Inhaltszusammenfassung für Ducati Monster S2R 1000
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Bedienungs- und Wartungsanleitung S2R 1000...
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Reisen, Informationen verstehen sich als am Tag des Ausdrucks bei denen Ihnen Ducati Motor Holding S.p.A viel Spaß gültig. Die Ducati Motor Holding S.p.A. behält sich das Recht und Vergnügen wünscht. vor, jegliche durch eine Weiterentwicklung der genannten Da Ducati Motor Holding S.p.A.
Vertragswerkstatt zu wenden. Die Informationen, die Ihnen in dieser Weise übermittelt werden, können Ihnen während der Fahrten, bei denen Ihnen Ducati Motor Holding S.p.A. viel Freude und Vergnügen wünscht, nützlich sein und es Ihnen ermöglichen, die Leistungen Ihres Motorrads über lange Zeit hinweg aufrecht zu erhalten.
Abbiegevorgänge und Fahrbahnwechsel immer und Nützliche Hinweise für eine sichere Fahrt rechtzeitig durch Betätigen der jeweiligen Blinker anzeigen. Sorgen Sie dafür, dass Sie für die anderen Verkehrsteilnehmer Achtung immer gut sichtbar sind und vermeiden Sie es, im toten Vor dem Fahrtantritt lesen! Winkel der vorausfahrenden Fahrzeuge zu fahren.
Fahrten mit voller Beladung Dieses Motorrad wurde so entworfen, dass man auch auf langen Fahrten mit voller Beladung in absoluter Sicherheit reisen kann. Die korrekte Verteilung der Lasten am Motorrad ist sehr wichtig, um diesen Sicherheitsstandard aufrecht erhalten und Schwierigkeiten bei plötzlichen Fahrmanövern oder beim Befahren von unebenen Straßenabschnitten vermeiden zu können.
Fahrzeugidentifizierung Jedes Ducati-Motorrad ist mit zwei Kennnummern versehen, eine für den Rahmen (Abb. 1) und eine für den Motor (Abb. 2). Rahmen-Nr. Motor-Nr. Hinweis Diese Nummern kennzeichnen das jeweilige Abb. 1 Motorradmodell und sind bei Ersatzteilbestellungen stets anzugeben. Abb. 2...
Bedienelemente Achtung In diesem Kapitel werden die Anordnung und die Funktion der zum Betrieb des Motorrads erforderlichen Bedienelemente erläutert. Vor der Betätigung der Bedienelemente die folgende Beschreibung aufmerksam durchlesen. Anordnung der Bedienelemente des Motorrads (Abb. 3) 1) Cockpit 2) Zündschalter und Lenkerschloss 3) Linke Schaltereinheit 4) Kupplungshebel 5) Rechte Schaltereinheit...
Cockpit (Abb. 4.1) 1) Fernlichtanzeige (blau). Leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht auf. 2) Blinkeranzeige (grün). Ihr Aufblinken zeigt an, dass ein Blinker eingeschaltet ist. 3) Reserveanzeige (gelb). Ihr Aufleuchten zeigt an, dass der Tank in Reserve ist und noch ca. 3 Liter Kraftstoff vorhanden sind. 4) Leerlaufanzeige N (grün).
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7) EOBD-Leuchte (ocker). Ihr Aufleuchten zeigt die Motorsperre an. Erlischt nach einigen Sekunden (normalerweise 1,8 - 2 Sekunden). 8) Tachometer (km/h). Zeigt die Fahrgeschwindigkeit an. a) LCD (1): - Kilometerzähler (km). Zeigt die gesamte Kilometerleistung an. - Tageskilometerzähler (km). Zeigt die seit der letzten Rückstellung gefahrene Strecke an.
Funktionen der LCD Einheiten Beim Einschalten (Zündschlüssel von OFF auf ON) führt das Cockpit einen Check an allen Instrumenten (Zeiger, Display, Kontrollleuchten), siehe (Abb. 5 und Abb. 6) durch. Km/h Funktionen der LCD Einheit (1) Durch Drücken der Taste (A, Abb. 6) bei Zündschlüssel auf ON werden abwechselnd der Stand des Tageskilometerzählers sowie des Kilometerzählers und bei x1000...
