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756/831 KF Coulometer
Handbuch
8.831.1001
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Metrohm 756 KF

  • Seite 1 756/831 KF Coulometer Handbuch 8.831.1001...
  • Seite 3 Metrohm AG CH-9101 Herisau Switzerland Phone +41 71 353 85 85 Fax +41 71 353 89 01 info@metrohm.com www.metrohm.com 756/831 KF Coulometer 5.756.0012 and 5.831.0011 Handbuch 8.831.1001 04.2003 chs...
  • Seite 4 Teachware Metrohm AG CH-9101 Herisau teachware@metrohm.com Diese Dokumentation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehal- ten. Diese Dokumentation wurde mit grösster Sorgfalt erstellt. Dennoch sind Fehler nicht vollständig auszuschliessen. Bitte richten Sie diesbezügliche Hinweise an die obenstehende Adresse. Dokumente in weiteren Sprachen finden Sie auf http://products.metrohm.com...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung.............. 1 Bedienungselemente ................. 2 2 Der Nass-Arbeitsplatz .......... 4 Prinzip der KF-Coulometrie..............4 Titriergefäss einrichten............... 5 Ihre erste Bestimmung ............... 6 Diaphragmalose Generatorelektrode ..........7 2.4.1 Reagenzien..................7 2.4.2 Reinigung ..................7 2.5 Generatorelektrode mit Diaphragma ............. 8 2.5.1 Reagenzien..................8 2.5.2 Reinigung..................8 2.6 Tipps zur Arbeit mit Wasserstandards ..........
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 3.13 Aktuelle Probendaten, Taste <SMPL DATA>........46 3.14 Silospeicher für Probendaten ............47 3.15 Speichern von Bestimmungsresultaten und Siloberechnungen ..50 3.15.1 Speichern von Bestimmungsresultaten........50 3.15.2 Siloberechnungen..............51 4 Operation via RS232 Interface (englisch) ..53 4.1 General rules ..................53 4.1.1 Call up of objects ................
  • Seite 7 7.5 Gewährleistung und Zertifikate ............140 7.5.1 Gewährleistung................140 7.5.2 Zertifikat für Konformität und Systemvalidierung: 756 KF Coulometer ..............141 7.5.3 EU Konformitätserklärung für 756 KF Coulometer.....142 7.5.4 Zertifikat für Konformität und Systemvalidierung: 831 KF Coulometer ..............143 7.5.5 EU Konformitätserklärung für 831 KF Coulometer.....144 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen..........
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis 756/831 KF Coulometer, Gebrauchsanweisung...
  • Seite 9: Einleitung

    Gebrauchsanweisungen in einem Dokument zusammengefasst. Die in diesem Dokument abgebildeten Beispiele für Reports sind von ei- nem 756 KF Coulometer generiert worden. Sie sind für den 831 KF Coulometer bis auf die Gerätenummer identisch. Funktionen, die nur für den 756 KF Coulometer zutreffen, sind entsprechend gekenn- zeichnet.
  • Seite 10: Bedienungselemente

    Gerät ein-/ausschalten ∞ Taste < > Rührer ein-/ausschalten Taste <PAPER> (Nur beim 756 KF Coulometer) Papiervorschub am Drucker (wird dort ausgeführt, wo die manuelle Reports ausgege- ben werden). Taste <STOP> Stoppt Abläufe, z.B. Titrationen, Konditionieren. Taste <START> Startet Abläufe, z.B. Titrationen, Konditionieren.
  • Seite 11: Anschluss Der Indikatorelektrode

    Bei Netzen, in denen die Netzspan- Ofen, Probenwechsler, Roboter usw. nung mit starken HF-Störungen überlagert ist, soll das Coulometer über ein zusätzliches Netzfilter be- trieben werden, z.B. Metrohm Netzfil- ter 615. Anschluss für einen Dosino Kühlrippen für den automatischen Reagenz- wechsel.
  • Seite 12: Der Nass-Arbeitsplatz

    2.1. Prinzip der KF-Coulometrie 2 Der Nass-Arbeitsplatz 2.1 Prinzip der KF-Coulometrie Die coulometrische Karl-Fischer-Titration ist eine Variante der klassi- schen Wasserbestimmungsmethode nach Karl Fischer. Die her- kömmliche Methode arbeitet mit einer methanolischen Lösung von Iod, Schwefeldioxid und einer Base als Puffersubstanz. Bei der Titra- tion einer wasserhaltigen Probe laufen mehrere Reaktionen ab, die sich in der folgenden Summengleichung zusammenfassen lassen: + 2 RN ⇔...
  • Seite 13: Titriergefäss Einrichten

    2.2 Titriergefäss einrichten 2.2 Titriergefäss einrichten 1. Titriergefäss mit dem Halter an der Stativstange befestigen. Trockenrohr 2. Rührstäbchen ins Titriergefäss legen. 3. Schliffmanschetten 6.2713.XXX auf die richtige Generator- Länge zuschneiden und alle Schliffe der Einsät- elektrode ze damit versehen Indikator- 4.
  • Seite 14: Ihre Erste Bestimmung

    2.3. Ihre erste Bestimmung 2.3 Ihre erste Bestimmung Das Titriergefäss ist vorbereitet (siehe Seite 5) und das Cou- lometer ist eingeschaltet. In der Anzeige steht ******** Drücken Sie die Taste <START>. Das Vorkonditionieren beginnt, d.h. das Titrationsgefäss wird warten trockengestellt. Die LED "COND" blinkt. Der Pfeil bei der Drift ⇓...
  • Seite 15: Diaphragmalose Generatorelektrode

    2.4 Diaphragmalose Generatorelektrode 2.4 Diaphragmalose Generatorelektrode Die diaphragmalose Generatorelektrode 6.0345.100 ist problemlos in der Handhabung und leicht zu reinigen. Sie benötigt nur ein Rea- genz und ist rasch arbeitsbereit (keine Feuchtigkeitsdepots im Dia- phragma!). Die diaphragmalose Generatorelektrode ist die beste Wahl für die meisten Applikationen.
  • Seite 16: Generatorelektrode Mit Diaphragma

    2.5. Generatorelektrode mit Diaphragma 2.5 Generatorelektrode mit Diaphragma Die Generatorelektrode mit Diaphragma 6.0344.100 sollte dann ein- gesetzt werden, wenn Ihre Proben Ketone und Aldehyde enthalten, weil Spezialreagenzien für Aldehyde und Ketone nur für Generator- elektroden mit Diaphragma erhältlich sind. Falls Ihr Reagenz eine niedrige Leitfähigkeit hat, z.B. weil Sie wegen der Löslichkeit der Probe Chloroform zugeben müssen, sollten Sie die Generatorelektrode mit Diaphragma vorziehen.
  • Seite 17: Tipps Zur Arbeit Mit Wasserstandards

