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Victron energy BMV-700 Anleitung
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Inhaltszusammenfassung für Victron energy BMV-700

  • Seite 117 1 KURZANLEITUNG 1.1 Batteriekapazität 1.2 Zusatzeingang (nur BMV 702) 1.3 Wichtige Tastenkombinationen 2 NORMALER BETRIEBSMODUS 2.1 Übersicht über die Auslesewerte 2.2 Synchronisierung des BMV 2.3 Häufige Probleme 3 MERKMALE UND FUNKTIONEN 3.1 Merkmale der drei BMV Modelle 3.2. Warum ist eine Batterie-Überwachung wichtig? 3.3 Wie funktioniert der BMV? 3.3.1 Informationen zur Batteriekapazität und zur Entladerate 3.3.2 Informationen zum Ladewirkungsgrad (CEF)
  • Seite 118: Sicherheitsmaßnahmen

    Sicherheitsmaßnahmen  Das Arbeiten in Nähe einer Bleisäurebatterie ist gefährlich. Batterien können während des Betriebs explosive Gase erzeugen. In Nähe der Batterie sind das Rauchen, Funkenbildung und Flammen unbedingt zu vermeiden. Sorgen Sie dafür, dass der Standort der Batterie ausreichend durchlüftet wird. ...
  • Seite 119 1 KURZANLEITUNG Bei dieser Kurzanleitung wird davon ausgegangen, dass der BMV 702 zum ersten Mal installiert wird bzw. dass er auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde. Die Werkseinstellungen eignen sich für herkömmliche Blei-Säure- Batterien: Flüssigelektrolyt-, GEL-oder AGM-Batterien. Der BMV erkennt automatisch sofort nach Abschluss des Setup- Assistenten die Nennspannung des Batteriesystems (weitere Einzelheiten und Beschränkungen der automatischen Nennspannungs- Erkennung finden Sie in Punkt 3.8).
  • Seite 120: Batteriekapazität

    Setup-Assistent: 1.1 Batteriekapazität a) Nach Einsetzen der Sicherung erscheint auf dem Display folgender Lauftext.   Wird dieser Text nicht angezeigt, halten Sie die Tasten SETUP und SELECT 3 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt, um das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen oder gehen Sie zu Punkt 4 für Informationen zum vollständigen Setup (Einstellung 64, die Sperreinstellung, muss auf OFF stehen, um die Werkseinstellungen wiederherstellen zu können, siehe Punkt 4.2.5).
  • Seite 121 1.2 Zusatzeingang (nur BMV 702) a) Das Display zeigt folgenden laufenden Text an:. b) Durch Betätigen der Taste SELECT wird der Bildlauf beendet und auf der LCD-Anzeige erscheint:  Mithilfe der Taste + oder – die gewünschte Funktion des Zusatzeinganges auswählen: ...
  • Seite 122: Wichtige Tastenkombinationen (Siehe Auch Punkt 4.1: Verwendung Des Menüs)

    1.3 Wichtige Tastenkombinationen (Siehe auch Punkt 4.1: Verwendung des Menüs) a) Fabrikeinstellungen wiederherstellen Die Tasten SETUP und SELECT 3 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt halten. b) Manuelle Synchronisation Die Tasten für hoch und runter 3 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt halten. c) Akustischen Alarm ausschalten. Der Alarm wird durch Betätigen einer Taste quittiert.
  • Seite 123: Übersicht Über Die Auslesewerte

    2 NORMALER BETRIEBSMODUS 2.1 Übersicht über die Auslesewerte Im normalen Betriebsmodus zeigt der BMV eine Übersicht über die wichtigsten Parameter an. Die Auswahltasten + und – verleihen Zugang zu verschiedenen Auslesewerten: Batteriespannung Zusatz- Batteriespannung nur BMV-702, wenn der Zusatzeingang auf START eingestellt ist.
  • Seite 124 Verbrauchte Ampere-Stunden Die Höhe der von der Batterie verbrauchten Amperestunden. Beispiel: Wird der voll aufgeladenen Batterie 3 Stunden lang ein Strom mit 12 A entnommen, erscheint in der Anzeige -36,0 Ah. (-12 x 3 = -36) Ladezustand Bei der voll aufgeladenen Batterie wird der Wert 100,0 % angezeigt.
  • Seite 125: Synchronisierung Des Bmv