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Funktion Öltemperatur Sinkt die Öltemperatur unter 50 °C/122 °F, zeigt das Display die Angabe „LO“, bei einer Temperatur über 170 °C/338 °F dagegen „HI“. Funktion Kraftstoffanzeige Beim Einschalten der Reserveanzeige erscheint am Display (2, Abb. 6) die Meldung „FUEL“ und es wird die Trip Fuel Funktion aktiviert, die am Display (1, Abb.
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Automatische Abschaltfunktion des Scheinwerfers Durch automatische Regelung der Scheinwerferabschaltung reduziert diese Funktion den Batterieverbrauch. Sie wird in 2 Fällen aktiviert: - 1. Wenn nach dem Umschalten des Zündschlüssels von OFF auf ON keine Motorzündung erfolgt. Nach 60 Sekunden wird der Scheinwerfer ausgeschaltet und erst nach erneutem Drehen des Zündschlüssels von OFF auf ON oder im Anschluss an den Motorstart wieder eingeschaltet.
Dieser „rote Schlüssel“ ist ein Wartungsinstrument und Teil der Wegfahrsperre Ihres Motorrads. Er enthält den „Code“ der Wegfahrsperre und darf daher nicht für die tägliche Benutzung Ihrer Ducati verwendet werden. Ihr Ducati Vertragshändler könnte Sie womöglich auffordern, diesen Schlüssel zum Durchführen bestimmter Instandhaltungsarbeiten auszuhändigen.
Hinweis Gemeinsam mit den drei Schlüsseln wird ein Anhänger (1) ausgehändigt, auf dem die Identifikationsnummer dieser Schlüssel angegeben ist. Achtung Die Schlüssel voneinander trennen, dann den Anhänger (1) und den Schlüssel A an einem sicheren Ort aufbewahren. Darüber hinaus wird empfohlen, immer nur einen der beiden schwarzen Schlüssel für das Starten des Motorrads zu verwenden.
Freigabe der Wegfahrsperre über den Hinweis Gasdrehgriff Wird der Gasdrehgriff vor der festgelegten Zeit losgelassen, leuchtet die Kontrollleuchte auf, so dass der 1) Den Zündschlüssel auf ON stellen, dann den Gasgriff Zündschlüssel auf OFF gestellt werden und die Sequenz vollkommen aufdrehen und in dieser Position halten. vom Punkt (1) an wiederholt werden muss.
Knopfs (3, Abb. 12) kann der Motor gestartet werden. Schlüssel und die CODE CARD vorlegen. 2) Bleiben die Kontrollleuchte (6, Abb. 4.1) oder die EOBD- Der DUCATI Kundendienst wird alle neuen und die noch Kontrollleuchte (7, Abb. 4.1) eingeschaltet, so wurde der vorhandenen Schlüssel abspeichern (max. 8 Schlüssel).
Zündschalter und Lenkerschloss (Abb. 10) Der Zündschalter ist vor dem Tank angebracht und hat vier Stellungen: A) ON: Beleuchtung und Motor eingeschaltet B) OFF: Beleuchtung und Motor ausgeschaltet C) LOCK: Lenkschloss blockiert D) P: Standlicht und Lenkschloss. Hinweis Um den Schlüssel in die beiden letztgenannten Positionen zu bringen, ihn eindrücken und dann drehen.
Linke Schaltereinheit (Abb. 11) 1) Abblendschalter mit zwei Positionen: Position = Abblendlicht eingeschaltet Position = Fernlicht eingeschaltet. 2) Schalter = Blinkerschalter mit drei Positionen: mittlere Position = ausgeschaltet Position = links abbiegen Position = rechts abbiegen. Durch Drücken des in Mittelposition zurückgeführten Schalthebels wird der Blinker ausgeschaltet.
Rechte Schaltereinheit (Abb. 12) 1) Schalter MOTORSTOPP, zwei Positionen: Position (RUN) = Motorbetrieb; Position (OFF) = Motorstopp. Achtung Dieser Schalter dient hauptsächlich in Notfällen, in denen ein schnelles Abstellen des Motors notwendig ist. Nach einem Motorstopp muss der Schalter in die Position zurückgestellt werden, um das Motorrad starten zu können.
