3. Es darf nur ein einziger der projektierten Slaves nicht erkannt werden.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, zeigt das der AS-i Master mit der LED "prg en-
able" an. Wenn er jetzt einen Slave mit der Adresse Null erkennt, ändert er dessen
Betriebsadresse auf die des fehlenden Slaves.
Die automatische Adressenprogrammierung wird nicht durchgeführt,
wenn die beiden Slaves unterschiedliche Konfigurationsdaten besitzen,
also bereits von der AS-i Seite her nicht baugleich sind.
8.5.2 Manuelle Adressenprogrammierung
Fallen mehrere Slaves aus, können sie vom AS-i Master nicht mehr
automatisch ersetzt werden. Dann müssen die Adressen der neuen
Slaves "von Hand" eingestellt werden. Falls das nicht über die Profibus-
Schnittstelle (unter Verwendung der AS-i Control Tools) oder mit Hilfe
eines Handadressiergerätes durchgeführt werden soll, können die Sla-
veadressen auch mit Hilfe von Tasten und Ziffernanzeige geändert wer-
den.
Im geschützten Betriebsmodus werden Fehlbelegungen als Fehler angezeigt (siehe
Kapitel 8.3.2). Durch wiederholtes kurzes Betätigen der Taste "set" kann man nach-
einander alle Fehlbelegungen zur Anzeige bringen. Hält man dann dieselbe Taste für
mindestens fünf Sekunden gedrückt, wird die gerade angezeigte Adresse als poten-
tielle Zieladresse ausgewählt, und die Anzeige beginnt zu blinken.
Wurde vorher der fehlerhafte Slave (blinkende Adresse) durch einen Slave mit der
Adresse Null ersetzt, kann der neue Slave jetzt durch kurzes Drücken auf die selbe
Taste auf die blinkende Adresse programmiert werden. Voraussetzung dafür ist, daß
dessen Konfigurationsdaten mit den projektierten Konfigurationsdaten für die blinken-
de Adresse übereinstimmen.
Bei erfolgreichem Umadressieren wird die nächste Fehlbelegung angezeigt und die
Adressvergabe kann von vorne beginnen. Ansonsten wird ein Fehlercode (siehe Ka-
pitel 10) angezeigt. Sind alle Fehlbelegungen korrigiert, ist das Display leer.
8.6
Einstellung der Profibus-Stationsadresse und des Protokolltyps
8.6.1 Stationsadresse
Das Adressieren des AS-i/PROFIBUS-Gateways als Profibus-Slave
kann lokal am Gateway oder über den Profibus entsprechend der Profi-
bus-Norm erfolgen.
Es können Stationsadressen von 1 bis 99 eingestellt werden. Im Auslieferungszu-
stand ist Stationsadresse 3 eingestellt.
Zum Umadressieren am Gateway müssen der "set"- und der "mode"-Taster gleichzei-
tig solange gedrückt werden (mindestens 5 Sekunden), bis die aktuelle Profibus-
Zumutbare Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten.
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Bedienung des AS-i/PROFIBUS-Gateways
AS-i/PROFIBUS-Gateway
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