    2.6 Tipps zur Arbeit mit Wasserstandards 2.6 Tipps zur Arbeit mit Wasserstandards Zur Validierung des Gerätes, als ganzes, integriertes System, sollten handelsübliche, zertifizierte Wasserstandards mit den Wassergehal- ten 1.00 ± 0.003 mg/g und/oder 0.10 ± 0.005 mg/g verwendet wer- den (Der 1.0 mg/g Standard ist einfacher in der Handhabung und deshalb vorzuziehen).
  • Seite 18: Probezugabe

    2.7 Probezugabe Dieses Kapitel enthält einige Hinweise für die Probezugabe. Eine vollständige Behandlung dieses Themas ist hier jedoch nicht mög- lich. In der Literatur der Reagenzienhersteller und in Metrohm Appli- cation Bulletins finden Sie weitere Hinweise. Metrohm Application Bulletins: Nr. 142: Karl-Fischer-Wasserbestimmungen in gasförmigen Pro- Nr.
  • Seite 19: Feste Proben

    2.7 Probezugabe zu vermeiden. Dagegen darf die Spritze nicht direkt gekühlt werden, da sich sonst Kondenswasser bilden kann. Aus dem gleichen Grund ist das Aufsaugen von Luft in die durch Aufziehen einer gekühlten Probe abgekühlte Spritze zu vermeiden. Hochviskose Proben können durch Erwärmen dünnflüssiger gemacht werden, wobei die Spritze ebenfalls erwärmt werden muss.
  • Seite 20: Optimale Arbeitsbedingungen

    2.8. Optimale Arbeitsbedingungen 2.8 Optimale Arbeitsbedingungen Wird ein gut vorgetrocknetes Titriergefäss mit diaphragmaloser Ge- neratorelektrode in Betrieb genommen, ist die Grunddrift innert ca. 30 Minuten erreicht. Es empfiehlt sich, das Titriergefäss in dieser Zeit mehrmals vorsichtig zu Schütteln. Bei Generatorelektroden mit Diaphragma sollte man mit einer Vorbe- reitungszeit von ca.
  • Seite 21: Reagenzwechsel

    2.8 Optimale Arbeitsbedingungen 2.8.2 Reagenzwechsel Die Elektrolytlösungen sind in den folgenden Fällen auszuwechseln: • Falls das Titriergefäss zu voll ist. • Falls die Kapazität des Reagenzes erschöpft ist. • Falls die Drift zu hoch ist und durch Schütteln der Zelle keine Ver- besserung erreicht werden kann.
  • Seite 22: Manuelle Bedienung

    3.1 Tastatur 3 Manuelle Bedienung 3.1 Tastatur CONFIG Konfiguration. SMPL CONFIG PARAM PARAM Parameter. DATA SMPL DATA Probedaten. STATISTICS Ein-/Ausschalten der Statistikberech- USER STATISTICS SILO – nungen, siehe Seite 37. USER Wahl des Anwenders, siehe Seite 43. SILO Zu-/Wegschalten des Silospeichers für EXCH Probendaten, siehe Seite 47.
  • Seite 23: Prinzip Der Dateneingabe

    3.2 Prinzip der Dateneingabe 3.2 Prinzip der Dateneingabe • Ein Tastendruck bringt eine Gruppe von Abfragen in die Anzeige. Beispiel Taste <PARAM> (im Standard- parameters >Titrationsparameter Bedienmodus): >Statistik Aus der ersten Zeile ersehen Sie den "Ort", wo Sie >Vorwahl sich befinden. Sie haben die Taste <PARAM> ge- drückt und befinden sich in der Abfrage parameters •...
  • Seite 24: Texteingabe

    3.3 Texteingabe 3.3 Texteingabe Beispiel Methode speichern: user methods • Drücken Sie die Taste <USER METH>. >Methode speichern Setzen Sie den Cursor auf >Methode speichern Methode: ******** drücken Sie <ENTER>. In der Anzeige steht der Name der Methode, die ge- rade im Arbeitsspeicher ist.
  • Seite 25: Konfiguration, Taste

    3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Die Taste <CONFIG> dient zur Eingabe gerätespezifi- scher Daten. Die eingestellten Werte gelten für alle CONFIG Modi. Alle Eingaben sind nur im inaktiven Grundzustand configuration möglich. >Ueberwachung Zwei verschiedene Bedienungsmöglichkeiten stehen >Peripheriegeräte zur Verfügung: Standardmodus und Expertenmodus.
  • Seite 26 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Überwachung nach der Anzahl durchgeführter Anzahl Best. Bestimmungen (1...999, aus) Die Anzahl der Bestimmungen, die durchgeführt werden können ist abhängig vom Probentyp (stark verschmutzend, Erniedrigung der Leitfähigkeit) und von der Probenmenge die eingeführt werden muss. heisst Überwachung nicht aktiv. Zähler der Bestimmungen (0...999) Best.zähler Zählt die Anzahl der durchgeführten Bestimmungen...
  • Seite 27: Einstellungen Für Peripheriegeräte

    3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Volumen, das abgesaugt wird. Reagenzvolumen (0...9999 ml) Reag.volumen 100 ml Volumen, das zugegeben wird. Spülvolumen (0...9999 ml) Spülvolumen 0 ml Normalerweise ist das Spülen nicht nötig. Wenn ≠ eingestellt ist 0 ml Anzahl Spülzyklen (1...9) Spülzyklen Überwachung des Validierungsintervalls (ein, aus) Validierung: Die Überwachung wird durchgeführt am Ende der...
  • Seite 28: Verschiedene Einstellungen

    3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Rechner oder ein Datensystem. Ausgabeziel der manuellen Reports (1, 2, 1&2 und nur man.Reports an: am 756: int , 1&int., 2&int., all) int. (nur 756) Manuell ausgelöste Reports (z.B. mit <PRINT> ..). COM1 Ausser <PRINT><REPORTS>: Es gilt das COM2 Ausgabeziel der Methode für die Reports.
  • Seite 29 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Laufende Probennummer (0...9999) Probennummer Die Probennummer wird bei Netz ein auf 0 gestellt und bei jeder Bestimmung um 1 inkrementiert. Bedienungsmodus (Standard, Experte) Operatorebene: Standard Bestimmt die Anzahl der Abfragen, die zugänglich sind. Die Bedienung im Standardmodus enthält nur wenige Abfragen und ist für Routineanwendungen zu empfehlen.
  • Seite 30 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Konfiguration der Reports >Report Das Drucken von Reportzeilen oder -daten kann aus- /eingeschaltet werden. Damit können Sie den Report nach Ihren Bedürfnissen gestalten. Drucken der Zeile "Report-Id" (ein, aus) Report Id: z.B. 'fr. Wenn Sie mit Vesuv 3 arbeiten, wird die Reportken- nung automatisch eingeschaltet.
  • Seite 31 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Einstellungen mit der Taste <CONFIG> und Netz ein Gehen sie wie folgt vor: 1. Schalten Sie das Coulometer aus. 2. Drücken Sie <CONFIG> und halten Sie die Taste gedrückt, während Sie das Coulo- meter einschalten. Sie erhalten folgende Anzeige: Setup Sperren: >Sperren...
  • Seite 32 3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> Kurve >Kurve Die Einstellungen sind analog für COM1 und COM2. >Int. Wird auf COM1 oder COM2 der Druckertyp geändert, werden die folgenden Einstellungen druckerspezifisch initialisiert. Gitternetzlinien über der Kurve ein-/ausschalten (ein, Gitter: aus) Rahmen der Kurve ein-/ausschalten (ein, aus) Rahmen: Art der Skalierung (Full, auto) Skalierung:...
  • Seite 33: Ablauf Des Reagenzwechsels Mit Dosino

