CE Bemerkung: Zur Beurteilung der elektromagnetischen Verträglichkeit dieses Gerätes wurden folgende Normen herangezogen: Störfestigkeit nach EN 50082-1: 1992 und Störaussendung nach EN 55022: 1987 Klasse B. Die EG- Konformitätserklärung wurde von Shuttle Computer Handels GmbH ausgestellt. Dieses Handbuch Copyright 1997 Alle Rechte vorbehalten Handbuch Version 1.3...
1 Beschreibung 1.1 Überblick Dieses Handbuch beschreibt das HOT-559 Mainboard der Version 1.6. Die Versionsbezeichnung finden Sie auf der Mainboard-Platine am Rand neben dem äußersten ISA-Slot. HOT-559 Version 1.6 ist ein Intel 430VX ATX Mainboard mit 4 PCI- und 4 ISA-Slots, das OPTIONAL mit einem integrierten SCSI-Adapter Adaptec AIC7880 Ultra Wide Kontroller bestückt ist.
1.2 Bauformat Das HOT-559 Mainboard wurde für ein standard ATX Gehäuse entworfen. Die Lage der I/O Anschlüsse und Befestigungslöcher stimmen mit der ATX- Spezifikation überein. 1.3 Mikroprozessor Das HOT-559 Mainboard läuft mit Pentium/MMX Prozessoren, Cyrix/IBM 6x86/ 6x86L und AMD K5/K6 Prozessoren. Auf dem Mainboard ist ein getakteter Spannungsregler integriert, der die CPU-Spannung im 3V-Bereich aus der 5V- Leitung des Netzteils generiert.
1.5 Chipsatz Der Intel 82430VX Chipsatz besteht aus dem 82437VX System Controller (TVX), dem 82438VX Data Path (TDX) und dem 82371SB PCI ISA/IDE Xcelerator (PIIX3) bridge Chip. Onboard Adaptec AIC-7880 SCSI Kontroller (Option) Der onboard Adaptec AIC-7880 SCSI Kontroller ist ein Wide-Typ PCI-to-SCSI Host Adapter zum Anschluß...
1.7 Echtzeituhr, CMOS RAM Die onboard Echtzeituhr (RTC) hat eine 24-Stunden Uhr mit einer Lebenszeit von 10 Jahren ohne Stromanschluß und ist im ITE 8680 I/O-Chip integriert.Die Echtzeituhr kann durch das BIOS SETUP Programm eingestellt werden. Die CMOS RAM Werte können auch durch einen Jumper auf dem HOT-559 Mainboard auf die Standardwerte zurückgesetzt werden.
Infra-red (IrDA) Anschluß Der serielle Port 2 kann für die Unterstützung eines IrDA Modules durch einen 5- Poligen Anschluß konfiguriert werden. Der BEnutzer kann dann kabellos Dateien zu tragbaren Geräten wie Laptops, Notebooks oder PDAs transferiren. Die IrDA Spezifikation erlaubt Datentransfers von 115Kbps bei einem Abstand von bis zu einem Meter.
2 Jumper Einstellungen 2.1 Jumper Block Überblick Das HOT-559 Mainboard hat Jumper um die Systemkonfiguration zu ändern. Normalerweise ändern Sie die Jumper nur wenn Sie Folgendes tun möchten: Ändern der Systemgeschwindigkeit Ändern der CPU-Spannungsversorgung CMOS-Speicher löschen HOT-559 Ver 1.6 Benutzerhandbuch 11...
Jumper Verschiedene Hardware-Einstellungen werden durch sogenannte Jumper vorgenommen. Ein Jumper besteht aus einem Block von 2 oder mehr Metallstiften, die durch Aufsetzen einer Jumper-Kappe kurzgeschlossen bzw. "gesetzt" werden können. Bei größeren Blöcken (vier- und sechs-Pin-Jumper) sind die Stifte auf dem Mainboard nummeriert. 6-Pin-Jumper werden grafisch wie folgt dargestellt: falls Pin 3&4 und Pin 5&6 geschlossen sind und falls Pin 1&2 und Pin 3&4 geschlossen sind.
