3. ERSTMONTAGE DER MASCHINE NACH ANLIEFERUNG
3.6
Anbau der Gelenkwellen
Nach dem Anbau der Kreisel müssen die Gelenkwellen angeschlossen werden. Sie
sind einseitig mit Vollschutztrichtern versehen. Die Gelenkwellen vom Getriebe zum
Kreisel werden nach dem Aufschieben der Gelenkwellen mit Schellen am Getriebe
befestigt.
Bei der Gelenkwelle vom Schlepper zu Maschine wird der Vollschutzrichter
maschinenseitig mit einer Schelle befestigt.
Die Arretierungsstifte der Gelenkwellengabeln müssen am
Getriebeabgang und am Kreiseleingang sicher eingerastet sein!
3.7
Anpassen der Antriebsgelenkwelle
Die Antriebsgelenkwelle vom Schlepper zur Maschine muss unter Umständen
gekürzt werden, um in der kürzesten Position nicht zu stauchen. Bei Schleppern mit
kurzem Abstand von Zapfwelle zu Unterlenkeraufnahmen kann die Gelenkwelle im
Auslieferungszustand zu lang sein.
Wichtig: Die Schieberohre müssen eine minimale Überdeckung
von 200mm aufweisen! In der kürzesten Position muss ein
Abstand von mindestens 40mm vom Schieberohr zum
Kreuzgelenk gewährleistet sein!
Anpassen der Gelenkwellen wie folgt vornehmen:
Den Schwader und den Schlepper in die Position bringen, in dem der
Gelenkwellenlänge am kleinsten ist.
Die Gelenkwellenhälften auseinanderziehen.
Eine Hälfte auf den Zapfwellenstummel des Schleppers aufschieben, die
andere auf die Antriebswelle des Schwaders.
Die weitere Vorgehensweise der Betriebsanleitung des
Gelenkwellenherstellers entnehmen (liegt bei).
Wird der Schwader hinter verschieden Schleppern betrieben, ist
dafür Sorge zu tragen, dass die Überdeckung von 200mm und der
Abstand von 40mm unbedingt eingehalten wird. Es ist ratsam für
Schlepper mit sehr unterschiedlichen Abständen zwischen
Zapfwelle und Unterlenkeraufnahmen verschiedene
Antriebsgelenkwellen vorrätig zu haben.
Nach dem Anpassen Schwenkbereich und Freiraum für die
Gelenkwelle überprüfen! Die Gelenkwelle darf in keinem
Betriebszustand im Kontakt mit Maschinenteilen geraten.
PIDX-185X 01 R+760 – R+820 0811
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