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Einleitung; Grundsätzliches - Spl Channel One 9945 Bedienungsanleitung

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Einleitung

Grundsätzliches
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SPL ist in erster Linie bekannt für die Entwicklung hochspezialisierter
Audiowerkzeuge. Unsere Entwicklungsphilosophie „ein Gerät für eine Auf-
gabe" zielt auf schnelle und einfache Bedienbarkeit verbunden mit hoher
Bearbeitungsqualität, um ein Höchstmaß an Musikalität zu gewährleisten.
Mit dem Channel One hat SPL einen kompletten Kanalzug geschaffen, der
wesentlich auf Bearbeitungskonzepten basiert, die in anderen Produkten
bereits erfolgreich realisiert wurden. Die sehr komplexe Aufgabenstellung
eines Kanalzugs profitiert umso mehr von den innovativen Techniken, die
das Arbeiten mit SPL-Geräten seit jeher sehr effizient und zielorientiert
gestalten. Der Produktionsalltag wird in hohem Maße von knappen
Zeitvorgaben bestimmt – der „teure" Sänger will schnell aufgenommen sein;
wenn technische Vorbereitungen lange Zeiträume in Anspruch nehmen,
kann ungeeignetes Equipment laufend Kosten verursachen und das
Arbeitsklima beeinträchtigen. Der Channel One dagegen kommt in jeder
Hinsicht schnellem Arbeiten entgegen, ohne es an professioneller Präzision
und Sorgfalt fehlen zu lassen.
Der Channel One besteht aus einer hybriden Transistor/Röhren-Vorstufe
mit Mikrofon-, Line- und Instrumenteneingang, einem De-Esser, einem Kompres-
sor/Limiter mit Noise Gate, einer EQ-Sektion und einem Kopfhörer-Monitor.
Der Channel One hat alle notwendigen Tools an Bord, um eine Aufnahme
auf ein digitales Aufnahmesystem vorzubereiten. Er bietet vielfältige Mög-
lichkeiten zur Klangbearbeitung – die gesamte Bandbreite von subtilen
Korrekturen bis hin zu kranken Low-Fi-Sounds steht zur Verfügung.
Die Vielseitigkeit und komplette Ausstattung gestattet auch über die
Verwendung als reinen „Aufnahmekanal" hinaus weitere Anwendungs-
bereiche abzudecken, z. B. der Einsatz im Mixdown oder die Verwendung als
hochwertiger Mono-Outboard-EQ oder als Kompressor.
Für ein Höchstmaß an Bedienungsfreundlichkeit und Übersichtlichkeit
wurden alle Module auf die wichtigsten Regel- und Schaltmöglichkeiten
reduziert. Schnelles und effektives Arbeiten wird also nicht verhindert,
sondern gefördert – es bleibt mehr Zeit für kreatives Arbeiten.
Bei der Konzeption wurde größter Wert auf hohe Flexibilität gelegt. Ein
Beispiel sind die drei separaten Eingänge für Mikrofon, Line-Signale oder
Instrumente, die jeweils für ihre Aufgabe optimiert wurden.
Eine mit 250 Volt betriebene Doppeltrioden-Röhre greift an zwei Punkten
in's Geschehen ein – einmal als abschließendes Element der Vorstufe, ein
zweites Mal am Ende der gesamten Bearbeitungskette, so daß auch das
bearbeitete Signal noch einmal die Röhrenstufe durchläuft. Dieser Aufbau
verbindet die Vorteile der Transistor-Vorverstärkungsstufe (hohe Dynamik
bei geringen Verzerrungen, Rauscharmut) mit dem stärkeren musikalischen
Ausdruck des Röhrenklangs.
Der Mikrofoneingang kann optional mit Lundahl-Eingangsübertragern
ausgerüstet werden. Die Eingangsübertrager liefern der Vorstufe eine fünf-
fach höhere Mikrofonspannung; eine Verstärkung, um die die elektronische
Vorstufe entlastet wird.
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