Wichtig: Der Widerstand gegen Erde sollte kleiner als
10 Ohm oder kleiner als 8% des spezifischen Wider-
standes sein.
Wichtig: Der Querschnitt des Erdungsleiters sollte
mindestens genauso groß oder größer als der Quer-
schnitt der verwendeten Stromversorgungsleiter sein.
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Elektroinstallation | Grundlegende Beschreibung
• Überspannungsableiter der Klasse C begrenzen die Überspannung von
indirekten Blitzeinschlägen, Überspannungen durch Blitzschlag-Magnet-
felder und Überspannungen durch Schaltvorgänge auf Stromleitungen.
Ihre Stromableitungskapazität ist deutlich geringer als die von Über-
spannungsableitern der Klasse B. Sie werden im Schalterblock der Verteiler-
anlage installiert. Als Schutzeinrichtungen der Klasse C werden nicht-
lineare Elemente, Varistoren, verwendet.
• Schutzeinrichtungen der Klasse D begrenzen Überspannungen stärker als
die der Klasse C, weisen aber eine geringere Stromableitungs-kapazität auf.
Sie werden direkt vor empfindlichen Verbrauchern installiert (TV, Computer,
...).
ERDUNG
Bevor die Ladestation an der vorgesehenen Stelle installiert wird, muss
unbedingt sichergestellt werden, dass die gewählte Erdung der Station allen
Sicherheitsvorschriften und -standards entspricht. Der wesentliche Zweck
der Erdung besteht darin, die Gefahr von Stromschlägen oder eines Brandes
durch Erdschluss zu vermeiden oder zu minimieren. Außerdem wird durch
die Erdung sichergestellt, dass das Potenzial eines stromführenden Leiters
in Bezug auf die Erde nicht über den Wert ansteigt, für den seine Isolierung
ausgelegt ist. Insbesondere dient die Erdung der Ladestation zum Schutz
ihrer elektronischen Bauteile vor Überspannungen. Um eine Gefährdung des
EF-Benutzers zu vermeiden, werden Fehlerströme gemessen und ggf. die
entsprechenden Schutzeinrichtungen ausgelöst. Daher müssen Geräteteile
geerdet und Ladungen über einen minimalen Widerstand direkt in die Erde
abgeleitet werden. Auch andere leitende Teile um die Ladestation herum
müssen geerdet werden. Der Installateur muss den Erdungswiderstand (den
Widerstand zwischen dem zur Ladestation führenden Erdungsleiter und dem
Erdboden) messen, um die Qualität der Erdung sicherzustellen.
WENN DIE LADESTATION FREISTEHEND AUF EINER SÄULE INSTALLIERT
WIRD, DIE AUF EINEM DIREKT MIT DEM ERDBODEN VERBUNDENEN
FUNDAMENT ANGEBRACHT IST, GELTEN ZUSÄTZLICHE ANFORDERUNGEN
AN DIE ERDUNG. IN DIESEM FALL IST EINE ORDNUNGSGEMÄSSE LOKALE
ERDUNG ERFORDER¬LICH, UM EIN STUFENPOTENZIAL ZU VERMEIDEN.
BEIM AUFTRETEN EINES FEHLERS KANN STROM IN DEN BODEN FLIESSEN.
JE NACH ERDBODENWIDER¬STAND KOMMT ES ZU EINER ENTSPRECHENDEN
SPANNUNGSVERTEILUNG. EIN SPANNUNGSABFALL IM ERDBODEN KANN
EINE GEFAHR FÜR DEN BENUTZER DARSTELLEN. UM DIES ZU VERMEIDEN
SOLLTE
EIN
ENTSPRECHEND
(GITTER) ODER EIN DRAHTGEFLECHT VERWENDET WERDEN.
Unterstützte Erdungssysteme
Die Ladestation muss ordnungsgemäß geerdet werden. Die folgenden
Erdungssysteme werden unterstützt: TN-S, TN-C, TN-C-S und – unter
besonderen Bedingungen – auch TI' . Wo immer möglich sollte eine lokale
Erdung erfolgen.
Nach Erdung der Ladestation und ihrer Teile muss der Erdungswiderstand
gemessen werden, um sicherzustellen, dass keine Teile der Station, die für
den Benutzer zugänglich sind, eine potenziell gefährliche Spannung führen.
KONSTRUIERTES
ELEKTRODENSYSTEM