Bosch UniversalHumid Handbuch
Produktbeschreibung und technische Daten
Bestimmungsgemäße Verwendung
Das Messwerkzeug dient zur ungefähren Bestimmung der Holzfeuchte. Die Feuchte des Messobjekts wird über eine Widerstandsmessung mittels der elektrischen Leitfähigkeit des Objekts ermittelt. Der angezeigte Messwert gibt die Holzfeuchte als Prozentsatz an. Dieser basiert auf der Trockenmasse des Holzes.
Das Messwerkzeug ist nicht geeignet zur Bestimmung der Holzfeuchte von Messobjekten, die dünner als 5 mm sind.
Das Messwerkzeug ist für den Innen- und Außenbereich geeignet.
Das Messwerkzeug ist weder spritzwassergeschützt noch staubdicht.
Beispielrechnungen
Holzfeuchte:
Die Holzfeuchte wird nach folgender Formel berechnet, bzw. kann alternativ mit dem vorliegenden Messwerkzeug bequem ermittelt werden:
Holzfeuchte in % = (Masse des im Holz enthaltenen Wassers ∕ Trockenmasse des Holzes) x 100
Wassergehalt des Holzes:
Der Wassergehalt des Holzes wird nach folgender Formel berechnet:
Wassergehalt in % = (Holzfeuchte ∕ (100 + Holzfeuchte)) x 100
Beispiel 1: 100 % Holzfeuchte
Wassergehalt in % = (100 ∕ (100 + 100)) x 100 = 50 %
Beispiel 2: 50 % Holzfeuchte bei 1 kg feuchtem Holz:
Wassergehalt in % = (50 ∕ (100 + 50)) x 100 = 33,3 %, entspricht ca.
333,3 g Wasser.
Die Trockenmasse des Holzes beträgt 666,6 g.
Produktmerkmale
Die Nummerierung der Produktmerkmale bezieht sich auf die Abbildung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.


- Ein-/Aus-/Hold-Taste
- Auswahltaste für Holzgruppen
- Display
- LED-Anzeige
- Messstifte
- Schutzkappe
- Trageschlaufe
- Seriennummer
- Batteriefachdeckel
- Magnete am Messwerkzeug
- Magnete an der Schutzkappe
- Metallkontakte an der Schutzkappe
Display-Elemente
- Aktueller Messwert
- Gespeicherte Messwerte
- Warnsymbol
- Temperaturanzeige
- Batterieladezustandsanzeige
Technische Daten
| Feuchtigkeitsmessgerät | UniversalHumid |
| Artikelnummer | 3 603 F88 0.. |
| Messverfahren | Widerstandsmessung |
| Messbereich | |
| Holzfeuchte A | 7,1% bis 74,7 % |
| Holzfeuchte B | 6,4% bis 61,9 % |
| Umgebungstemperatur | –5°C bis +50°C |
| Messeinheit | |
| Holzfeuchte | % |
| Umgebungstemperatur | °C |
| Messgenauigkeit (typisch) | |
| Temperatur | ±2°C |
| Leitfähigkeit | ±1 %A) |
| Holzgruppenwahl | |
| Holzgruppe A | Ahorn, Birke, Lärche, Douglasie, Kirschbaum, Fichte |
| Holzgruppe B | Esche, Kiefer, Eiche, Nussbaum, Buche |
| Referenzwerte für die Holzfeuchte | |
| Trocken | < 12 % |
| Normal | 12% bis 20 % |
| Feucht | > 20 % |
| Allgemeines | |
| Betriebstemperatur | –5°C bis +50°C |
| Lagertemperatur | –20°C bis +70°C |
| Relative Luftfeuchtigkeit max. | 85 % |
| Max. Höhe | 2000 m |
| Verschmutzungsgrad nach IEC 61010-1 | 2B) |
| Batterien | 3 x 1,5 V LR03 (AAA) |
| Ca. Betriebszeit | 10 h |
| Gewicht nach EPTA-Procedure 01:2014 | 0,16 kg |
| Abmessungen | 187 x 56 x 44 mm |
A)Bei einer Betriebstemperatur von 25°C
B) Normalerweise tritt nur nichtleitende Verschmutzung auf, obwohl gelegentliche, vorübergehende Leitfähigkeit durch Kondensation zu erwarten ist. Lassen Sie das Messwerkzeug akklimatisieren und entfernen Sie Kondenswasser von den Messstiften, bevor Sie eine Messung durchführen.
Die Seriennummer (8) auf dem Typenschild dient zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs.
