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Siemens pointek CLS500 Betriebsanleitung
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Betriebsanleitung September 2003
pointek
CLS 500
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Inhaltszusammenfassung für Siemens pointek CLS500

  • Seite 1 Betriebsanleitung September 2003 pointek CLS 500...
  • Seite 2: Sicherheitstechnische Hinweise

    Für Verbesserungsvorschläge sind wir dankbar. Technische Änderungen bleiben vorbehalten. MILLTRONICS®ist eine eingetragene Marke der Siemens Milltronics Process Instruments Inc. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an SMPI Technical Publications unter: Technical Publications Siemens Milltronics Process Instruments Inc.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Pointek CLS 500 ........................1 Applikationen ..........................1 Sicherheitshinweise ..........................2 Sicherheitssymbole ........................2 Die Betriebsanleitung ........................2 Abkürzungen und Kennzeichnungen ..................3 Technische Daten: Pointek CLS 500 ................5 Pointek CLS 500 Transmitter .....................9 Funktionsweise ............................9 Abstimmbarer Oszillator des Pointek CLS 500 ...............9 Pointek CLS 500 Elektrode ........................10 Applikation: Pointek CLS 500 ......................12 Produkt- oder Trennschichterfassung .................12 Füllstanderfassung ........................13...
  • Seite 4 Systemerdung (Referenzierung) ....................28 Metallbehälter ...........................28 Metallbehälter mit Kathodenschutz ..................29 Nicht-leitfähige Behälter ......................29 Sicherheitserdung ........................30 Kommunikation ............................32 Typische SPS Konfiguration mit HART ................32 Diagnose ...............................32 Stromwerte zur Signalgebung vom Digitaltransmitter ............ 33 Applikationen für den Transistorausgang ..................33 Schalterschutz Diode ........................34 Werkseinstellungen ...........................34 Einstellungen: ..........................34 Benutzerschnittstelle: Pointek CLS 500 ................
  • Seite 5 Anhang B: LCD Anzeigebeispiele .................. 76 LCD: Alphanumerische Anzeigebeispiele ................76 Anhang C: HART Dokumentation ...................77 HART Kommunikation des Pointek CLS 500 .................77 HART Gerätebeschreibung (DD) .....................77 Simatic Process Device Manager (PDM) ................77 HART Info ..............................77 Erweiterter Gerätetypencode: ....................77 Physikalische Schichteninformation ..................77 Pointek CLS 500 DD Menü/Variablenorganisation ..............78 HART Informationen zum Antwortcode ..................79 Bit Nr.
  • Seite 6 Glossar ..........................105 Index ..........................107 Schnellstarthilfe: Pointek CLS 500 ................109 Schnellstartverfahren ........................109 Drehschalterstellungen – Schnellstarthilfe (Failsafe Max Modus)......110 Freier Programmiermodus ......................111 Drehschalterstellungen – Schnellstarthilfe (Freier Programmiermodus)....112...
  • Seite 7: Pointek Cls 500

    Pointek CLS 500 Pointek CLS 500 ist ein kapazitiver, 2-Leiter Grenzstandschalter zur Erfassung von Trennschichten, Schüttgütern, Flüssigkeiten, Schlämmen und viskosen Stoffen unter schwierigen Betriebsbedingungen (extreme Temperaturen und Drücke). Er verwendet ein einzigartiges, frequenzgestützes Messsystem und die patentierte Active-Shield Technologie, um wiederholgenaue Ergebnisse zu liefern. Feuchtigkeit, Dampf, Schaum, Temperatur- und Druckschwankungen oder Materialablagerungen im Bereich des Prozessanschlusses haben keinen Einfluss auf die Messung.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise

    Diese Betriebsanleitung unterstützt Sie bei der Einstellung des Pointek CLS 500 für eine optimale Leistung. Für Vorschläge und Bemerkungen zu Inhalt, Aufbau und Verfügbarkeit der Betriebsanleitung sind wir jederzeit offen. Bitte richten Sie Ihre Kommentare an techpubs@siemens-milltronics.com. Unter www.siemens-milltronics.com finden Sie ein vollständiges Archiv aller Siemens Milltronics Betriebsanleitungen.
  • Seite 9: Abkürzungen Und Kennzeichnungen

    Abkürzungen und Kennzeichnungen Kürzel Langform Beschreibung Einheiten Analog / Digital Conformitè Europèene / CE / FM / CSA Factory Mutual / Canadian Sicherheitszulassung Standards Association Digital / Analog Digital Analog Converter Digital-Analog Wandler Prozessleitsystem Distributed Control System (Kontrollwarte) Electrostatic Discharge Überspannungsschutz Explosion Proof Zulassung für Ex-Bereiche...
  • Seite 10: Beschreibung

    Kürzel Langform Beschreibung Einheiten Secondary Variable Upper Alternativer Messwert für SVURV Range Value 100% Transmitter Variable Upper Range Value Wert für 100% Max. Grenzwert, über dem Upper Sensor Limit kein Messwert erwartet wird Seite 4 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 11: Technische Daten: Pointek Cls 500

    Technische Daten: Pointek CLS 500 Hilfsenergie Versorgungsspannung • Maximal 33 VDC (30 VDC für die eigensichere Ausführung [IS]) • Minimal 12 VDC bei 3,6 mA (9,5 VDC bei 22 mA) Schleifenstrom 3,6 bis 22 mA / 22 bis 3,6 mA (2-Leiter Schleifenstrom) Montage Montage innen / im Freien...
  • Seite 12: Benutzerschnittstelle

    Sicherheit • Signalgebung gemäß NAMUR NE 43; 3,6 bis 22 mA / 22 bis 3,6 mA • Überspannungsschutz des Sondeneingangs bis 55 kV • Galvanisch getrennte Ein-/Ausgänge • Verpolungsschutz Stromschleife • Hermetisch dicht • Integrierte Sicherheitsbarriere Diagnose (mit • Messwert (PV) außer Band Fehleralarm) •...
  • Seite 13 Sonden Prozessanschlüsse • Gewindeanschluss Edelstahl W.-Nr. 1.4404 / 316 L (optional C 22.8 N, Monel 400, Hastelloy C22, Duplex) 3/4” , 1” , 1-1/4” , 1-1/2” , 2” NPT, BSPT, JIS • Flachflansche Edelstahl 1.4404 / AISI 316 L (optional C 22.8 N, Monel 400, Hastelloy C22, Duplex) ANSI, DIN Sondendurchmesser •...
  • Seite 14 Beispiel: Ausführung: S-Serie Stab: PFA Isolierung, Durchmesser 16 mm (0,63”), Eintauchtiefe 1 m (39,4”) Gewicht: ca. 5 kg Prozess Druckstufe 50 bar Standard (525 bar max.) 200 °C (392 °F) Standard: max. 400 Temperaturwerte C (752 Zulassungen Gemäß EMV Richtlinie 89/336/EWG, nach EN 55011 und EN 61326 Staubexplosionsschutz (DIP) ATEX II 3GD (EEx nA [ib] IIC T4...T6)
  • Seite 15: Pointek Cls 500 Transmitter