    3.4 Konfiguration, Taste <CONFIG> 3.4.1 Ablauf des Reagenzwechsels mit Dosino <EXCH> Der Reagenzwechsel wird automatisch (wenn eine Rea- oder genzüberwachung anspricht) oder mit <EXCH> ausge- Automatisch löst. Während dem Ablauf steht Reagenzwechsel in der Anzeige. Konditionieren aus Stromerzeugung und Rührer werden ausgeschaltet. Rührer aus Die Wartezeit wird abgewartet.
  • Seite 34: Wahl Des Modes, Taste

    3.5 Wahl des Modes, Taste <MODE> 3.5 Wahl des Modes, Taste <MODE> Die Taste <MODE> wird so viele Male gedrückt, bis MODE der gewünschte Mode angezeigt wird. Dieser wird mit – <ENTER> übernommen. Folgende Modi können gewählt werden: mode • KFC: Coulometrische KF-Titration. mode: •...
  • Seite 35: Parameter, Taste

    3.6 Parameter, Taste <PARAM> 3.6 Parameter, Taste <PARAM> Die Taste <PARAM> dient zur Eingabe der modespe- zifischen Parameter. Mit . bezeichnete Werte sind kond PARAM während dem Konditionieren zugänglich, während heisst, dass diese Werte auch während der **titr. Titration verändert werden können. Sie beeinflussen dann die gerade laufende Bestimmung.
  • Seite 36: Titrationsparameter

    3.6 Parameter, Taste <PARAM> Art des Stoppkriteriums (Drift, rel.Drift) Stoppkrit: rel.Drift : Der eingegebene Wert entspricht der Stoppdrift. **titr. Drift : Die Stoppdrift wird berechnet nach "aktuelle rel.Drift Drift beim Start der Titration" + eingegebener Wert, siehe Seite 32. Wenn " "...
  • Seite 37 3.6 Parameter, Taste <PARAM> Vorwahl für den Titrationsablauf >Vorwahl Driftkorrektur (auto, man., aus) Driftkorr: auto : Der Driftwert wird beim Start automatisch über- kond. auto nommen und abgezogen. Driftwert für die manuelle Driftkorrektur (0...99.9 ug/min) Driftwert 0.0 ug/min kond. Probenidentifikationen abfragen nach dem Start der Ident.abfragen: Titration (Id1, Id1 &...
  • Seite 38 3.6 Parameter, Taste <PARAM> Generator I: 400 mA Strom an der Generatorelektrode (100, 200, 400 mA, auto) siehe auch Seite 33. heisst, dass der Strom automatisch an die Leitfä- auto higkeit des Reagenzes angepasst wird und dass der Strom in der Nähe des Endpunktes geregelt kleiner geschaltet wird.
  • Seite 39: Titrationsablauf

    3.6 Parameter, Taste <PARAM> 3.6.1 Titrationsablauf <START> Nach dem Start wird der Aktivierpuls ausgegeben und der (Aktivierpuls ausgeben) Rührer eingeschaltet. (Rührer ein) (Startverzögerung) Die Startverzögerungszeit wird abgewartet. Die Probelösung wird bis zum Erreichen des EP austitriert. Vorkonditionieren Während dem Vorkonditionieren steht in der Anzeige <START>...
  • Seite 40: Regelparameter Und Ipol

    3.6 Parameter, Taste <PARAM> 3.6.2 Regelparameter und Ipol Die Standard-Regelparameter sind für die meisten Anwendungen optimal und sollten nicht geändert werden. Falls Sie die Regelparameter für spezielle Reagenzien und/oder Proben trotzdem ändern müssen, ist zu beachten, dass der Polarisationsstrom der Indikatorelektrode, der Endpunkt und der Regelbereich miteinander verknüpft sind.
  • Seite 41: Strom An Der Generatorelektrode

    3.6 Parameter, Taste <PARAM> Drift in ug/min Driftwert beim Start Startdrift Stoppdrift Zeit Kond. Start Titr. Ende Titr. Startdrift Wenn die aktuelle Drift während dem Konditionieren kleiner als die Startdrift ist, kann eine Titration gestartet werden. Die LED "COND" leuchtet stetig. Stoppdrift Die Titration wird abgebrochen, wenn der EP erreicht und die Stoppdrift unterschritten ist.
  • Seite 42: Resultatberechnungen

    3.7. Resultatberechnungen 3.7 Resultatberechnungen Formeleingabe, Taste <DEF> Die Taste <DEF> enthält verschiedene Abfragen für die Resultatberechnungen und für die Datenausgabe. Die Eingaben sind methodenspezifisch und werden im Methodenspeicher gespeichert. Formeln (nur im Expertenmodus): >Formel >Siloberechnungen Formeln für die Resultatberechnung. >Common Variable >Report >Mittelwert Die Anzeigen des Coulometers sind im folgenden Text...
  • Seite 43 3.7 Resultatberechnungen Text für Resultatausgabe und Report (bis 8 ASCII- RS1 Text Zeichen) Texteingabe siehe Seite 16. Anzahl der Nachkommastellen für das Resultat (0...5) RS1 Nachkommastellen Einheit für das Resultat (ppm, mg/g, mg/ml, mg, ug, RS1 Einheit: mg/pc, %, keine Einheit oder bis 6 ASCII-Zeichen) Grenzwertkontrolle für das Resultat (ein, aus) RS1 Grenzw.kontrolle:aus Die Grenzwerte werden bei jeder Resultatberechnung...
  • Seite 44 3.7. Resultatberechnungen Eingabe der methodenspezifischen Rechenkonstanten C01...C19, Taste <C-FMLA> C-FMLA Unter der Taste <C-FMLA> werden diejenigen Re- chenkonstanten C01...C19 abgefragt, die Sie in den Formeln verwendet haben. Die Eingaben sind methodenspezifisch und werden im Methodenspeicher gespeichert. Der Rechenreport kann mit der Tastenfolge <PRINT><←/→>...
  • Seite 45: Statistikberechnungen