Montage
Batterien einlegen/wechseln
Es wird empfohlen, dass Sie Alkali-Mangan-Batterien zum Betrieb des Messwerkzeugs verwenden.
Zum Öffnen des Batteriefachs entfernen Sie den Batteriefachdeckel (9). Legen Sie die Batterien ein.
Achten Sie beim Einlegen der Batterien darauf, dass die Polung korrekt ist gemäß der Abbildung auf der Innenseite des Batteriefachs.
Tauschen Sie immer alle Batterien gleichzeitig aus. Verwenden Sie nur Batterien desselben Herstellers und mit gleicher Kapazität.
Tipp: Zum einfachen Entfernen der Batterien ziehen Sie an der Lasche im Batteriefach.
Schieben Sie den Batteriefachdeckel (9) wieder auf.
- Nehmen Sie die Batterien aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterien können bei längerer Lagerung im Messwerkzeug korrodieren und sich selbst entladen.
Batterieanzeige im Display
Die folgende Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen der Kapazität/Betriebszeit der Batterien und der Batterieladezustandsanzeige (e) im Display (3).
| Anzeige | Kapazität/Betriebszeit |
![]() | 75% bis 100 % |
![]() | 50% bis 75 % |
![]() | 25% bis 50 % |
![]() | < 25 % |
![]() | ≤ 15 Minuten Betriebszeit |
Wenn das Batteriesymbol blinkt, sind keine weiteren Messungen möglich. Wechseln Sie die Batterien.
Bedienung
Inbetriebnahme
- Schützen Sie das Messwerkzeug vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung.
- Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z. B. nicht für längere Zeit im Auto liegen. Bei starken Temperaturschwankungen lassen Sie das Messwerkzeug vor der Inbetriebnahme an die Umgebungstemperatur anpassen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden.
- Stellen Sie sicher, dass sich das Messwerkzeug ausreichend an die Umgebungstemperatur akklimatisiert hat. Bei starken Temperaturschwankungen kann die Akklimatisierung bis zu 30 Minuten dauern. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn Sie zuerst eine Messung in einem kühlen Keller durchführen und dann nach oben gehen, um eine Messung in einem warmen Dachboden vorzunehmen.
- Vermeiden Sie harte Stöße auf das Messwerkzeug oder das Herunterfallen. Nach starken äußeren Einflüssen und bei Funktionsstörungen sollten Sie das Messwerkzeug von einem autorisierten Bosch Kundendienst prüfen lassen.
Tipp: Kleben Sie den beiliegenden Aufkleber mit den Holzgruppen und den entsprechenden Holzarten in der benötigten Sprache auf den Batteriefachdeckel (9).
Ein-/Ausschalten
Zum Einschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-/Halte-Taste (1) oder die Auswahltaste für Holzgruppen (2). Die Umgebungstemperatur wird für zwei Sekunden auf dem Display (3) angezeigt, und die Symbole für die Holzauswahl A und B blinken in der Zeile (a). Bei der ersten Inbetriebnahme des Geräts ist standardmäßig Holzgruppe A ausgewählt.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken und halten Sie die Ein-/Aus-/Halte-Taste (1) für ca. 1,5 Sekunden. Wenn das Messwerkzeug wieder eingeschaltet wird, ist die zuletzt gewählte Holzgruppe im Messwerkzeug voreingestellt.
Nach fünf Minuten Inaktivität nach der letzten Messung oder dem letzten Tastendruck schaltet sich das Messwerkzeug automatisch ab, um die Batterielebensdauer zu schonen.
Vorbereitung der Messung
Einstellung der Holzgruppe
Für optimale Messergebnisse muss die Holzgruppe vor jeder Messung eingestellt werden. Wählen Sie die entsprechende Holzgruppe mit der Taste (2) aus. Die gewählte Holzgruppe wird im Display (3) angezeigt.
Tipp: Wenn das von Ihnen verwendete Holz in keiner der beiden Holzgruppen aufgeführt ist oder Sie unsicher sind, welche Holzart dem von Ihnen verwendeten Holz am nächsten kommt, verwenden Sie Holzgruppe A. Dies zeigt im Allgemeinen einen höheren Wert an. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie Ihr Holz nicht zu früh oder zu feucht verarbeiten.
Beim Ausschalten des Messwerkzeugs wird die eingestellte Holzgruppe gespeichert. Wenn das Messwerkzeug wieder eingeschaltet wird, ist die zuletzt gewählte Holzgruppe im Messwerkzeug voreingestellt.
