Inhaltszusammenfassung für Siemens SITRANS FP-Serie
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Einleitung Allgemeine Hinweise SITRANS FP Überprüfung der Lieferung Aufbau des Typschilds Wirkdruckgeber nach ISO 5167 zur Differenzdruck-Durchflussmessung SITRANS FPS200 Einbauen/Anschließen Inbetriebnehmen Betriebsanleitung Troubleshooting Anhang 7ME17.8 08/2019 A5E46744245-AB...
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Hinweise in den zugehörigen Dokumentationen müssen beachtet werden. Marken Alle mit dem Schutzrechtsvermerk ® gekennzeichneten Bezeichnungen sind eingetragene Marken der Siemens AG. Die übrigen Bezeichnungen in dieser Schrift können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für deren Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Haftungsausschluss Wir haben den Inhalt der Druckschrift auf Übereinstimmung mit der beschriebenen Hard- und Software geprüft.
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Einleitung 5.6.3 Einbaulage und Verrohrung bei Messung von Gasen .............. 16 5.6.4 Einbaulage und Verrohrung bei Messung von Dampf .............. 17 Einbaukontrolle ............................ 17 Ausbau ..............................18 5.8.1 Ausbau von Wirkdruckgebern zum Einflanschen (Sandwich oder mit Endflanschen) und Messstrecken ..........................18 5.8.2 Ausbau von Steckblenden ......................
Einleitung 1 Einleitung Dokumenthistorie Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Änderungen in der Dokumentation gegenüber der früheren Ausgabe. Ausgabe Hinweis 04/2019 Erstausgabe 08/2019 Kapitel “Aufbau des Typschilds” aktualisiert Bestimmungsgemäße Verwendung Der Wirkdruckgeber dient der Messung des Volumen- oder Massendurchflusses von Gasen, Flüssigkeiten und Dampf.
Das Gerät darf nur für die in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einzelfälle und nur in • Verbindung mit von der Siemens empfohlenen bzw. zugelassenen Fremdgeräten und -komponenten verwendet werden. Bei Anschluss, Montage und Betrieb sind die für Ihr Land gültigen Prüfbescheinigungen, Bestimmungen •...
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Inhalt der Anleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder diese abändern soll. Sämtliche Verpflichtungen der Siemens AG ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollständige und allein gültige Garantieregelung enthält.
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Allgemeine Hinweise Lasten berücksichtigt. Die Druckgeräte sind so zu installieren, dass sie keine zusätzlichen statischen Lasten aufnehmen müssen. Zu hohe Lastwechselzahl: Die Druckgeräte sind für einen statischen Betrieb ausgelegt. Hinsichtlich der Lastwechsel sind die Anforderungen der EN 13480-3; 10.2 einzuhalten. Öffnen unter Druck: Vor dem Öffnen des Druckgerätes ist sicherzustellen, dass kein Überdruck im Druckgerät vorhanden ist.
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Allgemeine Hinweise Korrosion: Materialbeständigkeit des Rohres gegen Einsatzprodukt prüfen. Es ist darauf zu achten, dass die Komponenten für den bestimmungsgemäßen Gebrauch genutzt und eingesetzt werden. Elektrizität: Warnung vor elektrischen Spannungen. Vor jedem Eingriff in die Verdrahtung muss die Anlage spannungsfrei geschaltet werden. Elektrische Schläge, elektrostatische Aufladung: Montage und Inbetriebnahme nur von qualifiziertem Personal sowie unter Beachtung der mitgelieferten Dokumente.
