ständiges Rühren mit einer Pipette umgangen werden. Gleichzeitig mit dem
Rühren können Sie die Pipette fortwährend füllen und leeren. Benutzen Sie die
Pipette, um die Probe in den Dispergiertank zu geben.
Der Gebrauch von Ultraschall
Zusätzlich zu den obigen Prozessen kann Ultraschall angewendet werden, um bei
der Dispergierung zu helfen, egal ob ein Netzmittel benutzt wurde oder nicht.
Beim Mischen der Probe in dem Medium, wird eine visuelle Überprüfung oft
zeigen, ob Ultraschall notwendig ist. Falls es große Agglomerate gibt, die
sedimentieren, versuchen Sie zwei Minuten Ultraschallanwendung durch Stellen
des Becherglases in ein Ultraschallbad. Es wird sichtbar sein, wenn dies wirksam
gewesen ist. Eine weitere Ultraschallbehandlung kann falls notwendig
angewendet werden, wenn die Probe in den Tank gegeben wird. Dies wird oft
eine erneute Agglomeration verhindern, ist aber nicht immer notwendig.
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Vorsicht
Seien Sie vorsichtig beim Benutzen von Ultraschall mit empfindlichen Proben,
da die Ultraschall-Behandlung die Teilchen selbst zerbrechen kann. Falls Sie
Zweifel haben, betrachten Sie die Probe vor und nach der Behandlung durch
das Mikroskop
Proben mit instabiler Konzentration
Nach Zugabe der Probe in den Tank werden Sie gelegentlich Veränderungen der
Abschattung während der Dispergierphase feststellen. Die meisten Proben
werden sehr schnell dispergiert und Sie werden nicht bemerken, daß die
Abschattung steigt. Bei einigen Proben jedoch kann die langsame Dispergierung
der Probe eindeutig gesehen werden. Sie sollten keine Messung beginnen, bis
sich die Abschattung stabilisiert hat und anzeigt, daß die Probe richtig dispergiert
ist.
Die Abschattung und ihr Verhalten während der Dispergierung der Probe kann
Sie auch vor anderen potentiellen Problemen warnen.
Falls die Abschattung abnimmt, könnte die Größe der Teilchen innerhalb der
Probe zunehmen, entweder weil die Probe zusammenhaftet oder das Volumen
K A P I T E L 9
E R S T E
S C H R I T T E
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