Messobjekt
Der zu messende Bereich im Holz muss unbehandelt und frei von Ästen, Schmutz, Harz, Fäulnis, Astansätzen oder anderen Fehlern sein. Das Holz sollte frei von chemischer Oberflächenbehandlung sein.
Führen Sie keine Messungen an Stirnflächen durch, da das Holz hier besonders schnell austrocknet. Dies könnte zu falschen Messergebnissen führen.
Zur Messung der Feuchtigkeit von Brennholz ist es ratsam, die Holzprobe vor der Messung aufzuteilen und dann Messungen an drei verschiedenen Punkten vorzunehmen. Messpunkte: jeweils 5 cm von der linken und rechten Schnittkante entfernt und in der Mitte des Holzstücks (siehe Abbildung B).
Messvorgang
Nehmen Sie die Schutzkappe (6) ab. Ziehen Sie dazu leicht an beiden Seiten der Schutzkappe (6). Befestigen Sie die Schutzkappe an der Rückseite des Messwerkzeugs (magnetisch), siehe Abbildung.
Stellen Sie vor der Messung sicher, dass die Umgebungstemperatur der Temperatur des zu messenden Objekts entspricht. Warten Sie gegebenenfalls, bis sich das Messwerkzeug an die Umgebungstemperatur akklimatisiert hat.
Führen Sie die Feuchtigkeitsmessungen mindestens 5 cm von den Schnittkanten entfernt durch, da das Holz am Rand schneller austrocknet als in der Mitte (siehe Abbildung B).

Messen Sie nicht die Oberfläche des Holzes. Hier möglicherweise durch Regen oder Tau angesammeltes Wasser kann die Messung beeinflussen.
Messen Sie immer quer zur Maserung. Messen Sie nicht parallel zur Maserung oder entlang der Wachstumsringe (siehe Abbildung A).

Die Messung erfolgt in der Tiefe, in die die Messstifte (5) eingeführt werden. Optimale Messergebnisse werden erzielt, wenn die Messstifte ca. 4–5 mm in das Holzstück eingeführt werden. Die Rastnasen an den Stiften, die in einer Tiefe von 5 mm angebracht sind, können zur Ausrichtung verwendet werden.
Um den Messvorgang zu starten, führen Sie die Messstifte in das Holz ein. Achtung: Wenden Sie dabei keine Gewalt an. Verzichten Sie darauf, das Messwerkzeug mit anderen Gegenständen in das Holz zu klopfen. Führen Sie die Messstifte mit Links-Rechts-Bewegungen in das Holz ein.
Die Messung beginnt, sobald die Messstifte (5) Kontakt mit dem Holz haben. Der gemessene Holzfeuchtegehalt wird im Display (3) in der Zeile (a) angezeigt. Der gemessene Holzfeuchtegehalt wird auch über die LED (4) angezeigt:
- Grün: Unkritischer Holzfeuchtegehalt (< 12%)
- Gelb: Bedenklicher Holzfeuchtegehalt (12% bis 20%)
- Rot: Kritischer Holzfeuchtegehalt (> 20%)
Speichern von Messwerten
Um den Messwert zu speichern, drücken Sie kurz die Ein-/Aus-/Halte-Taste (1). Der gespeicherte Messwert wird in der unteren Zeile (b) des Displays (3) angezeigt. Ein neuer Messwert wird in Zeile (a) des Displays (3) angezeigt. Nach dem Speichern des neuen Messwerts in der unteren Zeile (b) wird der vorherige Messwert in die Zeile darüber (b) verschoben und so weiter. Es können jederzeit zwei Messwerte (b) auf dem Display (3) angezeigt werden. Die gespeicherten Messwerte (b) werden mit der gewählten Holzgruppe und einem Feuchtigkeitssymbol in Form von Wassertropfen angezeigt:
- Ein Wassertropfen (entspricht grüner LED): Unkritischer Holzfeuchtegehalt (< 12%)
- Zwei Wassertropfen (entspricht gelber LED): Bedenklicher Holzfeuchtegehalt (12% bis 20%)
- Drei Wassertropfen (entspricht roter LED): Kritischer Holzfeuchtegehalt (> 20%)
Tipp: Diese Anzeige kann hilfreich sein, wenn das Display (3) aus einem bestimmten Winkel nicht sichtbar ist oder wenn Vergleichsmessungen durchgeführt werden müssen.
Beim Ausschalten des Messwerkzeugs werden die gespeicherten Messwerte gelöscht.
