Die AS-i Flags sowie jeder AS-i Slave belegen vier Bits, deren Bedeutung und Bitbe-
legung im Anhang (Kapitel 11.3.1) erläutert sind.
Sollen die AS-i Flags nicht benutzt werden, so ist in jedem Falle sicher-
zustellen, daß diese vier Bits im Ausgangsdatenbereich jeweils auf 0
gesetzt sind!
7.3.2 Konfiguration des AS-i Netzes
Beim Aufbau der Verbindung zu einem Profibus-DP-Master wird das AS-i Netz über
den Profibus konfiguriert, es sei denn, die AS-i Konfigurationsdaten und AS-i (Start-
up-) Parameter wurden im Profibus-Parametriertelegramm nicht angegeben. Lokales
Speichern der AS-i Konfiguration (über die Tasten "mode" und "set" oder mit Hilfe von
AS-i Control Tools) ist im Profi-Modus nur dann notwendig, wenn die Konfiguration
von AS-i im Parametriertelegramm nicht angegeben wurde. Lediglich die AS-i Slaves
müssen die vorgesehenen Adressen erhalten.
Das AS-i/PROFIBUS-Gateway überprüft die vom DP-Master erhaltene (Soll-) Konfi-
guration mit der (Ist-) Konfiguration des AS-i Netzes und geht bei Übereinstimmung
der Konfigurationen in den Datenaustausch bezüglich AS-i. (Dies beeinflußt nicht den
Datenaustausch auf dem Profibus).
Die Konfigurationsdaten der AS-i Slaves (ID-Code und IO-Konfiguration) müssen Ih-
nen bei der Projektierung des DP-Masters bekannt sein. Sie entnehmen sie aus der
Dokumentation des AS-i Slaves.
Die Projektierung von AS-i über Profibus-DP bietet folgenden Vorteil,
daß die Konfigurationsdaten des AS-i Netzes werden zentral im DP-
Master gespeichert. Das ermöglicht bei Austausch des Gateways den
sofortigen Anlauf ohne manuelle Eingriffe am Gateway (Ausnahme:
Profibus-Stationsadresse).
Wurden im Profibus-Parametriertelegramm die AS-i Konfigurationsdaten und AS-i
(Startup-) Parameter nicht angegeben, so muß die Projektierung von AS-i (und das
Speichern der Konfiguration) mit den Tastern am Gerät oder mit der Windows-Soft-
ware AS-i Control Tools erfolgen.
7.3.3 Projektierung des Profibus-DP-Masters
Zur Projektierung des Profibus-DP-Netzes müssen Sie eine Gerätestammdatendatei
(im Lieferumfang) in das Arbeitsverzeichnis Ihres Profibus-Konfigurationsprogramms
kopieren (Bei manchen Programmen kann das auch ein Verzeichnis mit dem Namen
GSD sein, siehe Anleitung der jeweilig verwendeten Software). Je nach Software
muß danach evtl. ein Befehl "GSD-Dateien einlesen" abgesetzt werden.
Die GSD-Dateien befinden sich auf der mitgelieferten Diskette "AS-i/PROFIBUS-Ga-
teway IBM PC Software" im Verzeichnis \GSD.
Folgende GSD-Dateien stehen für den Profi-Modus zur Auswahl:
bwps1742.gsd
Gerät: AS-i/PROFIBUS-DP-Gateway,
Modellname in der GSD-Datei: "AS-i/DP-Profi"
Zumutbare Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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Profibus-DP
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