Vorderradbremshebel (Abb. 13) Durch Ziehen des Hebels (4) zum Gasdrehgriff hin wird die Vorderradbremse betätigt. Hierzu reicht schon ein geringer Kraftaufwand aus, da es sich um eine hydraulisch betätigte Bremse handelt. Der Bremshebel ist mit einem Rändelknopf (5) versehen, mit dem die Distanz zwischen dem Hebel und dem Griff am Lenker eingestellt werden kann: zur Einstellung des Bremshebels vgl.
Hinterradbremspedal (Abb. 14) Zur Betätigung der Hinterradbremse das Pedal (1) mit dem Fuß nach unten drücken. Es handelt sich hierbei um ein hydraulisch betätigtes Bremssystem. Abb. 14 Schaltpedal (Abb. 15) Das Schaltpedal hat eine mittlere Ruheposition N, in die es automatisch wieder zurückkehrt, und lässt zwei Bewegungen zu: nach unten = zum Einlegen des 1.
Einstellung der Schaltpedalposition (Abb. 16) Um die Motorradergonomie individuell auf jeden Fahrer abzustimmen, kann die Position des Schalthebel zur Fußraste eingestellt werden. Die Position des Schaltpedals kann folgendermaßen geändert werden: Die Schaltstange (1) am Schlüsselansatz (2) blockieren und dann die Kontermuttern (3) und (4) lockern. Hinweis Die Mutter (4) hat ein Linksgewinde.
Einstellung der Bremspedalposition (Abb. 17) Um die Motorradergonomie individuell auf jeden Fahrer abzustimmen, kann die Position des Hinterradbremspedals zur Fußraste eingestellt werden. Die Position des Hinterradbremspedals kann folgendermaßen geändert werden: Die Kontermutter (5) lösen. Die Einstellschraube (6) des Pedalhubs solange drehen, bis die gewünschte Position erreicht ist.
Hauptbestandteile und - vorrichtungen Anordnung am Motorrad (Abb. 18) 1) Kraftstofftankdeckel 2) Sitzbankschloss 3) Stift f. Kabel zur Helmbefestigung 4) Haltegriff für Beifahrer 5) Seitenständer 6) Rückspiegel 7) Einstellvorrichtungen für das Federbein 8) Einstellvorrichtung für die Vorderradgabel 9) Tankstützstab 10) Sitzbankdeckel 11) Verankerungshebel für Kraftstofftank 12) Cockpitverkleidung 13) Katalysator...
Kraftstofftankdeckel (Abb. 19) Öffnen Den Schutzdeckel (1) anheben, dann den Zündschlüssel einstecken. Um 1/4 Drehung im Uhrzeigersinn drehen OPEN und das Schloss aufsperren. Den Tankdeckel anheben. Schließen Den Tankdeckel mit eingestecktem Schlüssel wieder in seinen Sitz eindrücken. Den Schlüssel gegen den Uhrzeigersinn in seine Ausgangsstellung zurückdrehen, dann abziehen.
Sitzbankschloss und Helmbefestigung (Abb. 20 - Abb. 21) Öffnen Den Zündschlüssel in das Schloss einstecken und im Uhrzeigersinn drehen, bis die Sitzbank aus ihrer Verankerung am Rahmen ausrastet. Die Sitzbank nach hinten ziehen und somit aus den vorderen Arretierungen lösen. Im hinteren Teil des Staufachs unter der Sitzbank befindet sich das Kabel zur Helmbefestigung (1) (siehe Seite 45).
Seitenständer Hinweis (Abb. 22) Es wird empfohlen, die Funktionstüchtigkeit des Rückholsystems (zwei ineinander geschobene Spannfedern) Wichtig und des Sicherheitssensors (2) regelmäßig zu prüfen. Vor dem Ausklappen des Seitenständers sicherstellen, dass die Abstellfläche fest und eben ist. Hinweis Weicher Boden, Kies, von der Sonne aufgeweichter Das Anlassen des Motors ist bei ausgeklapptem Asphalt u.
Einstellvorrichtungen für die Vorderradgabel Die Gabel des Motorrads ist sowohl in der Zugstufe (Ausfederung) als auch in der Druckstufe der Holme möglich. Die Einstellung erfolgt über die äußeren Einstellschrauben: 1) (Abb. 23) zur Änderung der Zugstufe 2) (Abb. 23) zur Änderung der Vorspannung der inneren Federn 3) (Abb.