    Pointek CLS 500 Transmitter Funktionsweise Bei kapazitiven Messungen wird ein variabler Kondensator gebildet, der aus der Installation einer Messelektrode in einen Behälter hervorgeht. Die Umgebung (z. B. die Behälterwand) stellt die Bezugselektrode dar. Das Dielektrikum entspricht jeglichem Material, das sich zwischen diesen beiden Elektroden befindet. Es setzt sich zusammen aus dem Behälterinhalt (Luft, Dampf, Flüssigkeit, Schüttgut oder einer Kombination daraus) und, bei Isolation der Messelektrode, aus der Isolierschicht (z.
  • Seite 16: Kapazitive Messung In Zylinderförmigem Metalltank

    Kapazitive Messung in zylinderförmigem Metalltank In einem zylinderförmigen Tank wird die Ausgangskapazität in Luft durch Zerlegen in die Faktoren Sondenlänge, Sondendurchmesser, Tankdurchmesser und relative Dielektrizitätskonstante von Luft bestimmt. K ε × × Die Formel lautet: ------------------------- - Log D d ⁄ Es gilt: C = Kapazität K = Konstante ε...
  • Seite 17 Pointek CLS 500 Herkömmliche kapazitive mit Active Shield Messung R = (C1 + C2 + C3) + Ca R = Ca (C1 + C2 + C3) + Ca + Cm Ca + Cm = Verhältnis der Ausgangskapazität zur Messkreis Messkreis Gesamtkapazität Ca = Ausgangskapazität (Luft) Cm = Kapazitätserhöhung...
  • Seite 18: Applikation: Pointek Cls 500

    erreichbare Messauflösung vergrößert werden, da jegliche Füllstandänderung im Vergleich zur Länge des Messabschnitts größer ist. Um Anforderungen für die Eigensicherheit zu genügen, ist der Transmitter des Pointek CLS 500 vollständig in Epoxidharz vergossen. Dieser Verguss schützt die Elektronik auch vor mechanischen Schwingungen und Feuchtigkeit. Der Transmitter ist über ein Mini-Koaxialkabel an die Elektrode angeschlossen und an einem Anschlusspunkt im Gehäuse geerdet.
  • Seite 19: Füllstanderfassung

    Füllstanderfassung Das kontinuierliche 4-20 oder 20-4 mA Signal ist proportional zum Produktfüllstand, wobei die Genauigkeit 0,1% vom Istwert beträgt (z. B. 1mm/m). Da der Schleifenstrom für die Fehlermeldung im 2-Zustandsmodus ist, ist das kontinuierliche mA Signal nicht im Failsafe Modus Max/Min verfügbar. Je nach Applikationsanforderungen kann der Min.
  • Seite 20: Über Den Transistorausgang

    Bei Auswahl des Failsafe Modus in Menü 1E, sind die Menüs 08 und 18 verbunden ; es kann entweder Failsafe Max. oder Failsafe Min. gewählt werden. Die Werkseinstellung für Menu 1E ist Failsafe Max. (FSH). Menü 08 steuert den mA Ausgang und Menü 18 den Transistorausgang.
  • Seite 21: Pointek Cls 500: Sondenkonfiguration

    Pointek CLS 500: Sondenkonfiguration Die Sonde (Elektrode) besteht aus einem Messabschnitt und einem Abschnitt mit Active Shield. Sie ist mit dem Teil des elektronischen 2-Leiter Transmitters (Stromschleife) verbunden, der die Kapazität erkennt. Das Transmittermodul ist in einem pulverbeschichteten Aluminiumgehäuse montiert, welches in Umgebungen mit Staub, Feuchtigkeit und Hochfrequenz-Störungen einen zuverlässigen Betrieb gewährleistet.
  • Seite 22: Applikationen Mit Hohem Druck Und Hohen Temperaturen

    Mit dem Pointek CLS 500 steht jeder beliebige Standardprozessanschluss zur Verfügung. Für besondere Anwendungs- und Montageanforderungen können Spezialversionen angefertigt werden. Eine große Auswahl an Gewinde- und Flanschgrößen ist erhältlich. (Wenden Sie sich an Ihre örtliche Siemens Milltronics Vertretung, oder besuchen Sie unsere Webseite www.siemens-milltronics.com). Dichtungstypen Die grundlegende Innendichtung des Pointek CLS 500 besitzt eine konische, vorgespannte Bauweise, die druckfest und undurchlässig ist.
  • Seite 23: Prozessanschluss, Dichtungskonfiguration Des Pointek Cls 500

    Der Einsatz von Email-Sonden wird empfohlen, wenn die Prozesstemperatur 200 °C überschreitet, und/oder bei sehr hohem Druck. Hinweis: Bestehen Zweifel über die Kompatibilität der Pointek CLS 500 Werkstoffe mit dem Messstoff, wenden Sie sich bitte an Ihre Siemens Vertretung. Temperatur-/Druckkennlinie für Pointek CLS 500 Sonde mit PFA-Isolierung...
  • Seite 24: Temperatur-/Druckkennlinie 1 Isolierung Für Hochtemperaturen

    C (275 F), so wählen Sie eine Prozessdichtung Typ HP/HT. Diese Kurve stützt sich auf Werte, die von einem theoretischen Fall abgeleitet wurden; bei besonderen Medien wenden Sie sich bitte an Ihre Siemens Milltronics Vertretung. Seite 18 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG...
  • Seite 25: Installation : Pointek Cls 500

    Installation : Pointek CLS 500 Hinweise: • Die Installation darf nur durch qualifiziertes Personal und unter Beachtung der lokalen, gesetzlichen Bestimmungen durchgeführt werden. • Dieses Produkt darf keinen elektromagnetischen Störeinflüssen ausgesetzt werden. Befolgen Sie die genauen Vorschriften zur Erdung. WARNUNGEN: •...
  • Seite 26: Einbaustelle

    Einbaustelle Pointek CLS 500 wird normalerweise oben am Behälter montiert (Max. Alarm). Für einen Min. oder Max. Alarm ist auch eine Montage seitlich, durch die Behälterwand, auf Höhe des entsprechenden Schaltpunktes möglich. Im Winkel Horizontal Vertikal Montageanweisungen Der Einbau des Pointek CLS 500 ist einfach: es genügt, das Gerät auf den Prozessanschluss des Behälters zu montieren.
  • Seite 27: Vorsichtsmaßnahmen Bei Der Montage

