5. Planierschiene
Kontrollieren Sie auch regelmäßig die Lagerung (Fig. 10212) der Planierschiene. Im Verstellsegment
muß sie sich leicht nach oben hin bewegen können, um Hindernissen ausweichen zu können.
6. Scharlagerung
Alle Scharlagerungen
sind wartungsfrei.
7. Rollscharabstreifer
Zum Reinigen der Rollscharscheibe
von anhaftender Erde ist das Rollschar mit je zwei Abstreifern
(Fig. 10311) ausgerüstet, die werksseitig so eingestellt sind, daß sie gerade an dem Außenrand der
Scheibe schleifen, ohne diese merklich abzubremsen.
Nach längerem Gebrauch der Rollschare
kann an den Abstreifern ein gewisser Verschleiß auftreten. An den Schrauben (Fig. 103/2) wird der
Abstreifer nun so eingestellt, bis er wieder, wie oben beschrieben, gerade die Scheiben berührt.
8. Bodenklappen
Die für die Aussaat erforderliche Saatgutmenge wird in den Sägehäusen dosiert. Das Saatgut strömt
aus dem Saatkasten in die Sägehäuse. Im Sägehäuse (Fig. 103bil) schließen Särad (Fig. 103bi2)
und Bodenklappe (Fig. 103bi3) das Saatgut wie in einer Dosierkammer ein. Die dosierte Saatgut-
menge wird vom Särad zum Rand der Bodenklappe gefördert, wo es in das Saatleitungsrohr
fällt,
das zu dem Säschar führt. Unterschiedliche
Korngrößen erfordern die Anpassung der Dosierkam-
mer an jede Korngröße. Diese Anpassung erfolgt durch Heben und Senken der Bodenklappe mit
Hilfe des Bodenklappenstellhebels
(Fig. 103a!l).
Größeren Fremdkörpern.
die mit dem Saatgut
zwischen Särad und Bodenklappe
gelangen, weicht die Bodenklappe
nach unten hin aus. Eine
starke Rückholfeder (Fig. 103bi4) bringt die Bodenklappe sofort in Arbeitsstellung zurück.
Das Dosiersystem
ist halbjährlich
bzw. vor jeder Sä-Periode
bei entleertem
Saatkasten
und
entleerten
Sägehäusen
zu überprüfen:
-
Der Bodenklappenstellhebel
(Fig. 103a/l) ist am Rastenblech (Fig. 103ai2) in Stellung ,,1" zu
bringen.
-
Zu überprüfen ist. ob der vorgeschriebene
Abstand von 0,l mm bis 0,5 mm (siehe Fig. 103b)
in jedem Sägehäuse zwischen Bodenklappe und Särad eingehalten wird. Dabei ist das Särad
von Hand auf der Säwelle zu drehen.
-
Der vorgeschriebene
Abstand ist bei Abweichungen
mit der Federspannschraube
(Fig. 103b/5)
einzustellen.