    Spannung des unteren Batteriebankbereichs nur BMV-702, wenn der Zusatzeingang auf MID eingestellt ist. Mit der Spannung des oberen Bereichs vergleichen, um den Zellenausgleich der Batterie zu überprüfen. Abweichung vom Mittelpunkt der Batteriebank nur BMV-702, wenn der Zusatzeingang auf MID eingestellt ist. Abweichung von der gemessenen Mittelpunkt-Spannung in Prozent.
  • Seite 126: Häufige Probleme

    Sollte die Synchronisierung des BMV nicht automatisch starten, kann es erforderlich sein, den Wert für die "Voll-Ladungs-Spannung", den Schweifstrom und/oder die Ladezeit anzupassen. Nach einer Unterbrechung der Spannungsversorgung zum BMV, muss der Batteriewächter erst wieder synchronisiert werden, bevor er korrekt arbeiten kann.
  • Seite 127 verhindert, dass der BMV zu früh auf 100 %-Ladezustand umschaltet. Siehe Punkt 4.2.1 SYNC und das Batteriesymbol blinken Das bedeutet, dass die Batterie nicht synchronisiert ist. Laden Sie die Batterien und der BMV sollte automatisch synchronisieren. Falls das nicht funktioniert, bitte die Synchronisierungseinstellungen überprüfen. Alternativ: Wenn Sie wissen, dass die Batterie voll aufgeladen ist, jedoch nicht warten möchten, bis der BMV synchronisiert: Die Tasten für hoch und runter gleichzeitig gedrückt halten, bis ein Piepston ertönt.
  • Seite 128: Merkmale Und Funktionen

    3 MERKMALE UND FUNKTIONEN 3.1 Merkmale der drei BMV Modelle Der BMV ist in drei Modellen verfügbar. Jedes davon ist auf eine andere Reihe von Anforderungen abgestimmt: BMV- BMV- BMV- 700H Umfassende Überwachung einer • • • einzelnen Batterie Grundlegende Überwachung einer •...
  • Seite 129 3.2. Warum ist eine Batterie-Überwachung wichtig? Batterien werden bei vielseitigen Anwendungen eingesetzt, in den meisten Fällen, um Energie für eine spätere Nutzung zu speichern. Wie viel Energie ist jedoch in der Batterie gespeichert? Die Batterie selbst zeigt dies nicht an. Die Betriebsdauer von Batterien hängt von zahlreichen Faktoren ab.
  • Seite 130 3.3.1 Informationen zur Batteriekapazität und zur Entladerate Die Kapazität einer Batterie wird in Amperestunden (Ah) gemessen. Eine Blei-Säure-Batterie, die z. B. 20 Stunden lang einen Strom mit 5 A liefern kann, hat eine Nennkapazität von C = 100 Ah (5 x 20 = 100). Wenn dieselbe 100 Ah Batterie in zwei Stunden vollständig entladen wird, liefert sie möglicherweise nur noch C = 56 Ah (wegen der höheren...
  • Seite 131: Mehrere Anzeigeoptionen Für Den Ladezustand Der Batterie

    3.4 Mehrere Anzeigeoptionen für den Ladezustand der Batterie Der BMV kann sowohl die entnommenen Amperestunden (Auslesewert "verbrauchte Amperestunden", nur mit dem Ladewirkungsgrad kompensiert), als auch den tatsächlichen Ladezustand (in Prozent Auslesewert "Ladezustand", mit dem Ladewirkungsgrad und der Peukert- Effizienz kompensiert) anzeigen. Am besten überwachen Sie den Zustand Ihrer Batterie durch das Ablesen des Ladezustands.
  • Seite 132: Verwendung Alternativer Shunts