    3.8 Statistikberechnungen 3.8 Statistikberechnungen Es werden Mittelwerte, absolute und relative Standardabweichungen berechnet. Mit der Taste <DEF> werden Resultate für die Statis- tikberechnungen zugewiesen. Die Eingaben sind me- thodenspezifisch und werden im Methodenspeicher gespeichert. Mittelwert (nur im Expertenmodus): >Formel >Siloberechnungen Zuweisung von Grössen für die Statistikberechnungen. >Common Variable >Report >Mittelwert...
  • Seite 46 3.8. Statistikberechnungen Wie erhalten Sie Statistikberechnungen? 1. Machen Sie die Zuweisungen für die Statistikberechnungen (nur im Expertenmodus), siehe Seite 37. 2. Schalten Sie Statistikberechnungen ein: Entweder mit der Taste <STATISTICS> oder setzen Sie den Status unter der Taste <PARAM>, . Die LED >Statistik leuchtet.
  • Seite 47: Common Variable

    3.9 Common Variable 3.9 Common Variable Eine Common Variable kann z.B. für folgende Anwendungen nützlich sein: • Bestimmen eines Blindwertes mit einer Methode A. Verwendung dieses Blindwertes in verschiedenen andern Methoden. Der Mode BLANK erzeugt die Common Variable C39 (Standardeinstellung). •...
  • Seite 48: Datenausgabe

    3.10. Datenausgabe 3.10 Datenausgabe 3.10.1 Definition der Reports für die Ausgabe am Ende der Be- stimmung Mit der Taste <DEF> wird die Reportsequenz am En- de der Bestimmung definiert. Die Eingaben sind methodenspezifisch und werden im Methodenspeicher gespeichert. Report: >Formel >Siloberechnungen Angabe von Reportblöcken, die am Ende der Bestim- >Common Variable...
  • Seite 49 3.10 Datenausgabe Reportausgaben können mit <QUIT> abgebrochen werden. Beispiele für Reports: Resultatreport: Report-Id Geräte-Id 756 KF Coulometer " 01109 5.756.0010 Anwendername, siehe Seite 433. Anwender Chef Datum 1998-10-27 Zeit 08:54 Methodenname ******** Einmass 0.372 g Automatischer Driftabzug Drift auto 3.2 ug/min Titr.Zeit...
  • Seite 50: Weitere Reportausdrucke, Taste

    3.10. Datenausgabe 3.10.2 Weitere Reportausdrucke, Taste <PRINT> Zusätzlich zu den Reports, welche am Titrationsende ausgedruckt werden, können ver- schiedene andere Reports ausgegeben werden. Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten für die Anwahl der Reports: 1) <PRINT><←/→><ENTER> Cursor-Tasten so viele Male drücken bis der ge- wünschte Report in der Anzeige steht.
  • Seite 51: Anwendername, Taste

    3.11 Anwendername, Taste <USER> 3.11 Anwendername, Taste <USER> USER Mit der Taste <USER> werden die Anwendernamen verwaltet. Anwendernamen können direkt eingegeben oder mit den Tasten <←> und <→> ausgewählt werden. user Name: Name: Chef >Löschen Wahl oder Eingabe des Anwendernamens. Löschen: Anwendernamen löschen.
  • Seite 52: Methodenspeicher, Taste

    3.12. Methodenspeicher, Taste <USER METH> 3.12 Methodenspeicher, Taste <USER METH> Mit der Taste <USER METH> wird der Methodenspei- USER METH cher verwaltet. Methodenkennzeichnungen können direkt eingegeben oder mit den Tasten <←> und <→> aus dem Spei- cherinhalt ausgewählt werden. user methods Methode laden: >Methode laden >Methode speichern...
  • Seite 53 3.12 Methodenspeicher, Taste <USER METH> Das Inhaltsverzeichnis des Methodenspeichers können Sie mit der Tastenfolge <PRINT><USER METH><ENTER> ausdrucken. 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:27 user methods Bytes BLANK Oven-Blk KFC-B Oven-Det BLANK 774-Blk KFC-B 774-Det Freie Bytes 39266 Dokumentieren Sie Ihre Methoden (z.B. Parameter-Report, def-Report und C-fmla-...
  • Seite 54: Aktuelle Probendaten, Taste

    3.13. Aktuelle Probendaten, Taste <SMPL DATA> 3.13 Aktuelle Probendaten, Taste <SMPL DATA> Mit der Taste <SMPL DATA> können die aktuellen Probedaten eingegeben werden. Der Inhalt dieser Tas- SMPL DATA te ändert sich, wenn der Silospeicher zugeschaltet ist, siehe Seite 47. Anstatt die aktuellen Probendaten mit der Taste smpl data <SMPL DATA>...
  • Seite 55: Silospeicher Für Probendaten

    3.14 Silospeicher für Probendaten 3.14 Silospeicher für Probendaten Im Silospeicher können Probendaten (Methode, Identifikationen und Einmass) gestapelt werden. Dies ist z.B. nützlich, wenn Sie zusammen mit Probenwechslern oder andern automatischen Probenzuführungssystemen arbeiten oder wenn Sie eine Übersichtstabel- le Ihrer Bestimmungsdaten wünschen, siehe Seite 50. Mit der Taste <SILO>...
  • Seite 56: Silo Editieren

    3.14. Silospeicher für Probendaten Taste <SMPL DATA> mit zugeschaltetem Silospeicher Mit der Taste <SMPL DATA> können die Probedaten SMPL in den Silospeicher eingegeben werden. DATA Silo editieren: Probendaten in den Silospeicher eingeben. smpl data Silo Zeilen löschen: >Silo editieren >Silo Zeilen löschen Einzelne Silozeilen löschen.
  • Seite 57 3.14 Silospeicher für Probendaten Ganzen Silospeicher löschen >Silo ganz löschen Alle Silozeilen löschen (ja, nein) Alle löschen: nein Werden alle Silozeilen gelöscht, ist der Silo ganz leer: Die Zeilennumerierung beginnt wieder bei 1. Datenzirkulation (ein, aus) Datenzirkulation: Datenzirkulation ist nützlich, wenn Sie immer wieder gleiche Probendaten abarbeiten müssen.
  • Seite 58: Speichern Von Bestimmungsresultaten Und Siloberechnungen

    3.15. Speichern von Bestimmungsresultaten und Siloberechnungen 3.15 Speichern von Bestimmungsresultaten und Silo- berechnungen 3.15.1 Speichern von Bestimmungsresultaten Will man die probenspezifischen Daten des Silospeichers nach der Bestimmung behalten und mit Resultaten ergänzen, muss folgende Eingabe gemacht werden: In der Methode, unter Taste <DEF>: Zuweisung der Bestimmungsresultate auf C24 und/oder C25: Zuweisung der Bestimmungsresultate Mit der Taste <DEF>...
  • Seite 59: Siloberechnungen