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Die Standardpositionen sind: Druckstufe: 6 Klicks Zugstufe: 6 Klicks Federvorspannung (A, Abb. 23): 18 mm Einstellbereich: Druckstufe: 16 Klicks Zugstufe: 14 Klicks Federvorspannung (A, Abb. 23): 10÷25 mm Um die Vorspannung der Innenfeder jeden Holms zu ändern, die Sechskant-Einstellschraube (2) mit einem 22 mm Inbusschlüssel verdrehen.
Einstellvorrichtungen für das Zentralfederbein (Abb. 25) Außen am Zentralfederbein sind Einstellschrauben angeordnet, die eine Anpassung des Motorradsetups an die jeweiligen Belastungen ermöglichen. Die Einstellschraube an der rechten Seite (1) neben der unteren Federbeinanlenkung an der Schwinge reguliert die hydraulische Dämpfung in der Zugstufe (Ausfederung). Durch Drehen der Einstellschraube (1) im Uhrzeigersinn wird die Dämpfung H erhöht, gegen den Uhrzeigersinn verringert S.
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Achtung Das Federbein enthält unter hohem Druck stehendes Gas und kann, wenn es von unerfahrenen Personen ausgebaut wird, schwere Schäden verursachen. Beim Fahren mit Beifahrer und Gepäck muss die Feder des hinteren Federbeins auf die maximale Vorspannung eingestellt werden. Somit kann das Fahrverhalten verbessert und ein Aufsetzen des Motorrads vermieden werden.
Änderung des Setups (Abb. 26 - Abb. 27 - Abb. 28) Das Setup des Motorrads stellt das Ergebnis von Tests dar, die von unseren Technikern in den unterschiedlichsten Fahrsituationen vorgenommen wurden. Die Änderung des Setups ist ein äußerst heikler und potentiell gefährlicher Arbeitsvorgang, falls er ohne die notwendige Erfahrung ausgeführt wird.
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Beim UNIBALL-Element des Kugelgelenks (1) dürfen max. 5 Gewindegänge bzw. 7,5 mm Gewinde sichtbar sein (B). Abb. 28...
Hinweise zum Gebrauch Bis 1000 km Auf der ersten 1000 km muss der Drehzahlmesser besonders aufmerksam beobachtet werden. Folgende Drehzahlen dürfen nicht überschritten werden: 5.500÷6.000 U/min. Während der ersten Betriebsstunden des Motorrads die Belastung und den Drehzahlbereich des Motors ständig Vorsichtsmaßnahmen in der Einfahrzeit variieren, dabei jedoch immer unter der vorgeschriebenen Drehzahlgrenze bleiben.
Motorrad strikt eingehalten bzw. vorgenommen werden. Reifenzustand Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften entbindet Den Druck und den Verschleißzustand der Reifen kontrollieren Ducati Motor Holding S.p.A. jeglicher Verantwortung (Seite 61). für eventuelle Motorschäden oder eine verminderte Funktionalität der Bedienelemente Lebensdauer des Motors.
Motorstart Achtung Sich vor dem Anlassen des Motors mit den während der Fahrt gebrauchten Bedienelementen vertraut machen. 1) Den Zündschlüssel auf ON (Abb. 30) stellen. Prüfen, ob die grüne Kontrollleuchte N und die rote Kontrollleuchte am Cockpit aufleuchten. Wichtig Die Öldruckkontrollleuchte muss einige Sekunden nach dem Motorstart erlöschen (Seite 11).
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2) Sicherstellen, dass sich der Stopschalter (1, Abb. 31) (RUN) befindet, dann den Startknopf (2, Abb. 31) drücken. Dieses Modell hat eine Startautomatik. Dank einer Servounterstützung kann der Motor durch einen kurzen Druck auf den Startknopf (2) gestartet werden. Beim Drücken der Taste (2) springt der Motor innerhalb einer von der Motortemperatur abhängigen Maximalzeit automatisch an.
Starten und Fahrtantritt Wichtig 1) Die Kupplung durch Ziehen des Kupplungshebels Abrupte Beschleunigungen sind zu vermeiden, da sie auskuppeln. zur Einspritzung von übermäßigen Kraftstoffmengen und zu 2) Den Schalthebel kräftig mit der Fußspitze starken Ruckbelastungen an den Antriebsorganen führen herunterdrücken und den ersten Gang einlegen. können.