    Vorsichtsmaßnahmen bei der Montage Abstand bei Montage in der Nähe der Behälterwand Beachten Sie einen Mindestabstand von 50 mm (2”) zwischen Sonde oder Sondenspitze und Behälterwand. 50 mm 50 mm (2”) min. (2”) min. Mehrere Geräte Mindestabstand zwischen den Sensoren: 500 mm (20”) Diagonale Anordnung, wenn vertikal nicht genug Platz vorhanden ist.
  • Seite 28: Prozessbedingungen

    Prozessbedingungen VORSICHT: • Das maximal zulässige Drehmoment an einem horizontal installierten Stab beträgt 30 Nm. • Bringen Sie die Sonde nicht unterhalb der Befüllung an oder: Schützen Sie die Sonde vor herabfallendem Material. VORSICHT: Bei der Installation ist die Schüttkegelbildung zu berücksichtigen. Hinweis: Materialablagerungen im Bereich des Active Shields haben keinen Einfluss auf den Betrieb des Füllstandschalters.
  • Seite 29: Anschluss: Pointek Cls 500

    Anschluss: Pointek CLS 500 Anschluss Versorgung Hinweise: • Der Transmitter wird durch die Stromschleife gespeist; er benötigt mindestens 9,5-13 Volt auf den Klemmen: 9,5 V bei 22 mA oder 12 V bei 3,6 mA. • Die maximale Versorgung beträgt 33 Volt. Bei einer höheren Spannung schaltet das Gerät ab.
  • Seite 30: Kabel

    Kabel Hinweise: • Um eine zuverlässige Übertragung der HART Modemsignale zu gewährleisten, sollte die RC Zeitkonstante der Anschlüsse weniger als 65 µSec betragen. • Die Kabelkapazität muss auch bei der Kabelauswahl für eigensichere Installationen berücksichtigt werden. • Für Ausgangssignale (vom Pointek CLS 500) zählen nur der Kabel- und Barrierenwiderstand.
  • Seite 31: Applikationen In Explosionsgefährdeten Bereichen Typ/Klasse Iib: Maximale Kabellänge

    Berechnen Sie die zulässige Kabellänge, indem Sie den Kapazitätswert, den das Gerät in der Schleife aufzeigt, von der Gesamtkapazität abziehen. Pointek CLS 500 hat keinen messbaren Kapazitätswert, aber angenommen werden 5 nF. Verwenden Sie dann den maximalen Kapazitätswert (1 m /10 nF), um die Kabellänge zu bestimmen. 121 5 –...
  • Seite 32: Klemmen

    Klemmen Pointek CLS 500 ist mit zwei Klemmleisten ausgestattet, die beide polaritätsunempfindlich sind. • Eine Klemmleiste ist für den Anschluss des Gerätekabels vorgesehen (Schleifenspannung). • Die zweite Klemmleiste liefert den Transistorausgang (Halbleiterrelais). Anschluss des Pointek CLS 500 Ein Etikett auf der integrierten Prozessorschaltung enthält Produktinformationen und schützt gleichzeitig vor dem Eindringen von Feuchtigkeit.
  • Seite 33: Schutz Für Den Transistorschalter

    Schutz für den Transistorschalter • Gleichstromkreis: Anschluss der Schutzdioden in korrekter Polarität über die Relaisspule • Wechselstromkreis: Anschluss eines spannungsabhängigen Widerstands (VDR) oder einer anderen, wechselstromfähigen Baugruppe (wie z. B. Zener Barrieren oder Schutzdioden kombiniert) in korrekter Polarität über die Relaisspule. Anweisungen zur Erdung Hinweise: •...
  • Seite 34: Beispiele Zur Erdung: Pointek Cls 500

    Beispiele zur Erdung: Pointek CLS 500 Die Erdung ist aus zwei Gründen wichtig: Um Signalstörungen zu verhindern: Systemerdung Aus Sicherheitsgründen: Sicherheitserdung Abgebildet sind mehrere gängige Applikationen. Sie unterteilen sich in zwei Gruppen: eine für die Systemerdung und die Zweite für die Sicherheitserdung. Systemerdung (Referenzierung) Damit das Messsystem einwandfrei funktionieren kann, muss die Bezugselektrode korrekt geerdet werden.
  • Seite 35: Metallbehälter Mit Kathodenschutz

    Metallbehälter mit Erdungsklemme Kathodenschutz Kathodengeschützte Metall- behälter werden nie direkt geerdet. Die Impedanz der Spannungs- versorgung ist jedoch so niedrig, dass dadurch keine Probleme entstehen. Die Abschirmung des Schleifenkabels sollte nur an einem Ende geerdet werden (am Behälter), um einen Kurzschluss der Kathodenschutzspannung zu Metall vermeiden.
  • Seite 36: Sicherheitserdung

    Sicherheitserdung Die Anforderungen an die Sicherheitserdung hängen von der Applikation und den angeschlossenen Geräten ab. Aufgrund der galvanischen Trennung zwischen Messabschnitt und Schleifenabschnitt stellt der Pointek CLS 500 Transmitter keine besonderen Anforderungen. Je nach den Eigenschaften des Prozessleitsystems (PLS) stehen für die Erdung drei Optionen zur Auswahl: •...
  • Seite 37 Beispiel 3 Wenn keine direkte Erdung der negativen Leitung erwünscht ist oder wenn das Leitsystem im Fall einer eigensicheren Applikation den Strom in der negativen Leitung misst und diese Leitung nicht geerdet werden kann, so ist eine wie unten abgebildete Barriere erforderlich.
  • Seite 38: Kommunikation

    Kommunikation Pointek CLS 500 ist mit dem HART Kommunikationsprotokoll ausgestattet, so dass Einstellungen und Werte am Gerät oder entfernt abgelesen und geändert werden können. Typische SPS Konfiguration mit HART Spannungs- = 250 Ω versorgung Pointek CLS 500 PC/Laptop mit Simatic PDM oder HART Kommunikator Diagnose Mit der internen Diagnosefunktion wird der Transmitterbetrieb ständig überwacht.
  • Seite 39: Stromwerte Zur Signalgebung Vom Digitaltransmitter

    Stromwerte zur Signalgebung vom Digitaltransmitter Stromwerte zur Signalerfassung Messwert Fehler- mA Wert (F) Fehler- mA Wert (F) F = 1 F = 0 F = 1 20 22 20.5 So oft es die Umstände am Gerät zulassen, kann der Null- und Vollabgleich über die Tasten-Funktion und das entsprechende Menü...
  • Seite 40: Schalterschutz Diode

    In Menü 0E und 0F wird der Wert für 0% und für 100% (URV und LRV) für den Relais- betrieb eingestellt. Innerhalb dieses Bereiches hat der Transistorschalter unabhängige Einstellungen für die Min. und Max. Schaltpunkte (Menüs 13 und 14) sowie die zugehörigen Verzögerungszeiten (Menüs 15 und 16).
  • Seite 41: Beschreibung

