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Ratschläge Für Trocken-Proben - Malvern Instruments Mastersizer-X Standard-Bank Erste Schritte

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K A P I T E L 9
Ratschläge für Trocken-Proben
S e i t e 9 . 2
E r s t e
S c h r i t t e
Die großen Teilchen in dem Probenbehältnis wandern beim Transport nach
oben À.
Wenn die Flasche bei Transport vibriert Á, fallen die feineren Teilchen zwischen
den größeren hindurch  und schieben die größeren Teilchen dadurch nach
oben.
In den meisten Proben sind einige große und einige kleine Partikeln vorhanden,
die Mehrheit aber liegt dazwischen. Wird eine Probe von der Oberfläche des
Behälters genommen, dann werden einzig die großen Teilchen gemessen. Wird
diese Messung mit einer Messung einer Probe aus der Mitte des Behälters
verglichen, dann werden die Ergebnisse unterschiedlich sein.
Wenn die Probe in einem Behälter aufbewahrt wird, muß die Probe vor der
Messung gründlich gemischt werden. Schütteln Sie den Behälter nicht, da dies
die Trennung der Teilchen oft fördert. Rollen Sie stattdessen den Behälter in
Ihren Händen und ändern dabei dauernd die Richtung.
Falls die Verteilung der Teilchen innerhalb einer Probe besonders breit ist, kann
eine repräsentative Probennahme schwierig sein. Sollten Probleme auftreten,
dann benutzen Sie einen Riffler. Ein Riffler benutzt das gleiche Prinzip, das die
Probe trennt, wenn sie in einem Behälter gehalten wird. Der Riffler benutzt
einen vibrierenden Behälter, der die Probe über eine Rinne bewegt. Das
Vibrieren trennt die Probe und bewegt die größeren Teilchen zuerst hinaus und
die Rinne hinunter. An dem Ende der Rinne ist eine Anzahl rotierender Teller,
die die Probe gleichmäßig sammeln. Wenn die gesammte Probe durchgelaufen
ist, enthält jeder Sammelteller eine repräsentative Probe.
Auch in Behältern aufbewahrte flüssige Proben können sich trennen, wenn sich
die größeren Teilchen am Boden absetzen. Auch hier soll die Probe gründlich
gemischt werden, um eine repräsentative Probe zu bekommen.
Probe-Splitter/Riffler sind auch für flüssige Proben verfügbar.
Der erste Schritt bei der Analyse einer Probe ist die Überlegung, ob im nassen
oder trockenen Zustand analysiert werden soll. Dieses wird gewöhnlich von der
Natur des Endproduktes der Probe vorgegeben. Wird das Produkt in einer
trockenen Form benutzt und aufbewahrt, Sand zum Beispiel, dann sollte eine
trockene Analyse vorgezogen werden. Eine andere Erwägung ist, ob das Material
in seinem trockenen Zustand gut fließt. Gute Fließeigenschaften zeigen ein nicht
zusammenhaltendes Pulver an, das sich in einer Pulver Zuleitung ohne
Schwierigkeiten dispergieren läßt, während ein stark zusammenhaftendes
M A N
0 1 0 1 G
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