Bremsen Die Geschwindigkeit rechtzeitig herabsetzen, um die Bremswirkung des Motors zu nutzen und erst dann mit beiden Bremsen abbremsen. Bevor das Motorrad zum Stehen kommt, die Kupplung ziehen, um den Motor nicht abzuwürgen. Achtung Das Bremsen mit nur einer Bremse hat eine stark verringerte Bremswirkung zur Folge.
Anhalten Die Geschwindigkeit herabsetzen, herunterschalten und das Gas schließen. Bis in den ersten Gang herunter- und dann in den Leerlauf schalten. Bremsen und Anhalten Den Zündschlüssel auf OFF drehen und damit den Motor abstellen (Seite 20). Wichtig Den Zündschlüssel nach Abstellen des Motors nicht auf ON lassen, um die elektrische Anlage nicht zu beschädigen.
Parken Das Motorrad zum Parken auf dem Seitenständer abstellen (siehe Seite 30). Den Lenker vollständig nach links drehen und den Schlüssel zur Diebstahlsicherung auf LOCK drehen. Falls das Motorrad in einer Garage oder in anderen Gebäuden geparkt wird, darauf achten, dass diese gut belüftet sind und das Motorrad nicht in der Nähe von Wärmequellen abgestellt wird.
Mitgeliefertes Zubehör (Abb. 35) Im Stauraum unter der Sitzbank befinden sich: Bedienungs- und Wartungsanleitung Kabel zur Helmbefestigung eine Werkzeugtasche mit Werkzeug für die häufigsten Wartungseingriffe und Kontrollen. Zum Zugriff auf den Stauraum die Sitzbank (Seite 29) und den Schutzdeckel (1) durch Lösen der Spezialschraube (2) mit einer Münze abnehmen.
Hauptsächliche Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten Ausbau der Verkleidung (Abb. 37) Um bestimmte Reparatur- oder Wartungseingriffe vornehmen zu können, ist zuvor der Ausbau einiger Teile der Motorradverkleidung erforderlich. Abb. 37 Achtung Unvollständig oder nicht korrekt wieder angebrachte Teile können sich während der Fahrt plötzlich ablösen und damit zum Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.
Heben des Kraftstofftanks (Abb. 38) Achtung Um das Ausfließen von Kraftstoff aus der Entlüftung des Tankverschlusses zu verhindern, sollten max. 5 Liter im Tank verblieben sein. Die Sitzbank abnehmen (Seite 29), den Haken (1) anheben. Den Tank anheben, dann den Servicestab (2, Abb. 39) unterhalb der Sitzbank aus der Aufnahme ausrasten.
Austausch des Luftfilters (Abb. 40) Der Luftfilter muss zu den in der Tabelle der regelmäßigen Instandhaltung angegebenen Intervallen (siehe Garantieheft) ausgetauscht werden. Zum Zugriff auf den Filterkasten den Kraftstofftank anheben (Seite 47). Den Filter demontieren, hierzu die Befestigungsklammern (1) des Deckels an beiden Seiten des Filterkastens lösen und den Deckel (2, Abb.
Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands (Abb. 42) Der Stand der entsprechenden Behälter darf nicht unter die Markierung MIN absinken. Ein zu niedriger Stand führt zu Lufteinschlüssen in den Kreislauf, wodurch das System seine Wirkung verliert. Zum Nachfüllen oder Wechseln der Flüssigkeiten zu den in der Tabelle der regelmäßigen Instandhaltung angegebenen Intervallen (siehe Garantieheft) wenden Sie sich bitte an einen Vertragshändler oder eine Vertragswerkstatt.
Verschleißkontrolle der Bremsbeläge (Abb. 43) Vorderradbremse Zur Erleichterung der Bremsbelagkontrolle haben die Beläge Verschleißmarken, so dass die Bremssättel hierzu nicht abgenommen werden müssen. Auf einem Bremsbelag, der sich in gutem Zustand befindet, müssen diese am Reibmaterial angebrachten Verschleißmarken noch gut erkennbar sein.