2.2 CPU Konfiguration (JP12, JP27, JP14 und JP15) Mittels dieser Jumper wird das HOT-559 Mainboard auf die verschiedenen Typen der Pentium/MMX, AMD K5/K6 und Cyrix/IBM Prozessoren eingestellt. Entsprechend folgender Tabelle wird dadurch auch der Systemtakt beinflußt. Systemtakt Multiplikator Prozessor JP12 &...
2.3 Integrierter Spannungsregler- JP24, JP25 Das HOT-559 Mainboard unterstützt Prozessoren mit einfacher Spannungsversorgung mit 3,3 oder 3,52 Volt (Vio = Vcore; Prozessorkern und I/O- Leitungen mit gleicher Spannung): Intel Pentium P54C, Cyrix/IBM 6x86 und AMD Außerdem werden auch Prozessoren mit zweifacher Spannung unterstützt (Vio = 3,3V, Vio entsprechend CPU-Hersteller): Intel Pentium MMX (P55C), Cyrix/IBM 6x86L und AMD K6.
2.4 Weitere Hardware Konfigurationen durch Jumper Adaptec AIC-7880 SCSI Termination - JP13 (Option) Um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten, muß der SCSI Bus richtig terminiert sein. Terminatoren müssen an beiden Enden eines SCSI-Busses plaziert werden. Der integrierte SCSI-Adapter hat zwei 8-Bit-Terminatoren, wobei einer für das niedere Byte des 8-Bit-SCSI- bzw.
3 BIOS und Setup Utility 3.1 Einleitung Das HOT-559 Mainboard hat Award BIOS welches sich in einem Flash EEPROM befindet. Zusätzlich zu dem BIOS enthält das Flash EEPROM noch das Setup utility, Power-on Self Tests (POST), APM 1.2, das PCI auto-Konfiguration Utility und und Windows 95 ready Plug and Play.
3.4 Das Hauptmenü Standard CMOS setup Dieser Bildschirm beinhaltet alle Punkte eines Standard-BIOS Setups. BIOS features setup Dieser Bildschirm beinhaltet alle speziellen Punkte des Award-BIOS Setups. Chipset features setup Dieser Bildschirm beinhaltet alle Punkte des Chipsatz Setups. Power Management setup Dieser Bildschirm beinhaltet alle Punkte des Power Management Setups.
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Integrated Peripherals Diese Setup-Seite enthält alle Peripherie-Einstellungen. IDE HDD auto detection Dieser Punkt konfiguriert automatisch die IDE Festplatten Parameter. Supervisor Password Ändert, setzt oder deaktiviert das Supervisor Paßwort. Es erlaubt Ihnen den Zugriff zum System, zum Setup oder zu beiden einzuschränken. User Password Ändert, setzt oder deaktiviert das Benutzer- Paßwort.
3.5 Standard CMOS Setup Date Das Format des Datums ist <day> <date> <month> <year>. Drücken Sie <F3> um den Kalender zu zeigen. Time Das Zeitformat ist <hour> <minute> <second>. (z.B 17:00:00). Drive C type/Drive D type Dieser Menüpunkt definiert den Typ der Festplatte C oder D. Es gibt 46 vordefinierte Typen und einen benutzer-definierbaren Typ.
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Drive ein Typ/Drive B Typ Dieser Menüpunkt definiert den Typ der angeschlossenen Floppy Laufwerke A und B. Video Dieser Menüpunkt definiert die Art der primären Grafikkarte. Error halt Dieser Menüpunkt definiert, ob der Computer angehalten wird, wenn er während des Startvorgangs einen Fehler entdeckt.
3.6 BIOS Features Setup CPU Internal Cache Diese Option aktiviert den internen CPU Cache für schnellere Speicherzugriffe. External Cache Diese Option aktiviert den externen Cache für schnellere Speicherzugriffe. Der Quick Power On Self Test Diese Option beschleunigt den Power On Self Test (POST) beim Start des Computers durch Überspringen oder Verkürzen einiger Tests.
