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NEILPRYDE RS:RACING EVO9 Bedienungsanleitung Seite 15

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3. Gabelbaumposition
a. Befestigen Sie den Gabelbaum auf
Brusthöhe.
b. Je nach Windsurfstil und
Windbedingungen können Sie
den Gabelbaum innerhalb eines
Bereiches von 20cm höher oder tiefer
montieren!
Tiefere Position = mehr Kontrolle bei
Starkwind und in Wellenbedingungen.
Höhere Position = früheres Angleiten
und bessere Amwindeigenschaften.
4. Lattenspannung
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Beim RS:Racing EVO9 bestimmt die eingestellte
Lattenspannung SOWOHL die Spannung der Segellatte
ALS AUCH die Spannung der Masttasche.
Benutzen Sie Ihr Segel mindestens eine Stunde lang unter
guten Windbedingungen, bevor Sie die Lattenspannung
zum ersten Mal einstellen. Dann überprüfen Sie Ihr Segel
auf vertikale Falten auf den Lattentaschen und in der
Masttaschenregion. Sollten vertikale Falten sichtbar sein,
spannen Sie die Segellatten soweit nach, bis keine Falten
mehr im Bereich der Lattentaschen zu sehen sind. Bei
einem neuen Segel ist es ganz normal, dass sich Falten
im Bereich der Masttasche bilden, denn das Segel muss
erst im vorgesehenen Shape "ankommen".
PROFI TIP: Bei den obersten Segellatten des RS:Racing EVO9 (die
ohne Camber) ist es ratsam, etwas weniger Lattenspannung
einzustellen, denn das Achterliek sollte nicht unter zu große Spannung
geraten. Ein zu festes Achterliek verhindert, dass ein Segel im
ausreichenden Maße twisten kann – dadurch entstehen ungewollte
Querkräfte, die Sie unnötig langsamer machen.
5. Trapeztampen
a. Die Trapeztampen sollten so montiert
sein, dass der Zug gleichmäßig auf
Höhenbereich
beide Hände verteilt wird und das Segel
sich ganz ausballanciert halten lässt.
b. Bestimmen Sie den Segeldruckpunkt,
indem Sie sich ins Trapez einhängen und
dann immer mehr Zug von den Händen
nehmen (Gabelbaum jedoch nicht ganz
loslassen). Mit korrekt eingestellten
Trapeztampen lässt sich das Segel ganz
ausballanciert fast ausschließlich über
die Tampen halten. Spüren Sie mehr Zug
auf der vorderen Hand, gehören die
Tampen weiter nach vorne. Spüren
Sie hingegen
mehr Zug auf der hinteren Hand,
müssen Sie die Tampen weiter
nach hinten schieben. Verändern Sie die
Tampenposition jeweils nur in ganz
kleinen Schritten, da eine geringfügige
Veränderung der Position schon einen
deutlich spürbaren Unterschied ausmacht.
c. Setzen Sie die Trapeztampen unter
überpowerten Bedingungen und bei
großen Segeln etwas weiter nach hinten.
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