Schmieren der Gelenke (Abb. 44) In regelmäßigen Zeitintervallen ist eine Kontrolle der äußeren Ummantelungen des Gas- und des Starterzugs durchzuführen. Es dürfen keine Quetschungen oder Risse an der Kunststoffummantelung erkennbar sein. Durch Betätigen der Steuerung die gleitende Funktionsweise des Innenzugs prüfen. Bei Reibungen oder Verklemmungen muss man den Austausch von einem Vertragshändler oder einer Vertragswerkstatt vornehmen lassen.
Einstellung des Gasgriffspiels (Abb. 45) ➤ Der Gasdrehgriff muss, an der Außenseite des Griffrands gemessen, in allen Lenkpositionen einen Leerhub von 2÷4 mm aufweisen. Dieser Hub kann ggf. am entsprechenden Einsteller (1, Abb. 45) neben dem Gasgriff reguliert werden. Abb. 45...
Aufladen der Batterie (Abb. 46) Die Batterie sollte zum Aufladen vom Motorrad abgenommen werden. Zuerst den negativen schwarzen (-), dann den roten positiven (+) Anschluss abziehen. Die Klammern (1) lösen und die Batterie abnehmen. Achtung Die Batterie produziert explosive Gase, von Wärmequellen ferngehalten werden.
Spannen der Antriebskette (Abb. 47) Das Motorrad langsam in die Position verschieben, in welcher der obere Kettenstrang am straffsten ist. Das Motorrad auf den Seitenständer abstellen. Die Kette auf der Mittellinie der Schwinge mit einem Finger nach oben drücken (siehe Aufkleber). Der untere Kettenzweig sollte sich dabei um ca.
Schmieren der Antriebskette Dieser Kettentyp ist mit O-Ringen ausgestattet, um dadurch die Gleitelemente vor äußeren Einflüssen zu schützen und die Schmierung so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Damit diese Dichtungen bei der Reinigung nicht beschädigt werden, dürfen hierzu nur spezifische Lösungsmittel verwendet werden;...
Austausch der Glühbirnen Beim Austauschen einer durchgebrannten Glühbirne darauf achten, dass die Ersatzbirne die Spannungs- und Leistungswerte aufweist, die im Abschnitt „Elektrische Anlage“ auf Seite 78 aufgeführt sind. (Abb. 48 - Abb. 49 - Abb. 50 - Abb. 51) Scheinwerfer Zur bequemen Wartung des Scheinwerfers sollte die Cockpitverkleidung abgenommen werden, siehe hierzu die Hinweise in Abschnitt „Ausbau der Cockpitverkleidung“...
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Die Birne (4, Abb. 50) ersetzen. Hinweis Das Glas der neuen Birne nicht mit den Händen berühren, da dies zu Schwärzungen führen würde, welche die Lichtausbeute herabsetzen. Die Zungen am Birnensockel zur einwandfreien Ausrichtung in die entsprechenden Aufnahmen einführen. Das Ende der Klammer (3, Abb. 49) an die Halter des Scheinwerfergehäuses einhaken.
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(Abb. 52) Blinker Die Schrauben (1) lösen, dann das Glas (2) vom Blinkerhalter abnehmen. Die Glühbirne hat eine Bajonettfassung. Zum Herausnehmen drücken und dabei gegen den Uhrzeigersinn drehen. Die neue Glühbirne eindrücken und bis zum Einrasten im Uhrzeigersinn drehen. Dann das Blinkerglas mit der Lasche (A) in die Aufnahme am Halter einsetzen.
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(Abb. 54) Kennzeichenbeleuchtung Zum Zugriff auf die Glühbirne der Kennzeichenbeleuchtung (3) die Lampenhalterung von der Innenseite abziehen, daraufhin die Glühbirne abnehmen und austauschen. Abb. 54...
Ausrichten des Scheinwerfers (Abb. 55) Kontrollieren, ob der Scheinwerfer korrekt ausgerichtet ist. Dazu das Motorrad mit auf den vorgeschriebenen Druck aufgepumpten Reifen und einer darauf sitzenden Person in einem Abstand von 10 Metern vor einer Wand oder einem Schirm senkrecht aufstellen. Eine waagrechte Linie ziehen, die auf der Höhe der Scheinwerfermitte liegt und eine senkrechte Linie, die mit der Längsachse des Motorrads fluchtet.