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Boot Up NumLock Status Wenn diese Option enabled ist, aktiviert das System Num Lock beim Systemstart. Sie können die Pfeiltasten des Nummerblocks benutzen. Boot Up System Speed Diese Option definiert die CPU-Geschwindigkeit beim Booten. Die Einstellungen sind High oder Low. Gate A20 Option Bei Normal wird das A20-Signal vom Keyboard-Controller gesteuert.
3.7 Chipsatz Features Setup Das Chipset Features Setup bestimmt die Werte der Chipsatzregister. Da diese Register die Stabilität des Systemes ändern können, ändern Sie diese bitte nur, wenn Sie damit vertraut sind. Auto Configuration Diese Option konfiguriert die wichtigsten Punkte des Chipset Features Menüs automatisch.
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Fast RAS Bis CAS Delay Wenn DRAM refreshed wird, werden Spalten und Zeilen separat angesprochen. Diese Option erlaubt Ihnen die Zeit des Übergangs von Row Address Strobe (RAS) zu Column Address Strobe (CAS) einzustellen. Die Optionen sind enabled für 3 und disabled für 2 CLKs.
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8 Bit I/O Recovery Time Diese Option erzeugt zusätzliche Wartezyklen für die 8-Bit I/O-Zyklen des ISA Bus. 16-Bit I/O Recovery Time Diese Option erzeugt zusätzliche Wartezyklen für die 16-Bit I/O-Zyklen des ISA Bus. Einstellbar sind 1, 2, 3, 4, Sysclk und Disabled. Memory Hole At 15M-16M Diese Option aktiviertein Memory-Hole im DRAM.
3.8 Power Management Setup Power Management Diese Option legt die Einstellungen der Power Management-Funktionen fest. Der Standardwert ist "Disable". Auf den folgenden Seiten werden alle verfügbaren Optionen aufgelistet. Disabled Gesamtes Power Management ist deaktiviert. User Define Benutzer können Ihr eigenes Power Management definieren.
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Doze Mode 1 Min~1 Hr Definiert, wie lange die überwachten Systemfunktionen passiv sein müssen, bevor das System in den DOZE Modus geht. Disable Das System geht nie in den DOZE Modus. Standby Mode 1 Min~1 Hr Definiert, wie lange die überwachten Systemfunktionen passiv sein müssen, bevor das System in den STANDBY Modus geht.
3.9 PCI Konfiguration Setup Resources Controlled By Das Award Plug and Play BIOS konfiguriert alle Boot- und Plug and Play Devices automatisch. Diese Fähigkeit kann jedoch nur genutzt werden, wenn Sie auch ein Plug and Play Betriebssystem wie z.B. Windows 95 haben. Reset Configuration Data Mit dieser Option können Sie die Konfigurationsdaten zurücksetzen.
3.10 Integrated Peripherals IDE HDD Block Mode Wenn Ihre IDE Festplatte den Block-Transfer Modus unterstützt, können bei Schreib- und Leseoperationen mehrere Sektoren mit einem Befehl übertragen werden. Diese Option erhöht somit die Datentransferrate. IDE Primary/Secondary Master PIO Diese Option stellt den PIO Modus des onboard Primary/Secondary Master PCI-IDE Controllers ein.
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werden. Die Voreinstellung ist "enabled" (= eingeschaltet). Diese Option erscheint nur, wenn das HOT-559 einen eingebauten SCSI-Kontroller hat. Onboard FDC Control Wenn ein Diskettenlaufwerk an den onboard Floppy Controller angeschlossen ist, sollte diese Option aktiviert sein. Bei Verwendung eines separaten Floppy Controllers muß...
3.11 Paßwort Einstellung Supervisor Password und User Password Die Optionen des Paßwortmenüs machen es möglich ein Supervisor-Mode und User- Mode Paßwort einzurichten.. Im Supervisor Modus haben Sie vollen Zugriff auf alle Setup Optionen während im User Modus nur bedingte Zugriffe möglich sind. Hierdurch kann der Supervisor des Systemes bestimmen, welcher User kritische Setup-Werte verändern darf.