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Inbauanleitung Dewatec Komplettanlage Batch Plus ® E2; Bodenverhältnisse; Bodenarten (A1 Ab Bild 1); Nicht Bindige Böden Z.b. Sand Und Kies - Dewatec Batchplus Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
DEUTSCHE DEWATEC
Einbauanleitung DEWATEC Komplettanlage BatchPLUS
7.2
7.2.1
Bodenverhältnisse
Für den Einbau des Behälters sind die Eigenschaften und die Tragfähigkeit des umgebenden Bodens von
wesentlicher Bedeutung.
7.2.2

Bodenarten (A1 ab Bild 1)

7.2.2.1
Nicht bindige Böden z.B. Sand und Kies
Nicht bindige Bodenarten sind z.B. Sand- und Kiesböden, mit einem geringen Anteil von Körnern deren Größe
kleiner als 0,06 mm ist („Feinkorn"); der Feinkornanteil bei Sand- und Kiesböden beträgt beispielsweise weniger
als 5 % des Gewichtes.
Einfacher Test: Erdprobe zusammendrücken und hochwerfen: wenn sie zerfällt, ist der Boden nicht bindig.
Nicht bindige Böden gewährleisten eine gute Tragfähig- und Wasserdurchlässigkeit. Sie sind auch als
Verfüllmaterial geeignet, wenn sie den Kriterien in den Kapiteln 7.2.7 und 7.2.8 entsprechen.
7.2.2.2
Bindige Böden ohne organische Bestandteile z.B. Lehm und Ton
Bindige Böden ohne organische Bestandteile wie Lehm und Ton haben einen Feinkornanteil von mehr als 5%.
Einfacher Test: zusammengedrückte Erdprobe zerfällt nicht beim Hochwerfen.
Auch diese Böden sind tragfähig, können jedoch negative Begleiterscheinungen haben.
Anstehender Lehm ist gewöhnlich fast wasserundurchlässig. Diese Eigenschaft kann bei Niederschlägen oder
Schichtenwasser zu einem „Badewanneneffekt" führen, bei dem der Behälter langfristig in Wasser steht (dazu
auch Kapitel 7.2.3.1).
Hinweis: das Eindringen von Feinkorn in das Verfüllmaterial kann durch Auskleidung der Baugrube mit
Filtervlies verhindert werden.
7.2.2.3
Bindige Böden mit organischen Bestandteilen
Bindige Böden mit organischen Bestandteilen wie Kleie und Mutterboden sind nicht standfest, Sie können
jedoch als Verfüllmaterial im oberen Bereich der Baugrube eingesetzt werden.
7.2.3
Weitere bodenspezifische Einflüsse
7.2.3.1

Grund- bzw. Schichtenwasser:

Grund- und Schichtenwasser sollte generell nicht höher als bis zur Oberseite des Behälters anstehen.
Wichtiger Hinweis:
Notwendigkeit einer Auftriebssicherung prüfen! (siehe gesonderte Einbauanleitung)
Bei möglichen Grundwasserständen oberhalb der Behälteroberkante sollte die Wasserdichtheit zwischen Tank
und Schachtsystem mittels einer werksseitig (ggf. auch bauseitig) zu erbringenden Schweißverbindung
hergestellt werden. Alternativ kann der Konus / Zwischenring 800 auch durch den Einbau der Dichtung
(KKDS0075) abgedichtet werden. Zu Beginn und während des Einbauvorgangs ist Grund- oder
Schichtenwasser aus der Grube abzupumpen, so dass ein Einbau nach Anleitung in trockener/erdfeuchter
Umgebung durchgeführt werden kann.
®
BatchPLUS
- Komplettanlagen & Nachrüstsätze
Betriebsanleitung Stand: Mai-16
Seite 45
BatchPLUS ® – Komplettanlagen & Nachrüstsätze | Bedienungsanleitung Stand: Mai 2016
®
E2
z.B. Mutterboden, Kleie
®
BatchPLUS
Seite 45

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