Standard Operating Procedures (SOPs)
9.6 Viskositätseinstellungen ändern und hinzufügen
Wie bereits in
Kapitel 7
erwähnt, verwendet das ZetaView®-Gerät die Stokes-Einstein-
Beziehung, um den Diffusionskoeffizienten und damit den hydrodynamischen
Durchmesser der Partikel zu bestimmen. Eine wesentliche Rolle spielt die Viskosität
der Flüssigkeit, in der die Partikel gelöst sind. Standardmäßig ist das ZetaView®-Gerät
auf die Viskosität von Wasser kalibriert. Alternative Lösungsmittel haben je nach
Zusammensetzung
unterschiedliche
Viskositäten.
Da
die
Anzahl
und
Zusammensetzung der verwendeten Lösungsmittelkandidaten sehr groß ist, kann
Particle Metrix keine vollständige Sammlung aller Lösungsmittel und ihrer
entsprechenden Viskositäten anbieten. Stattdessen kann der Benutzer die Software
an seine Viskositätsanforderungen anpassen.
Es ist dem Benutzer selbst überlassen, der ZetaView®-Software Viskositäten anderer
Flüssigkeiten hinzuzufügen. Die Viskosität von Wasser ist in einer Textdatei mit dem
Namen „Default" im Viskositätsordner gespeichert.
Abbildung 9-16: Speicherort der Standardtextdatei für die Viskosität von Wasser.
Wenn Partikel gemessen werden sollen, die in einer Flüssigkeit mit einer anderen
Viskosität als Wasser gelöst sind, muss eine neue Textdatei mit neuen
Viskositätswerten erstellt werden. Hierzu kann die „Default"-Datei als Vorlage
verwendet werden. Öffnen Sie im Viskositätsordner die „Default"-Textdatei. Diese
enthält eine Tabelle mit unterschiedlichen Temperaturen und den zugehörigen
Viskositäten in mPas (Millipascal).
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