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Speichertiefe; Periodenwechsel; Spannungsunterbrechung; Verstellen Der Geräteuhr - Berg Dcli Handbuch

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Produkthandbuch für
Die Ausgabe eines Zählerstandsgang-Eintrags wird anhand des jeweils zu jedem Eintrag mit abgespeicherten
„Betriebssekunden-Index" auf Plausibilität geprüft. Da bei der Ausgabe mit dem jüngsten Wert begonnen wird,
müssen die Werte immer „älter" werden, der Betriebssekunden-Index damit kleiner. Ist dies nicht (mehr) der Fall, wird
die Zählerstandsgang-Ausgabe abgebrochen (→ Sprung zu Ende Eintrag „ESCAPE P.01"). Grund hierfür kann
entweder das Anlegen eines oder mehrerer neuer Zählerstandsgang-Einträge während der Display-Ausgabe sein
oder der Rückfall auf eine alte Datensicherung.

5.12.4 Speichertiefe

Es können bis zu 40.000 Zählerstandsgangeinträge gespeichert werden. Die Zählerstandsgangeinträge werden im
folgenden in dem folgenden Format abgelegt:
• Betriebssekunden-Index (4 Bytes)
• Zeitstempel in lokaler Zeit (4 Bytes)
• Statuswort (4 Bytes)
• Energiezählwerk-Absolutstand A+, Sekundärwert (8 Bytes)
• Energiezählwerk-Absolutstand A-, Sekundärwert (8 Bytes)
• Energiezählwerk-Absolutstand R+, Sekundärwert (8 Bytes)
• Energiezählwerk-Absolutstand R-, Sekundärwert (8 Bytes)
Bei einer Registrierperiodendauer von 15 Minuten ergibt sich eine Speichertiefe von
min. 12 Monaten.
Die Zählerstandsgangspeicherung arbeitet nach dem FIFO-Prinzip, dies bedeutet,
dass nach ca. 400 Tagen der älteste Eintrag überschrieben wird.
Berücksichtigen Sie diese Vorhaltezeit bei der Verwendung der Daten und führen Sie
ggf. eine regelmäßige Sicherung durch.

5.12.5 Periodenwechsel

Am Ende einer Registrierperiode wird ein neuer Eintrag im Zählerstandsgang-Ringspeicher abgelegt. Der älteste
Eintrag wird dadurch überschrieben.
Bei Spannungsunterbrechung oder Uhrverstellung wird eine ggf. noch nicht beendete Periode abgebrochen und
anschließend neu begonnen.

5.12.6 Spannungsunterbrechung

Bei Spannungswiederkehr werden zwei Zählerstandsgang-Einträge abgelegt:
1.
Ausfallzeitpunkt mit gesetztem Statusbit „Spannungsausfall"
2.
Wiederkehrzeitpunkt mit gesetztem Statusbit „Spannungswiederkehr"
5.12.7 Verstellen der Geräteuhr
Bei einer Verstellung der Geräteuhr werden zwei Zählerstandsgang-Einträge abgelegt:
1.
„Von"-Zeitpunkt mit gesetzten Statusbits „Geräteuhr gestellt" und „Statuswort vor Zeitverstellung"
2.
„Nach"-Zeitpunkt mit gesetztem Statusbit „Geräteuhr gestellt"

5.12.8 Saisonwechsel

Wird beim Ablegen des aktuellen Zählerstandsgang-Eintrags erkannt, dass die Saison des vorherigen Eintrags eine
andere war, wird im aktuellen Eintrag das Statusbit „Saisonwechsel" gesetzt.
5.12.9 Statuswort – Informationen zur Zählerstandsgangspeicherung
Folgende Zustände bzw. Ereignisse werden mittels Statuswort im Zählerstandsgang aufgezeichnet:
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Funktionen und Bedienung
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