Interrupts
Die folgende Tabelle enthält die logischen Interrupt-Zuordnungen der
Interrupt-Quellen. Sie stellt die übliche Konfiguration dar. Diese Interrupts
können jedoch vom Benutzer geändert werden. Anhand dieser
Informationen können Sie feststellen, wie die einzelnen Interrupts pro-
grammiert werden müssen. Die tatsächliche Interrupt-Zuordnung wird mit
Hilfe der Konfigurationsregister des PIIX4 und des E/A-Controllers
definiert. Für jedes Interrupt-Signal stehen E/A-Umleitungsregister in der
E/A-APIC zur Verfügung. Durch diese Signale werden Besonderheiten der
Hardware-Interrupt-Signale für APIC-Meldungen definiert, die an lokale
APIC(s) gesendet werden.
Deaktivierung der IDE-Controller und erneute Verwendung
des Interrupts
Wenn Sie einen der IDE-Controller deaktivieren möchten, um
den Interrupt für diesen Controller wiederzuverwenden,
müssen Sie das IDE-Kabel aus dem Platinenanschluß (IDE0)
ziehen, falls ein Kabel vorhanden ist. Die bloße Deaktivierung
des Laufwerks durch das Konfigurieren der SCU-Option stellt
den Interrupt nicht für eine andere Verwendung frei.
Interrupt
INTR
NMI
IRQ1
Cascade
IRQ3
IRQ4
IRQ5
IRQ6
142
E/A-APIC-Ebene
INT0
Nicht zutreffend
INT1
INT2
INT3
INT4
INT5
INT6
Beschreibung
Prozessor-Interrupt
NMI vom DISMIC zu Prozessor
Tastatur-Interrupt
Interrupt-Signal vom zweiten 8259-Chip im
PIIX4
Interrupt des seriellen Anschlusses A oder B
von Gerät 87307VUL (kann vom Benutzer
konfiguriert werden)
Interrupt des seriellen Anschlusses A oder B
von Gerät 87307VUL (kann vom Benutzer
konfiguriert werden)
Paralleler Anschluß
Diskette
Kapitel 6 - Technische Referenz für Hardware
Fortsetzung