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Durch Reduzierung der Empfindlichkeit und speziell die Verwendung des Parabolspiegels (bei großen
Abständen) und des Schwanenhalses (bei kleinen Abständen) kann die Ortung zusätzlich erheblich er-
leichtert werden.
Sehr große Leckagen: Sehr große Leckagen erzeugen ein starkes Ultraschallfeld, welches unter Um-
ständen einen Ultraschall im ganzen Raum erzeugen kann. Hier empfiehlt es sich wieder, die Sensitivi-
tät zu verringern und die einzelnen Komponenten nahe abfahren. Dabei sollen Leckagen über das Laut-
stärken-Niveau des lautesten Punktes geortet werden.
Sollte die Leckage nicht zugänglich sein, wird die Verwendung des Parabolspiegels empfohlen, da die-
ser über eine sehr gute Richtcharakteristik verfügt.
Lampen und Motoren:
Störgeräusche: Elektrisches Sirren → nicht mit Leckage verwechseln!
Manche Anlagen und Maschinen können auch einen Ultraschall erzeugen, der in einem ähnlichen Fre-
quenzbereich liegt, wie zum Beispiel Neonröhren oder Motoren. Diese hören sich in der Regel aller-
dings unterschiedlich als das typische „Zischen" der Leckagen an und sollten nicht mit diesen verwech-
selt werden.
Sollte ein Ultraschall zu hören sein, der offensichtlich nicht von der Druckluftanlage stammt, sollte die
Empfindlichkeit des Gerätes reduziert werden, um diesen zu „unterdrücken". Sollte dies nicht ausrei-
chen, muss das Geräusch ignoriert werden.
LD 500 KURZ BAL_V2.03 DE
Überlagerung von Leckagen: Sollten Leckagen
räumlich nah beieinander sein, überlagert sich
der emittierte Ultraschall. Hier wird empfohlen,
die Leckagen mit einem „Tuch abzudichten".
Speziell bei der Quantifizierung der Leckage er-
höht dies die Genauigkeit der Messung enorm.
Gleichzeitig sollte hier räumlich sehr nahe an
den Komponenten gemessen werden.
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