    3.6 Verwendung alternativer Shunts Der BMV wird mit einem 500 A/50 mV Shunt (Nebenschlusswiderstand) geliefert. Dieser sollte für die meisten Anwendungen geeignet sein. Der BMV kann jedoch konfiguriert werden, um mit einer breiten Palette an unterschiedlichen Shunts betrieben zu werden. Es können Shunts mit bis zu 9.999 A, und/oder 75 mV verwendet werden.
  • Seite 133 Im Falle einer anderen Nennspannung der Batteriebank (32 V zum Beispiel), muss der Wert für die Voll-Ladungs-Spannung manuell eingestellt werden: siehe Punkt 4.2.1, Einstellung 02. Empfohlene Einstellungen: Nennspannung der Batterie Empfohlene Einstellung für Voll-Ladungs-Spannung 12 V 13,2 V 24 V 26,4 V 36 V 39,6 V...
  • Seite 134: Interface-Optionen

    Victron-Produkte, die sich daran anschließen lassen ist schier endlos: Wechselrichter, Multis, Quattros, MPPT Solar-Ladegeräte, BMV-600, BMV-700, Skylla-i, Lynx Ion und noch weitere Geräte. Der BMV kann über ein VE.Direct-Kabel an das Color Control GX angeschlossen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, es über die VE.Direct zu USB-Schnittstelle anzuschließen.
  • Seite 135 3.10 Zusatzfunktionen des BMV 702 Neben der umfassenden Überwachung des Hauptbatteriesystems bietet der BMV-702 auch einen zweiten Überwachungseingang. Dieser sekundäre Eingang verfügt über die drei im folgenden beschriebenen konfigurierbaren Optionen. 3.10.1 Überwachung der Zusatzbatterie Schaltbild: Siehe Kurz-Anleitung. Abb. 3 Diese Konfiguration bietet die Möglichkeit zur Grundüberwachung einer weiteren Batterie.
  • Seite 136 Unterschiede werden während der Konstantspannungsphase bzw. des Zellenausgleichs zwar bereinigt, große Unterschiede jedoch führen zu Schäden während des Ladevorgangs, da es zu einer Gasentwicklung in den Zellen oder Batterien mit dem höchsten anfänglichen Ladezustand kommt. Es lässt sich mithilfe der Überwachung des Mittelpunkts der Batteriebank ein frühzeitiger Alarm einrichten.
  • Seite 137: Informationen Zum Vollständigen Setup

    4 INFORMATIONEN ZUM VOLLSTÄNDIGEN SETUP 4.1 Verwendung der Menüs Der BMV lässt sich mit vier Tasten steuern. Die jeweilige Funktion der Tasten hängt davon ab, in welchem Modus sich der BMV befindet. Funktion Taste Wenn im Wenn im Setup-Modus Normalbetriebsmodus Falls die Hintergrundbeleuchtung aus ist, lässt sie sich mit jeder beliebigen Taste wieder einschalten.
  • Seite 138: Funktionsüberblick

    Wenn zum ersten Mal Strom zugeführt wird oder wenn das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde, startet der BMV den schnellen Setup-Assistenten: Siehe Punkt 1. Danach startet der BMV bei der Versorgung mit Strom im Normalbetriebmodus: siehe Punkt 2. 4.2 Funktionsüberblick In der folgenden Zusammenfassung werden alle Parameter des BMV beschrieben.
  • Seite 139 Der Parameter Voll-Ladung sollte stets leicht unterhalb der Spannung am Ende des Ladevorgangs des Ladegerätes liegen (für gewöhnlich 0,2 V oder 0,3 V unterhalb der "Erhaltungs-" Spannung des Ladegerätes). Siehe Punkt 3.7 für die empfohlenen Einstellungen. BMV-700 / BMV-702 Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite 0 –...
  • Seite 140 06. Charge Efficiency Factor (Der Ladewirkungsgrad ) Der Ladewirkungsgrad kompensiert die Ah-Verluste während des Ladevorgangs. 100 % bedeutet kein Verlust. Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite 50 – 100 % 95 % ______________________________________________________________ 07. Current threshold (Schwellwert Strom) Fällt der gemessene Stromwert unter diesen Schwellwert, wird er mit Null angenommen. Mithilfe des Strom-Schwellwerts kann der negative Einfluss sehr kleiner Ströme auf die Langzeitanzeige des Ladezustands in 'verrauschten' Umgebungen eliminiert werden.
  • Seite 141: Relaiseinstellungen