    Einstellung Beschreibung "Kunden-Eingangsdaten über HART" DESCRIPTOR "Kunden-Eingangsdaten über HART" MESSAGE "Siemens Milltronics P I" DATUM "Kunden-Eingangsdaten über HART" SENSOR SERIAL NUMBER "Kunden-Eingangsdaten über HART" FINAL ASSEMBLY NUMBER "Kunden-Eingangsdaten über HART" TV1 Einheiten UNDEFINIERT TV1 0% 0 [Schalterstellung (0)E, TV1] TV1 100%...
  • Seite 42: Benutzerschnittstelle: Pointek Cls 500

    Benutzerschnittstelle: Pointek CLS 500 Die Benutzerschnittstelle des Pointek CLS 500 besteht aus einer Anzeige (LCD), einem Drehschalter und zwei Bedientasten. Mit dem Drehschalter können Sie eine bestimmte Größe und/oder Variable zum Ablesen und/oder Einstellen wählen. Mit den Bedientasten können Sie eine Anzeige oder einen Wert wählen und/oder ändern. Drehschalter Wählschalter Menü...
  • Seite 43: Datenzugriff

    Datenzugriff Um auf die Daten im Transmitter zuzugreifen, stehen 29 Menüeinträge zur Verfügung; sie sind in zwei Ebenen eingeteilt: 00 bis 0F und 10 bis 1F. Benutzen Sie jeweils den Drehschalter und die Bedientasten, um einen Eintrag auszuwählen und einen Wert einzustellen.
  • Seite 44: Der Drehschalter

    Menü 10 - 1F Beschreibung Menügruppe Details Werte Transmitter- Dynamischer Wert der Transmittervariablen S. 61 variablen (nicht betriebsbereit) Auswahl Failsafe Max / Min (FSH/FSL) oder S. 74 freier Programmiermodus (FPM) Verschiedenes Verriegelungsstufe S. 75 Der Drehschalter Der Drehschalter erlaubt den Zugriff auf die Menüebene und dann auf den Menüeintrag Er hat einen kleinen Schlitz, an dem die laufende Stellung abgelesen werden kann.
  • Seite 45: Einstellung Der Werte

    Einstellung der Werte Hinweise: • Die Bedientasten haben eine voreingestellte Verzögerung, Entprellzeit genannt. • Wenn Sie eine oder beide Tasten ständig gedrückt halten, wird in einigen Menüs eine automatische Wiederholung ausgelöst. Wählen Sie einen Menüeintrag. Drücken Sie die ROTE (+) oder BLAUE (–) Taste, um den Wert zu erhöhen oder zu vermindern.
  • Seite 46: Inbetriebnahme: Pointek Cls 500

    Inbetriebnahme: Pointek CLS 500 Kapazitive Messsysteme erfordern die Einstellung des Gerätes für eine bestimmte Applikation. Zwei Einstellverfahren stehen zur Auswahl: • Bedientaste (Anweisungen auf Seite 44). • HART (Anweisungen auf Seite 47). Schnellstart Wir empfehlen Ihnen, die ganze Betriebsanleitung durchzulesen, um Ihren Pointek CLS 500 optimal nutzen zu können.
  • Seite 47 Schnellstartverfahren Für eine Überfüllsicherung: Gerät einbauen; Sonde ohne Materialkontakt 2a Gerät einschalten 3a 1. Schaltpunkt für den Schalter einstellen: Wert 0% (LRV) in Menü 0E Einstellung des Werts für 0%; Einheiten pF (Menü 01: Pv = 0); Sonde darf keinen Materialkontakt haben.
  • Seite 48 Drehschalterstellungen – Übersicht (FSH Modus) Menü-EBENE 0 (00 bis 0F) MSP2002-1 Transmitter im Failsafe Modus Max (FSH) oder Min (FSL) Messwert Num. Messwert Nume- Nume- Messwert Messwert Messwert Messwert Messwert Sekunden Sekunden % Einheiten Einheiten Auswahl Einheiten risch risch Einheiten Einheiten Einheiten Einheiten...
  • Seite 49: Menü-Ebenen 0 Und 1

    Menü-Ebenen 0 und 1 Die Menü-Ebene 00 bis 0F ist die Voreinstellung zur Inbetriebnahme, sobald das Gerät eingeschaltet wird. Die Menü-Ebene 10 bis 1F wird durch einen Links-Pfeil in der oberen linken Ecke der LCD gekennzeichnet. Umschalten von Menü 00 auf Menü 10: 1.
  • Seite 50: Einstellung Über Bedientasten (Für Überfüllsicherung)

    Einstellung über Bedientasten (für Überfüllsicherung) Hinweise: • Zum Umschalten zwischen Menü-Ebene 0 und 1 setzen Sie den Drehschalter auf 0 und verwenden Sie die Bedientasten ROT (+) oder BLAU (–), um das Menü anzuwählen. • Zum Rücksetzen der Werte auf Werkseinstellung wählen Sie Menü 12. Halten Sie die Bedientasten gedrückt;...
  • Seite 51: Einstellung Für Einen Trockenlaufschutz

    Einstellung für einen Trockenlaufschutz Einbau des Geräts, so dass Sonde Materialkontakt hat, und Einschalten. • Prüfen Sie, dass die Verriegelungsstufe auf „keine Einschränkungen“ eingestellt ist: PL = 0 in Menü 1F (Keine Änderung erforderlich, wenn die Werkseinstellung unverändert ist) 1. Auswahl Menü 10, dann Drehschalter auf F stellen. 2.
  • Seite 52: Ändern Der Schrittgröße: Menü

    Pointek CLS 500 ist nun betriebsbereit. Hinweise: • Während dem Normalbetrieb kann der 4 und/oder 20 mA Wert jederzeit kalibriert werden. • Wenn die Differenz des Kapazitätswertes zwischen 4 mA und 20 mA kleiner ist als die minimale Messspanne (1 pF), wird der neue Wert nicht angenommen. Ändern der Schrittgröße: Menü...
  • Seite 53: Einstellung Über Hart

    Einstellung über HART Der Pointek CLS 500 Transmitter kann unter Einsatz von HART, mit einem geeigneten Programmiergerät (HART Communicator), einem Laptop mit Simatic PDM oder mit dem Hostsystem (PLS) eingestellt werden. Die einfachste Methode wird durch die örtlichen Bedingungen bestimmt. Wenn das Produkt auf den Grenzstand 0% oder 100% befüllt/ entleert werden kann, ist die Einstellung einfach.
  • Seite 54 Beispiel 2 Kapazitätswerte sind bereits im Voraus bekannt. Programmiergerät einschalten und Verbindung mit dem Pointek CLS 500 aufnehmen. a. Auswahl: Online b. Auswahl: Device setup c. Auswahl: Diag service d. Auswahl: Kalibrierung e. Auswahl: Enter values f. Auswahl: PV LRV Eingabe des erforderlichen 0% Kapazitätswertes des Bereichs.
  • Seite 55: Beschreibung