    3.15 Speichern von Bestimmungsresultaten und Siloberechnungen Nachdem einige Proben abgearbeitet wurden, kann der Silospeicherreport wie folgt aus- sehen (Ausdruck mit <PRINT><SILO><ENTER>): 756 KF Coulometer 012/101 5.756.0010 Datum 1998-11-20 Zeit 11:42 >Silo Datenzirkulation: Resultate speichern: Methode id#1/C21 id#2/C22 id#3/C23 abgearbeitete 11-2...
  • Seite 60 3.15. Speichern von Bestimmungsresultaten und Siloberechnungen Ausgehend von folgendem Siloreport: 756 KF Coulometer 012/101 5.756.0010 Datum 1998-11-20 Zeit 11:42 >Silo Datenzirkulation: Resultate speichern: Methode id#1/C21 id#2/C22 id#3/C23 11-2 A/12 98-11-12 0.233 g 14.2 ppm Nur Zuwei- 0-15 A/13 98-11-12 0.286 g 13.8 ppm...
  • Seite 111: Fehlermeldungen, Beheben Von Störungen

    5.1 Troubleshooting 5 Fehlermeldungen, Beheben von Störun- 5.1 Troubleshooting Die Bestimmung des freien Wassers ist problemlos. Probleme kann es durch spezielle Probenmatrices geben. Die einschlägige Literatur enthält viele konkrete Arbeitsvorschrif- ten. Einige mehr gerätebezogene Problemlösungen versuchen wir Ihnen mit folgender Tabelle zu geben: Problem Mögliche Ursachen und Abhilfe...
  • Seite 112 5.1 Troubleshooting Problem Mögliche Ursachen und Abhilfe • Driftabzug zu gross, d.h. die Drift war zu hoch beim Start Resultat zu tief oder schwankende Drift. • Zu hohe Stoppdrift. • Zu tiefe Min.Rate • Die Probe setzt Jod frei. Resultate streuen zu stark • Inhomogene Probe? Schlecht reproduzierbare Probezu- gabe? •...
  • Seite 113: Fehler- Und Sondermeldungen

    5.2 Fehler- und Sondermeldungen 5.2 Fehler- und Sondermeldungen blinkender Wert Der eingegebene Wert liegt ausserhalb des erlaubten Eingabebereiches. Fehlermeldungen erscheinen in der Anzeige sobald der Fehler erkannt worden ist. Zum Speichern einer Methode oder einer Silozeile fehlen XXX XXX Bytes fehlen Bytes.
  • Seite 114 5.2 Fehler- und Sondermeldungen Ein EP, der in einer Formel zum Rechnen gebraucht wird, fehlt. EP fehlt An der Generatorelektrode liegt ein zu hoher Widerstand: Generatorelektr.prüfen - Nicht genug Reagenz im Titriergefäss - Gasblasen bei Arbeiten mit dem Ofen: Gasfluss am Ofen kleiner stellen - Reagenz erschöpft ⇒...
  • Seite 115 5.2 Fehler- und Sondermeldungen Das Serviceintervall ist abgelaufen. Metrohm Service anrufen Service ist fällig damit das Coulometer gewartet wird. Die Meldung erscheint bei jedem Einschalten des Coulometers. Austritt: Neuer Start. Der Silospeicher ist zugeschaltet aber leer und es wurde eine Silo leer Titration gestartet.
  • Seite 116 5.2 Fehler- und Sondermeldungen - Reagenz wechseln. Austritt: Fehler beheben oder <STOP>. Mit einer angeschlossenen Remote-Box werden Zeichen emp- Übertragungsfehler fangen, die nicht interpretiert werden können. Mögliche Ursachen: . Falsche Tastenkombination gedrückt. . Eine falsche PC-Tastatur ist angewählt. . Der Barcodeleser liefert verstümmelte Zeichen. .
  • Seite 117: Probleme Mit Externem Drucker

    5.3 Probleme mit externem Drucker 5.3 Probleme mit externem Drucker Problem Fragen für die Abhilfe • Sind die Geräte eingeschaltet und die Verbindungs- Auf einem angeschlossenen Drucker können keine Zei- kabel richtig eingesteckt? • Ist der Drucker auf ”on-line”? chen empfangen werden. •...
  • Seite 118: Kf-Coulometer Initialisieren

    5.4 KF-Coulometer initialisieren 5.4 KF-Coulometer initialisieren In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass das RAM des Coulometers neu initialisiert werden muss. Dabei werden alle Methoden, Silodaten und Resultate gelöscht. Machen Sie daher wenn möglich vorher einen Methoden-Backup mit Hilfe eines PC's und der Ve- suv-Software 6.6008.200 oder 6.6008.500 und drucken Sie Ihre Konfigurationsdaten aus (<PRINT><CONFIG><ENTER>).
  • Seite 119: Test Des Messeinganges

    5.5 Test des Messeinganges 5.5 Test des Messeinganges Mit Hilfe des Gerätes "767.0010 Calibrated Reference for mV, pH, Ω, uS, °C" können Sie den Messeingang "Ipol" und das Kabel der Indikatorelektrode testen. Falls Sie eine Remote-Box angeschlossen haben: Melden Sie die Remote-Box ab (Taste <Config>, > Peripheriegeräte Remote-Box: aus Schalten Sie das Coulometer aus und schrauben Sie die Remote-Box ab.
  • Seite 120: Vorbereitungen

    6.1 Coulometer aufstellen 6 Vorbereitungen Die zum Gerät gelieferten Netzkabel sind dreiadrig und mit einem Stecker mit Erdungsstift versehen. Muss ein anderer Stecker montiert werden, so ist der gelb/grüne Leiter mit der Schutzerde zu verbinden. Jede Unterbrechung der Erdung innerhalb oder ausserhalb des Gerätes kann dieses gefährlich machen.
  • Seite 121: Papier Einlegen Im Eingebauten Thermodrucker

    6.1 Coulometer aufstellen 6.1.2 Papier einlegen im eingebauten Thermodrucker (Nur bei 756) Legen Sie das Papier bei eingeschaltetem Coulometer ein. Alten Papierstreifen mit der Taste <PAPER> entfernen. Falls die Taste <PAPER> keinen Papiervorschub auslöst, setzen Sie unter <CONFIG>, > " Peripheriegeräte man.Reports ".
  • Seite 122: Ausrüsten Des Titriergefässes Mit Ti-Stand

