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Messung Der Feuchtigkeit In Baustoffen; Anschluss Der Elektroden; Messung Von Abgebundenen Baustoffen - Gann Hydromette Rtu 600 Betriebsanleitung

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Um möglichst qualitativ gute Messergebnisse zu erzielen, sollten die zur Probe ausgewählten Hölzer an meh-
reren Stellen gemessen werden. Hierzu müssen die Elektrodenspitzen quer zur Faserrichtung bis
mindestens 1/4, höchstens 1/3 der Gesamtholzstärke eingetrieben werden. Die Messung von gefrorenem
Holz über 20 % Holzfeuchte ist nicht möglich.
Schwinden des Holzes
Schwindmaß q (%) in tangentialer und radialer Richtung bei Abnahme der Holzfeuchtigkeit im 1% für verschie-
dene Holzarten
7.0 Bedienungsanleitung zur Messung der Feuchtigkeit in Baustoffen
mit den Tiefensonden nach dem Widerstands-Messprinzip Schalter (7) auf Position "B" stellen. Buchse (1)
mittels Messkabel MK 8 mit der gewählten Elektrode verbinden und Elektroden nach Vorschrift in das zu mes-
sende Gut einbringen. Messtaste (12) drücken und Messwert (in Digits) im Anzeigefeld (3) ablesen.
Feuchtewert in % entsprechend dem abgelesenen Messwert aus den nachfolgenden Tabellen entnehmen.
Empfehlung
Informieren Sie sich bei den Farbherstellern. Ermitteln Sie mit vorstehender Tabelle die mittlere
Holzgleichgewichtsfeuchte des zu streichenden Teiles unter Berücksichtigung des jeweiligen Standortes. Die
Beschichtung sollte normalerweise nur in trockenem Zustand erfolgen.

7.1 Anschluss der Elektroden

Das Gerät kann je nach Messaufgabe in Verbindung mit unterschiedlichen Elektroden eingesetzt werden. Die
Elektroden sind mit dem dazu passenden Messkabel MK 8 an das Messgerät anzuschließen. Geräteseitig ist
dieses Kabel mit einem BNC-Stecker versehen, dessen äußerer Rastring beim Anschluss nach rechts zu drehen ist,
bis er einrastet. Beim Lösen des Kabels Rastring nach links drehen und Stecker abziehen. Keine Gewalt
anwenden - nicht am Kabel ziehen!

7.2 Messung von abgebundenen Baustoffen

Bei der Messung von abgebundenen anorganischen Baustoffen ist der dem Messergebnis (Digits) entspre-
chende tatsächliche Feuchtigkeitsgehalt (in Gewichtsprozenten, bezogen auf den Trockenzustand) aus der
nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. In weichen Baustoffen sollte die Elektrode M 20 verwendet werden, in
Estrich und Beton die Elektrodenpaare M 6 oder M 21/100 in Verbindung mit Kontaktmasse.
7.3 Einschlag-Elektrode M 20
Für Tiefenmessungen in weichen abgebundenen Baustoffen (Gips, Putz, Ytong etc.) bis maximal 70 mm
Tiefe Elektrode mit beiden Nadeln in das Messgut einschlagen (Elektrodenkörper besteht aus schlagfestem
Kunststoff). Es ist darauf zu achten, dass beide Spitzen der Elektrode in ihrer vollen Länge nur den
Baustoffteil erfassen, der gemessen werden soll.
Beim Herausziehen können durch leichte Hebelbewegungen die Nadeln gelockert werden. Die Überwurf-
muttern sollten möglichst vor einer Messreihe mit einem Schlüssel oder einer Zange angezogen werden.
Lockere Elektrodenspitzen brechen leicht ab.
7.4 Einstech-Elektrode M 6
Die beiden nur zur Messung von abgebundenen Baustoffen bestimmten Elektroden sind im Abstand von ca.
10 cm in das Messgut einzudrücken. Beide Elektroden sind generell nur in das gleiche zusammenhängende
Messgut einzubringen. Wo dies wegen der Härte des Messgutes (Estrich, Beton etc.) nicht möglich ist, sind
Löcher im Durchmesser von ca. 6 mm vorzubohren und mit Kontaktmasse auszufüllen. In die Kontaktmasse
sind dann die Spitzer der beiden Elektroden einzustechen.
Achtung:
Beim Einschlagen in harte Baustoffe (Estrich, Beton etc.) ohne Verwendung von Kontaktmasse) kann es zu
einer erheblichen Messdifferenz (es wird ein zu niedriger Wert angezeigt) kommen.
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15.11.2006
Hydromette RTU 600 #013629
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