Überprüfung der Lieferung 3 Überprüfung der Lieferung 1. Prüfen Sie die Verpackung und die gelieferten Artikel auf sichtbare Schäden. 2. Melden Sie alle Schadenersatzansprüche unverzüglich dem Spediteur. 3. Bewahren Sie beschädigte Teile bis zur Klärung auf. 4. Prüfen Sie den Lieferumfang durch Vergleichen Ihrer Bestellung mit den Lieferpapieren auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
Einbauen/Anschließen 5 Einbauen/Anschließen Allgemeiner Hinweis Bei der Installation sind die geltenden nationalen Bestimmungen zu beachten, insbesondere: Die Bestimmungen der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (sofern zutreffend) • Gegebenenfalls mitgeltende Normen wie AD2000 oder DIN EN 13480 • Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (sofern zutreffend) • Vor der Montage/Demontage ist die Rohrleitung bzw.
Einbauen/Anschließen Festlegung des Einbauortes 5.2.1 Ein- und Auslaufstrecken Zur Gewährleistung eines gleichmäßigen Strömungsprofils muss der Wirkdruckgeber in ausreichendem Abstand von Ein- und Auslaufstörungen montiert werden. Die erforderlichen Einlaufstrecken bei verschiedenen Einbaustörungen ergeben sich aus der ISO 5167. Zusätzlich müssen die Anforderungen der ISO 5167 an die Qualität der Rohrleitungen erfüllt sein (Schweißnähte, Rauigkeit usw.).
Einbauen/Anschließen Bei waagerechter Montage werden erst die unteren Flanschschrauben lose montiert und dann die Dichtungen von oben eingeführt. Danach werden die restlichen Schrauben montieren und leicht angezogen und der Wirkdruckgeber zentrisch ausgerichtet. Abschließend werden die Schraubverbindungen unter Beachtung der zulässigen und erforderlichen Drehmomente endgültig festgezogen. Die Informationen zu den Drehmomenten ergeben sich aus den Herstellerinformationen zu den verwendeten Dichtungen und Schrauben.
Einbauen/Anschließen D-D/2-Entnahme Gemäß ISO 5167 sind bei der D-D/2-Entnahme folgende Bedingungen zu erfüllen: Abstand zwischen Blendenscheibe und "+"-Entnahme: 0,9 D ... 1,1 D • Abstand zwischen Blendenscheibe und "-"-Entnahme: • 0,48 D ... 0,52D für ß <0,6 • 0.49 D ... 0,51D für ß> 0,6 •...
Einbauen/Anschließen Bei Flüssigkeiten wird der Wirkdruckgeber so montiert, dass die Wirkdruckanschlüsse unterhalb der • horizontalen Symmetrielinie der Rohrleitung liegen. Bevorzugt sind die Wirkdruckanschlüsse vertikal nach unten gerichtet. Bei Dampf wird der Wirkdruckgeber so montiert, dass die Wirkdruckanschlüsse in der horizontalen •...
Einbauen/Anschließen Wirkdruckleitung ist hierdurch sichergestellt, dass in den Wirkdruckleitungen keine, die Messung verfälschende Feuchtigkeitseinschlüsse vorhanden sind. Bei Messungen in feuchten Gasen ist die Montage von Kondensatabscheidern und Ablassventilen sinnvoll, um das Kondensat abfangen und ablassen zu können. 5.6.4 Einbaulage und Verrohrung bei Messung von Dampf Bei der Durchflussmessung von Dampf ist im Normalfall der Einsatz zweier auf gleicher Höhe montierter Kondensatgefäße erforderlich.
Einbauen/Anschließen Wurde eine den Prozessbedingungen entsprechende Dichtung verwendet? • Sind alle Schrauben fest angezogen? • Sind die Wirkdruckleitungen richtig verlegt und zwischen Wirkdruckgeber und Differenzdruck- • Messumformer richtig zugeordnet (+ und -)? Sind alle Verschraubungen der Wirkdruckleitungen und Absperrungen fest angezogen? •...
Inbetriebnehmen 6 Inbetriebnehmen Verwendung des Zubehörs 6.1.1 Kondensatgefäße (bei Dampfanwendungen) (falls im Lieferumfang enthalten) Verwendung Die Verwendung von Kondensatgefäßen wird empfohlen bei gasförmigen Messstoffen, die bei Abkühlung in den Wirkdruckleitungen flüssig werden. Dies ist im Wesentlichen bei Wasserdampf der Fall; je nach Druck und Temperatur kann es aber auch bei anderen Messstoffen (z.