    6.1 Coulometer aufstellen 6.1.3 Ausrüsten des Titriergefässes mit Ti-Stand Absaug-/ Trockenrohr Zugaberohr Generatorelektrode Zugabestutzen Indikatorelektrode Absaugstutzen Septumstopfen 1. Titriergefäss mit dem Halter an der Stativstange befestigen. 2. Rührstäbchen ins Titriergefäss legen. 3. Schliffmanschetten 6.2713.XXX auf die richtige Länge zuschneiden und alle Schliffe der Einsätze damit versehen 4.
  • Seite 123: Coulometer Mit Angeschlossenem Dosino

    6.2 Coulometer mit angeschlossenem Dosino 6.2 Coulometer mit angeschlossenem Dosino Mit dem Dosino ist das automatische Wechseln des Reagenzes möglich. Die Abfrage " " unter <CONFIG>, > muss auf " " oder Reagenzwechsel Ueberwachungen auto " ." eingestellt sein. Mit der Taste <EXCH> wird dann der Reagenzwechsel durchge- führt.
  • Seite 124: Ausrüsten Des Titriergefässes Für Das Absaugen

    6.2 Coulometer mit angeschlossenem Dosino 3. Schrauben Sie den Flaschenaufsatz 6.1602.105 auf die Abfallflasche, füllen Sie das Adsorberrohr mit Molekularsieb und setzen Sie es in den Flaschenaufsatz. Verschlies- sen Sie die grössere Gewindeöffnung des Flaschenaufsatzes mit Stopfen 6.1446.080. 4. Setzen Sie die Abfallflasche in den Flaschenhalter. Verbinden Sie den Flaschenaufsatz und Port 3 der Dosiereinheit mit dem Schlauch 6.1805.080.
  • Seite 125: Kf-Ofen Anschliessen

    6.3 768 KF-Ofen anschliessen 6.3 768 KF-Ofen anschliessen Am zweckmässigsten wird der Ofen auf die Gerätebrücke 6.2041.180 gestellt. Darauf achten, dass der Gasauslass des Ofens möglichst direkt ins Titriergefäss geleitet wird, damit im Auslassschlauch kein Kondenswasser entsteht. Aufstellen der Geräte: Ofen auf Gerätebrücke 6.2041.180 Anschluss der Geräte:...
  • Seite 126: Ausrüsten Des Titriergefässes Mit Ofen

    6.3 768 KF-Ofen anschliessen 6.3.1 Ausrüsten des Titriergefässes mit Ofen Das Titriergefäss wird ausgerüstet wie beim Absaugen mit dem Dosino, siehe Seite 116. An die Spitze wird der Gasauslass des Ofens angeschlossen. Achten Sie darauf, dass die Verbindung Auslass des Ofens zum Titriergefäss kurz ist. Gefahr der Bildung von Kon- denswasser! Falls Sie mit dem heizbaren Auslassschlauch 6.1830.000 des Ofens arbeiten, benötigen Sie den Stopfen 6.1446.170 für die Einlassspitze.
  • Seite 127: Oven Sample Processor 774 Anschliessen

    6.4 Oven Sample Processor 774 anschliessen 6.4 Oven Sample Processor 774 anschliessen Der Oven Sample Processor heizt die Probe auf und transferiert die Feuchtigkeit aus den Proben ins Titriergefäss des Coulometers. Coulometer und Oven Sample Processor wer- den einerseits über die Remote-Buchsen verbunden (Kabel 6.2141.020), andrerseits über die RS-Schnittstellen (Kabel 6.2125.110): Kabel 6.2141.020 Kabel 6.2125.110...
  • Seite 128: Ausrüsten Des Titriergefässes Mit Oven Sample Processor

    6.4 Oven Sample Processor 774 anschliessen 6.4.1 Ausrüsten des Titriergefässes mit Oven Sample Processor Führen Sie die Spitze des heizbaren Auslassschlauches 6.1830.010 mit Hilfe des Stop- fens 6.1446.170 ins Titriergefäss. Transferschlauch mit Auslassheizung Anschluss für 6.1830.010 Auslassheizung Generator- elektrode mit Trockenrohr Indikator- Stopfen mit O-Ring...
  • Seite 129: Anschluss Eines Externen Druckers

    6.5 Anschluss eines externen Druckers 6.5 Anschluss eines externen Druckers Über die RS232-Schnittstelle des Coulometers können beliebige Drucker angeschlossen werden. Falls Sie andere als die unten erwähnten Drucker anschliessen, achten Sie dar- auf, dass diese den Epson-Mode emulieren oder den internationalen Zeichensatz nach IBM-Standard Tabelle 437 und IBM-kompatible Graphiksteuerzeichen verwenden.
  • Seite 130: Anschluss Einer Waage

    6.6 Anschluss einer Waage 6.6 Anschluss einer Waage Folgende Waagen können am RS232-Ausgang des Coulometers angeschlossen werden: Waage Kabel Sartorius MP8, MC1 6.2134.060 Mettler AB, AG (LC-RS25) im Lieferumfang der Waage Mettler AM, PM 6.2146.020 + 6.2125.010 zusätzlich von Mettler: ME 47473 Adapter und ME 42500 Handschalter oder ME 46278 Fussschalter Mettler Schnittstelle 016...
  • Seite 131: Anschluss Eines Computers

    6.7 Anschluss eines Computers 6.7 Anschluss eines Computers Kabel: Coulometer-PC, 9/9-Pol .................. 6.2134.040 Coulometer-PC, 9/25 Pol................. 6.2125.110 Vorwahlen am Coulometer: RS-Einstellungen: ..........Je nach Steuerprogramm des Rechners <CONFIG>, > , " " IBM Peripheriegeräte Senden an: PC-Programme: Vesuv 3, PC-Programm für die Datenerfassung und Methodensicherung für bis zu 64 Geräte ..................
  • Seite 132: Anschluss An Der Remote-Box

    6.8 Anschluss an der Remote-Box 6.8 Anschluss an der Remote-Box An der Remote-Box 6.2148.000 kann ein Barcodeleser und/oder eine PC-Tastatur ange- schlossen werden. Barcodeleser und PC-Tastatur dienen als Eingabehilfe. Remote-Box nur bei ausgeschaltetem Coulometer ein-/ausstecken! Die Remote-Box wird an die Buchse "Remote" des Coulometers geschraubt. Die Remote-Leitungen des Cou- lometers sind dann an der Buchse "Remote"...
  • Seite 133: Anschluss Einer Pc-Tastatur

    6.8 Anschluss an der Remote-Box 6.8.2 Anschluss einer PC-Tastatur PC-Tastaturen mit 5-Pol-DIN-Stecker können an die Remote-Box 6.2148.000 angeschlos- sen werden. Für Tastaturen mit PS/2-Stecker ist ein Adapter PS/2→DIN in PC-Shops er- hältlich. Einstellung am Coulometer: Unter Taste <CONFIG>, >Peripheriegeräte, "Remote-Box: ein" Tastatur: Wählen Sie die länderspezifische Tastaturbelegung Ihrer PC-Tastatur.
  • Seite 134 6.8 Anschluss an der Remote-Box Der Numerik-Block (mit NumLock) und die Zahlentasten der PC-Tastatur simulieren die Funktionen der Numerik- Tasten des Coulometers. Zum Beispiel schaltet die Eingabe von <7> im Grundzustand des Coulometers die Statistik ein. Tasten, welche zum Setzen eines Akzentes verwendet wer- den (z.B.
  • Seite 135: Anhang

