3.6 Ethernet-Schnittstelle
Das Ethernet-Interface des PW100 konvertiert die physikalische Schnittstelle Ethernet 10/100BaseT auf
M-Bus und das Protokoll TCP/IP zum seriellen Protokoll. Die Ethernet-Schnittstelle ist in der Gehäusefront als
8-polige RJ45-Buchse eingebaut. Damit kann der PW100 in ein vorhandenes, lokales Netzwerk eingebunden
und die M-Bus Zähler können von einem oder mehreren PCs im Netz ausgelesen werden. Dazu muss auf
dem PC das sog. Tibbo Device Server Toolkit installiert werden. Mit dieser Software wird das Ethernet-Inter-
face im PW100 konfiguriert und ein virtueller Comport eingerichtet. Diese simulierte, serielle Schnittstelle er-
möglicht die Verwendung der gewohnten M-Bus Software für normale serielle Schnittstellen. Bitte führen Sie
die folgenden Schritte der Einrichtung durch.
3.6.1 IT-Vorbereitungen
Die IT-Abteilung des Netzwerkes, in dem der PW100 betrieben werden soll, muss vorab die folgenden Punkte
festlegen bzw. einstellen:
Feste IP-Adresse muss bis auf den letzten Bereich übereinstimmen mit der IP-Adresse des auslesenden
▪
Computers (z.B. 192.168.1.239)
▪
Falls ein Gateway vorhanden ist, welches die IP-Adressen umcodiert, benötigen Sie zwingend noch die
IP-Adresse des Gateways und die Subnet-Maske.
Der Konverter benutzt per Default den Port 1001 (veränderbar) für das TCP-Protokoll. Dieser Port muss
▪
in allen Firewalls freigegeben sein.
Die IP-Adresse Ihres Computers im Netzwerk können Sie wie folgt feststellen:
PW100 · Bedienungsanleitung Version 1.0 - 11/2020
PW100
Start – Ausführen: cmd <OK>
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