    4.2.2. Relaiseinstellungen Anmerkung: Schwellwerte sind deaktiviert, wenn sie auf 0 eingestellt sind. ___________________________________________________________ 11. Relay mode (Relais-Modus) DFLT Standard-Modus. Mit den Relais-Schwellwerten Nummer 16 bis 31 lässt sich das Relais steuern. CHRG Ladegerät-Modus. Das Relais schließt, wenn der Ladezustand unter die Einstellung 16 abfällt (unterster Ladezustand) oder, wenn die Batteriespannung unter die Einstellung 18 abfällt (Niedrigspannungs-Relais).
  • Seite 142 21. Clear high voltage relay (Relais Hochspannung zurücksetzen) Wenn die Batteriespannung unter diesen Wert abfällt, öffnet sich das Relais (nach einer Verzögerung, je nach Einstellung 14 und/oder 15). Dieser Wert muss gleich oder niedriger als als der vorstehende Parameter sein sein. BMV-700 / BMV-702 Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite 0 –...
  • Seite 143 23. Clear low starter voltage relay - 702 only (Relais geringe Starter- Spannung löschen - nur 702) Wenn die Zusatzbatteriespannung diesen Wert überschreitet, öffnet sich das Relais (nach einer Verzögerung, je nach Einstellung 14 und/oder 15). Dieser Wert muss gleich oder größer als als der vorstehende Parameter sein sein.
  • Seite 144 31. Clear mid voltage relay - 702 only (Relais Mittelpunktspannung zurücksetzen - nur 702) Wenn die Mittelpunktspannungsabweichung unter diesen Wert abfällt, öffnet sich das Relais (nach einer Verzögerung, je nach Einstellung 14 und/oder 15). Dieser Wert muss gleich oder niedriger als als der vorstehende Parameter sein sein. Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite...
  • Seite 145: Inhaltsverzeichnis

    38. Clear high voltage alarm (Alarm "Überspannung" zurücksetzen) - Sobald die Batteriespannung wieder unter diesem Wert liegt, schaltet der Alarm ab. Dieser Wert muss gleich oder niedriger als als der vorstehende Parameter sein sein. BMV-700 / BMV-702 Standard Bearbeitungsbereich Schrittweite 0 –...
  • Seite 146 45. Low temperature alarm - 702 only (Alarm "niedrige Temperatur" - nur 702) Unterschreitet die Temperatur diesen Wert, wird nach 10 Sekunden der Alarm aktiviert. Es handelt sich dabei um einen visuellen und akustischen Alarm. Er zieht das Relais nicht an. 46.
  • Seite 147 52. Main voltage display (Anzeige Hauptspannung) Muss auf ON sein, damit die Spannung der Hauptbatterie im Überwachungsmenü angezeigt wird. 53. Current display (Anzeige Strom) Muss auf ON sein, damit der Strom im Überwachungsmenü angezeigt wird. 54. Power display (Anzeige Power) Muss auf ON sein, damit Power im Überwachungsmenü...
  • Seite 148 64. Lock setup (Setup sperren) Ist diese Funktion an, werden alle Einstellungen (außer dieser) blockiert und können nicht verändert werden. Standard Einstellungsbereich OFF/ON _______________________________________________________________ 65. Shunt current (Shunt-Strom) Wenn Sie einen anderen als den mit dem BMV mitgelieferten Shunt verwenden, setzen Sie diesen Wert auf den Nennstrom des Shunts.
  • Seite 149 4.3 Verlaufs-Daten Der BMV verfolgt mehrere Parameter in Bezug auf den Batteriestatus. Diese können dazu verwendet werden, um Nutzungsverhalten und Batteriezustand zu beurteilen. Sie gelangen zu den Verlaufsdaten, indem Sie im Normalbetriebsmodus die Taste SELECT betätigen. Betätigen Sie die Taste + oder – , um zwischen den verschiedenen Parametern hin- und herzuschalten.
  • Seite 150 Parameter Beschreibung  Die tiefste Entladung in Ah.  Der größte Wert, der seit der letzten Synchronisierung für die verbrauchten Amperestunden verzeichnet wurde.  Durchschnittliche Entladetiefe  Die Anzahl der Ladezyklen. Ein Ladezyklus wird immer dann gezählt, wenn der Ladezustand unter 65 % abfällt und danach wieder auf über 90 % ansteigt.
  • Seite 151: Peukert-Formel: Batteriekapazität Und Entladerate

