4.4 Lösen des Fräswerkzeuges
Zum Lösen der Werkzeuge muß der Deckel am Fräsanschlag geöffnet werden. Mit den beiden Maulschlüsseln SW 41
kann die Mutter gelöst werden.
Der untere Schlüsselansatz dient zum Halten, der obere Ansatz zum Lösen.
Bei der Ausführung mit Wendeschalter muß der Taster zum Bremslüften gedrückt werden, damit die Spindel gedreht
werden kann.
4.5 Aufspannen des Fräswerkzeuges
Das Werkzeug muß so kurz wie irgend möglich eingespannt werden. In der niedrigsten Stellung muß sich das Werkzeug
frei drehen lassen. Auch bei Schrägstellung der Spindel darf keine Berührung des Werkzeuges mit Führungselementen
und Einlegeringen möglich sein. Es besteht erhebliche Unfallgefahr bei Berührung mit dem Werkzeug! Vor dem
Einschalten das Werkzeug immer mit der Hand durchdrehen und auf Freigängigkeit prüfen.
Das Fräswerkzeug wird mit den Zwischenringen fest-
gespannt. Eine grobe Höhenplazierung des Fräs-
werkzeuges auf der Frässpindel erfolgt durch entsprech-
endes Aufschieben von einigen Zwischenringen.
4.6 Einstellen/Verändern der Spindeldrehzahl
Nach dem Lösen des Kipp-Klemmhebels wird der An-
triebsmotor nach hinten geschwenkt. Der Riemen ist
nun entspannt und kann auf den Stufenscheiben umge-
legt werden.
Es stehen 4 Drehzahlen zur Verfügung:
1800 U/min -
zum Schleifen von Profilleisten
}
3000 U/min
6200 U/min
für den Einsatz von Fräswerkzeugen
8500 U/min
Die Schaltgabel wird auf die Riemenmitte eingestellt.
Die eingestellte Spindeldrehzahl wird dadurch auf die
äußere Drehzahlanzeige übertragen.
Nach dem Umlegen des Antriebsriemens erfolgt die notwendige Riemenspannung durch Vorschwenken des Motors.
Der Kipp-Klemmhebel ist wieder festzuziehen.
Nach dem Aufstecken des Fräswerkzeuges (Dreh-
richtung beachten) muß die Frässpindel mit den verblei-
benden Zwischenringen bis zum Gewindeansatz gefüllt
werden. Danach die Fräsdornmutter aufschrauben und
sorgfältig festziehen.