Reifen Reparatur oder Austauschen der Reifen Tubeless-Reifen, die kleine Löcher aufweisen, brauchen Reifendruck vorne: recht viel Zeit bis sie Luftverluste zeigen, da sie über einen 2,1 bar - 2,3 kg/cm gewissen Grad an Eigenabdichtung verfügen. Sollte ein Reifendruck hinten: Reifen einen leichten Druckverlust aufweisen, muss er 2,2 bar - 2,4 kg/cm genau auf etwaige Undichtheiten kontrolliert werden.
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Mindestprofiltiefe der Lauffläche Die Profiltiefe (S, Abb. 57) an der am stärksten abgefahrenen Stelle des Reifens messen. die gemessene Profiltiefe darf 2 mm bzw. den gesetzlich vorgeschriebenen Wert niemals unterschreiten. Wichtig Die Reifen regelmäßig auf Risse oder Schnitte kontrollieren, besonders an den Seitenwänden. Ausblähungen oder breite und gut sichtbare Flecken weisen auf innere Schäden hin.
Kontrolle des Motorölstands (Abb. 58) Der Motorölstand kann am Schauglas (1) auf dem Kupplungsdeckel überprüft werden. Den Ölstand bei völlig senkrecht stehendem Motorrad und warmem Motor kontrollieren. Den Motor abstellen und einige Minuten warten, bis sich der Ölstand stabilisiert hat. Der Ölstand muss innerhalb der am Schauglas angebrachten Markierungen liegen.
Reinigung und Austausch der Zündkerzen (Abb. 59) 0,6÷0,7 mm Die Zündkerzen sind ein wichtiger Bestandteil des Motors und müssen regelmäßig kontrolliert werden. Dieser Arbeitsschritt ist relativ einfach und ermöglicht die Überprüfung der einwandfreien Funktionstüchtigkeit des Motors. Die Zündkerzenstecker mit dem mitgelieferten Schlüssel vom Zylinderkopf abziehen.
Allgemeine Reinigung Achtung Um den ursprünglichen Glanz der Metallflächen und der Es kann vorkommen, dass die Bremsen nach der lackierten Teile auf Dauer zu erhalten, muss das Motorrad je Motorradwäsche zunächst nicht gut ansprechen. Die nach Einsatz und Straßenzustand regelmäßig gereinigt werden. Bremsscheiben niemals schmieren oder einfetten, da Hierzu müssen spezielle, möglichst biologisch abbaubare dies zum Verlust der Bremswirkung führen würde.
Kraftstofftank durch Abdrehen des Ablassverschlusses Die vorgesehenen Überwachungsintervalle einhalten und mit Dichtung leeren; nur Ducati-Originalersatzteile in Übereinstimmung mit den durch die Zündkerzenlöcher etwas Öl in die Zylinder geben jeweiligen Normen verwenden. und den Motor von Hand durchkurbeln, damit sich das Öl auf die Innenflächen verteilen kann;...
Instandhaltung Planmäßige Instandhaltungsarbeiten: durch den Vertragshändler km mal 1000 Verzeichnis der Arbeiten mit Eingriff mi mal 1000 22,5 37,5 (Kilometer-/Meilenleistung oder Zeit *) Monate • • • • • • Motorölwechsel • • • • • • Austausch des Motorölfilters •...
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km mal 1000 Verzeichnis der Arbeiten mit Eingriff mi mal 1000 22,5 37,5 (Kilometer-/Meilenleistung oder Zeit *) Monate • • • • • Kontrolle Synchronisierung und Standgas am Drosselklappenkörper (1) • • • • • • Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands •...
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km mal 1000 Verzeichnis der Arbeiten mit Eingriff mi mal 1000 22,5 37,5 (Kilometer-/Meilenleistung oder Zeit *) Monate • • • • • Dichtheitskontrolle Ölfüllung von Vorderradgabel und Federbein • • • • • Kontrolle der Ritzelbefestigung • • • •...
Planmäßige Instandhaltungsarbeiten: durch den Kunden km mal 1000 Verzeichnis der Arbeiten mit Eingriff mi mal 1000 (Kilometer-/Meilenleistung oder Zeit *) Monate • Kontrolle des Motorölstands • Kontrolle des Brems- und Kupplungsflüssigkeitsstands • Kontrolle des Reifendrucks und -verschleißes • Kontrolle der Antriebskettenspannung und -schmierung •...