    Nummer Beschreibung (154) Write Analog Threshold Settings (Einstellungen analoge Schaltpunkte schreiben) (155) Read Analog Threshold Settings (Einstellungen analoge Schaltpunkte lesen) (156) Write Digital Threshold Settings (Einstellungen digitale Schaltpunkte schreiben) (157) Read Digital Threshold Settings (Einstellungen digitale Schaltpunkte lesen) (160) Write timers analog signalling (Analoge Signalgebung Timer schreiben) (161) Read timers analog signalling (Analoge Signalgebung Timer lesen) (162)
  • Seite 56: Wartung

    Wartung Testfunktion Automatischer Selbsttest Pointek CLS 500 führt kontinuierlich verschiedene Tests durch und prüft damit den korrekten Betrieb des Gerätes. Dazu gehört ein Test, in dem ein bekannter kapazitiver Widerstand am Eingang des Gerätes angelegt wird. Die Ergebnisse des Gerätes müssen mit dem bekannten Kapazitätswert übereinstimmen.
  • Seite 57 Funktionsprüfungen a. Prüfung der erforderlichen, minimalen Klemmspannung (Angaben zur Versorgungsspannung finden Sie auf Seite 23). b. Einstellung von Menü 08 auf die Aktivierung einer analogen Fehlersignal- meldung; auf der Anzeige muss erscheinen F: Max oder F: Min. (Bei einer Fehlerbedingung erscheint F= Max oder F= Min, wenn die Bedientasten losgelassen werden.) c.
  • Seite 58: Fehlersuche: Pointek Cls 500

    Fehlersuche: Pointek CLS 500 Die Änderung der Einstellungen ist nicht möglich: • Prüfen Sie, dass die Verriegelungsstufe (Menü 1F) auf 0 eingestellt ist; auf der Anzeige muss PL = 0 erscheinen. • Prüfen Sie die korrekte Einstellung von Menü 01: bei der Einstellung Pv = 1 können Änderungen nur über HART durchgeführt werden.
  • Seite 59: Fehlernachrichten Und Fehlercodes

    Fehlernachrichten und Fehlercodes Fehlernachrichten (Tastenbetrieb) Fehler- Beschreibung Ursache nachricht • Defektes Gerät • Möglicher Kurzschluss in der Sonde Erfassung eines Fehlers/Ausfalls oder im Anschluss des Geräts • Möglicher Fehler im Gerät oder mangelnde Energie an den Klemmen Produktfüllstand ist über den Max. Ausgang außer Band Grenzwert (USL) angestiegen, oder unter den Min.
  • Seite 60: Anhang A: Menügruppen

    Anhang A: Menügruppen Um auf die Daten im Transmitter zuzugreifen, stehen 29 Menüeinträge zur Verfügung; sie sind in zwei Ebenen eingeteilt: 00 bis 0F und 10 bis 1F. Das Umschalten zwischen beiden Ebenen ist an Menüstelle 00 und 10 möglich. Die Menüeinträge werden nach Funktion geordnet, jeweils mit einer ausführlichen Beschreibung.
  • Seite 61: Menüeinträge

    Menüeinträge Hinweise: • Prüfen Sie vor Auswahl eines Menüeintrags, dass Sie sich in der richtigen Menü- Ebene befinden. • Um einen Wert zu ändern, sind die Bedientasten ROT oder BLAU länger gedrückt zu halten, als die voreingestellte Verzögerung (Entprellzeit). Je nach Menüeintrag beträgt die Entprellzeit ca.
  • Seite 62 Dämpfung Die Dämpfung verlängert die Reaktion auf eine Füllstandänderung. Sie wird zur Stabilisierung des Anzeigewertes verwendet . Der Dämpfungswert wird nicht in Sekunden ausgedrückt, sondern ist ein Faktor, der die Geschwindigkeit der Füllstandänderung für den dynamischen Wert der aktuell gewählten Transmittervariable steuert.
  • Seite 63: Delta Bereichseinstellung

    Max. Grenzwert (USL) Der Max. Grenzwert des Sensors entspricht der oberen von zwei Grenzwertein- stellungen. Sobald der Messwert (Menü-Ebene 0) über den Max. Grenzwert ansteigt, wird die Messung als Fehler angesehen und auf der LCD erscheint ooL abwechselnd mit dem Messwert. (Bei einem Anzeigemodus in % wird diese Auswahl deaktiviert und auf der LCD erscheint - - - -.) Die Transmittervariable, nach der sich diese Menüauswahl richtet, wird...
  • Seite 64 Die Transmittervariable, auf die sich diese Auswahl stützt, wird in Menü 01 gewählt. Die Einstellung der Schrittgröße der Wertzunahme/-abnahme erfolgt in Menü 09. Menü- Beeinflusst Dreh- Links- Modus Beschreibung Werte eintrag von: schalter pfeil Mess- Delta Bereichs- spanne einstellung (pF) Zustände aktiviert 01, 07, 09...
  • Seite 65: Werte Transmittervariablen: Menü-Ebene 0

    Wert für 100% (URV) Mit diesem Wert wird der Vollpunkt 100% des Betriebsbereiches eingestellt. Er entspricht in den meisten Fällen einem vollen Behälter. (Bei einem Anzeigemodus in % wird diese Auswahl deaktiviert und auf der LCD erscheint - - - -.) Die Transmittervariable, nach der sich diese Menüauswahl richtet, wird in Menü...
  • Seite 66 Menü- Beeinflusst Dreh- Links- Beschrei- Werte eintrag von: schalter pfeil bung Einheiten (oder % vom Dynamischer Bereich ), Auswahl in Menü Messwert (PV) Verfügbar, aber nicht sinnvoll für Pointek CLS 500. Umschalten von Menü 10 auf Menü 00: 1. Drehschalter auf 0 stellen. 2.
  • Seite 67: Menü-Dreh-Links- Eintrag Schalter Pfeil

    1. Drehschalter auf 1 stellen. Auf der LCD erscheint Pv = 0, 1, oder P . 2. Drücken Sie die ROTE (+) oder BLAUE (–) Taste, um einen höheren/niedrigeren Wert zu wählen. 3. Drücken Sie beide Bedientasten zur Auswahl von Pv = P . Hinweise: •...
  • Seite 68: Analogausgang Signalgebung (Proportional Oder Mit Zwei Zuständen): Menü-Ebene