    5 WEITERE INFO ÜBER DIE PEUKERTS FORMEL UND DIE ÜBERWACHUNG DES MITTELPUNKTS 5.1 Peukert-Formel: Batteriekapazität und Entladerate Der Wert, der sich bei der Peukert-Formel anpassen lässt, ist der Exponent n: siehe folgende Formel. Beim BMV lässt sich der Peukert-Exponent zwischen 1,00 und 1,50 anpassen.
  • Seite 152: Überwachung Der Mittelpunktspannung

    20 h Nennwert  (rated capacity)     1. 26   Peukert exponent,  Ein Peukert-Rechner steht Ihnen zur Verfügung unter http://www.victronenergy.com/support-and-downloads/software/ Bitte beachten Sie, dass die Peukert-Formel nicht mehr als ein grober Annäherungswert der Realität ist und, dass Batterien mit hohen Strömen sogar noch weniger Kapazität bieten, als durch einen festgelegten Exponenten vorhergesagt.
  • Seite 153: Einstellung Des Alarm-Schwellwertes

    führen zu Schäden während des Ladevorgangs, da es zu einer Gasentwicklung in den Zellen oder Batterien mit dem höchsten anfänglichen Ladezustand kommt. Ein rechtzeitiger Alarm kann mithilfe der Überwachung des Mittelpunkts der Batteriebank erzeugt werden (d. h., indem die Stringspannung in zwei Hälften geteilt wird und die beiden Stringspannungshälften miteinander verglichen werden).
  • Seite 154: Alarmverzögerung

    und: Vb = (V*(1-d/100) / 2 = 28,8*0,98 / 2 ≈ 14,1 V Eine Mittelpunktsabweichung von über 2 % würde offensichtlich in einer Überladung der oberen Batterie und einer unzureichenden Ladung der unteren Batterie resultieren. Das sind zwei gute Gründe dafür, den Alarmschwellwert für den Mittelpunkt auf nicht mehr als d=2 % einzustellen.
  • Seite 155 Bei einer älteren Batteriebank, die in der Vergangenheit störungsfrei betrieben wurde, könnte folgendes Problem vorliegen: a) Systematisches Unterladen, häufigere Ladevorgänge oder Ausgleichsladung nötig (Tiefenzyklus-Flüssigelektrolyt-Gitterplatten- oder OPzS Batterien). Ein besseres und regelmäßigeres Laden wird das Problem lösen. b) Eine oder mehrere fehlerhafte Zellen: Gehen Wie wie unter a) oder b) beschrieben vor.
  • Seite 156 6 LITHIUM-EISEN-PHOSPHAT-BATTERIEN (LiFePO LiFePO ist die am meisten verwendete Lithium-Ionen Batterie-Chemie. Der werksseitig eingestellte "Parameter für Voll-Ladung" sind im Allgemeinen auch für die LiFePo -Batterien anwendbar. Einige Batterie-Ladegeräte stoppen den Ladevorgang, wenn der Strom unter einen voreingestellten Schwellwert abfällt. Der Schweifstromwert muss höher als dieser Schwellwert sein.
  • Seite 157 7 DISPLAY Übersicht über das BMV Display Der Wert der ausgewählten Position wird mit diesen Ziffern angezeigt. Doppelpunkt Dezimaltrennzeichen Symbol Hauptbatteriespannung Symbol Batterietemperatur Symbol Zusatzspannung Symbol Mittelpunktspannung Setup-Menü aktiv Verlaufs-Menü aktiv Batterie muss wieder geladen werden (leuchtet) oder BMV ist nicht synchronisiert (blinkt zusammen mit K) Anzeige Batterie-Ladezustand (blinkt, wenn nicht synchronisiert) Einheit der ausgewählten Position, z.
  • Seite 158: Technische Daten

    8 TECHNISCHE DATEN Bereich der Versorgungsspannung (BMV700 / BMV-702) 6,5 … 95 VDC 60 … 385 VDC Versorgungsspannungsbereich (BMV-700H) Versorgungsstrom (keine Alarmbedingung, Hintergrundbeleuchtung aus) BMV-700/BMV-702 bei Vin = 12 VDC 4 mA bei angezogenem Relais 15 mA bei Vin = 24 VDC...

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