Anwendungsbeispiele und Richtwerte für den Holzfeuchtegehalt im Holzbau
Holzfeuchtemessung von:
- Brennholz vor dem Anzünden: Verhindert Rauchentwicklung und reduziert Emissionen
- Parkett vor der Verlegung: Verhindert Spaltbildung nach der Verlegung
- Holz für die Möbelherstellung: Verhindert Verformung, Schimmelbildung, Insektenbefall und Risse
- Holzhäuser/Gartenhäuser: Verhindert Schimmelbildung und deckt Wasserschäden auf
- Holzwohnwagen: Kann zur Inspektion eines Wohnwagens auf Schimmel oder morsche Stellen vor dem Kauf/Mieten verwendet werden
Die folgende Tabelle zeigt den typischen Holzfeuchtegehalt für verschiedene Anwendungen.
| Anwendungsbereich | Holzfeuchtegehalt [%] | Beispiele |
| Vollständig umschlossene Bauwerke mit Heizung | 9 ± 3 | z. B. Tische, Stühle, Schränke im Wohn-/Esszimmer (wenn im Winter beheizt) |
| Vollständig umschlossene Bauwerke ohne Heizung | 12 ± 3 | z. B. Kellerregale (ohne Heizung) |
| Überdachte, offene Bauwerke | 15 ± 3 | z. B. Carports |
| Bauwerke, die von allen Seiten vollständig der Witterung ausgesetzt sind | 18 ± 6 | z. B. Außenwände von Gartenhäusern/Blockhütten |
Weitere Beispiele für Holzfeuchtegehalt:
- Holzhausbau: max. 18 %
- Parkettböden: 9% ±2 %
- Böden: max. 12 %
- Unterböden: max. 20 %
- Untergründe: max. 15 %
- Treppen: 9% ±3 %
- Brennholz: max. 22% (optimal < 17%)
Selbsttest-Funktion
Die Selbsttest-Funktion prüft die Funktionsfähigkeit des Messwerkzeugs.
Schalten Sie das Messwerkzeug ein (siehe „Ein-/Ausschalten“).
Nehmen Sie die Schutzkappe (6) ab.
Halten Sie die Messstifte (5) an die Metallkontakte (12) auf der Rückseite der Schutzkappe (6) (siehe Abbildung C).
Vergleichen Sie den Wert auf dem Display mit den Werten, die auf der Schutzkappe (6) aufgedruckt sind, entsprechend der von Ihnen gewählten Holzgruppe:

- Holzgruppe A: 11.1%–11.9 %
- Holzgruppe B: 9.8%–10.4 %
Sollten die Werte nicht übereinstimmen, senden Sie das Messwerkzeug über Ihren Händler zur Überprüfung an einen Kundendienst von Bosch.
Praxistipps
Einflüsse auf das Messergebnis
Die Genauigkeit der Messwerte ist am größten, wenn die Umgebungstemperatur der Temperatur des zu messenden Holzstücks entspricht.
Das Messergebnis kann beeinflusst werden durch:
- Die Holzgruppe und Holzuntergruppe
- Die Temperatur des zu messenden Holzstücks
- Die Unterteilung des zu messenden Holzstücks in Kernholz und Splintholz
- Die Einstichtiefe der Messstifte in das zu messende Holzstück
- Die Oberflächenbehandlung des zu messenden Holzstücks (z. B. Öle oder Beschichtungen)
- Ob die Messung parallel oder senkrecht zur Struktur/Maserung des zu messenden Holzstücks durchgeführt wird
- Die Feuchtigkeitsverteilung
- Der Messpunkt (d. h., ob sich dieser in der Mitte oder am Ende des Holzstücks befindet)
- Der Zustand und die Art des Holzstücks: Das Holz sollte frei von Fäulnis, Astansätzen oder anderen Mängeln sein
Wenn exakte Werte erforderlich sind, sollte eine Messung nach der Darr-Methode (exaktes Laborverfahren gemäß DIN 52183) durchgeführt werden.