    Analogausgang Signalgebung (proportional oder mit zwei Zuständen): Menü-Ebene 0 Analogmodus (Schleifenstrom) liefert entweder: • ein 4 oder 20 / 20 oder 4 mA Ausgangssignal, wenn der 2-Zustandsmodus gewählt ist oder • ein 4 bis 20 / 20 bis 4 mA kontinuierliches Signal proportional zum Prozentwert des Bereichs Hinweise: •...
  • Seite 69 Verzögerungszeit Min. Schaltpunkt (2-Zustandsmodus) Die Verzögerung des Min. Schaltpunkts steuert die Deaktivierungsverzögerung, d.h. die erforderliche, ununterbrochene Zeit vor Ablauf des Zeitgebers, in der die Sonde bis zu einem Füllstand unterhalb des Min. Schaltpunkts bedeckt ist. Bei Ablauf des Zeitgebers stimmt das Ausgangssignal mit der Einstellung von Menü 08 für eine unbedeckte Sonde überein.
  • Seite 70 Einstellung Min. Schaltpunkt (2-Zustandsmodus) Die Einstellung des Min. Schaltpunkts entspricht dem Prozentsatz vom Bereich, unter dem die Sonde als unbedeckt gilt. Das Ausgangssignal schaltet, wenn die entsprechende Verzögerungszeit (Menü 04) erfüllt wird. Die Schleifenstrom-Kontrolle muss im 2-Zustandsmodus (Menü 07) sein, damit dieses Menü...
  • Seite 71 Mit den Menüauswahlen 03, 04, 05 und 06 werden die Kriterien für Verzögerung und Schaltpunkt festgelegt, die erfüllt werden müssen, um den Ausgang zu ändern. Menü- Beeinfl. Dreh- Links- Zusätzl. Beschrei- Modus Werte eintrag von: schalter pfeil Indikator bung Beide Signal Anzeige Bedientasten...
  • Seite 72: Signalgebung Digitalausgang (Transistorausgang): Menü-Ebene 1

    Analog-Fehlermeldung (2 Zustände) Hinweis: • Die Werkseinstellung Failsafe Max (FSH) verbindet die Menüs 08 und 07 und stellt sie so ein, dass die Fehlermeldung aktiviert ist. • Der 2-Zustandsmodus wird in Menü 07 gewählt. • Menü 08 steuert das Fehler-/Ausfallsignal der Stromschleife. Dieses Signal hat Vorrang vor den Einstellungen in Menü...
  • Seite 73 Verzögerungszeit Max. Schaltpunkt (Transistorausgang) Die Verzögerung des Max. Schaltpunkts steuert die Aktivierungsverzögerung, d.h. die erforderliche, ununterbrochene Zeit vor Ablauf des Zeitgebers, in der die Sonde bis zu einem Füllstand oberhalb des Max. Schaltpunkts bedeckt ist. Bei Ablauf des Zeitgebers stimmt das Ausgangssignal mit der Einstellung von Menü 18 für eine bedeckte Sonde überein.
  • Seite 74 Verzögerungszeit Min. Schaltpunkt (Transistorausgang) Die Verzögerung des Min. Schaltpunkts steuert die Deaktivierungsverzögerung, d.h. die erforderliche, ununterbrochene Zeit vor Ablauf des Zeitgebers, in der die Sonde bis zu einem Füllstand unterhalb des Min. Schaltpunkts bedeckt ist. Bei Ablauf des Zeitgebers stimmt das Ausgangssignal mit der Einstellung von Menü 18 für eine unbedeckte Sonde überein.
  • Seite 75 Menü- Beeinfl. Dreh- Links- Kenn- Beschrei- Modus Werte eintrag von: schalter pfeil zeichng. bung Ansteigen- Steuerung Einstellung de Stufe % vom durch Max. Schalt- rechts vom Bereich Transistor- punkt Wert ausgang aktiviert Werkseinstellung Steuerung durch Anzeige Transistor- ausgang - - - - deaktiviert Wählen Sie zuerst den Transistorschalter in Menü...
  • Seite 76 Digitaler Signalgebungsmodus (Transistorausgang) Hinweise: • Die Werkseinstellung Failsafe Max (FSH) verbindet die Menüs 17 und 18, und stellt sie so ein, dass die digitale Fehlermeldung aktiviert ist. (Im freien Programmiermodus, verfügbar in Menü 1E, sind alle Menüeinträge unabhängig.) • Menü 18 hat Vorrang vor Menü 17. Steuert die Reaktion des Transistorausgangs auf Füllstandeinstellungen und ermöglicht die Schaltereinstellung auf Kontakt offen oder Kontakt geschlossen.
  • Seite 77: Failsafe Max (High) Kein Fehler

    1. Drehschalter auf 7 stellen. 2. Drücken Sie die ROTE (+) oder BLAUE (–) Taste zur Auswahl von Kontakt offen oder Kontakt geschlossen. 3. Bei Bedarf können mit den Menüauswahlen 13, 14, 15 und 16 die Kriterien für Verzögerung und Schwelle festgelegt werden, die erfüllt werden müssen, um den Ausgang zu ändern.
  • Seite 78 Menü- Dreh- Links- Beschrei- Modus Maßnahme Werte eintrag schalter pfeil bung Anzeige Failsafe Max ROTE (+) Taste Modus (High) gedrückt halten. Digital- Signalgeb Anzeige Failsafe Min BLAUE (–) Taste (Low) gedrückt halten. 1. Drehschalter auf 8 stellen. 2. ROTE (+) Taste länger als eine Sekunde gedrückt halten, um FSH (Failsafe Max) zu wählen, oder: BLAUE (–) Taste gedrückt halten, um FSL (Failsafe Min) zu wählen.
  • Seite 79 Werkseinstellungen Anzeige, inwiefern die Werkseinstellungen abgeändert wurden und Möglichkeit, geänderte Werte wieder auf Werkseinstellung zurückzusetzen. Menü- Dreh- Linkspfeil Beschreibung Bedeutung eintrag schalter Anzeige Werksein- Werkeinstellungen FAC A stellungen unverändert Bereichseinstellungen geändert: Zeitgeber FAC P und Schaltpunkte unverändert Mehr Parameter FAC ? wurden geändert Drehschalter auf 2 stellen.
  • Seite 80 Failsafe Modus Der Failsafe Modus Max (FSH) entspricht der Werkseinstellung. Er verbindet die Menüs 07 und 17, sowie 08 und 18, um die analoge Signalgebung und die digitale Fehlersignal- meldung zu aktivieren. Menü 1E erlaubt die Auswahl von Failsafe Modus Max oder Min. Im FailSafe Modus Max.
  • Seite 81 Verriegelungsstufe Steuerung der Schutzstufe für den Zugriff auf das Gerät. Werkseitig ist eine Schutzstufe von 0 eingestellt, womit alle Einstellungen uneingeschränkt geändert werden können. Hinweise: HART Einstellungen heben Einstellungen am Gerät auf. • Wenn die HART Einstellung 0 lautet, bestehen keine Einschränkungen; die Schutzstufe kann nicht am Gerät selbst erhöht werden.
  • Seite 82: Anhang B: Lcd Anzeigebeispiele

