (Logarithmische/lineare Skala). Abb. 7.8 Ansicht mit linearer Skala Die vertikale Skala kann von logarithmisch (Standardeinstellung) auf linear umgeschaltet werden, indem auf die Schaltfläche Scale (Skala) (Ziffer in Abb. 7.5) getippt wird. Standardmäßig wird das Spektrum mit einer logarithmischen Skala dargestellt, und der Schwellenwert wird in dB vom Wert des erfassten maximalen Peaks aus dargestellt.
  • Seite 52 Schaltfläche Save Data (Daten speichern) speichert das Spektrum als Daten. Die Daten können in eine „.txt“-Datei exportiert werden. Abb. 7.9 Beispiel der gespeicherten Datendatei eines Spektrums Schaltfläche Save Image (Bild speichern) speichert das Spektrum als Bild. Speichert ein Bild, das die Darstellung des Spektrums, den ausgewählten optischen Anschluss, Referenz, Konfigurationsinformationen und den Bereich der Autoscan-Werkzeuge enthält.
  • Seite 53 Schaltfläche Manage Ref (Referenz verwalten). Öffnet die Liste zuvor gespeicherter Referenzen (Abb. 7.10). Abb. 7.10 Referenzmanager FS42PI SOFTWARE BRAGGMONITOR PI...
  • Seite 54: Configuration (Konfiguration)

    7.2.2.2 Configuration (Konfiguration) Die Registerkarte „Configuration“ (Konfiguration) enthält eine Liste der konfigurierten Sensoren. Abb. 7.11 Registerkarte „Configuration“ (Konfiguration) Auswahl des optischen Anschlusses. Dies ist die Liste der verfügbaren optischen Anschlüsse plus ein virtueller Anschluss für die Liste berechneter Sensoren. Die in der Sensortabelle angezeigten Sensoren gehören zu dem ausgewählten Anschluss.
  • Seite 55 - Beim Autoscan wird die ausgefüllte Liste nach den Referenzwellenlängen in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Wenn eine Konfiguration manuell erstellt, bearbeitet oder hochgeladen wird, wird die Liste so neu sortiert, dass die Reihenfolge der Referenzwellenlängen eingehalten wird. Formula (Formel): Zeigt die Berechnungsformeln für technische Werte an. Die Formel verwendet eine Mathematikfunktion der Wellenlängendifferenz (x in nm) zwischen der definierten Referenzwellenlänge (in nm) der Sensoren und der in jedem Moment gemessenen Wellenlänge (in nm).
  • Seite 56 Test: Testet die aktuelle Konfiguration, indem die gemessene Wellenlänge (für optische Sensoren) und die berechneten technischen Werte aus der Konfigurationstabelle angezeigt werden. New Sensor (Neuer Sensor): Erstellt einen neuen Sensor. Öffnet einen Dialog für die Sensordefinition. Edit Sensor (Sensor bearbeiten): Bearbeitet den ausgewählten Sensor in der Konfigurationstabelle der Sensoren.
  • Seite 57: Acquisition (Datenerfassung)

    7.2.2.3 Acquisition (Datenerfassung) In der Registerkarte „Acquisition“ (Datenerfassung) werden die Daten in grafischem oder numerischem Format angezeigt. Anzeige „Graphical“ (Grafisch) Die Anzeige „Graphical“ (Grafisch) stellt die erfassten Messungen in einem Zeitdiagramm dar. Abb. 7.13 Registerkarte „Acquisition“ (Datenerfassung) mit grafischer Anzeige Kurvenauswahlbereich Dies ist der Bereich, in dem die grafische Darstellung der erfassten Daten definiert wird.
  • Seite 58 Die Kurvenauswahl wird automatisch beim Erstellen einer neuen Konfiguration erstellt, wobei die ersten 14 definierten Sensoren in die Liste eingetragen werden. Wenn sich die Reihenfolge der Kurvenzüge, die Sensorauswahl oder die ausgewählten Kurvenzüge ändern, wird dies gespeichert, sodass die Konfiguration der letzten Darstellung zusammen mit der Konfiguration abgespeichert wird und später wieder aufgerufen werden kann.
  • Seite 59 Abb. 7.14 Legende zum Diagramm oder Werte des Diagramms Legendenansicht in Abb. 7.14): Zeigt den Namen, die zugewiesene Farbe und die Auswahl der konfigurierten Sensoren an. Werteansicht in Abb. 7.14): Zeigt den Namen und die aktuellen Werte der konfigurierten Sensoren an. FS42PI SOFTWARE BRAGGMONITOR PI...
  • Seite 60 Anzeige „Numerical“ (Numerisch) Die in der Registerkarte „Numerical“ (Numerisch) angezeigten Werte sind die für jeden Sensor erfassten Messungen, die nach dem optischen Kanal in Spalten geordnet werden. Abb. 7.15 Registerkarte „Acquisition“ (Datenerfassung) mit numerischer Anzeige In dieser Registerkarte werden die Messwerte während ihrer Erfassung neben dem Namen des Sensors angezeigt.
  • Seite 61: Data (Daten)

    7.2.2.4 Data (Daten) Abb. 7.16 Registerkarte „Data“ (Daten) Kurvenauswahlbereich: Dies ist der Bereich, in dem die grafische Darstellung der angezeigten Daten definiert wird. Die Kurvenauswahl wird auf der rechten Seite mit Dropdown-Listen der gespeicherten Sensoren vorgenommen (die Liste wird durch Anklicken des Sensornamens aufgeklappt).
  • Seite 62 Abb. 7.17 Verwaltung gespeicherter Daten Select All (Alle auswählen): Wählt alle Datensätze in der Liste aus. Export (Exportieren): Exportiert den Datensatz im „.txt“-Format. Datensätze werden in „.txt“-Dateien von jeweils 30 Minuten unterteilt, um die Arbeit mit sehr großen Dateien zu vermeiden. Rename (Umbenennen): Benennt den ausgewählten Datensatz um.
  • Seite 63 FS42PI SOFTWARE BRAGGMONITOR PI...
  • Seite 64 HBK - Hottinger Brüel & Kjaer www.hbkworld.com info@hbkworld.com...

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