Funktionsbeschreibung
Kapitel 3
Als Thermofluide empfehlen wir die im Huber-Katalog aufgeführten Medien. Die Bezeichnung
eines Thermofluides ergibt sich aus seinem Arbeitstemperaturbereich und der Viskosität bei 25 °C.
Für Ihr Temperiergerät empfehlen wir die Inertgasüberlagerung. Hierzu bieten wir in unserem
Zubehörsortiment das Abdichtset für Unistate an. Die Temperiergeräte der 400er-Serie sind be-
reits serienmäßig mit den Anschlüssen zur Inertgasüberlagerung ausgestattet.
Bei der Verwendung eines Unistat ist das Thermofluid vor Umwelteinflüssen geschützt. Somit ist
bereits eine vermehrte Ansammlung von Feuchtigkeit oder der oxidative Abbau des Thermofluides
unterbunden. Mit einer statischen Überlagerung mit einem Inertgas kann eine weitere, erhebliche
Verlängerung der Gebrauchsdauer der Thermofluide erreicht werden. Dies insbesondere dann,
wenn langfristig an den Arbeitstemperaturgrenzen der Thermofluide gearbeitet werden soll. (Hyg-
roskopie, Oxidation).
Thermofluid Produkt-
bezeichnung/-
schlüssel
Übersicht:
Arbeitstemperaturbe-
reiche der Huber
Thermofluide
3.3
Bei Versuchsplanung beachten
Beachten Sie auch die Seite 15 im Abschnitt »Bestimmungsgemäßer Betrieb«.
Im Mittelpunkt steht Ihre Applikation. Berücksichtigen Sie, dass die Systemleistung vom Wärme-
übergang, der Temperatur, der Viskosität des Thermofluides, Volumenstrom und der Strömungsge-
schwindigkeit abhängig ist.
▪ Stellen Sie sicher, dass der Elektroanschluss ausreichend dimensioniert ist.
▪ Der Aufstellungsort des Temperiergerätes sollte so gewählt werden, dass trotz eventuell wasser-
gekühlter Kältemaschine genügend Frischluft vorhanden ist.
▪ Bei drucksensitiven Applikationen, wie z. B. Glasreaktoren, ist der maximale Vorlaufdruck des
Temperiergerätes zu berücksichtigen.
▪ Eine Querschnittsreduzierung oder Absperrung im Thermofluidkreislauf muss vermieden werden.
Treffen Sie entsprechende Vorkehrungen zur Druckbegrenzung der Anlage; siehe Datenblatt ab
Seite 98 im Abschnitt »Anhang« und das Datenblatt Ihrer Glasapparatur.
▪ Bei Temperiergeräten ohne Druckbegrenzung den notwendigen Einsatz eines externen Bypasses
prüfen.
V2.3.0de/10.01.18//17.12
BETRIEBSANLEITUNG
39
Unistat®