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Wakeup-Signal Und Statusüberwachung; Winkeleinstellung; Nutzungsdauer In Abhängigkeit Zur Vorhandenen Schaltfrequenz - Steute Rf Rw Sw868 Montage- Und Anschlussanleitung

Funk-lagesensor
Inhaltsverzeichnis
Verfügbare Sprachen

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RF RW SW868/915/917/922-NET/-ESD
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Montage- und Anschlussanleitung / Funk-Lagesensor
Mounting and wiring instructions / Wireless tilting sensor
Deutsch (Originalbetriebsanleitung)
des von Sender und Empfänger (E,H~1/r²). Neben dieser natürlichen
Reichweiteneinschränkung kommen noch weitere Störfaktoren hinzu:
So kann das Funksignal stark von leitfähigen Materialien beeinträch-
tigt werden. Dies gilt auch für dünne Folien wie z. B. Aluminium-Ka-
schierung auf Dämmmaterialien. Metallische Teile, z. B. Armierungen
in Wänden, Metallfolien von Wärmedämmungen oder metallbedampf-
tes Wärmeschutzglas, reflektieren elektromagnetische Wellen. Daher
bildet sich dahinter ein sogenannter Funkschatten. Zwar können
Funkwellen Wände durchdringen, doch steigt dabei die Dämpfung
noch mehr als bei Ausbreitung im Freifeld.
Durchdringung von Funksignalen:
Holz, Gips, Glas unbeschichtet
Backstein, Pressspanplatten
Armierter Beton
Metall, Aluminiumkaschierung, Wasser
Typische Reichweiten sind:
Sichtverbindung freies Feld:
Sichtverbindung im Innenbereich:
Sichtverbindung freies Feld (SW922):
Sichtverbindung im Innenbereich (SW922):
Sleep-Mode
Wird der Funk-Lagesensor nicht betätigt, befindet sich diese in
einem dauerhaften Schlafmodus mit einem extrem geringen Ener-
gieverbrauch. Selbes gilt für dauerhafte Betätigung des Funk-La-
gesensors. Ausschließlich durch eine Betätigungsänderung wird
dieser Modus für den Sendevorgang kurzzeitig verlassen.
Wakeup-Signal und Statusüberwachung
Das Wakeup-Signal dient der Statusüberwachung des Funk-La-
gesensors. Zyklisch kann überwacht werden, ob der Funk-Lagesen-
sor noch im Netzwerk verfügbar ist und wie dessen Batteriestand
ist. Empfohlen wird eine Überwachungszeit, die der Durchlaufzeit
der entsprechenden Anwendung entspricht.
Je kürzer das Wakeup-Signal gewählt wird, desto geringer ist die
Batterielebensdauer.
Je kürzer das Wakeup-Signal eingestellt wird, desto höher ist die
Gesamtfunkbelastung auf der Funkschnittstelle.
Zur Einstellung des Wakeup-Signals: Siehe dafür RF RxT
SW868/915/917/922-NET, »Schnittstellenbeschreibung/Funkempfän-
ger«, Abschnitt »StateMessage-Response«, Unterpunkt »RECORD.
WAKEUP; verfügbar unter www.steute.de.

Winkeleinstellung

Der Schaltwinkel des Sensors passt sich automatisch dem Winkel der
Rollenbahnschräge an. Nach Inbetriebnahme ist hierfür keine Konfi-
guration erforderlich. Bei sehr großen Änderungen der Rollenbahn-
schräge und bei erster Inbetriebnahme: Damit der Sensor den neuen
Schaltpunkt durch die geänderte Schräge übernimmt, ist es ggf. erfor-
derlich, den Sensor einmal vollständig zu betätigen und loszulassen.
steute empfehlt die automatische Winkelanpassung. Falls der An-
wender einen festen, sich nicht verändernden Winkel wünscht, kann
er diesen per Software-Befehl konfigurieren. Siehe dafür RF RxT
SW868/915/917/922-NET, »Schnittstellenbeschreibung/Funkempfän-
ger«, Abschnitt »StateMessage-Response«, Unterpunkt »RECORD.
OFFSET; verfügbar unter www.steute.de.
Bitte beachten: Der Offset legt den Winkel der Rollenbahnschräge
fest, nicht den Schaltwinkel. Fehlkonfiguration des Offsets durch einen
Wert, der nicht der Rollenbahnschräge entspricht, kann ggf. zur einem
falschen Schaltwinkel führen.
Gerätebatterie
Die integrierten Gerätebatterien sind auf die Lebensdauer des Ge-
samtgerätes abgestimmt. Die Gerätebatterien können nicht gewech-
selt werden. Vor Inbetriebnahme und Zuordnung der Sensoren an
das System aktivieren Sie das Gerät: Ziehen Sie den Batterie-Isola-
90...100%
tor heraus. Maximalen Umgebungstemperaturbereich beachten!
65...95%
10...90%
0...10%
ca. 450 m
ca. 40 m
ca. 150 m
ca. 20 m
Die integrierten Gerätebatterien sind nach dem Entfernen des Batte-
rie-Isolators maximal 10 Jahre haltbar. Verantwortlich dafür ist der
energiesparende Sleep-Mode. Im Sleep-Mode ist der Energiever-
brauch vergleichbar mit der Selbstendladung der Gerätebatterie.
Nutzungsdauer in Abhängigkeit zur
vorhandenen Schaltfrequenz
Sendeimpulse
= gesamt pro Jahr
Nutzungsdauer
Um die Gerätebatterielebensdauer zu steigern, empfehlen wir
folgende Maßnahmen:
- Neue Geräte umgehend in Betrieb nehmen, Bevorratung von neuen
Geräten planen.
- Möglichst konstante Betriebstemperatur und Feuchtigkeit (um 20°C
und trocken).
- Wakeup-Signal- / Statusüberwachungs-Intervall so lang wie möglich
konfigurieren ( z.B. > 1 x/h).
- Betätigungshäufigkeit reduzieren (z.B. < 12 x/h).
- Nach Umrüstung oder Einlagerung das Gerät nicht mehr bewegen.
- Für konstante Lagertemperatur und niedrige Luftfeuchtigkeit sorgen
(+10°C ... +20°C, trocken).
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ACHTUNG
Batteriesäure. Gefahr von Sachschaden! Nicht-
beachten kann zum Funktionsausfall führen.
Gerätebatterien regelmäßig auf Auslaufen kontrol-
lieren. Bei Auslaufen nicht mit bloßen Fingern in
die ausgelaufene Flüssigkeit fassen. Ausgelaufene
Flüssigkeit mit einem weichen Tuch
gründlich aufwischen.
Normale
Hohe
Schalt-
Schalt-
frequenz
frequenz
12x/h
1x/min
105.000
525.000
max. 10 Jahre
ca. 9 Jahre
Extrem hohe
Schalt-
frequenz
6x/min
3.100.000
ca. 4 Jahre
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