Montage- und Betriebsvorschrift
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WARNUNG
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ACHTUNG
WARNUNG
ACHTUNG
EC-Rohrventilatoren – RR EC ...
2.9
Sicherheit
– Wartungs- und Installationsarbeiten dürfen nur von einer autorisierten Elektrofachkraft vorgenommen werden.
- Die Rohrventilatoren dürfen nur mit der auf dem Typenschild angegebenen Nennspannung betrieben werden.
- Technische Daten auf Typenschild unbedingt beachten.
- Die auf dem Typenschild angegebene Schutzart gilt nur bei bestimmungsgemäßen Einbau gemäß dieser
Montage- und Betriebsvorschrift.
2.10 Berührungsschutz
Bei Einbau sind die gültigen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften zu beachten!
Ein Berührungsschutz gemäß DIN EN ISO 13857 ist sicherzustellen!
Kontakt mit rotierenden Teilen muss verhindert werden. Es ist sicherzustellen, dass sich im Ansaugbereich keine Tex-
tilien oder andere ansaugbare Stoffe, (z.B. Kleidung von Personen) befinden.
Ventilatoren, die durch ihre Einbauweise (z.B. Einbau in Lüftungskanäle oder geschlossene Aggregate) geschützt sind,
benötigen kein Schutzgitter, wenn die Anlage ausreichende Sicherheit bietet. Es wird darauf hingewiesen, dass der
Installateur für Unfälle infolge fehlender Schutzeinrichtungen haftbar gemacht werden kann.
2.11 Förder- und Drehrichtung
Die Geräte haben eine feste Dreh- und Förderrichtung (kein Reversierbetrieb möglich), die auf den Geräten durch Pfeile
(Drehrichtung rot, Förderrichtung blau) gekennzeichnet ist. Die Förderrichtung ist durch die Einbauweise festlegbar.
2.12 Drehzahlregelung
Alle Geräte dieser Baureihe sind mittels 0-10 V Steuerspannung stufenlos drehzahlsteuerbar. Geeignete Potentiometer
(Type PU/A 10) und Drehzahlregelung mit Universal-Regelsystem (Type EUR EC) werden im Zubehörprogramm ange-
boten.
Der Einsatz von Fremdfabrikaten kann, vor allem bei elektronischen Geräten, zu Funktionsproblemen, Zer-
störung des Reglers und/oder des Ventilators führen. Bei Einsatz seitens HELIOS nicht freigegebener Regel-
und Steuergeräte entfallen Garantie und Haftungsansprüche.
Steuerung mehrerer EC-Ventilatoren mit einem Potentiometer
Zur Ansteuerung mehrerer EC-Ventilatoren über den Sollwerteingang "0-10V", muss die 10VDC -Spannungsquelle
die Summe aller Sollwerteingänge-Bürdenströme zu Verfügung stellen.
Das parallel Schalten der +10VDC Versorgungen mehrerer EC-Ventilatoren ist nicht gestattet !
Je nach Type, können mit der 10VDC Versorgung aus einem Ventilator, mit einem Potentiometer (PU/A), mehrere
EC-Ventilatoren angesteuert werden. Hierzu die technischen Daten der Steuereingänge und den Schaltplan SS-
1035 zu Rate ziehen.
Reicht der Strom einer EC-Versorgung nicht aus, kann eine bauseits zu stellende ausreichende externe 10VDC
eingesetzt werden (vom Netz galvanisch getrennt).
Alternativ kann für vielfältige Steuerungsaufgaben das Modul „ EUR EC" von Helios eingesetzt werden.
2.13 Kondenswasserbildung
Bei periodischem Betrieb, bei feuchten und warmen Fördermitteln und durch Temperaturschwankungen (Aus-
setzbetrieb) kann innerhalb des Motors und des Ventilators Kondensat entstehen, dessen Abfluss sichergestellt sein
muss. Die Lüftungsleitung ist so zu verlegen und ggf. zu isolieren, dass durch diese dem Ventilator kein Kondensat
zugeführt werden kann.
2.14 Motorschutz
Alle EC-Rohrventilatoren sind mit einer integrierten elektronischen Temperaturüberwachung für den EC-Motor und die
Elektronik ausgerüstet. Diese schützt den Motor gegen Überlastung und Überhitzung.
Das häufige Ansprechen der Temperaturüberwachung deutet auf eine größere Störung hin. Die Anlage darf
nicht weiter betrieben werden und muss von einer Elektrofachkraft überprüft werden.
2.15 Inbetriebnahme
Folgende Kontrollarbeiten sind auszuführen:
– Bestimmungsgemäßen Einsatz des Rohrventilators überprüfen.
– Netzspannung und Frequenz mit den Angaben auf dem Leistungsschild vergleichen.
– Ventilator auf solide Befestigung prüfen.
– Alle Teile, insbesondere Schrauben, Muttern, Schutzgitter auf festen Sitz überprüfen.
– Freilauf des Laufrades prüfen.
– Stromaufnahme mit den Angaben auf dem Leistungsschild vergleichen.
– Schutzleiteranschluss überprüfen.
– Abdichtung des Anschlusskabels und festen Klemmsitz der Adern prüfen.
– Inbetriebnahme darf nur erfolgen, wenn der Berührungsschutz sichergestellt ist.
2.16 Geräuschpegel
Von den im Katalog genannten Geräuschwerten können sich im Einzelfall je nach Einbauart erhebliche Abweichungen
ergeben, da der Schalldruckpegel vom Absorptionsvermögen des Raumes, der Einbausituation u. a. Faktoren abhän-
gig ist. Geräuschminderungen können durch den Einsatz von Schalldämpfern und durch Drehzahlreduzierung erreicht
werden.
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