    Anhang B: LCD Anzeigebeispiele LCD: Alphanumerische Anzeigebeispiele Anzeige des Menüeintrags: Stromschleife, Ausgang im Analogmodus (proportional): M 00 Anzeige der Menü-Ebene: Anzeige für Bereichsbetrieb, normal (100% > 0%): SEL 1 Interne Diagnose hat Fehler erfasst: Anzeige für Bereichsbetrieb, umgekehrt (100% < 0%): Ausgang außer Band, Messwert außerhalb Schließen des Transistorausgangs bei bedeckter Sonde (Anzeige solange Taste gedrückt wird):...
  • Seite 83: Anhang C: Hart Dokumentation

    HART Communicator 275 von Fisher-Rosemount oder mit einem Softwarepaket. Es stehen mehrere verschiedene Softwarepakete zur Verfügung. Empfohlen wird Simatic Process Device Manager (PDM) von Siemens. HART Gerätebeschreibung (DD) Um ein HART Gerät zu konfigurieren, ist eine HART Gerätebeschreibung für das entsprechende Gerät erforderlich.
  • Seite 84: Pointek Cls 500 Dd Menü/Variablenorganisation

    Pointek CLS 500 DD Menü/Variablenorganisation Root Menu Device Setup Menu Process Variables Auto Calibration Menu Device setup menu Sensor digital value Process variables menu Applied rerange PV digital value Input percent range Diagnostics/service Keypad rerange PV upper range value A0 analog value Basic setup menu Zero correction PV lower range value...
  • Seite 85: Hart Informationen Zum Antwortcode

    HART Informationen zum Antwortcode Zusätzliche Informationen zum Antwortcode, Zweites Byte. Bit Nr. 7: Field Device Malfunction Wenn der Transmitter eine Störung erfasst, wird der Analogausgang in einen Fehlerzustand versetzt. Bit Nr. 6: Configuration Changed Dieses Bit wird gesetzt, wenn die EEROM Einstellung entweder durch Schreibbefehl oder manuellen NULL- oder VOLL-Abgleich verändert wird.
  • Seite 86: Hart Konformitäts- Und Befehlsklasse

    HART Konformitäts- und Befehlsklasse Zusammenfassung der Konformitäts- und Befehlsklassen des Pointek CLS 500 Transmitters. Befehls- Beschreibung Verwendung nummer Konformitätsklasse Nr. 1 Return Unique Identifier Universell Read Primary Variable Konformitätsklasse Nr. 1A Return Unique Identifier Universell Read PV Current and Percent of Range Konformitätsklasse Nr.
  • Seite 87: Allgemeine Informationen Zum Transmitter

    Befehls- Beschreibung Verwendung nummer Set Alarm Select Gerätespezifisch Adjust for Product Build-up on Sensor Read Failsafe Mode Return Device Config. Info. Write Variable Upper/Lower Limit Values Read Variable Upper/Lower Limit Values Write Keylock Value Read Keylock Value Write Simulation Timer and Value Read Simulation Timer and Value Write S.V.
  • Seite 88: Multidrop Betrieb

    Mit dieser Methode kann die Transmittervariable TV Nr. 0, die immer in pF ist, auf andere Einheiten (Füllstand oder Volumen) umgerechnet werden. Zusatzangaben zu universellen Befehlen Für ein Dokument mit allen Zusatzangaben zu universellen Befehlen wenden Sie sich bitte an ‘Technical Publications’ unter techpubs@siemens-milltronics.com. Seite 82 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 89: Anhang D: Blockdiagramm Und Zuordnungstabelle, Ma Zu

    Anhang D: Blockdiagramm und Zuordnungstabelle, mA zu % Analog Fehler/Ausfall (Menü 08) Fehler Modus Analog Signal- gebung (Menü 07) Analog- signal Fehler Aufgez. Max. Verzöge- Strom- Max/Min Schaltpkt rung schleife Wert (Menü 05) (Menü 03) Reset Zustände Min. Verzöge- Dämpf- Sensor- Schaltpkt.
  • Seite 90: Zuordnungstabelle: 0% - 100% Bis 4-20 Ma Oder 20-4 Ma

    Zuordnungstabelle: 0% - 100% bis 4-20 mA oder 20-4 mA Bereich 0 - 100% Strom in mA Bereich 100 - 0 % 10.4 11.2 12.0 12.8 13.6 14.4 15.2 16.0 16.8 17.6 18.4 19.2 20.0 Seite 84 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 91: Anhang E: Pointek Cls 500, Maße Und Applikationsbeispiele

    Anhang E: Pointek CLS 500, Maße und Applikationsbeispiele Standardausführung S-Serie, Gewinde S-Serie: Gewinde ø160 mm (6.3”) Eintauchtiefe +175 mm (6.9”) Active Shield Eintauch- tiefe Länge Mess- abschnitt Sondendichtung (nicht aktiv) 40 mm (1.57”) ø16 mm (0.63”) oder ø24 mm (0.94”) Merkmale: Standardausführung S-Serie, Gewinde •...
  • Seite 92: Flansche

    Flansche øL øK (n Löcher) øD Flanschstandards Hinweise: • Alle Maßangaben in mm • Ein (1) Zoll = 25,4 mm • Nähere Angaben finden Sie in der Zeichnung auf Seite 85. Seite 86 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 93: Applikationsbeispiel

    Applikationsbeispiel Pointek CLS 500 ist sehr vielseitig einsetzbar. Untenstehend finden Sie ein allgemeines Beispiel. Grenzstanderfassung mit Max. und Max/Max. Alarm • Der Signalstrom liefert den Max. Alarm; unter dem analogen Schaltpunkt sollte er bei 4 mA liegen und über dem Schaltpunkt auf 20 mA umschalten. •...
  • Seite 94: Applikation Delta Bereichseinstellung

    Einstellung des Transistorausgangs als Max/Max. Alarm. a. Auswahl Digital Signalgebung in Menü 17: ROTE Taste ca. eine Sekunde lang drücken; auf der Anzeige erscheint S:co. Damit wird angezeigt, dass der Transistorschalter öffnet, wenn der Bereichswert größer oder gleich der Einstellung Max. Schaltpunkt ist (Menü 15). b.
  • Seite 95 Einstellungen des Geräts: Rücksetzen auf Werkseinstellungen ..........Anzeige Menü 12 FAC A Auswahl TV0: Transmitter Variable 0 ist Messwert ....Anzeige Menü 01 Pv = 0 Auswahl 2-Zustands-Modus: C: Lo (4 mA unter normalen Bedingungen)..............Anzeige Menü 07 C: Min. Wert für 0% vom Bereich (LRV) eingestellt auf 72.5 ....Anzeige Menü...
  • Seite 96: Einstellung Trockenlaufschutz

