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Warmwasser; Zusatzprogramm - Rotex Rhsx04P30D Bedienungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
Kühlparameter
[→ Hauptmenü → Konfiguration → Kühlen → Parameter]
Dieses Menü beinhaltet weitere Parameter zur Anpassung der Vor-
lauf-Solltemperatur im Kühlbetrieb.
Während der witterungsgeführten Vorlauftemperaturregelung kann
der Benutzer die Vorlauf-Solltemperatur durch den Parameter [Kühl-
sollwert Korrektur] maximal um 5 K nach oben oder unten verstellen.
Nach unten ist die Temperatur durch den Parameter [Untergrenze
Vorlauftemperatur] begrenzt.
Bild 4-3
Parameterabhängigkeit Kühlkurve
Pos.
Bezeichnung
1
Parameter [Start Kühlen A-Temp]
2
Parameter [Max Kühlen A-Temp]
3
Parameter [VL-Soll Start Kühlen]
4
Parameter [VL-Soll Max Kühlen]
5
Parameter [Untergrenze Vorlauftemperatur]
6
Raum-Solltemperatur
7
Kühlbetrieb möglich
T
Außentemperatur
A
T
Vorlauftemperatur
V
-------
Kühlkurve
- - - -
mögliche Parallelverschiebung der Kühlkurve
Tab. 4-6
Weiterführende Erklärungen und mögliche Einstellwerte zu den Pa-
rametern in diesem Menü finden Sie in
4.5.6

Warmwasser

[→ Hauptmenü → Konfiguration → WW]
In diesem Menü kann die Warmwasserbereitung individuell an Ver-
halten und Bedarf der Nutzer angepasst werden. Damit kann der
Energieverbrauch minimiert und der Komfort erhöht werden.
Einstellungen für optionale Zirkulationspumpe
Abhängig vom Parameter [Zirkulationspumpe Ansteuerung] kann ei-
ne optionale Zirkulationspumpe synchron mit dem gewählten Zeit-
programm für die Warmwasserbereitung oder mit dem Zeitpro-
gramm für die Zirkulationspumpe angesteuert werden (Siehe
4.3). Während der Freigabezeiten des gewählten Zeitprogramms
kann die Zirkulationspumpe entweder kontinuierlich oder getaktet
betrieben werden. Dies wird mit dem Parameter [Zirkulationspumpe
Intervall] festgelegt.
Legionellenschutz
Diese Funktion dient zur Vorbeugung einer bakteriellen Verkeimung
im Warmwasserspeicher durch thermische Desinfektion. Dazu wird
der Warmwasserspeicher abhängig vom Parameter [Antilegionellen
Tag] 1× täglich oder 1× wöchentlich auf die Desinfektionstemperatur
[Antilegionellen Temperatur] aufgeheizt. Die Desinfektion beginnt zur
RoCon+ HP
Regelung RoCon+ HP
008.1444649_00 – 06/2018 – DE
Kap.
7.6.4.
Kap.
festgelegten Startzeit [Antilegionellen Startzeit] und ist für eine Stun-
de aktiv. Eine optional angeschlossene Zirkulationspumpe wird wäh-
rend dieser Zeit automatisch mit eingeschaltet.
Weiterführende Erklärungen und mögliche Einstellwerte zu dieser
Funktion finden Sie in
Kap.
7.6.5.
4.5.7

Zusatzprogramm

[→ Hauptmenü → Konfiguration → Zusatz]
In diesem Menü finden sich Programme, welche die Inbetriebnahme
der Anlage erleichtern.
Entlüftungsfunktion
[→ Hauptmenü → Konfiguration → Zusatz → Entlüftung]
Durch Aktivieren der Entlüftungsfunktion startet die Regelung ein
fest definiertes Ablaufprogramm mit Start-Stopp-Betrieb der inte-
grierten Heizungsumwälzpumpe sowie verschiedenen Stellungen
der integrierten 3-Wege-Umschaltventile. Vorhandene Luft kann
während der Funktion über das automatische Entlüftungsventil aus-
treten.
INFORMATION
Die Aktivierung dieser Funktion ersetzt nicht das korrekte
Entlüften des Heizkreislaufs.
Vor Aktivierung dieser Funktion muss der Heizkreislauf
vollständig befüllt sein.
Relaistest
[→ Hauptmenü → Konfiguration → Zusatzprogramme → Relaistest]
Dieses Programm erlaubt es, interne Schaltrelais zu prüfen. Dies
kann bei Störungen, Fehlermeldungen oder im Rahmen der jährli-
chen Wartung erforderlich sein. Wird das Menü geöffnet, werden alle
Relais deaktiviert. Durch die Auswahl einzelner oder mehrerer Re-
lais werden diese aktiviert. Bei Verlassen des Menüs werden alle
Relaistests beendet.
Die Bedienung des Relaistest-Menüs erfolgt analog zur Auswahl von
Listeneinträgen (Siehe
Kap.
3.3.3). Allerdings können in der Relais-
Liste mehrere Relais parallel zum Testen aktiviert werden. Dazu wird
das entsprechende Relais mit „OK" gewählt. Aktivierte Relais wer-
den durch einen Haken angezeigt.
Estrichtrocknung
[→ Hauptmenü → Konfiguration → Zusatz → Estrich]
In diesem Menü wird die Estrichtrocknung entsprechend den Einstel-
lungen im [Estrichprogramm] gestartet. Das Programm dient aus-
schließlich zur vorgeschriebenen Trocknung von neu erstelltem
Estrich bei Fußbodenheizungen. Der erste Tag des Estrichpro-
gramms beginnt nach Aktivierung des Programms am Tageswech-
sel um 00:00 Uhr.
Die Estrichtrocknung ist eine Sonderfunktion und wird durch keine
andere Betriebsart unterbrochen. Es ist nur vom Heizungsfachmann
für den Direktheizkreis und/oder optional angeschlossene gemischte
Heizkreise aktivierbar. Es muss für jeden Heizkreis separat aktiviert
werden.
INFORMATION
Vor Start der Estrichtrocknung müssen die Parameter
[Raumthermostat] und [Interlinkfunktion] deaktiviert sein.
Bei kurzzeitigem Stromausfall wird eine zuvor aktivierte
Estrichtrocknung an der Stelle des Abbruchs fortgesetzt.
Nach der Aktivierung der Estrichtrocknung werden sämtliche witte-
rungsgeführten Regelfunktionen des entsprechenden Heizkreises
ausgeschaltet. Der entsprechende Heizkreis arbeitet unabhängig
von Betriebsart und Schaltzeiten als Konstanttemperaturregler.
4
Funktion
Betriebsanleitung
21

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