5. Abgleich der internen Uhr im EDS/EDS-3G
Halten Sie folgende Vorgehensweise genau ein, wenn Sie die interne Uhrzeit des EDS /
EDS-3G einstellen. Durch die Batteriepufferung des Geräts bleibt die Uhrzeit für eine
bestimmte Zeit erhalten; bei Ablauf dieses Zeitraums wird die Uhrzeit der Einheit "auf
Null zurückgesetzt". Da das Gerät aber Messwerte mit Zeitstempel (Datum und Uhrzeit)
aufzeichnet, ist diese Einstellung sehr wichtig.
Durch eine entsprechende Einstellung wird die Uhrzeit des Geräts in regelmäßigen
Abständen und bei Ausfall bzw. Wiederkehr des elektrischen Versorgungsnetzes
automatisch nach Uhrzeit-Servern gestellt. Dazu sollten Sie einen NTP-Server als
Haupt- ("primary") und einen weiteren als Zusatzquelle ("secondary") konfigurieren, die
den Zeitstempel für Ihre Zeitzone liefert. Sie müssen darauf achten, dass auch die
richtige Zeitzone bei der Konfiguration des EDS / EDS-3G eingestellt wird. Gehen Sie
dazu in das Dropdown-Listenfeld "TIME ZONE" und wählen Sie dort die Stadt aus, die
für Ihre Zeitzone steht.
6. Zugriff auf EDS/EDS-3G in Anlagen mit dynamischer IP
Bei IP-Verbindungen muss die IP-Adresse eines konkreten Gesprächspartners bekannt
sein, um eine Verbindung zu diesem aufbauen zu können. Bislang vergeben die
Netzbetreiber dynamische IPs an die Systeme im Netz, soweit nicht eine
kostenaufwändigere feste IP-Adresse vom Nutzer beantragt wurde. Eine dynamische IP
wird in regelmäßigen Abständen oder jeweils bei Start einer neuen Verbindung neu
zugewiesen; deswegen ändert sich eine bekannte IP mit der Neuzuweisung der IP
durch den Provider oder beim Verbindungsaufbau durch den Teilnehmer. Dies
bedeutet, dass die bestehende Schaltverbindung zu dem Gerät, mit dem man einen
Datenaustausch möchte, abbricht.
Wie gesagt, muss in einem IP-System die dem System zugeordnete IP-Adresse
bekannt sein, da es nur so auf Sendeanforderungen antworten kann. Für das EDS bzw.
EDS-3G hieße dies, dass jedem EDS bzw. EDS-3G eine feste IP zugeordnet werden
muss, wodurch sich das System durch Beantragung einer festen IP verteuern würde.
Daher hat CIRCUTOR den Active Mode für das EDS und CirDNS für das EDS-3G
entwickelt. Außerdem sind die EDS-3G-Geräte DynDNS-geeignet.
In derartigen IP-vernetzten Systemen kehrt sich die Aufgabenverteilung beim
Verbindungsaufbau
zu
Remote-Geräten
um.
Hier
leiten
die
Geräte
den
Verbindungsaufbau zum Schaltserver in einem Zentralrechner mit fester IP ein, indem
sie dem Leit- oder Zugangsserver die IP mitteilen, die vom Betreiber des ADSL- bzw.
3G-Netzes an sie vergeben wurde.
Schulungsanleitung EDS / EDS-3G
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