Technische Daten Maße (mm) (Abb. 60) 1440 2120 Gewichte Trockengewicht ohne Flüssigkeiten und Batterie: 178 kg Voll beladen: 390 kg Achtung Eine Überladung kann Handling und Leistung des Motorrads negativ beeinflussen und zum Verlust der Motorradkontrolle führen. Abb. 60...
Motor Ventilsteuerung Desmodromisch mit zwei Ventilen pro Zylinder, über vier Zweizylinder-Viertaktmotor, in V-90°-Anordnung. Bohrung mm: Schlepp- und Kipphebel (zwei für die Öffnung und zwei für die Schließung) und eine obenliegende Nockenwelle Hub mm: gesteuert. Die Steuerung erfolgt durch die Kurbelwelle 71,5 über Stirnzahnräder, Riemenscheiben und Zahnriemen.
Abständen durchgeführt worden sind. Einspritzventile pro Zylinder: 1 Düsen pro Einspritzventil: 1 Kraftstoffversorgung: 95-98 ROZ. Wichtig Die Nichtbeachtung dieser Vorschriften entbindet Ducati Motor Holding S.p.A. jeglicher Verantwortung für Motorschäden oder eine verminderte Lebensdauer des Motors. Zündkerzen Marke: CHAMPION Typ: RA 6 HC.
Bremsen Bremsfläche: 25 cm Bremssattel: Vorderrad Ø Zylinder 32 mm. Typ: Fabrikat und Typ: gelocht aus Stahl. BREMBO P 32. 2 Bremsscheiben. Bremsbeläge: Bremsscheibenmaterial: FERIT I/D 450 FF. Stahl. Bremszylindertyp: Material des Bremskorbs: PS 11 C. Stahl. Scheibendurchmesser: Achtung 320 mm. Hydraulische Betätigung über Bremshebel an der rechten Die in der Bremsanlage verwendete Flüssigkeit ist Lenkerhälfte.
Zähnezahl - Getrieberitzel/Kettenblatt: 15/41 Falls Sie das Motorrad an besondere Strecken anpassen oder Gesamtübersetzung: für Rennen vorbereiten wollen, ist Ducati Motor Holding 1. Gang 15/37 S.p.A. gerne bereit, von der Serienproduktion abweichende 2. Gang 17/30 Übersetzungen zu empfehlen. Wenden Sie sich diesbezüglich 3.
Rahmen Hinterrad Radial, Typ „Tubeless“ (schlauchlos). Gitterrohrrahmen mit oberem Käfig aus Reifengröße: hochwiderstandsfähigen Stahlrohren. 180/55-ZR17 Lenkwinkel (pro Seite): 27° Aufhängungen Lenkkopfwinkel: 24° Vorderrad Nachlauf mm: Öldynamische Upside-down-Gabel Tauchrohrdurchmesser: 43 mm. Räder Hub auf Holmachse: 130 mm. 5-Speichen-Leichtmetall Hinterrad Mit progressiver Betätigung über eine Schubstange zwischen Vorderrad Rahmen und oberer Federbeinanlenkung.
Lampentyp: H4 (12 V-55/60 W). Standlicht: Verfügbare Modellfarben Lampentyp: T4W (12 V-4 W). Elektroschalter an den Lenkerstummeln: Rot „Anniversary“ Ducati Art.-Nr. F_473.101 (PPG) Blinker: Transparent Art.-Nr. 228.880 (PPG) Lampentyp: R10W (12 V-10 W). mit weißem Streifen Rahmen in Rot und Felgen in Schwarz.
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Sicherungen Der Hauptsicherungskasten befindet sich auf der linken Batterieseite (Abb. 62). Die verwendeten Sicherungen sind nach Abnehmen des Schutzdeckels (1) zugänglich. Auf diesem Deckel sind die Einbauordnung und der jeweilige Wert in Ampere angegeben. 6 Sicherungen sind an die Anlage angeschlossen, 2 Sicherungen als Reserve vorgesehen.
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Kabelfarben Legende der Sicherungskästen (1, Abb. 62) B Blau W Weiß Pos. Verbraucher Wert V Violett Bk Schwarz Cockpit Y Gelb R Rot 2-10 Kraftstoffpumpe, Einspritzdüsen, Spulen 20 A Lb Hellblau Gr Grau 3-11 Key sense 10 A G Grün 4-12 Versorgung Steuergerät Bn Braun...