    Einstellung Trockenlaufschutz Die Delta Bereichseinstellung dient der Einstellung eines Wertes 0% (LRV), wenn es schwierig oder unmöglich ist, das Material auf diesen Füllstand abzusenken. In diesem Fall wird der Istwert für den niedrigsten, normalen Prozessfüllstand als Wert 100% (URV) herangezogen und die Delta Bereichseinstellung durchgeführt. Die minimale Mess- spanne wird dadurch vom Wert 100% abgezogen und der Wert 0% aktualisiert.
  • Seite 97: Anhang F: Zulassungen

    Anhang F: Zulassungen CE Certificate WRITTEN DECLARATION OF CONFORMITY Siemens Milltronics Process Instruments B.V. Nikkelstraat 10 - 4823 AB BREDA - The Netherlands Declare, solely under own responsibility, that the product Capacitance Level and Flow Measurement/Detection, SITRANS LC 500 / Pointek CLS 500...
  • Seite 98: Ce Bescheinigung

    CE Bescheinigung SCHRIFTLICHE KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Erklärung der Siemens Milltronics Process Instruments B.V. Nikkelstraat 10 - 4823 AB BREDA - Niederlande Wir erklären hiermit auf eigene Verantwortung, dass der Kapazitive Füllstand-, Durchfluss- und Grenzstandschalter SITRANS LC 500 / Pointek CLS 500 welcher Gegenstand dieser Erklärung ist, mit den folgenden Normen und/oder Regelwerken übereinstimmt:...
  • Seite 99: Typenschild: Pointek Cls 500

    Typenschild: Pointek CLS 500 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 93...
  • Seite 100: Kema Bescheinigungen Und Verzeichnisse

    KEMA Bescheinigungen und Verzeichnisse Seite 94 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 101 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 95...
  • Seite 102 Seite 96 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 103 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 97...
  • Seite 104 Seite 98 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 105 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 99...
  • Seite 106 Seite 100 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 107 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 101...
  • Seite 108: Bescheinigungen Und Verzeichnisse

    Bescheinigungen und Verzeichnisse Die Daten zur Eigensicherheit des Pointek CLS 500 wurden wie folgt definiert und zugelassen: Applikation Technische Daten Stromschleife vom Schaltkreis der Messung isoliert 3.6-22 mA Interne Kapazität vernachlässigbar Interne Induktanz 10 µH Maximale Versorgungsspannung 30 VDC Maximaler Strom 200 mA Maximale Leistungsaufnahme 1,5 W...
  • Seite 109: Kontrollzeichnung Fm/Csa Zulassung

    Kontrollzeichnung FM/CSA Zulassung Pointek CLS 500 7ML19985GG31 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG Seite 103...
  • Seite 110 Notizen Seite 104 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 111: Glossar

    Glossar Dielektrikum: Ein Nichtleiter direkten elektrischen Stroms. Dielektrizitätskonstante: Fähigkeit eines Dielektrikums, elektrische Energie unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes zu speichern. Diese Maßzahl gibt an, um wie viel sich die Kapazität eines Kondensators erhöht, wenn sich statt Luft ein Dielektrikum zwischen den Platten befindet.
  • Seite 112 Notizen Seite 106 Pointek CLS 500 – BETRIEBSANLEITUNG 7ML19985GG31...
  • Seite 113: Index

    Index Inbetriebnahme Schnellstartverfahren 40 Kabel Abkürzungen und Kennzeichnungen Anforderungen 24 Liste 3 Kalibrierung Anschluss Einpunkt 33 Angaben zu Versorgung und Kabel 23 Kalibrierung in einem Schritt 33 Anschlusszeichnung 26 Kontrollen Applikationsbeispiel Wartungsempfehlungen 50 Grenzstanderfassung 87 Manueller Test 50 Bescheinigungen und Verzeichnisse Metallbehälter 28 Details 102 Erdung 28...
  • Seite 114 Standard Serie Abmessungen 85 Standardausführung Füllstandmessung Eigenschaften 16 Systemerdung Referenzierung 28 Technische Daten Genaue Angaben 5 Testfunktion Automatischer Selbsttest 50 Transistorausgang Erforderlicher Schutz 19 Transmitter Allgemeine Informationen (HART) 81 Funktionsweise 9 Versorgung Anforderungen 23 Versorgungsspannung Anforderungen 5 Vorgabewerte Werkseinstellungen 34 Wartung Empfehlungen 50 Werkseinstellungen...
  • Seite 115: Schnellstarthilfe: Pointek Cls 500

    Schnellstarthilfe: Pointek CLS 500 Schnellstartverfahren Für eine Überfüllsicherung: Gerät einbauen; Sonde ohne Materialkontakt 2a Gerät einschalten 3a 1. Schaltpunkt für den Schalter einstellen: Wert 0% (LRV) in Menü 0E Einstellung des Werts für 0% (LRV); Einheiten pF (Menü 01: Pv = 0); Sonde darf keinen Materialkontakt haben.
  • Seite 116: Drehschalterstellungen - Schnellstarthilfe (Failsafe Max Modus)

    Drehschalterstellungen – Schnellstarthilfe (Failsafe Max Modus) Menü-EBENE 0 (00 bis 0F) MSP2002-1 Transmitter im Failsafe Modus Max (FSH) oder Min (FSL) Messwert Num. Messwert Nume- Nume- Messwert Messwert Messwert Messwert Messwert Sekunden Sekunden % Einheiten Einheiten Auswahl Einheiten risch risch Einheiten Einheiten Einheiten...
  • Seite 117: Freier Programmiermodus

    Freier Programmiermodus Pointek CLS 500 wird meistens im Failsafe Modus Max oder Min verwendet (mit verbundenen Funktionen für Alarm und Fehlersignalmeldung); die Auswahl erfolgt in Menü 1E. Der freie Programmiermodus steht jedoch als Alternative zur Verfügung. Im freien Programmiermodus arbeiten alle Menüeinträge unabhängig voneinander. Eine kontinuierliche Füllstandmessung mit füllstandproportionalem mA Signal ist verfügbar.
  • Seite 118: Drehschalterstellungen - Schnellstarthilfe (Freier Programmiermodus)

    Drehschalterstellungen – Schnellstarthilfe (Freier Programmiermodus) Menü-EBENE 0 (00 bis 0F) MSP2002-1 Transmitter im freien Programmiermodus (FPM) Messwert Num. Messwert Nume- Messwert Messwert Messwert Messwert Messwert Einheiten Sekunden Sekunden Numerisch Einheiten Auswahl Einheiten risch Einheiten Einheiten Einheiten Einheiten Einheiten Keine Messwert Anzeige Max/Min Aktivierung...
  • Seite 120 Siemens Milltronics Process Instruments Inc. Siemens Milltronics Process Instruments Inc. 2003 1954Technology Drive, P .O. Box 4225 Subject to change without prior notice Peterborough, ON, Canada K9J 7B1 Rev. 1.0 Tel: (705) 745-2431 Fax: (705) 741-0466 *7ml19985GG31* Email: techpubs@siemens-milltronics.com...

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