| Ursache | Abhilfemaßnahmen |
Symbol (c), Temperaturanzeige (d) und "Err" (Fehler) im Display |
|
| Die Umgebungstemperatur liegt außerhalb des Betriebstemperaturbereichs von –5°C bis +50°C. | Warten Sie, bis das Messwerkzeug die Betriebstemperatur erreicht hat. |
| Für Holzgruppe A: > 74.7% und "HI" (Hoch) im Display Für Holzgruppe B: > 61.9% und "HI" (Hoch) im Display |
|
| Der Holzfeuchtegehalt liegt außerhalb des Messbereichs (zu hoch) | Messen Sie erneut an einer anderen Stelle des Holzes. |
| Anzeige „– –.–“ (kein Wert) im Display | |
| Der Holzfeuchtegehalt liegt außerhalb des Messbereichs (zu niedrig) oder die Messung wurde nicht korrekt durchgeführt | Messen Sie erneut an einer anderen Stelle des Holzes. |
Das Messwerkzeug überwacht bei jeder Messung die korrekte Funktion. Bei Feststellung eines Defekts werden „Err“ (Fehler) und das Warnsymbol (c) im Display angezeigt. Schalten Sie das Messwerkzeug aus und wieder ein. Bleibt der Fehler bestehen, entnehmen Sie die Batterien und legen Sie diese nach einigen Sekunden wieder ein. Können die genannten Abhilfemaßnahmen einen Fehler nicht beheben, senden Sie das Messwerkzeug über Ihren Händler zur Überprüfung an einen Kundendienst von Bosch.
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Prüfen Sie das Messwerkzeug vor jedem Gebrauch. Ist das Messwerkzeug sichtbar beschädigt oder haben sich im Inneren Teile gelöst, ist eine sichere Funktion nicht mehr gewährleistet.
Lagern und transportieren Sie das Messwerkzeug nur in geeigneter Verpackung, z. B. in der Originalverpackung.
Muss das Messwerkzeug repariert werden, senden Sie es in der Originalverpackung ein.
Kleben Sie keine Aufkleber über die Pins.
Halten Sie das Messwerkzeug jederzeit sauber.
Tauchen Sie das Messwerkzeug niemals in Wasser oder andere Flüssigkeiten.
Wischen Sie Verschmutzungen mit einem feuchten, weichen Tuch ab. Verwenden Sie keine Reinigungs- oder Lösungsmittel. Achten Sie beim Reinigen des Messwerkzeugs darauf, dass keine Flüssigkeiten in das Messwerkzeug gelangen.
Kundendienst und Anwendungsservice
Unser Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Wartung und Reparatur Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsteam hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
Geben Sie bei allen Korrespondenzen und Ersatzteilbestellungen bitte stets die 10-stellige Artikelnummer an, die auf dem Typenschild des Produkts angegeben ist.


Sicherheitshinweise

Alle Anweisungen müssen gelesen und beachtet werden. Die im Messwerkzeug integrierten Sicherheitsvorrichtungen können beeinträchtigt werden, wenn das Messwerkzeug nicht gemäß diesen Anweisungen verwendet wird. BEWAHREN SIE DIESE ANLEITUNG AN EINEM SICHEREN ORT AUF.
- Lassen Sie das Messwerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal unter Verwendung von Original-Ersatzteilen warten. Dadurch wird die Sicherheit des Messwerkzeugs gewährleistet.
- Verwenden Sie das Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeten Umgebungen, die brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Staub enthalten. Im Inneren des Messwerkzeugs können Funken entstehen, die Staub oder Dämpfe entzünden können.
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Halten Sie den Magneten von Implantaten und anderen medizinischen Geräten fern, z. B. Herzschrittmachern oder Insulinpumpen. Der Magnet erzeugt ein Feld, das die Funktion von Implantaten und medizinischen Geräten beeinträchtigen kann. - Halten Sie das Messwerkzeug von magnetischen Speichermedien und magnetempfindlichen Geräten fern. Die Wirkung der Magnete kann zu irreversiblem Datenverlust führen.
- Verwenden Sie nur die in dieser Bedienungsanleitung aufgeführten Batterien. Verwenden Sie keine anderen Knopfzellen oder andere Formen der Stromversorgung.
- Gehen Sie vorsichtig mit dem Messwerkzeug um, wenn die Schutzkappe entfernt wurde. Unsachgemäßer Umgang mit dem Messwerkzeug bei entfernter Schutzkappe kann zu Verletzungen führen.
- Die gemessenen Werte können von den tatsächlichen Werten abweichen. Messwerte können durch Umwelteinflüsse (z. B. Staub oder Dampf im Messbereich), Temperaturschwankungen (z. B. durch einen Heizlüfter) sowie die Beschaffenheit und den Zustand der zu messenden Oberflächen (z. B. ungleichmäßige Feuchtigkeitsverteilung) beeinflusst werden.
Referenzen
Anleitung herunterladen
Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.
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