    7.1 Technische Daten 7 Anhang 7.1 Technische Daten Modi KFC: Coulometrische KF-Titration KFC-B: Coulometrische KF-Titration mit Blindwertabzug BLANK: Blindwertbestimmung GLP: Validierung des Coulometers Endpunkt-Indikation voltametrisch, Wechselstrom-Indikation Ipol: 2, 5, 10, 20 oder 30 uA einstellbar Ioderzeugung Pulse mit variabler Stromstärke und Länge Strom an der Generatorelektrode: 100, 200, 400 mA Titriergeschwindigkeit max.
  • Seite 136 100...240 V ± 10 % Spannung Frequenz 50 ... 60 Hz Leistungsaufnahme max. 38 W Sicherung 2 x T1H 250 V (darf nur durch den Metrohm Service mit dem gleichen Typ ersetzt werden) Zusätzlicher elektronischer Überlastungsschutz Abmessungen Beim 756 Beim 831 Breite...
  • Seite 137: Steckerbelegung Der Buchse Remote

    7.2 Steckerbelegung der Buchse Remote 7.2 Steckerbelegung der Buchse Remote extern Funktion Inputs +5 V +5 V pin 21 (Input 0) Start +5 V +5 V pin 9 (Input 1) Stop +5 V +5 V > 100 ms pin 22 (Input 2) Enter Funktionen siehe Seite 130.
  • Seite 138 7.2 Steckerbelegung der Buchse Remote Outputs pin 17 (Output 3) End of determination pin 3 (Output 4) nicht verwendet pin 16 (Output 5) Error, aktiv bei Errors pin 1 (Output 6) Activate pulse, siehe auch Seite 132. =150 µs) pin 2 (Output 7) Pulse für Schreiber (t pin 6 (Output 8) Remote-Box angemeldet...
  • Seite 139: Zustand Der Leitungen Der Buchse Remote

    7.2 Steckerbelegung der Buchse Remote Zustand der Leitungen der Buchse Remote 7.2.1 756/831 KF Coulometer, Gebrauchsanweisung...
  • Seite 140: Aktivierpuls

    7.2 Steckerbelegung der Buchse Remote 7.2.2 Aktivierpuls Der Aktivierpuls kann unter <PARAM>, >Vorwahl, "Aktivierpuls:" methodenspezifisch gesetzt werden. Die Einstellungen haben folgende Bedeutung: erster kond. alle inaktiv START Konditionieren START id...abfragen start Titration end of det. (EOD) Datenausgabe 756/831 KF Coulometer, Gebrauchsanweisung...
  • Seite 141: Validierung Des Coulometers, Mode Glp

    1. Überprüfung der elektronischen Komponenten beim Einschalten des Coulometers. 2. Nasschemische Validierung des gesamten coulometrischen Analysenplatzes 3. Wartung und Abgleich des Coulometers durch den Metrohm Service. 7.3.1 Elektronische Tests Nach dem Einschalten des Coulometers werden elektronische Tests durchgeführt. In der Anzeige erscheint während dieser Zeit...
  • Seite 142: Nasstests

    0.97...1.03. Diese Angabe gilt für den Standard 1.00 mg/g. Für den Standard 0.10 mg/g sollten die Grenzwerte auf 0.90...1.10 gesetzt werden. 7.3.3 Wartung und Abgleich des Coulometers Das Coulometer sollte periodisch vom Metrohm Service gewartet und abgeglichen wer- den. Mit Hilfe der Überwachungsfunktion "Service" unter <CONFIG>, Ueberwachung kann das Datum der nächsten Servicewartung vom Coulometer überprüft werden.
  • Seite 143: Anwendermethoden

    7.4 Anwendermethoden 7.4 Anwendermethoden Die Methoden können modifiziert und überschrieben werden. Folgende Methoden sind verfügbar: 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:27 user methods Bytes BLANK Oven-Blk KFC-B Oven-Det BLANK 774-Blk KFC-B 774-Det Freie Bytes 39266 Wenn Sie die Resultate in einer anderen Einheit als ppm wünschen, müssen Sie die Re- chengrössen und evtl.
  • Seite 144: Arbeiten Mit Dem Kf-Ofen

    6.2125.110). Falls Sie diese Verbindung nicht erstellen oder mit dem 832 Thermoprep arbeiten, muss der Parameter unter gestellt werden (keine Ofendaten Ofen Vorwahl im Coulometerreport). Bestimmungsmethode, Parameter: 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:28 KFC-B Oven-Det parameters >Regelparameter...
  • Seite 145 7.4 Anwendermethoden Blindwertmethode, Parameter: 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:29 BLANK Oven-Blk parameters >Regelparameter EP bei U 50 mV Regelbereich 70 mV Max.Rate max. ug/min Min.Rate 15 ug/min Stoppkrit: Rel.Drift Rel.Drift 5 ug/min >Titrationsparameter Pause Extr.zeit 300 s...
  • Seite 146: Arbeiten Mit Dem Oven Sample Processor 774

    Die RS-Schnittstelle des Oven Sample Processors wird mit COM1 des Coulometers ver- bunden (Kabel 6.2125.110). Falls Sie diese Verbindung nicht erstellen, muss der Parame- unter gestellt werden (keine Ofendaten im Coulometerreport). Ofen Vorwahl Bestimmungsmethode, Parameter: 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:30 KFC-B 774-Det parameters >Regelparameter...
  • Seite 147 7.4 Anwendermethoden Blindwertmethode, Parameter: 756 KF Coulometer 5.756.0010 Datum 1998-11-02 Zeit 14:30 BLANK 774-Blk parameters >Regelparameter EP bei U 50 mV Regelbereich 70 mV Max.Rate max. ug/min Min.Rate 15 ug/min Stoppkrit: Rel.Drift Rel.Drift 5 ug/min >Titrationsparameter Pause Extr.zeit 180 s...
  • Seite 148: Gewährleistung Und Zertifikate

    Original- Schutzverpackung, z.B. leitende Schutzbeutel, zurückzusenden. (Ausnahme: Baugruppen mit eingebauter Spannungsquelle gehören in nicht leitende Schutzverpackung.) Für Schäden, die durch Nicht- beachtung dieser Vorschriften entstehen, lehnt METROHM eine Ge- währleistungspflicht ab. 756/831 KF Coulometer, Gebrauchsanweisung...
  • Seite 149: Zertifikat Für Konformität Und Systemvalidierung

