D i a g n o s e
8.1.1 Interne Diagnosedurchführung
Der Zustand der beiden STO Kanäle wird intern nicht sicherheitsgerichtet auf
Plausibilität überwacht. Dabei wird erwartet, dass die Zustände der zwei Kanäle
gleich sind. Sollten die Zustände für mehr als 2 Sekunden ungleich sein,
wechselt der Frequenzumrichter in den Fehlerzustand. Erst wenn beide Kanäle
den gleichen Zustand haben, ist der Fehler quittierbar und ein Betrieb ist
möglich. Der erreichte Diagnosedeckungsgrad DC durch die interne
Überwachung beträgt 60 %.
8.1.2 Externe Diagnosedurchführung
Um einen Diagnosedeckungsgrad von 90 % und die daraus resultierenden
Sicherheitskennwerte zu erreichen, bedarf es einer externen Diagnose. Dabei
wird der Diagnosekontakt entsprechend der Zustände der STO-Eingänge auf
Plausibilität überwacht. Das heißt bei nicht versorgten STO Kanälen, schließt
das interne Diagnoserelais die Kontakte C1 und C2 kurz (Schließerkontakt).
Sobald die STO-Kanäle mit 24 V versorgt werden, fällt das Relais ab und die
Kontakte C1 und C2 sind unterbrochen. Führen Sie vor jedem Anlauf des
Motors eine Diagnose durch.
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2014-11 | DOC01504435 | Betriebsanleitung INVEOR STO