Inbetriebnehmen 6.1.2 Absperrventile (falls im Lieferumfang enthalten) Verwendung Absperrventile werden Erstabsperrung Messstelle verwendet. Hochdruck- Hochtemperaturanwendungen kann je nach Landesvorschrift eine doppelte Erstabsperrung empfohlen oder vorgeschrieben sein. Funktionsweise Die Erstabsperrung dient zur prozessnahen Trennung des Messsystems von der Messleitung im Falle einer Undichtigkeit oder von Wartungsmaßnahmen an den Wirkdruckleitungen.
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Inbetriebnehmen Inbetriebnahme Im Rahmen der Inbetriebnahme ist in jedem Fall eine Nullpunkteinstellung des Differenzdruck-Messumformers vorzusehen. Bei Erstinbetriebnahme sollten beim Anfahren des Prozesses alle Ventile geschlossen sein. Dann sind die Ventile der Plus- und Minus-Seite vorsichtig zu öffnen. Das Ausgleichsventil bleibt geschlossen. Danach ist sicherzustellen, dass Wirkdruckleitungen, Ventilblock und Messumformer vollständig entlüftet (bei Flüssigkeiten und Dampf) bzw.
Troubleshooting 7 Troubleshooting Pos. Fehlerbeschreibung Mögliche Ursache Wirkdruckgeber Kein bzw. zu geringer Wirkdruckgeber nicht in Strömungsrichtung montiert. Differenzdruck Wirkdruckanschlüsse zwischen Wirkdruckgeber und Messumformer vertauscht (Einlaufseite des Wirkdruckgebers nicht mit der Plus-Seite des Messumformers und Auslaufseite des Wirkdruckgebers nicht mit der Minus-Seite des Messumformers verbunden).
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Troubleshooting bei Dampf und Wirkdruckleitungen ohne Gefälle verlegt ( Flüssigkeitsmessung Messumformer nicht unterhalb des Wirkdruckgebers installiert bei Dampf und Flüssigkeitsmessung Kondensatbildung in Fehlmontage des Wirkdruckgebers Wirkdruckgeber/ Wirkdruckleitung und/oder Messumformer (bei Gasmessungen) Undichtigkeit Ein Austausch von Dichtungen ist nur in speziellen Fällen erforderlich, beispielsweise dann, wenn aggressive oder korrosive Messstoffe nicht mit dem Dichtungswerkstoff kompatibel sind.
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Troubleshooting Differenzdruck-Messumformer Kein bzw. falsches Fehlmontage Messumformer (siehe Betriebsanleitung des Ausgangssignal Differenzdruck-Messumformers). Messumformer falsch angeschlossen (siehe Betriebsanleitung des Differenzdruck-Messumformers). Messumformer nicht korrekt parametriert (siehe Wirkdruckberechnung Wirkdruckgeber). Nullpunktabgleich Messumformer nicht vorgenommen Messzellen mit heißem Kondensat/Dampf beaufschlagt ( bei Dampfmessung Hinweis Wirkdruckgeber bedürfen bei sachgerechtem Betrieb keiner weiteren Wartungsarbeiten. Bei standardmäßig durchgeführten Revisionen ist jedoch empfehlenswert, den Wirkdruckgeber eingehend zu untersuchen, damit die Funktionalität weiterhin gewährleistet ist (Material/Kantenschärfe/Verschleißspuren).
Anhang 8 Anhang Zertifikate Zertifikate finden Sie im Internet unter Zertifikate (http://www.siemens.de/prozessinstrumentierung/zertifikate) oder auf einer beiliegenden DVD. Technische Unterstützung Falls diese Dokumentation Ihre technischen Fragen nicht vollständig beantwortet, wenden Sie sich an den technischen Support unter: Support Request (http://www.siemens.de/automation/support-request) •...