    The system software, stored in Read Only Memories (ROMs) has been vali- dated in connection with standard operating procedures in respect to func- tionality and performance. Metrohm Ltd. is holder of the SQS-certificate of the quality system ISO 9001 for quality assurance in design/development, production, installation and servic- ing.
  • Seite 151: Zertifikat Für Konformität Und Systemvalidierung

    The system software, stored in Read Only Memories (ROMs) has been vali- dated in connection with standard operating procedures in respect to func- tionality and performance. Metrohm Ltd. is holder of the SQS-certificate of the quality system ISO 9001 for quality assurance in design/development, production, installation and servic- ing.
  • Seite 152: Eu Konformitätserklärung Für 831 Kf Coulometer

    7.5 Gewährleistung und Zertifikate 7.5.5 EU Konformitätserklärung für 831 KF Coulometer EU Declaration of Conformity The company Metrohm AG, Herisau, Switzerland, certifies herewith, that the following instrument: 831 KF Coulometer meets the CE mark requirements of EU Directives 89/336/EEC and 73/23/EEC.
  • Seite 153: Lieferumfang Und Bestellbezeichnungen

    7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen KF Coulometer 756 mit diaphragmaloser Generatorelektrode....2.756.0110 inklusive folgendem Zubehör: 1 Indikatorelektrode: Doppel-Pt................6.0341.100 1 Generatorelektrode ohne Diaphragma.............. 6.0345.100 1 Trockenrohr ....................... 6.1403.030 1 Glasstopfen, NS14/15 ..................6.1437.000 1 Stopfen NS14/15→Gewinde M10 ..............6.1446.060 2 Sätze Septen à...
  • Seite 154 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen KF Coulometer 756 mit Diaphragma-Generatorelektrode......2.756.0010 inklusive folgendem Zubehör: 1 Magnetrührer..................... 1.728.0010 1 Indikatorelektrode: Doppel-Pt ................6.0341.100 1 Generatorelektrode mit Diaphragma ..............6.0344.100 1 Trockenrohr ....................... 6.1403.030 1 Glasstopfen, NS14/15 ..................6.1437.000 1 Stopfen NS14/15→Gewinde M10 ..............6.1446.060 2 Sätze Septen à...
  • Seite 155 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen KF Coulometer 831 mit diaphragmaloser Generatorelektrode....2.831.0110 inklusive folgendem Zubehör: 1 Indikatorelektrode: Doppel-Pt................6.0341.100 1 Generatorelektrode ohne Diaphragma.............. 6.0345.100 1 Trockenrohr ....................... 6.1403.030 1 Glasstopfen, NS14/15 ..................6.1437.000 1 Stopfen NS14/15→Gewinde M10 ..............6.1446.060 2 Sätze Septen à 5 Stück ..................6.1448.020 1 Titriergefäss, 250 ml ..................
  • Seite 156 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen KF Coulometer 831 mit Diaphragma-Generatorelektrode......2.831.0010 inklusive folgendem Zubehör: 1 Magnetrührer..................... 1.728.0010 1 Indikatorelektrode: Doppel-Pt ................6.0341.100 1 Generatorelektrode mit Diaphragma ..............6.0344.100 1 Trockenrohr ....................... 6.1403.030 1 Glasstopfen, NS14/15 ..................6.1437.000 1 Stopfen NS14/15→Gewinde M10 ..............6.1446.060 2 Sätze Septen à...
  • Seite 157 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen Optionen Zubehör, das auf separate Bestellung und gegen Aufpreis geliefert werden kann: Rührer, Titrierstände 728 Magnetrührer ....................2.728.0010 Magnetrührstäbchen, Länge 12 mm......................6.1903.010 16 mm......................6.1903.020 25 mm......................6.1903.030 703 Ti-Stand zum Absaugen und Zugeben von Lösung ........2.703.0010 Absaug-/Zugaberohr für Arbeiten mit dem Ti-Stand 703 ........
  • Seite 158 7.6 Lieferumfang und Bestellbezeichnungen Oven Sample Processor 774 Oven Sample Processor ................2.774.0010 Stopfen für Gaseinleitung 6.1446.170 Kabel für die Koordination Oven Sample Processor-Coulometer ......6.2141.020 Kabel für die Integration der Sample Processor-Daten im Coulometer-Report .6.2125.110 Waagen Für die Mettler-Kabel ist der Adapter 9pol/25pol nötig ........6.2125.010 Kabel Sartorius —...
  • Seite 159: Index

    Index Index Tasten sind mit < > markiert, sind fett dargestellt, und Seitenzahlen im grünen Teil Anzeigetexte sind kursiv gedruckt. Seitenzahl + ff heisst und folgende Seiten. <ABC> .............16 CE-Zeichen ........142, 144 Abfragen ............15 <C-FMLA>..........35 .........29 <CLEAR>..........14 Abfragen+Titr: Ablauf .........
  • Seite 160 Index ........ 105 Handshake..........97 Einmass ausserhalb ........29 Helligkeit der Anzeige ......... 2 Einmass-Einheit: ........... 29 Einmass abfr: ......21 Einstellungen RS-COMX Einwaage..........46, 48 ............46 Id1/C21 Grenzwert..........29 ........29 Ident.abfragen: Grösse der ........... 10 Identifikation..........46 ........
  • Seite 161 Index ............27 Min.Rate ..........37 Mittelwert n RAM initialisieren........110 Mittelwerte ............ 17 Reagenz: berechnen ..........37 Reagenzien ..........7, 8 Report...........42 ........18 Reagenzkapazität Resultat löschen........37 ........106 Reagenzwechsel Silo............51 ........18 Reagenzwechsel: <MODE>..........26 Reagenzwechsel........13 Automatischer Ablauf ......25 ........18 Reag.Lebensdauer Nachkommastellen ........35 ..........
  • Seite 162 Index <CONFIG>......... 15 <CONFIG>......... 17 ........19 Senden an COMX: <DEF>..........34ff Serienummer..........3 <ENTER>........... 14 ............ 19 Service: <EXCH>..........14 ........ 106 Service ist fällig <MODE>..........26 <SILO> ............ 47 <PAPER> ........2, 113 ........51 Siloberechnungen <PARAM> ........27ff .........
  • Seite 163 Index .........51 Vergleichs-Id: ...........20 Verschiedenes ............22 Visum: ............29 Vorwahl Waagenanschluss........122 ..........20 Waagentyp: ...........18 Wartezeit Werte eingeben ........15, 16 ......108 Wechseleinheit prüfen ........48 Zeile löschen n ............20 Zeit ........19, 28 Zeitintervall ...........18, 19 Zeitzähler ............30 Zelle: Zertifikate .........140, 141, 143 Zubehör ...........145 756/831 KF Coulometer, Gebrauchsanweisung...

Diese Anleitung auch für:

831 kf

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